Die Nachricht kam für viele überraschend und wirbelte ordentlich Staub auf: Verona Pooth, die Ikone der deutschen Fernsehunterhaltung, hat ihre Koffer gepackt. Doch diesmal war es kein kurzer Urlaub, sondern ein radikaler Neuanfang. Zusammen mit ihrem jüngsten Sohn Rocco ist die 56-Jährige in die Wüstenmetropole Dubai gezogen. Während die Moderatorin dort die Sonne und das neue Umfeld genießt, blieb einer zurück: Ihr Ehemann Franjo Pooth. Inmitten der besinnlichen Weihnachtszeit stellt sich nun die Frage, wie es um die Ehe des einstigen Glamour-Paares wirklich steht.
Ein Umzug mit Konsequenzen
Verona Pooth ist bekannt dafür, mutige Entscheidungen zu treffen. Der Umzug nach Dubai, den sie vor wenigen Wochen offiziell machte, ist jedoch ein Schritt, der selbst langjährige Wegbegleiter erstaunte. Während der 14-jährige Rocco in den Vereinigten Arabischen Emiraten zur Schule geht, hält Franjo in Deutschland die Stellung. Berufliche Verpflichtungen binden den Unternehmer an die Heimat, was das Paar in eine Situation katapultiert hat, die viele Ehen vor eine Zerreißprobe stellen würde: Eine Fernbeziehung über Kontinente hinweg.
Franjo selbst gab sich zuletzt ungewohnt offenherzig. Er gestand, dass er sich an die Stille im gemeinsamen Haus erst gewöhnen müsse. Die Einsamkeit, besonders in der dunklen Jahreszeit, ist spürbar. Doch Verona wäre nicht Verona, wenn sie nicht klare Worte für die Skeptiker fände. In einem aktuellen Interview betonte sie, dass ihre Liebe ein Fundament sei, das über Jahrzehnte gewachsen ist. Für sie bedeutet Liebe Schutz, Geborgenheit und vor allem Stärke – Qualitäten, die nicht an einen gemeinsamen Wohnort gebunden sind.
Wahre Liebe braucht keinen Applaus
Trotz der räumlichen Distanz lassen sich die Pooths nicht unterkriegen. Einmal im Monat reist Franjo nach Dubai, um Zeit mit seiner Frau und seinem Sohn zu verbringen. Diese selten gewordenen Stunden zu zweit, fernab vom deutschen Alltagstrubel, scheinen die Bindung eher zu festigen als zu lockern. Verona weiß den Einsatz ihres Mannes zu schätzen. Dass Franjo, der eigentlich eher kamerascheu ist, sogar für gemeinsame TV-Auftritte über seinen Schatten springt, sieht sie als großen Liebesbeweis.
Dennoch bleibt die Moderatorin gewohnt pragmatisch und fast schon erschreckend ehrlich, wenn es um die Zukunft geht. „An dem Tag, an dem ich aufwache und Franjo nicht mehr liebe, bin ich weg“, stellte sie klar. Eine Ehe nur für die Öffentlichkeit oder den „Applaus“ aufrechtzuerhalten, kommt für die Powerfrau nicht infrage. Diese Ehrlichkeit ist es vielleicht, die das Paar seit nunmehr 21 Jahren – seit ihrer legendären Traumhochzeit im Wiener Stephansdom – zusammenhält.
Die Zukunft in der Wüste

Aktuell deutet jedoch nichts auf ein Ende der Romanze hin. Im Gegenteil: Die neue Lebenssituation scheint Verona sichtlich gutzutun, und Franjo unterstützt den Drang seiner Frau nach Veränderung, auch wenn es für ihn persönlich Opfer bedeutet. Die gemeinsamen Spaziergänge am Strand von Dubai sind nun die neuen Highlights ihrer Beziehung.
Es bleibt abzuwarten, wie lange das Modell Fernbeziehung Bestand haben wird. Doch für den Moment sendet Verona liebevolle und zugleich entschlossene Signale aus der Ferne. Die Weihnachtszeit mag dieses Jahr für Franjo in Deutschland etwas einsamer sein als gewohnt, doch das Band nach Dubai scheint stärker denn je. Verona Pooth beweist einmal mehr, dass sie ihr Leben nach ihren eigenen Regeln lebt – und dass eine starke Liebe auch 5.000 Kilometer Distanz überbrücken kann.
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