Über ein Jahrzehnt lang war der erste Weihnachtstag im deutschen Fernsehen untrennbar mit einem Namen verbunden: Helene Fischer. Ihre monumentale Musikshow im ZDF war nicht nur ein Garant für glänzende Augen bei Millionen von Fans, sondern auch eine Lebensversicherung für die Einschaltquoten des Mainzer Senders. Doch in diesem Jahr herrschte Stille auf der großen Bühne. Da sich die Schlagerkönigin nach der Geburt ihres zweiten Kindes in einer bewussten Familienpause befindet, musste das ZDF ohne sein stärkstes Pferd im Stall auskommen. Das Ergebnis war ein ernüchterndes Quotendebakel, das die Abhängigkeit des Senders von einzelnen Superstars schmerzhaft verdeutlichte.
Statt der gewohnten Glitzerwelt und internationalen Star-Gästen setzte das ZDF zur Primetime auf die Komödie “Weihnachten im Olymp” mit Mariele Millowitsch. Mit lediglich 2,44 Millionen Zuschauern und einem Marktanteil von 11,0 % blieb der Film weit hinter den Erwartungen und den historischen Werten der Helene Fischer Show zurück. Auch die anschließende Sonderfolge der “Rosenheim Cops” konnte das Ruder nicht herumreißen; hier sank das Interesse sogar auf 1,72 Millionen Menschen. Besonders bei der jungen Zielgruppe der 14- bis 49-jährigen war die Bilanz mit Werten zwischen 3 % und 4 % geradezu katastrophal für einen öffentlich-rechtlichen Sender an einem Hauptfeiertag.

Die Konkurrenz nutzte dieses Machtvakuum schamlos aus. Die ARD krönte sich mit dem Krimi “Harter Brocken” zum unangefochtenen Tagessieger. Stolze 4,50 Millionen Zuschauer schalteten ein, was einem Marktanteil von über 20 % entsprach. Auch RTL konnte mit dem Weihnachtsspezial von “Wer wird Millionär” punkten. Günther Jauch lockte 2,85 Millionen Menschen vor die Bildschirme und sicherte sich vor allem in der werberelevanten Zielgruppe mit fast 14 % einen starken zweiten Platz hinter dem Ersten. Selbst die Klassiker am Nachmittag wie “Drei Haselnüsse für Aschenbrödel” erzielten teilweise bessere Werte als das Abendprogramm des ZDF.

Die Gesamtbilanz des Tages spricht eine deutliche Sprache: Mit einem Tagesmarktanteil von nur 9,4 % landete das ZDF weit abgeschlagen hinter der ARD (13,9 %). Das Fehlen der Helene Fischer Show hat eine empfindliche Lücke hinterlassen, die weder durch bewährte Krimi-Kost noch durch seichte Komödien gefüllt werden konnte. Es zeigt sich einmal mehr, dass die Zuschauer an Weihnachten nach den großen, emotionalen Event-Momenten suchen, die Familien vor dem Fernseher vereinen. Ohne den “Helene-Effekt” wirkt das Programm des ZDF austauschbar und verliert seine Strahlkraft als führender Feiertagssender.

Für das kommende Jahr bleibt die Hoffnung der Programmverantwortlichen wohl allein darauf gerichtet, dass Helene Fischer aus ihrer Familienpause zurückkehrt. Bis dahin dient dieses Weihnachtsfest als mahnendes Beispiel dafür, wie zerbrechlich eine Quoten-Dominanz ist, wenn sie auf den Schultern einer einzigen Künstlerin ruht. Während ProSieben für den zweiten Feiertag bereits mit einem Indiana-Jones-Marathon aufrüstet, muss man in Mainz die Wunden lecken und sich fragen, wie man sein Programm künftig krisenfester gestalten kann – auch wenn die größte Entertainerin des Landes einmal nicht zur Verfügung steht.
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