Diktaturen brauchen kein Vertrauen   Diktaturen regieren mit Angst die Leute   rebellieren nicht weil sie Angst haben   ich halte die Zeit in der wir leben für   gefährlich und die allerwichtigste   Voraussetzung für eine funktionierende   Demokratie ist stetiges   Wirtschaftswachstum und das werden wir   in Zukunft wahrscheinlich so nicht mehr   haben heißt es fehlt in den lemedien   eigentlich das Bewusstsein dafür dass   sie ein Teil des Problems geworden sind   und leider nicht mehr ein Teil der   Lösung Richard David knüpft sich in   dieser Folge von Hotel Matze unsere   geschätzte Außenministerin Anna Lena   berbock vor und berichtet weshalb er   ordentlich schitsturm kassiert hat ihm   ist die Diplomatie mit anderen Ländern   wichtiger als nach einem Auslandseinsatz   zurückzukommen und zu pralen dass man   Gott und die Welt eine standpauge   gehalten hat das Feingefühl fehlt   gewaltig in der feministischen   Außenpolitik also die Gefahr ist sehr   groß Demokratie funktionierende   Demokratien sind sehr

 

  selten und sie sind wahnsinnig   voraussetzungsreich und die   allerwichtigste Voraussetzung für eine   funktionierende   Demokratie ist stetiges   Wirtschaftswachstum und das werden wir   in Zukunft wahrscheinlich so nicht mehr   haben und die zweite wichtige   Voraussetzung ist   Vertrauen Diktaturen brauchen kein   Vertrauen Diktaturen regieren mit Angst   die Leute rebellieren nicht weil sie   Angst haben aber eine Demokratie lebt in   das Vertrauen nicht so sehr in Person in   Politiker aber in demokratische   Institutionen dass die Dinge Rechten   sind ja dass die Polizei nicht korrupt   ist dass die dass die Gerichte nicht   korrupt sind dass und das Land nicht nur   aus vorteilswirtschaft und so weiter   besteht sondern dass diese Dinge mehr   oder weniger ziemlich gut funktionieren   und wenn dieses dieser Glaube schwindet   oder in die Medien dass man also   natürlich nicht jede Zeile in den Medien   glauben soll das hat man auch in alten

 

  Zeiten der Bildzeitung nicht gemacht   aber dass man denkt es gibt zumindestens   so wie einas wie ein grundimpuls der   leidmedien oder der Qualitätspresse an   der Wahrheit orientiert zu sein und wenn   dieses Vertrauen in die Gesellschaft   schwindet dann sind liberale Demokratien   langfristig nicht mehr aufrecht zu   erhalten und das ist irrsinnig   gefährlich aus dieser Sorge heraus haben   Harald Welzer und nicht das Buch über   die Medien   geschrieben diese Sorge ist nicht   wirklich verstanden worden in der Art   wie das Buch rezipiert wurde   offensichtlich waren diejenigen die sich   öffentlich geäußert haben dazu nicht in   der Lage es war übrigens interessant wie   viele Journalisten auch bekannte   Journalisten mich angerufen haben und   gesagt haben ich hätte voll ins Schwarze   getroffen und es wä alles super und   sogar große Verleger ja gesagt haben   also es wäre ja in Wirklichkeit noch   alles viel schlimmer wir hätten ja noch   viel viel mehr schreiben können aber   diejenigen Journalisten die in ihren   Zeitungen geschrieben haben ja die haben   das dann komplett abgelehnt das heißt es   fehlt in den lightmedien eigentlich das   Bewusstsein dafür dass sie ein Teil des

 

  Problems geworden sind und leider nicht   mehr ein Teil der Lösung und das ist   eine verherende Entwicklung und das   ganze wird die   Zerklüftung immer weiter vorantreiben   das heißt jeder lebt in seinem eigenen   Segment Verständigung wird immer weniger   möglich und damit ist dauerhaft liberale   Demokratie nicht zu machen ich halte die   Zeit in der wir demben für gefährlich im   letzten Jahr war das gab’s eine Folge da   hast du über Annalena berbock gesagt   geschimpft geschimpft würde ich sagen du   hast gesagt das ein Unfall ist dass sie   Außenministerin geworden ist das hat ja   auch ein   bisschencho gegeben genau das wurde als   Frauen   ausgelegt da musste man sich jetzt nicht   mit der Frage beschäftigen warum hat der   prächtig kritisiert sondern dann sagt   man es doch ganz einfach der kann keine   Frauen leiden er hätte niemals einen   Mann kritisiertich totaler Quatsch ist   überleg mal wie viel Männer wir in dem   Podcast schon kritisiert haben es geht   auf keine Kuhhaut mehr ja aber bei einer   Frau ist das dann gleich   Frauenfeindlichkeit da haben wir es mal   wieder wenn wir einen Mann kritisieren   ist es völlig legitim doch wenn wir eine

 

  Frau kritisieren ist es direkt   frauenfeindlich genauso wie die Medien   Richard David Brecht sofort abgestempelt   haben Kritik zu üben ist richtig und   wichtig nur so lernen wir aus unseren   Fehlern und können es in Zukunft besser   machen lernen und wachsen und vor allem   sollten Politiker es aushalten meiner   Meinung nach egal ob Mann oder Frau und   wenn man genau hingehört hat bezieht er   sich auf annaalena bbocks diplomatisches   Feingefühl was bei einigen   Staatsbesuchen nicht vorhanden war und   vielleicht bleibt es ja auch weiterhin   so ich bin gespannt ob von Anna Lena für   diese Aussage eine Anzeige kassiert hat   was wäre denn wenn du der Knopf im Ohr   von annaelena berbock wärst z.B was   würdest du ihr dann sagen in solchen   Moment was würdest du denn sagen so mal   lieber so ja ich möchte gar nicht der   Knopf im Ohr von Annalena berbock se   keine Rolle in die ich mich jetzt   irgendwie in meinen Träumen irgendwie   reinmache aber ich ich denke mal die   Kunst der Diplomatie ja die hat eine

  lange Tradition und die ist aus guten   Gründen seit der Antike immer gleich   Diplomatie lebt von leisentönen   ähm wenn ich jemanden überzeugen will   darf ich ihn nicht beschimpfen ist nicht   so schlau den chinesischen Staatschef ja   ein Diktator zu nennen ich darf das ja   gerne denken ne ich kann das auch meinen   Parteifreunden sagen aber das nach dem   Staatsbesuch zu sagen ist einfach nicht   schlau weil der wird sich da nicht in   Ruhe überlegen stimmt ja eigentlich bin   ich ein Diktator das müsste ich doch   jetzt mal ändern ja sondern dann   verhärten sich einfach nur die Fronten   mit all den negativen Konsequenzen die   das hat und ich denke eine diplomatische   Rolle funktioniert genau andersrum das   ist die Politik der kleinen Schritte das   ist die die die Politik der Kooperation   das mag im Hinterkopf manchmal der Traum   des Wandels durch Annäherung sein wie   das früher mal hieß und andererseits   wissen alle deutschen Politiker sollten   Sie jedenfalls wissen man könnte China

 

  zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht nach   dem Muster Deutschlands regieren das   geht nicht das ist einfach infantil die   Vorstellung dieses Land hat überhaupt   keine demokratische Tradition wir haben   an Russland gesehen das auch kein hatte   unter Jelzin völlig daneben gegangen in   China bräche die Anarchie aus da würden   wahrscheinlich Räuberbanden sich Gründen   genauso wie das in Russland war ne da   waren das der Geheimdienst und die   Oligarchen und so weiter und Putin hat   dann das Konzert dieser Raubtiere als   domteur ja in eine funktionierende   Zirkusnummer überführt ja aber die waren   ja alle vorher schon da die einen   Oligarchen hat er bekämpft und   entmachtet und eingesperrt und mit den   anderen hat er gemeinsame Sache gemacht   und hatag das Feld   aufgeräumt und ich will gar nicht wissen   was in China passieren würde wenn die   Parteienherrschaft zusammenbrechen würde   der KP also das das geht eben einfach   nicht was anderes ist was du vorhin sagt   das Ansprechen von Frauen und sowas   alles das sind alles wichtige Themen nur   es lohnt sich nicht das beim   Staatsbesuch zu machen wei der

 

  Staatsbesuche da redest eine halbe   Stunde oder eine Stunde trinkst eine   Tasse Tee Miteinander unter Beobachtung   dazwischen ist noch der dolmetcher und   dann SPR du diese Problem an das ändert   ja gar   nichts viel andere Möglichkeiten die UNO   ist viel viel geeigneter Organisationen   wie Amnesty International und so weiter   sind sehr sehr sehr viel geeigneter   diese Rolle zu spielen als das beim   Staatsbesuch kurz anzusprechen ich mache   das doch nicht weil ich glaube dass dann   derjenige mit dem ich mich unterhalte   anfängt über sich selbst nachzudenken   sondern ich mache das damit ich gute   Presse im eigenen Land Krieg das ist ja   letztlich die Funktion dahinter und dann   ist es reine Symbol Politik in dem   Zweifelsfall nach hinten losgeht man mE   am Ende hat man mehr Schaden angerichtet   hat Applaus in den eigenen Medien   gekriegt hat aber international mehr   Schaden angerichtet das ist natürlich   viel viel besser über die   internationalen Organisationen und so   weiter auf diese Dinge hinzudräen ja   Kompromisse zu finden auszuhandeln als   das so zu machen ich weiß es gibt   Menschen die lieben diese Art von   Politik weil sagen jemand der sagt was

 

  er denkt klare Kante und so weiter klare   Kante und   Diplomatie mag manchem sympathisch sein   ist aber ein Rollen und Amtsverständnis   was wahrscheinlich sich nicht auszahlt   die Kunst der Diplomatie lebt von leisen   Tönen nach einem Staatsbesuch und   währenddessen sollte man sich als   Politiker Benehmen in der Schule wird   dies jedem Kind beigebracht sich seinem   gegenüber höflich und respektvoll zu   verhalten wobei in der heutigen Zeit bin   ich mir leider dabei nicht mehr so   sicher wie würde Frau berbock reagieren   wenn ihre Politik von jedem Staatsbesuch   kritisiert wird mir fallen da so ein   paar Begriffe ein zickig eingeschnappt   arrogant hochnäßig eingebildet wer weiß   vielleicht hagelt es danach wieder   anzeigen das können sie ja gut die   Grünen