Das Leben im Rampenlicht der Weltöffentlichkeit ist eine Herausforderung, die selbst erwachsene Monarchen oft an ihre Grenzen bringt. Für die „royalen Minis“ der europäischen Königshäuser ist dieser Druck jedoch eine Realität, die sie von Geburt an begleitet. Wir beobachten Kinder, die lernen müssen, bei Staatsbegräbnissen Haltung zu bewahren, bei Paraden stundenlang zu winken und bei offiziellen Terminen ein perfektes Bild abzugeben. Doch hinter den Titeln und der edlen Garderobe verbergen sich Kinder mit ganz natürlichen Bedürfnissen, Emotionen und – wie im Fall des schwedischen Prinzen Oscar – einer sehr ehrlichen Ausdrucksweise, wenn ihnen der royale Alltag einmal zu viel wird.
Bei den jüngsten Stockholm Open wurde die schwedische Kronprinzessinfamilie zum Mittelpunkt des medialen Interesses. Während Sportbegeisterte aus aller Welt gespannt auf das Spielfeld blickten, konzentrierten sich die Fotografen vor Ort vor allem auf eine ganz bestimmte Loge. Hier saßen Kronprinzessin Victoria, ihr Ehemann Prinz Daniel sowie ihre beiden Kinder, Prinzessin Estelle und Prinz Oscar. Doch wer eine perfekt inszenierte Familiengala erwartete, wurde von der entwaffnenden Ehrlichkeit des sechsjährigen Oscar überrascht. Der kleine Prinz stahl allen die Show – allerdings nicht durch königliche Etikette, sondern durch einen Schmollmund, der Bände sprach.

Es ist kein Geheimnis, dass Prinz Oscar in Schweden bereits Kultstatus für seine „Grummel-Auftritte“ genießt. Im Gegensatz zu seiner älteren Schwester Estelle, die mit ihren zehn Jahren bereits wie ein Profi in die Kameras lächelt und das Geschehen auf dem Platz fast schon erwachsen mit ihrem Smartphone dokumentierte, macht Oscar aus seinem Herzen keine Mördergrube. Wenn ihm langweilig ist, dann sieht die ganze Welt es. Und bei diesem Tennismatch schien die Langeweile ein gigantisches Ausmaß anzunehmen. Während die gelben Filzbälle über das Netz flogen, sank der Kopf des kleinen Prinzen immer tiefer.
Die Bilder, die während des Events entstanden, sind ein Zeugnis mütterlicher Liebe und kindlicher Unlust. Immer wieder suchte Oscar körperliche Nähe zu seiner Mutter Victoria. Er kuschelte sich fest an sie, vergrub sein Gesicht in ihrer Seite und schien die Welt um sich herum einfach ausblenden zu wollen. Victoria, die für ihre herzliche und bodenständige Art bekannt ist, reagierte gewohnt souverän. Statt den kleinen Prinzen zur Ordnung zu rufen, bot sie ihm genau das, was er in diesem Moment brauchte: Schutz und Zuneigung. Es war ein zutiefst menschlicher Moment in einem Umfeld, das oft von strengen Regeln geprägt ist.

Der Vergleich zu anderen royalen Erben drängt sich förmlich auf. In Großbritannien sieht man Prinz George, der mit neun Jahren bereits als zweiter in der Thronfolge eine enorme Last trägt. Erst kürzlich musste er sich unter den Augen der Weltöffentlichkeit von seiner Urgroßmutter, Queen Elizabeth II., verabschieden. Solche Aufgaben sind für Kinderseelen kaum greifbar. Umso schöner ist es, wenn Termine wie ein Tennisturnier eigentlich Spaß machen sollten. George zeigt sich in Wimbledon oft als begeisterter Fan. Doch Oscar von Schweden scheint mit dem Tennissport noch nicht ganz warm geworden zu sein. Für ihn war das stundenlange Sitzen auf der Tribüne offensichtlich eher eine Strafe als ein Vergnügen.
Um die drohende Eskalation der Langeweile abzuwenden, griffen die Eltern schließlich zu einem bewährten Mittel: Ablenkung. Ein Tennisball in XL-Größe wurde zum Rettungsanker für den Nachmittag. Mit dem überdimensionalen Spielzeug in den Händen besserte sich die Stimmung des Prinzen zumindest zeitweise. Er vertrieb sich die restliche Zeit damit, das gelbe Objekt zu untersuchen, während seine Schwester Estelle weiterhin pflichtbewusst und mit sichtlicher Freude das Match verfolgte. Es ist diese Dynamik zwischen den Geschwistern, die das schwedische Königshaus so sympathisch macht. Auf der einen Seite die künftige Königin, die ihre Rolle bereits verinnerlicht hat, und auf der anderen Seite der kleine Bruder, der einfach nur ein Kind sein darf – mitsamt allen schlechten Launen.
Die öffentliche Reaktion auf Oscars Auftritt war durchweg positiv. In den sozialen Netzwerken feiern die Fans den „Grummel-Prinzen“ für seine Authentizität. Viele Eltern fühlen mit Victoria und Daniel mit. Jeder, der schon einmal versucht hat, ein sechsjähriges Kind durch eine mehrstündige Sportveranstaltung zu bringen, weiß genau, was sich in diesem Moment auf der Tribüne abgespielt hat. Es ist ein beruhigendes Zeichen, dass auch im Palast von Haga nicht alles immer nach Plan läuft.

Vielleicht wird Oscar in einigen Jahren selbst zum Tennisschläger greifen und die Leidenschaft seines Vaters Daniel teilen, der als ehemaliger Fitnesstrainer großen Wert auf Sport legt. Doch für den Moment bleibt festzuhalten: Ein Prinz hat auch das Recht, einmal keine Lust zu haben. Diese kleinen Brüche in der perfekten Fassade der Monarchie sind es, die das Volk binden. Sie zeigen, dass hinter den Titeln Menschen stehen, die lieben, trösten und manchmal eben auch gemeinsam mit ihrem Sohn über einen viel zu langen Nachmittag schmollen.
Am Ende des Tages verließ die Familie das Stadion gemeinsam. Der XL-Tennisball fest im Griff, der Schmollmund langsam einem müden Lächeln weichend. Es war ein öffentlicher Auftritt, der einmal mehr bewies, dass Kronprinzessin Victoria ihre wichtigste Rolle – die der Mutter – über alles andere stellt. Und während die Medien über die „Grummel-Fotos“ lachen, bleibt die Gewissheit, dass Prinz Oscar in einer Umgebung aufwächst, in der er trotz aller Verpflichtungen vor allem eines sein darf: er selbst.
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