Terence Hill, ein Name, der bei Millionen von Menschen weltweit sofort ein Lächeln auf die Lippen zaubert. Ein Mann, dessen blaue Augen und charmantes Grinsen ganze Generationen verzaubert haben. Doch hinter diesem strahlenden Lächeln, hinter den unbeschwerten Westernkomödien und den legendären Prügeleien mit Bad Spencer, verbirgt sich eine Geschichte voller unvorstellbarer Schmerzen, dramatischer Wendungen und einer Widerstandskraft, die ihresgleichen sucht.
Was ihr heute hören werdet, ist nicht nur die Geschichte eines Schauspielers. Es ist die Sage eines Mannes, der als kleines Kind die Schrecken des Krieges miterlebte, der Bombenfallen sah und Albträume hatte, die ihn drei Jahrzehntelang verfolgten. Ein Mann, der durch puren Zufall zum Film kam, dann aber eine Karriere hinlegte, die Filmgeschichte schrieb und ein Mann, der auf dem Höhepunkt seines Erfolges den schmerzhaftesten Verlust erleiden musste, den ein Vater erleben kann.
Zum ersten Mal erzählen wir diese Geschichte mit Terence Hills eigenen Worten, basierend auf seinen persönlichen Erinnerungen und Bekenntnissen. Schnallt euch an, denn diese Geschichte wird euch berühren, schockieren und am Ende zutiefst bewegen. Das ist die wahre Geschichte von Mario Giotti, dem Mann, den die Welt als Terence Hill kennt und liebt.
Unsere Geschichte beginnt nicht in den glitzernden Studios von Zine Tita oder auf den staubigen Plate der Spaghettiwestern. Sie beginnt in einer Zeit, in der Europa in Flammen stand und Millionen von Menschen ums Überleben kämpften. Am 29. März 1939, nur wenige Monate vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs, erblickte Mario Girotti in Venedig das Licht der Welt.
Schon bei seiner Geburt schien das Schicksal große Pläne mit ihm zu haben. Doch zunächst sollten es dunkle Pläne sein. Der kleine Mario war das zweite von drei Kindern einer ganz besonderen Familie. Sein Vater Girola Mojirotti war ein angesehener italienischer Chemiker. Seine Mutter Hildegarte stammte aus Dresden.
Diese deutsch-italienische Verbindung, die später sein Leben prägen sollte, führte die Familie 1943 nach Deutschland. Mario war gerade vier Jahre alt, als sie nach Lömsch in Sachsen zogen, wo die Großeltern mütterlicherseits lebten. Sein Vater hatte eine Stelle bei der Firma Shering erhalten, ein Umzug, der dem kleinen Mario Erfahrungen bescheren sollte, die kein Kind jemals machen sollte.
Stellen Sie sich vor, ein vierjähriges Kind, unschuldig und voller Lebensfreude, das plötzlich in einer Welt voller Sirenen, Verdunkelung und ständiger Angst leben muss. Die angloamerikanischen Bombenangriffe wurden zur täglichen Realität. Besonders das Bombardement von Dresden im Februar 1945 brannte sich für immer in das Gedächtnis des kleinen Mario ein.
Aus Lömmatch konnte er sehen, wie der Himmel über Dresden rot leuchtete. Ein apokalyptisches Bild, das einen Sechsjährigen für den Rest seines Lebens verfolgen sollte. Jahrzehnte später, als weltberühmter Schauspieler, fand Terence Hill noch immer schwer Worte für diese Erlebnisse.
Von Lötsch aus habe ich das Bombardement von Dresden miterlebt. Alles war komplett rot. Was eine Bombe mit einem Kind macht, bleibt ein Leben lang, auch wenn es nicht verletzt ist. Ich hatte Albträume, bis ich 30 war. Diese Worte, gesprochen mit der ruhigen Stimme eines gereiften Mannes, können nicht ansatzweise das Trauma vermitteln, dass der kleine Mario damals durchlebte.
Die Nächte waren die schlimmste Zeit. Wenn die Sirenen heultten und die Familie in den Keller flüchten musste, klammerte sich der kleine Mario an seine Mutter. Die Angst, die Ungewissheit, das Gefühl völliger Hilflosigkeit. All das prägte seine Seele auf eine Weise, die sein späteres Leben fundamental beeinflussen sollte.
Es ist kein Zufall, dass Terence Hill später zu einem Schauspieler wurde, der Gewalt verabscheute und stattdessen auf Humor und Menschlichkeit setzte. Die Schrecken des Krieges hatten ihm gezeigt, wie kostbar Frieden und Lachen wirklich sind. 1945, im Alter von 6 Jahren, kehrte die Familie endlich nach Italien zurück und ließ sich in Amelia nieder, der Heimatstadt des Vaters.
Für Mario war das wie eine Wiedergeburt. Die Albträume blieben, aber die italienische Sonne, die Wärme der Verwandten und das Gefühl von Sicherheit halfen ihm langsam dabei, das Trauma zu verarbeiten. Das Jahr 1950 sollte Mario Girottis Leben für immer verändern, ohne dass er es auch nur ahnte.
Es war ein ganz gewöhnlicher Tag in Amelia. Mario war 11 Jahre alt und träumte von allem möglichen, nur nicht von einer Karriere als Schauspieler. Er war ein normaler Junge, der gerne Schwamm, Sport trieb und von einer akademischen Laufbahn träumte. Seine Eltern hatten große Pläne mit ihm. Er sollte studieren, vielleicht Lehrer werden oder in die Fußstapfen seines Vaters als Wissenschaftler treten.
Das Schicksal hatte jedoch andere Pläne. Eine Freundin seiner Mutter Hildegard stieß auf eine Zeitungsanzeige, die ihr Aufmerksamkeit erregte. Eine Filmproduktion suchte junge Menschen für kleine Rollen in einem neuen Film. “Warum versuchst du es nicht mit Mario?” Srenia schlug sie vor. Er ist ein hübscher Junge und könnte etwas Geld für die Familie verdienen.
Hildegard war zunächst skeptisch. Die Filmwelt erschien ihr fremd und möglicherweise nicht respektabel. Doch die Familie konnte das zusätzliche Geld gut gebrauchen. So kam es, dass Mario sich bei den Produzenten vorstellte. Was folgte, war ein Moment, der wie aus einem Märchen zu stammen schien. Regisseur Dino Risi, einer der angesehensten Filmemacher Italiens, entdeckte den Jungen während eines Schwimmwettbewerbs.
Es war nicht seine schauspielerischen Fähigkeiten, die Risi beeindruckten. Mario hatte ja noch nie vor einer Kamera gestanden. Es war etwas anderes. Eine natürliche Ausstrahlung, ein Charisma, das man nicht lernen kann. Dieser Junge hat etwas Besonderes, soll Risi zu seinem Assistenten gesagt haben. Er hat diesen Blick unschuldig und doch allzu gleich.
Risi sah in Marios Augen die Spuren dessen, was der Junge erlebt hatte, ohne zu wissen, dass es die Schrecken des Krieges waren, die diesen besonderen Ausdruck verliehen. So bekam Mario seine erste Rolle in Urlaub mit einem Gangster. Es war nur eine kleine Rolle. Er und andere Kinder sollten einem gefährlichen Banditen bei der Flucht aus dem Gefängnis helfen, nur um selbst in Schwierigkeiten zu geraten.
Doch für Mario war es eine Offenbarung. Zum ersten Mal in seinem Leben stand er vor einer Filmkamera, erlebte die Magie des Filmemachens und spürte, dass er ein natürliches Talent dafür hatte. Nach diesem ersten Filmerlebnis kehrte Mario zunächst zu seinem normalen Leben zurück.
Er besuchte weiterhin das Gymnasium in Amelia und plante später an der Universität zu studieren. Doch das Kino ließ ihn nicht mehr los. Die Erfahrung am Set hatte etwas in ihm geweckt, eine Leidenschaft, die er zunächst nicht einmal verstand. In den folgenden Jahren der 1950 Jahre wurde Mario zu einem regelmäßigen Gesicht im italienischen Kino.
Er nahm kleine Rollen an, um sein Studium zu finanzieren. Doch mit jeder neuen Erfahrung wuchs seine Liebe zum Film. Er arbeitete mit bedeutenden Regisseuren wie Mauro Bolognini, Valerio Zolini und Gilo Pontecorvo zusammen. Namen, die in der Filmgeschichte einen festen Platz haben.
Während seiner Studienzeit an der Fakultät für Literatur und Philosophie an der Universität Rom jonglierte Mario geschickt zwischen Büchern und Filmsets. Seine Professoren wussten oft nicht, dass ihr fleißiger Student in seiner Freizeit bereits ein bekannter Schauspieler war. Mario selbst sah das Kino immer noch als Nebenjob an.
Sein Ziel war es, einen Abschluss in klassischer Philologie zu machen und dann als Lehrer zu arbeiten. 1956 kam dann sein erster bedeutender kommerzieller Erfolg mit Gwendalina. Der Film machte ihn zu einem bekannten Gesicht im italienischen Kino und ebnete den Weg für größere Rollen. 1957 spielte er die männliche Hauptrolle in Lazarella an der Seite von Alessandra Panaro.
Diese Rolle brachte ihm den Durchbruch als romantischer Hauptdarsteller, aber sie brachte auch ein Problem mit sich. Er wurde auf den Typ des ewigen Teenagers festgelegt. Besonders bedeutsam für seine spätere Karriere war seine Mitwirkung in Aladdins Abenteuer an der Seite von Vittorio de Sica. Diese Erfahrung lehrte ihn, wie man mit großen Stars arbeitet und dennoch seine eigene Persönlichkeit bewahrt.
Das Jahr 1963 sollte Mario Girottis Leben für immer verändern. Lucino Visconti, einer der größten Regisseure der Filmgeschichte und ein Mann, der für seine Perfektion und seinen künstlerischen Anspruch berühmt war, hatte ein ambitioniertes Projekt vor. Die Verfilmung von Giuseppe Tomasi, die Lampedusas Roman der Leopard.
Es sollte ein Meisterwerk werden, ein Film für die Ewigkeit. Visconti war bekannt dafür, jeden Aspekt seiner Filme bis ins kleinste Detail zu planen. Für ihn war Kino nicht nur Unterhaltung, sondern Kunst in ihrer reinsten Form. Als er Mario für die Rolle des Grafen Kavriagi besetzte, eines Anhängers Garibaldis, ahnte der junge Schauspieler nicht, dass diese relativ kleine Rolle sein Leben grundlegend verändern würde.
Die Besetzung war spektakulär. Bird Lancaster, Alan Delon, Claudia Kardinale, allamt Weltstars der ersten Liga. Mario fühlte sich zunächst eingeschüchtert. Hier war er, ein junger italienischer Schauspieler, der hauptsächlich in romantischen Komödien aufgetreten war und sollte neben internationalen Superstars agieren.
Doch Visconti behandelte jeden Schauspieler, egal wie klein seine Rolle war, mit dem gleichen Respekt und der gleichen Sorgfalt. Mario erinnerte sich später mit großer Dankbarkeit an diese Zeit. Es war ein entscheidender Moment, der mich dazu brachte, die Schauspielerei als Vollzeitkarriere zu verfolgen.
Bis dahin war ich mir nicht sicher, ob es der richtige Weg für mich war. Was Mario besonders beeindruckte, war Viscontis Obsession mit der Perfektion. Selbst für Marios kleine Rolle hatte der Regisseur fünf Kostümanproben angesetzt, nur um den richtigen Rotton für sein Hemd zu finden.
Die Anhänger Garibaldis machten ihre Hemden zu Hause und verwendeten verschiedene Rottöne, erklärte Visconti. Bei allen fünf Anproben war Visconti persönlich anwesend, nicht nur bei Mario, sondern auch bei den anderen Schauspielern. Jetzt sehe ich, wie viel Sorgfalt in diesem Film geflossen ist, weshalb er auch heute noch großen Erfolg genießt”, reflektierte Mario Jahre später.
Diese Erfahrung lehrte ihn, dass Kino mehr sein konnte als nur Unterhaltung. Es konnte Kunst sein, etwas Ewiges schaffen. Nach drei Jahren des Studiums entschied er sich, sich ganz dem Kino zu widmen. 1964 stand Mario vor einer der wichtigsten Entscheidungen seines Lebens. In Italien war er auf bestimmte Rollentypen festgelegt, den charmanten Teenager, den romantischen Liebhaber, den sympathischen Jungen von nebenan.
Diese Rollen brachten ihm Erfolg und Geld, aber sie ließen ihm keinen Raum für künstlerische Entwicklung. Die Lösung kam in Form eines ungewöhnlichen Angebots. Deutsche Filmproduzenten suchten italienische Schauspieler für eine neue Art von Western. Diese Filme sollten in Europa gedreht werden, inspiriert von den Geschichten Karl Mais über den amerikanischen wilden Westen.
Mario fasste einen mutigen Entschluss. Er würde Italien für 3 Jahre verlassen und nach Westdeutschland ziehen. Für mich war es in gewisser Weise eine glückliche Zeit, erinnerte er sich später. Ich verließ Italien für 3 Jahre, weil ich in Rollen wie Lazzarella und Ceracella festgelegt wurde und immer den ewigen Teenager spielte.
Also ging ich nach Deutschland und drehte 12 oder 13 Filme. Interessanterweise war ich an den ersten europäischen Western beteiligt, die eigentlich von den Deutschen, nicht von den Italienern gemacht wurden, bemerkte Mario später. Diese Filme waren von Karl Mei inspiriert, dem deutschen Autor, der fantastische Geschichten über den amerikanischen Westen schrieb, ohne jemals selbst dort gewesen zu sein.
Er war wie unser Salgari verglich Mario Mai mit dem italienischen Abenteuerautor. Die Zeit in Deutschland war sowohl herausfordernd als auch befreiend. Mario konnte endlich erwachsene, komplexe Charaktere spielen. Er war nicht mehr der niedliche Teenager, sondern ein Mann, der Helden und Schurken gleichermaßen verkörpern konnte.
Diese Erfahrung erweiterte sein schauspielerisches Spektrum erheblich und bereitete ihn auf die kommenden Erfolge vor. Außerdem arbeitete er dort in der bedeutsamen Karl Mai Verfilmung Winnetu mit, die seine Erfahrung mit dem Westernenre vertiefte. Hier beginnt eine der faszinierendsten Geschichten der Filmwelt.
Eine Geschichte, die Terence Hill selbst jahrzehntelang nicht in ihrer vollen Tragweite erkannte. Lange bevor Mario Gerotti zu Terence Hill wurde und Carlo Pedersoli zu B Spencer kreuzten sich ihre Wege bereits auf eine Weise, die wie aus einem Drehbuch zu stammen schien. B Spencer und ich waren Mitglieder des gleichen Schwimmereins in Rom, als ich noch ein Teenager war, erinnerte sich Terence Hill später mit einem nostalgischen Lächeln.
Es war eine Zeit, in der beide noch von ihrer späteren Berühmtheit träumten, ohne zu ahnen, dass sie eines Tages zu den bekanntesten Gesichtern des Weltkinos werden würden. Der junge Mario beobachtete den kräftigen Carlo vom Tribünenrand aus, voller Bewunderung für dessen sportliche Leistungen. Ich bewunderte ihn, denn als Schwimmer hielt er zu dieser Zeit bereits italienische Rekorde und hatte auch schon an olympischen Spielen teilgenommen.
Manchmal verfolgte ich sein Training als Zuschauer auf der Tribüne des Schwimmbeckens. Es ist fast poetisch, wenn man bedenkt, dass diese beiden Männer, die später die Leinwand mit ihrer unvergleichlichen Chemie erobern sollten, sich bereits kannten, ohne es zu wissen. Wir kannten uns damals jedoch nicht persönlich und haben zu dieser Zeit auch nie miteinander gesprochen, erklärte Terence.
Das Schicksal wartete offenbar auf den richtigen Moment. Carlo Pedasoli war zu dieser Zeit bereits ein Star, nicht der Leinwand, sondern des Schwimmbeckens. Er war der erste Italiener, der die 100 m Freistil in weniger als einer Minute schwamm. Ein Rekord, der ihm nationale Anerkennung brachte.
Seine imposante Statur und seine Erfolge im Wasser machten ihn zu einer respektierten Figur im römischen Sport. Während Mario ihn bewunderte, ahnte keiner der beiden, dass ihre Namen eines Tages untrennbar miteinander verbunden sein würden. Es ist eine dieser wunderbaren Wendungen des Lebens, die zeigen, wie das Schicksal manchmal lange im voraus plant.
1959 sollte ein Jahr werden, das in der Rückschau wie ein Wink des Schicksals erscheint. Mario, inzwischen ein etablierter junger Schauspieler, erhielt eine Rolle in dem historischen Epos Hannibal von Carlo Ludovico Bragalia. Es war eine bedeutende Produktion mit einem beachtlichen Budget und einer Star besetzten Besetzung.
Nach einigen erfolgreichen Jahren als Schauspieler wurde ich 1959 engagiert, um im Film Hannibal die Rolle des Quintilius zu spielen, erinnerte sich Terence Hill später. Es war eine Rolle, die seine wachsende Reputation als vielseitiger Schauspieler unterstrich und ihm weitere Türen öffnen sollte.
Doch das Bemerkenswerte an diesem Film war nicht nur Marios Rolle. Auch Carlo Pedasoli war Teil der Besetzung und spielte die Rolle eines Stammes Fürsten. Zwei zukünftige Legenden arbeiteten am selben Projekt, am selben Set, zurelben Zeit. Carlo spielte imselben Film die Rolle eines Stammes Fürsten, erzählte Mario später. noch immer fasziniert von dieser Wendung des Schicksals.
Doch hier zeigt sich die Ironie der Geschichte. Obwohl wir im selben Film spielten, lernten wir uns bei dieser Gelegenheit dennoch nicht kennen, denn wir hatten keine gemeinsamen Drehtage. Die beiden Männer, die später zu den bekanntesten Filmpartnern der Welt werden sollten, verpassten ihre Chance zur ersten bewussten Begegnung um Haresbreite.
Die Zeit war noch nicht reif, philosophierte Terence Hill Jahre später über diese verpasste Gelegenheit. Es mussten erst noch acht weitere Jahre vergehen, bis wir uns treffen und sich unsere Karrieren dramatisch verändern sollten. Diese 8 Jahre waren für beide eine Zeit der Entwicklung und des Wachstums.
Während Mario seine Schauspielkarriere vorantrieb und mit Größen wie Bert Lancaster und Claudia Kardinale in der Leopard arbeitete, schlug Carlo einen anderen Weg ein. Während dieser Jahre arbeitete Carlo als Komponist und Liedermacher und später in einer Filmproduktionsfirma, erklärte Terence.
Es war eine Zeit, in der beide ihre Talente in verschiedenen Bereichen der Unterhaltungsindustrie entwickelten, ohne zu ahnen, dass ihre Wege sich schon bald wieder kreuzen würden. Das Jahr 1967 begann für Mario Girotti wie jedes andere Jahr seiner Schauspielkarriere. Er hatte keine Ahnung, dass dieses Jahr sein Leben für immer verändern würde.
Nicht nur beruflich, sondern auch persönlich. Es war das Jahr, in dem alle Puzzelteile seines Schicksals an ihren Platz fallen sollten. Die Geschichte beginnt mit einem Unfall, der paradoxerweise zu den glücklichsten Fügungen seines Lebens führen sollte. Im Jahr 1967 wurde ich von Regisseur Gieppe Colizzi kurz nach Beginn der Dreharbeiten zu Gott vergibt Djangoie kontaktiert, erzählte Terence Hill später.
Der ursprünglich für die Hauptrolle vorgesehene Schauspieler hatte sich den Fuß gebrochen, nicht bei einem gefährlichen Stand oder einem Reitunfall, wie oft berichtet wurde, sondern bei einem banalen häuslichen Streit. Der Hauptersteller hatte sich bei einem häuslichen Streit den Fuß gebrochen und ich wurde als sein Ersatz eingestellt”, erklärte Mario, fast amüsiert über die Banalität des Ereignisses, das sein Leben verändern sollte. Die Ironie war offensichtlich.
Ein Moment der Gewalt führte zu einer Karriere, die für ihre gewaltfreien, humorvollen Filme berühmt werden sollte. Die Dreharbeiten fanden in Almeria Spanien statt, einer Stadt, die durch ihre maßähnliche Landschaft zum Mecker der Spaghettiestern geworden war. Da ich als Ersatz in letzter Minute eingestellt wurde, mußte ich schnell meine Sachen packen und von Italien ins spanische Almeria fliegen, wo die Dreharbeiten für diesen Film stattfanden.
Es war in dieser staubigen von der Sonne verbrannten Landschaft Andalusians, das eine der legendärsten Partnerschaften der Filmgeschichte ihren Anfang nahm. Mario sollte die Rolle des Cat Stevens spielen, während ein gewisser Carlo Pedersoli die Rolle des H Bessi übernommen hatte. So trafen wir uns also das erste Mal an einem Set in Spanien.
Ziemlich lustig, wenn man bedenkt, dass sich unsere Wege in Italien bis zu diesem Tag schon mehrmals gekreuzt hatten, reflektierte Terence später über die Ironie dieser ersten bewussten Begegnung. Die erste Begegnung war denkbar unspektakulär. Bei unserer ersten Begegnung hatten wir nur ein sehr formelles Gespräch.
Hallo, ich bin Mario. Ich spiele die Rolle des Cat. Hallo, ich bin Carlo. Keine Fanfahen, kein dramatischer Moment. Nur zwei Männer, die sich höflich vorstellten, ohne zu ahnen, daß sie gerade Geschichte schrieben. Doch schon bei den ersten gemeinsamen Szenen spürten beide etwas Besonderes.
Es war eine Chemie, die sich nicht erklären ließ, eine natürliche Harmonie zwischen zwei völlig unterschiedlichen Persönlichkeiten. In der gleichen Zeit, als sich Mario und Carlo zum ersten Mal begegneten, sollte eine weitere dramatische Veränderung stattfinden, die Geburt ihrer berühmten Pseudonyme. Hollywood dominierte noch immer die internationalen Märkte.
und amerikanisch klingende Namen waren ein wichtiger Verkaufsfaktor. Sowohl Carlo als auch ich wurden gebeten, amerikanische Künstlernamen zu verwenden, um den Film international besser vermarkten zu können, erklärte Terence später. Zu dieser Zeit brachten amerikanische Namen einfach mehr Leute in die Kinos.
Carlo wählte den Namen Bad Spencer, eine Kombination aus Bad, dem Spitznamen des Schauspielkollegen Spencer Tracy und Spencer. eine Homage an den berühmten Spencer Tracy selbst. Der Name klang amerikanisch, war leicht zu merken und passte zu seiner imposanten Erscheinung. Mario erhielt eine Liste mit 20 möglichen Namen und hatte 24 Stunden Zeit, sich zu entscheiden.
Ich wählte den Namen Terence Hill, erinnerte er sich. Der Grund war sowohl praktisch als auch emotional. Der Name klang gut und hatte die gleichen Initialen wie der Name seiner Mutter Hildegarte. eine subtile Homage an die Frau, die ihn durch die schwerzesten Tage seiner Kindheit gebracht hatte. Am Ende der Dreharbeiten sagte ich zur Produktion: “Ich werde es nur dieses eine Mal tun und dann zu meinem ursprünglichen Namen zurückkehren.” gestand Terence später.
Es sollte eine einmalige Sache sein, ein Zugeständnis an die Vermarktung. Niemand ahnte, dass Terence Hill zu einer der bekanntesten Identitäten des Weltkinos werden würde. Doch das Schicksal hatte andere Pläne. Der Erfolg des Films war so überwältigend, dass ich gezwungen war, den Namen Terence Hill beizubehalten.
Nach jedem Film sagte ich mir: “Nächstes Mal werde ich wieder Mario Girotti genannt. Mehr als 50 Jahre sind vergangen.” Giuseppe Colizzi war ein erfahrener Regisseur mit einem guten Auge für Talente und Dynamiken zwischen Schauspielern. Doch was er bei den Dreharbeiten zu Gott vergibt, Djangoie beobachtete, übertraf seine kühnsten Erwartungen.
Zwischen Bad und mir stimmte die Harmonie vor der Kamera sofort, erinnerte sich Terence Hill. Alles fühlte sich so einfach an und Dinge, die in der Regel immer und immer wieder versucht und gedreht werden müssen, funktionierten bei uns nach nur wenigen Versuchen intuitiv. Es war eine jener seltenen Momente im Filmgeschäft, in denen sich alles wie von selbst fügt.
B seiner imposanten Statur und seiner natürlichen Komik und Terence mit seiner Eleganz und seinem charmanten Lächeln ergänzten sich perfekt. Wo einer Kraft einsetzte, setzte der andere Finess ein. Wo einer mit Worten agierte, antwortete der andere mit Blicken. “Diese Synergie zwischen uns wurde von Giuseppe Colizzi sofort bemerkt”, erzählte Terence.
Der erfahrene Regisseur erkannte nicht nur die Chemie zwischen den beiden, sondern auch das kommerzielle Potenzial dieser Partnerschaft. Er verstand sofort, dass sich unsere Charaktere perfekt ergänzten und erkannte auch dessen Potenzial. Kolizi war ein Mann der Tat. Noch während der Dreharbeiten begann er bereits Pläne für weitere Projekte zu schmieden.
Kolizi stellte uns daher gleich für zwei weitere Filme ein. 1968 für 4 für ein Ave Maria und 1969 für Hügel der blutigen Stiefel. Diese Entscheidung sollte sich als wegweisend erweisen. Diese drei Filme gaben Batt und mir einen riesigen Karriereschub. Wir erhielten viele Angebote für neue Projekte und das Beste stand ja noch bevor.
Was Coliz in diesen frühen Filmen schuf, war mehr als nur Unterhaltung. Es war die Grundlage für ein neues Genre. Die Mischung aus Action, Humor und der unvergleichlichen Chemie zwischen Bud und Terence sollte bald die ganze Welt erobern. Während Bud Spencer und Terence Hill mit Giuseppe Colizzi erste Erfolge feierten, arbeitete ein anderer Visionär an einem Projekt, das ihre Karrieren für immer verändern sollte.
Enzo Baboni, der sich als Regisseur das Pseudonym EB Klucker gab, war ursprünglich ein renommierter Kameramann gewesen, der bereits bei vielen bedeutenden Filmen mitgewirkt hatte. Enzo Barboni, Eb Klucker, ein renommierter Kameramann, der bis dato schon bei vielen anderen Filmen mitgewirkt hatte, hatte die Intuition, eine neue Art des italienischen Westerns zu erschaffen.
Eine Art mit mehr Humor und Gags und weniger Tod, erklärte Terence Hill später über die revolutionäre Idee seines zukünftigen Regisseurs. Doch der Weg zu diesem neuen Westernstil war steinig. Babonis Vision stieß zunächst auf massiven Widerstand in der Filmindustrie. Für sein Projekt, die rechte und die linke Hand des Teufels hatte er aber zahlreiche Absagen von Produzenten erhalten.
Das Konzept funktioniert nicht. Zu viel Dialog, nicht genug Action. Das Publikum will Schießereien und Tote sehen. Das Konzept muss angepasst werden. So und so ähnlich waren die Reaktionen, die er erhalten hatte. Die Filmindustrie war zu dieser Zeit noch fest in den Händen traditioneller Westernmacher, die auf bewährte Formeln setzten.
Viel Gewalt, wenig Humor, ernste Helden und düstere Geschichten. Babonis Idee eines Westernnduos, das mehr auf Witz und Scharm als auf Schießereien setzte, erschien den Produzenten wie kommerzieller Selbstmord. Doch Baboni ließ sich nicht entmutigen. Er wusste aber genau, was er wollte und war entschlossen, an seiner Idee festzuhalten.
Erinnerte sich Terence Hill bewundernd. Es war diese Hartnäckigkeit und Vision, die schließlich den Weg für eine völlig neue Art des Westernfilms ebnen sollte. Als Barboni schließlich grünes Licht für sein Projekt erhielt und Bad Spencer und Terence Hill für die Hauptrollen verpflichtete, begann eine der glücklichsten Zeiten in der Karriere beider Schauspieler.
Mit Ibi Klutscher hatten wir am Set sehr viel Spaß. Er nahm eine Menge unserer spontanen Ideen an, um die täglichen Dreharbeiten zu verbessern. Die Dreharbeiten zu Sie nannten ihn Mücke, der deutsche Titel von Lamavano Trinita, fanden in einem malerischen Tal im Zentrum Italiens statt. Der Film wurde in einem wunderschönen Tal im Zentrum Italiens gedreht und obwohl das Budget nicht sehr hoch war, waren alle sehr motiviert, einen guten Job zu machen.
Die Atmosphäre am Set war außergewöhnlich. Es war nicht nur ein Filmset, sondern eine Art kreative Familie, die zusammengewachsen war. Zwischen den Dreharbeiten hatten wir viel Spaß bei gemeinsamen Aktivitäten. Wir hatten eine tolle Zeit. Alles war perfekt, schwärmte Terence Hill von dieser Zeit.
Besonders wichtig für den Erfolg der Filme war das Stunteam, das die spektakulären, aber harmlosen Prügeleien choreografierte, die später zum Markenzeichen des Duos werden sollten. Die Geschichte wäre nicht komplett, ohne nicht das große Team toller Stunman zu erwähnen, die von Stuntkoordinator Giorgio Ubaldi meisterhaft geführt wurden.
Diese Standman waren nicht nur Profis, sondern Künstler ihres Fachs. Sie entwickelten eine völlig neue Art der Kampfchoreografie spektakulär aussehend, aber völlig harmlos. Die Prügeleien in den B Spencer und Terence Hill Filmen wurden zu einer Art Ballett der Gewalt, bei dem niemand wirklich zu Schaden kam.
Ein wunderbares Team von Schauspielern, Stuntman und Crewmitgliedern wuchs von diesem Augenblick an zusammen und arbeitete auch in Zukunft miteinander, erinnerte sich Terence. Diese Kontinuität war entscheidend für den Erfolg der späteren Filme. Das Team kannte sich, vertraute einander und konnte daher immer bessere und spektakulärere Szenen entwickeln.

“Wir alle hatten das Gefühl, etwas Großes erreicht zu haben,” fasste Terence die Stimmung am Set zusammen. “Und sie sollten recht behalten. 1970 kam, sie nannten ihn Mücke in die Kinos und niemand war auf das vorbereitet, was folgen sollte.” Der Film kam 1970 in die Kinos und war ein unerwartet großer nationaler und internationaler Erfolg.
Er schlug alle Einnahmere für einen italienischen Film bis zu diesem Zeitpunkt. Doch es waren nicht nur die Kassenzahlen, die beeindruckten. Der Film hatte eine Art magische Wirkung auf das Publikum, die weit über normale Kinoerfahrungen hinausging. Der Film war dermaßen beliebt bei den Zuschauern, dass die Kinos Probleme hatten, Teile des Publikums nach Ende der Aufführung zum Verlassen des Kinosaals zu bewegen.
Viele wollten einfach sitzen bleiben und den Film gleich noch mal sehen. Dieses Phänomen war in der Filmgeschichte praktisch unbekannt. Filme, die das Publikum so fesselten, dass sie nicht gehen wollten, gab es nur alle paar Jahre. Sie nannten ihn Mücke, schuf nicht nur einen neuen Filmtyp, sondern auch eine neue Art des Kinoerlebnisses.
Die berühmte Bohnenszene in der Trinity Terence Hill mit unglaublicher Gear eine riesige Portion Bohnen verschlingt, wurde zu einer der ikonischsten Szenen der Filmgeschichte. Terence Hill selbst bereitete sich mit einer Methode vor, die seine Professionalität unter Beweis stellte. Vor den Szenen, in denen ich Bohnen essen musste, habe ich früher 24 Stunden gefastet.
Es hat gut funktioniert und am Ende war die Szene so authentisch, dass der Regisseur beschloss, sie in nur eine Aufnahme zu drehen. Der Erfolg von “Sie nannten ihn Mücke” war erst der Anfang. Die Fortsetzung vier Fäuste für ein Halleluja übertraf ein Jahr später sogar noch den Erfolg des ersten Films und machte uns endgültig zu internationalen Kinostars.
Die beiden waren nun nicht mehr nur italienische Schauspieler, sondern globale Superstars. Ihre Filme liefen in Dutzenden von Ländern und überall wurden sie von begeisterten Fans empfangen. Im Folgejahr 1972 reisten wir nach Kolumbien, um unter der Regie unseres Entdeckers Giuseppe Colizzi zwei Flugzeugpiloten zu spielen.
Der Film hieß zwei Himmelhunde auf dem Weg zur Hölle. 1974 war ein besonders produktives Jahr. Das Jahr 1974 war sehr produktiv. Zuerst drehten wir in der spanischen Hauptstadt Madrid zwei wie Pech und Schwefel, der bis heute zu den Lieblingsfilmen unserer Fans gehört. Anschließend spielten wir im Dschungel Columbiens zwei sehr spezielle Priester in zwei Missionare.
Doch trotz ihres gemeinsamen Erfolgs verloren beide nie ihre individuelle Identität als Schauspieler. In der Zeit dazwischen hatten sowohl Bad als auch ich noch die Zeit und Gelegenheit auch getrennt voneinander Projekte zu entwickeln. B Spencer nutzte die Pausen zwischen den gemeinsamen Filmen, um seine eigene Filmreihe zu etablieren.
So drehte Bad 1973 beispielsweise, sie nannten ihn Plattfuß, den ersten Film seiner erfolgreichen Plattfuß Reihe unter der Regie von Steno. Für Terence Hill kam eine noch größere Gelegenheit. Ich wiederum hatte die wunderbare Gelegenheit, die Rolle des Nobody in “Mein Name ist Nobody”. unter der Regie von Tonino Valerie zu spielen.
An meiner Seite wirkte der großartige Henry Vonder als der gesetzlose Jack Boregard mit. Die Arbeit mit Henry Vonder war für Terence Hill ein Traum, der wahr wurde. Fonder war eine Legende des amerikanischen Kinos, ein Mann, der mit John Ford und anderen Größen der Filmgeschichte gearbeitet hatte. Für einen jungen italienischen Schauspieler war es eine unglaubliche Ehre, neben einer solchen Ikone zu stehen.
Der Film war auch bemerkenswert, weil er von Sergio Leone produziert wurde, dem Meister der Spaghettiestern. Leone hatte mit seiner Dollartrilogie das Genre revolutioniert und nun arbeitete er mit Terence Hill an einem Film, der gleichzeitig eine Omage an das Westernenre und dessen abgesangen war. Die späten 70er Jahre brachten dem Duo neue Herausforderungen und neue Erfolge.
Im Jahr 1977 erhielten wir ein neues fantastisches Drehbuch von Ibi Clasher vorgelegt und so drehten wir unseren ersten Film in Miami Florida. In zwei außer Rand und Band spielten wir zwei Polizisten wieder Willen. Der Wechsel nach Amerika war sowohl künstlerisch als auch kommerziell bedeutsam. Miami mit seinen Palmen, dem türkisfarbenen Wasser und der multikulturellen Atmosphäre bot eine völlig neue Kulisse für ihre Abenteuer.
Auch dieser Film wurde wieder ein großer internationaler Erfolg. Wir blieben in Miami und drehten dort im Folgejahr einen weiteren Film gemeinsam. Er hieß: “Zwei sind nicht zu bremsen.” Die amerikanischen Filme zeigten, dass das Duo nicht nur in Western funktionierte, sondern in jedem Genre erfolgreich sein konnte.
Ihre Chemie war universell. ihre Humorformel zeitlos. Der letzte Film der enorm erfolgreichen 70er Jahre war schließlich Das Krokodil und sein Niilpferd unter der Regie von Italo Zingarelli. Für diesen Film zog es uns nach Südafrika. Am Ende der 70er Jahre war ihre Popularität beispiellos.
Ende der 70er war das Duo Bud Spencer und Terence Hill auf der ganzen Welt bekannt. Wir erhielten Fanbriefe aus Europa, Nord und Südamerika, Australien und Südafrika. Doch der wahre Gewinn war persönlicher Natur. Mit unserem Erfolg wuchs aber nicht nur unsere Popularität, sondern auch die Freundschaft zwischen Bot und mir.
Während seiner Karriere Höhen hatte Terence Hill 1967 Lauri Zwickelbauer geheiratet, eine Amerikanerin deutscher Herkunft, die er am Set von Gott vergibt Djangonie kennengelernt hatte. 1969 wurde ihr Sohn Jess geboren, der später selbst in die Filmwelt einsteigen und sogar Drehbücher für seinen Vater schreiben sollte. 1973 erweiterte sich die Familie durch die Adoption von Ross, einem deutschen Kind.
Ross zeigte früh Interesse am Film und spielte bereits in Kinoproduktionen mit. Er war talentiert, charmant und schien eine strahlende Zukunft vor sich zu haben. Die Familie Hill führte ein relativ normales Leben, trotz Terence wachsender Berühmtheit. Sie lebten abwechselnd in Italien und den USA, je nachdem, wo Terence gerade drehte.
Lori sorgte dafür, dass die Jungen eine normale Kindheit hatten, fern ab vom Trubel der Filmindustrie. Die 80er begannen, wie die Siebiger endeten. Mit zwei Assetrumpfen auf und zwei beärenstarke Typen fügten wir zwei weitere Erfolge unserem Portfolio hinzu. 1884 brachte eine besondere Premiere. Eine Premiere gab es schließlich im Jahr 1884.
Im Film Vier Fäuste gegen Rio wurde aus dem Duo ein Quartett, denn sowohl But als auch ich spielten in dem Film jeweils eine Doppelrolle. Die Geschichte von Sebastiano Coimbra de La Coronia Azevedo, Antonio Coimbra de La Coronila Ievedo unden Doppelgängern Elliot Van und Greg Wonder treten wir in Brasilien. Die Miami Cops aus dem Jahr 1985 war dann das Ende einer Era.
16 Jahre nach unserem ersten gemeinsamen Auftritt entschieden wir, dass es nun an der Zeit war, sich weiter zu entwickeln und uns anderen Projekten zu widmen. Doch 1994 kamen sie noch einmal zusammen. 9 Jahre später, im Jahr 1994, entschieden wir dann aber doch noch einmal vor der Kamera zusammenzukommen.
Der Film hieß Die Troublemaker und war vor allem auch eine Familienangelegenheit. Giuseppe Pedesoli, der Boot, war einer der Produzenten, während mein Sohn Jess das Drehbuch schrieb und auch in einer kleinen Rolle als Telegraphist im Film erschien. Mit diesem Film endete unsere gemeinsame Karriere jedoch endgültig. 1990 zerbrach Terence Hills Welt.
Sein adoptierter Sohn Ross, gerade 16 Jahre alt, starb bei einem Autounfall in Stockbridge, Massachusetts. Ross hatte bereits in Filmen wie Don Camillo und Renegade mitgespielt und schien eine vielversprechende Karriere vor sich zu haben. Der Verlust stürzte Terence in eine tiefe Depression, die Jahre andauern sollte.
Während der 90er Jahre durchlebte Hill eine lange Phase der Depression, ausgelöst durch diesen tragischen Verlust. In einem Interview von 2001 mit Familia Christiana sprach Hill offen über den Tod seines Sohnes und reflektierte über die Stille und Trauer, die auf die Tragödie folgten. Er schrieb seinem Glauben und seine Arbeit zu, ihm geholfen zu haben, mit dem immensen Schmerz fertig zu werden.
Trotz seiner Trauer kehrte Hill schließlich zur Arbeit zurück. Im Jahr 2000 nahm Terence eine neue Rolle für Ray an, einen Schritt vom Himmel, wo er Pietro spielte, den Leiter der Forstwache in Südtirol. Anders als seine Rolle als Don Matteo beschäftigte sich Pietro mit Kriminalfällen, jedoch mit einer anderen Persönlichkeit.
Der wahre Durchbruch im Fernsehen kam mit Don Mattho, der Geschichte eines Priesters, der Kriminalfälle löst. 21 Jahre lang von 2000 bis verkörperte er Don Mattho in 259 Episoden über 13 Staffeln. Die erste Episode der zehnten Staffel lockte eine Rekordzahl von 967 000 Zuschauern an. Als B Spencer im Juni 2016 starb, verlor Terence nicht nur seinen langjährigen Filmpartner, sondern auch einen der besten Freunde seines Lebens.
Mit Bad zusammen zu sein war immer ein Vergnügen”, sagte er nach Spenzers Tod. “Ich bin sicher, dass seine ersten Worte, wenn wir uns wiedersehen, sein werden. Wir haben nie einen einzigen Streit gehabt.” Bad und ich denken gleich über unsere schicksalhafte Begegnung. Es war wirklich ein Segen für uns beide.
Sren Terence Hill, seine jahrzehntelange Partnerschaft zusammen. Heute lebt Terence Hill, zurückgezogen in Umbrien, Italien. Seine Geschichte lehrt uns, dass hinter jedem Lächeln oft Schmerz verborgen liegt und dass wahre Größe darin besteht, anderen Freude zu schenken, auch wenn das eigene Herz gebrochen ist. Persönlich überraschen mich die Geschichten und Fakten rund um das Duo But Spencer und Terence Hill noch heute, reflektierte er in seinen eigenen Worten.
Die Erkenntnis, dass wir nicht nur Entertainer auf dem Bildschirm, sondern auch ein Teil des Lebens so vieler Menschen sind, ist etwas, das mich sehr berührt. Das war die Geschichte von Terence Hill, eines Mannes, der als traumatisiertes Kriegskind begann und zu einer der größten Legenden des Kinos wurde.

Seine Geschichte lehrt uns, dass Freundschaft, Humor und Menschlichkeit die stärksten Kräfte der Welt sind. Was denkst du über Terence Hills bemerkenswerte Lebensreise? Schreib es in die Kommentare. Vergiss nicht, den Kanal zu abonnieren und die Glocke zu aktivieren, um keine weiteren faszinierenden Lebensgeschichten zu verpassen. Bis zum nächsten Mal.
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Mit 81 Jahren verrät Albano Carisi ENDLICH sein größtes Geheimnis!
Heute tauchen wir ein in eine der bewegendsten Liebesgeschichten der Musikwelt. Mit 81 Jahren hat Albano …
Romina Power bricht ihr Schweigen: ‘Das war nie meine Entscheidung
non è stato ancora provato nulla e io ho la sensazione dentro di me che lei sia …
Mit 77 Jahren gab Arnold Schwarzenegger endlich zu, was wir alle befürchtet hatten
Ich will sagen, das Beste ist, wenn man gesunden Geist hat und ein gesunden Körper. Arnold Schwarzeneggers…
Mit 70 Jahren gibt Dieter Bohlen endlich zu, womit niemand gerechnet hat
Es gibt Momente im Leben, in denen selbst die stärksten unter uns ihre Masken fallen [musik] lassen…
Die WAHRHEIT über die Ehe von Bastian Schweinsteiger und Ana Ivanović
Es gibt Momente im Leben, in denen die Fassade perfekten Glücks in sich zusammenfällt und die Welt…
Was bei Freddie Mercurys letztem Konzert WIRKLICH geschah
Am 9. August 1986 betrat Freddy Mercury im englischen Nepworth Park zum letzten Mal eine Konzertbühne…
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