Es ist wieder soweit: Der Januar nähert sich und mit ihm das wohl umstrittenste, aber auch beliebteste TV-Ritual der Deutschen. “Ich bin ein Star – Holt mich hier raus!” öffnet am 23. Januar 2026 seine Pforten. Doch noch bevor die erste Kakerlake verspeist oder der erste Stern erkämpft ist, steht der australische Busch bereits in Flammen – zumindest metaphorisch. Die Enthüllung des diesjährigen Casts hat eine Welle der Empörung ausgelöst, die in der fast 22-jährigen Geschichte des Formats ihresgleichen sucht. Im Zentrum des Sturms: Der Musiker Gil Ofarim.
Während die Fans in den sozialen Medien mit Boykott drohen und die Moralfrage stellen, wirft ein Mann einen differenzierten, wenn auch kritischen Blick auf das Geschehen: Society-Experte und Dschungel-Legende Julian F.M. Stoeckel. In einer exklusiven Einschätzung analysiert er die brisante Mischung aus gefallenen Engeln, Reality-Krawallmachern und unterschätzten Schauspiel-Veteranen. Wir haben die Situation genau unter die Lupe genommen und verraten, warum die Staffel 2026 das Potenzial hat, TV-Geschichte zu schreiben – im Guten wie im Schlechten.

Der Elefant im Raum: Die Causa Gil Ofarim
Niemand polarisiert in diesem Jahr so sehr wie er. Gil Ofarim, einst gefeierter Rockstar (“The Calling”) und “Let’s Dance”-Sieger, ist nach dem sogenannten “Lügendrama” von Leipzig für viele zur Persona non grata geworden. Seine falsche Anschuldigung wegen Antisemitismus gegen einen Hotelmitarbeiter, die in einem aufsehenerregenden Prozess und einem Geständnis endete, hat sein Image nachhaltig zerstört.
Dass RTL ausgerechnet ihn nun für das Flaggschiff der Unterhaltung bucht, werten viele Kritiker als geschmacklose Provokation. Die Kommentarspalten auf Instagram und Facebook quellen über: “Wer Gil Ofarim eine Bühne gibt, hat nichts verstanden” oder “Ich bin raus – ethische Grenzen wurden überschritten”, lautet der Tenor. Es werden Forderungen laut, Ofarim solle seine Gage als Zeichen der Reue spenden – ein Vorschlag, den auch Ex-Dschungelcamperin Sarah Knappik öffentlich unterstützt.
Doch Julian F.M. Stoeckel sieht die Sache pragmatischer, fast schon philosophisch. Für ihn ist das Dschungelcamp seit jeher ein Ort der zweiten Chancen. “Das Format hat eine lange Tradition darin, gesellschaftlich umstrittene Persönlichkeiten einzuladen”, so Stoeckel. Er erinnert daran, dass gerade die Figuren, die als “skandalisiert” gelten, oft die spannendsten Geschichten zu erzählen haben. Stoeckel argumentiert mit dem Prinzip der Resozialisierung: “Nach einer verbüßten Strafe muss grundsätzlich auch die Möglichkeit bestehen, wieder stattzufinden.”
Die spannende Frage wird sein: Wie inszeniert sich Ofarim? Wird er die Maske fallen lassen und echte Reue zeigen? Oder wird er versuchen, sich als Opfer zu stilisieren? RTL rechtfertigt die Teilnahme mit genau diesem Narrativ: Man wolle sehen, wie er heute mit seiner Vergangenheit umgeht. Für den Sender ist Ofarim ein Quotengarant, für die Mitcamper ein wandelndes Konfliktrisiko. Es ist ein Tanz auf dem Vulkan.
Stoeckels Geheimwaffe: Nicole Belstler-Boettcher
Abseits des Skandals um Ofarim hat Julian F.M. Stoeckel einen ganz anderen Namen auf dem Zettel, wenn es um den Unterhaltungswert geht. Seine persönliche Favoritin und gute Freundin ist Nicole Belstler-Boettcher. Die 62-jährige Schauspielerin, Tochter der legendären Grit Boettcher und vielen noch als Sandra Behrens aus dem “Marienhof” bekannt, wird laut Stoeckel massiv unterschätzt.
“Sie ist verrückt, schrill und extrem unterhaltsam”, schwärmt der Experte. Er traut ihr zu, in die Fußstapfen von Kult-Kandidatin Larissa Marolt zu treten – allerdings in einer reiferen, vielleicht noch exzentrischeren Version. Belstler-Boettcher könnte die Überraschung der Staffel werden. Sie geht nicht nur wegen des Geldes in den Dschungel, sondern auch mit einer Mission.
In Interviews vor dem Einzug kritisierte sie lautstark den Jugendwahn der deutschen TV-Branche. “Wir unoperierten Frauen über 60 werden gerne vergessen”, klagte sie an. Ihr Einzug ist also auch ein Statement: Hier bin ich, ich habe Falten, ich habe Lebenserfahrung und ich lasse mir den Mund nicht verbieten. In einem Camp voller junger Reality-Sternchen, die mehr Zeit beim Beauty-Doc als auf der Schauspielschule verbracht haben, könnte ihre Bodenständigkeit – gepaart mit einer Prise Wahnsinn – genau das sein, was die Zuschauer lieben.

Die Reality-Invasion: Zu viel des Guten?
Ein Punkt, den Julian F.M. Stoeckel kritisch anmerkt, ist die Zusammensetzung des restlichen Casts. “Kritisch sehe ich die wachsende Zahl an Reality-Stars im Camp”, gibt er zu bedenken. Namen wie Ariel Hediger (“Are You The One?”), Umut Tekin (“Temptation Island VIP”) oder Samira Yavuz sind zwar der jungen Zielgruppe ein Begriff, doch fehlt ihnen oft die Tiefe einer langjährigen Karriere.
Stoeckel, selbst ein Kind des Reality-TVs, warnt vor einer Verwässerung des Formats. “Für meinen Geschmack braucht es davon weniger”, sagt er, räumt aber ein, dass dies dem aktuellen Zeitgeist entspreche. Dennoch birgt gerade diese Gruppe enormen Sprengstoff.
Das wohl brisanteste Duell dürfte sich zwischen Eva Benetatou und Samira Yavuz abspielen. Die Konstellation liest sich wie das Drehbuch einer schlechten Seifenoper: Eva hatte einst eine Affäre mit Samiras Ex-Partner Serkan Yavuz. Dass diese beiden Frauen nun auf engstem Raum, bei Hunger und Schlafentzug, aufeinandertreffen, ist von den Machern natürlich perfide kalkuliert. Hier sind Zickenkriege, Tränen und lautstarke Auseinandersetzungen vorprogrammiert.
Auch “Bauer sucht Frau”-Star Patrick Romer ist kein Unbekannter, wenn es um toxisches Verhalten vor laufender Kamera geht. Nach seinem mehr als fragwürdigen Auftritt im “Sommerhaus der Stars”, wo er seine damalige Freundin Antonia Hemmer vor Millionen Zuschauern erniedrigte, hat er den Ruf als TV-Bösewicht weg. Wird er im Dschungel versuchen, sein Image aufzupolieren, oder fällt er in alte Muster zurück? Die Zuschauer werden genau hinsehen.
Glamour, Legenden und das fehlende Puzzleteil
Um die Balance zu halten, setzt RTL neben den Krawallmachern auch auf “echte” Prominenz. Simone Ballack, die Ex-Frau des “Capitano”, bringt den Glamour-Faktor der Spielerfrauen-Welt mit. Sie gilt als tough und direkt – Eigenschaften, die im Dschungel überlebenswichtig sind. Mirja du Mont, ebenfalls eine prominente Ex-Gattin (von Sky du Mont), hat bereits angekündigt, trotz ihrer Angststörung antreten zu wollen. Ein mutiger Schritt, der ihr viele Sympathien einbringen könnte, wenn sie offen mit ihren Schwächen umgeht.
Und dann ist da noch Hardy Krüger Jr. Der Schauspieler entstammt einer echten Dynastie. Sein Vater war ein Weltstar. Stoeckel hält ihn für einen “spannenden Kandidaten”, gerade wegen dieses schweren Erbes und seiner eigenen bewegten Lebensgeschichte (u.a. der Kampf gegen den Alkohol). Er könnte die Vaterfigur des Camps werden, der ruhende Pol im Chaos.
Doch trotz dieser Namen zeigt sich Julian F.M. Stoeckel nicht wunschlos glücklich. “Es fehlt ein echter Alt-Star oder ein schillernder Paradiesvogel”, bemängelt er. In früheren Staffeln sorgten Figuren wie Helmut Berger, Ingrid van Bergen oder Glööckler für jene bizarre Grandezza, die dem Dschungelcamp seinen Kultstatus verlieh. Ein Hubert Fella, bekannt aus “Hot oder Schrott”, ist zwar bunt und lustig, aber vielleicht nicht die schillernde Diva, die Stoeckel vermisst.

Fazit: Ein Tanz auf der Rasierklinge
Zusammenfassend lässt sich sagen: Das Dschungelcamp 2026 geht volles Risiko. Mit der Verpflichtung von Gil Ofarim hat RTL eine moralische Grenze verschoben, die das Publikum spaltet wie nie zuvor. Es ist ein Experiment am offenen Herzen der Zuschauergunst.
Julian F.M. Stoeckels Analyse trifft ins Schwarze: Drama ist garantiert. Die Zutaten für explosive Momente sind da – der gefallene Star, die betrogene Ehefrau, die rachsüchtige Geliebte, der narzisstische Bauer und die exzentrische Schauspiel-Diva. Es mag vielleicht der “echte” Hollywood-Glamour fehlen, den Stoeckel vermisst, aber an emotionaler Wucht wird diese Staffel kaum zu überbieten sein.
Ob Gil Ofarim seine Resozialisierung gelingt oder ob er endgültig an der öffentlichen Meinung zerbricht; ob Nicole Belstler-Boettcher zur Dschungelkönigin der Herzen aufsteigt oder ob sich Eva und Samira gegenseitig zerfleischen – ab dem 23. Januar werden wir es wissen. Sonja Zietlow und Jan Köppen werden wie gewohnt zynisch durch das Geschehen führen, doch das Lachen könnte dem einen oder anderen Zuschauer diesmal im Halse stecken bleiben. Fest steht nur eines: Wegschauen wird unmöglich sein.
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