Und du m auch natürlich gegen Ausländerfeindlichkeit [musik] mach Kumpel nicht an die große Konzert mit Josef Boys. Mit 79 Jahren steht Udo Lindenberg an einem Punkt an dem die laute Pose [musik] des Rockstars nicht mehr im Vordergrund steht. Jahrzehntelang verkörperte er Freiheit, Provokation und ein Leben [musik] ohne Regeln.
Für viele war er der Inbegriff des unangepassten Künstlers, [musik] der sich nie erklären mußte. Doch mit zunehmendem Alter verändert sich der Blick. [musik] Nicht abrupt, nicht dramatisch, sondern leise und unaufhaltsam. [musik] In den letzten Jahren sprach Udo Lindenberg offener darüber, dass ein Leben in permanenter Bewegung [musik] auch seine Schattenseiten hat.
Einsamkeit, Erschöpfung und der Wunsch nach innerer Ruhe wurden zu Themen, die er nicht mehr übertönte. Dabei geht es nicht um [musik] ein Geständnis oder um das Aufdecken von Geheimnissen. Es geht um [musik] Selbstwahrnehmung, um die Erkenntnis, dass Freiheit allein nicht immer trägt. Gerade diese reflektierte Haltung macht seine Geschichte [musik] heute so spannend.
Sie zeigt, wie ein Mensch, der immer vorwärts ging, beginnt bei sich selbst anzukommen. [musik] Der Blick zurück, den Udo Lindenberg heute wagt, ist kein nostalgischer Rückzug. Er ist viel mehr das Ergebnis eines langen Lebens in Bewegung. [musik] Schon früh entschied er sich gegen Anpassung und für Eigenständigkeit.
Musik wurde für [musik] ihn nicht nur Ausdruck, sondern Schutzraum. Rock auf Deutsch war keine stilistische Spielerei, sondern ein Statement. Er wollte verstanden werden, ohne sich zu erklären. Diese Haltung prägte nicht [musik] nur seine Karriere, sondern auch seine Beziehungen zur Welt. In den Anfangsjahren war Geschwindigkeit ein Motor.
Neue Songs, [musik] neue Bühnen, neue Städte. Stillstand bedeutete Gefahr. Udo Lindenberg bewegte [musik] sich durch diese Welt mit einer Mischung aus Charisma und Distanz. Nähe ließ er zu, aber nie ohne Kontrolle. Diese Kontrolle war kein Kalkül, sondern ein Bedürfnis. Sie schützte vor Verletzlichkeit. [musik] Je erfolgreicher er wurde, desto stärker verfestigte [musik] sich dieses Muster.
Erfolg bestätigte die Strategie. Zweifel hatten keinen [musik] Platz. Doch Erfolg bringt nicht nur Freiheit, sondern auch Einsamkeit. [musik] Je größer die Bühnen wurden, desto kleiner [musik] wurden die Räume der Vertrautheit. Lindenberg sprach später darüber, dass das [musik] Leben IM Hotelzimmer zwar Unabhängigkeit schenkt, aber auch Isolation.
Begegnungen blieben flüchtig. Beziehungen kurz, nicht weil sie bedeutungslos waren, sondern weil Dauer Angst [musik] machte. Bindung bedeutete Verantwortung. Verantwortung bedeutete potenziellen Verlust. Diese Gleichung begleitete ihn über Jahrzehnte. Alkohol spielte in diesem Zusammenhang eine Rolle, über die Lindenberg selbst [musik] offen gesprochen hat.
Nicht als Skandal, sondern als Teil einer Zeit. Rausch war Flucht und Ritual [musik] zugleich. Er gehörte zur Bühne, zur Nacht, zum Image. [musik] Lange funktionierte dieses Gleichgewicht, doch jedes Gleichgewicht verschiebt sich, wenn der Körper Grenzen setzt. Erste [musik] Warnsignale wurden ignoriert. Leistung hatte Vorrang.
Die Rechnung [musik] wurde später gestellt. Mit den Jahren veränderte sich auch die Wahrnehmung der Öffentlichkeit. Was früher als Provokation galt, [musik] wurde zunehmend hinterfragt. Lindenberg blieb unbequem, aber der Kontext [musik] änderte sich. Gesellschaftliche Maßstäbe verschoben sich.
Aussagen wurden anders gelesen, Erwartungen wuchsen. [musik] Für jemanden, der nie gefallen wollte, war das eine neue Situation. Er musste lernen, dass Reibung heute andere Konsequenzen [musik] hat als früher. Diese Erkenntnis war nicht angenehm, aber notwendig. Parallel dazu begann ein leiser innerer Wandel. Lindenberg sprach davon, dass der Körper irgendwann nicht mehr mitmacht, wenn der Geist [musik] permanent flieht.
Er begann seine Routinen zu hinterfragen. Nächte wurden kürzer, Pausen wichtiger. Diese Veränderungen waren kein Bruch mit der Vergangenheit, sondern [musik] eine Anpassung. Er blieb Künstler, aber er wurde achtsamer. Achtsamkeit bedeutete hier nicht Rückzug, [musik] sondern Bewusstsein.
Ein zentraler Punkt dieses Wandels war der Umgang mit Einsamkeit. [musik] Früher wurde sie übertönt, heute wird sie benannt. [musik] Linden erkannte, dass Einsamkeit nicht verschwindet, wenn man sie ignoriert. [musik] Sie wird lauter. Erst als er begann, sie als Teil seines Lebens anzuerkennen, verlor sie ihren Schrecken.
Diese Akzeptanz veränderte seinen Blick auf Nähe. Nehe [musik] dauerhaft sein, um echt zu sein. Sie musste ehrlich sein. Auch sein Verhältnis zu Beziehungen entwickelte sich weiter. Linden war nie jemand, der klassische Lebensmodelle anstrebte. [musik] Keine Ehe, keine Kinder. Diese Entscheidung wurde oft interpretiert.
Doch für ihn war sie Ausdruck eines Lebensentwurfs, der auf Freiheit beruhte. Mit zunehmendem Alter stellte sich jedoch die Frage, ob Freiheit immer [musik] Bewegung bedeutet oder ob sie auch Stillstand erlauben kann. Diese Frage blieb lange offen. Musikalisch spiegelte sich dieser innere Prozess wieder.
Die Themen wurden reflektierter, die Texte ruhiger. Lindenberg begann über sich selbst zu schreiben, ohne sich zu erklären. Seine Musik verlor nichts von ihrer Haltung, gewann aber an Tiefe. Sie wurde weniger Angriff und mehr Dialog. Diese Veränderung war subtil, aber spürbar. [musik] Sie zeigte einen Künstler, der nicht stehen bleibt, sondern sich weiterentwickelt.
Ein weiterer wichtiger [musik] Aspekt war der Umgang mit Gesundheit. Linden hat offen darüber gesprochen, dass er lernen musste, Grenzen zu akzeptieren. [musik] Der Körper wurde zum Lehrer. Er zwang zur Pause. Diese Pause war nicht geplant, aber sie war notwendig. Sie ermöglichte Abstand und Abstand ermöglichte [musik] Klarheit.
Lindenberg erkannte, dass Durchhalten nicht immer Stärke ist. Manchmal [musik] ist Anhalten mutiger. Diese Klarheit beeinflusste auch sein Verhältnis zur Öffentlichkeit. Interviews wurden seltener, Aussagen präziser. Lindenberg wählte bewusster, was er teilen wollte. Nicht aus Geheimniskrcrämerei, [musik] sondern aus Selbstschutz.
Diese Zurückhaltung verlie seinen Worten Gewicht. Sie zeigte, [musik] dass nicht alles gesagt werden muss, um verstanden zu werden. Gerade diese Reduktion machte seine Auftritte eindrucksvoller. Mit 79 [musik] Jahren blickt Udo Lindenberg heute auf ein Leben zurück, das von Extremen [musik] geprägt war.
Freiheit und Einsamkeit, Nähe und Distanz, Erfolg und Erschöpfung. Diese Gegensätze existieren nebeneinander. Er versucht nicht mehr sie aufzulösen. [musik] Stattdessen akzeptiert er sie als Teil seiner Geschichte. Diese [musik] Akzeptanz ist kein Aufgeben. Sie ist reife. Was besonders auffällt, ist [musik] die veränderte Definition von Stärke.
Früher bedeutete Stärke weiterzumachen. Heute bedeutet sie [musik] inne zu halten. Lindenberg sprach davon, dass er gelernt habe, sich selbst auszuhalten, [musik] ohne Ablenkung, ohne Bühne. Diese Fähigkeit ist selten. Sie entsteht nicht [musik] aus Theorie, sondern aus Erfahrung und sie verändert den Blick auf [musik] alles andere.
Dieser erste Teil seiner Geschichte zeigt, dass der Weg zur Ruhe kein Geradliniger ist. Er ist geprägt [musik] von Widerstand, Zweifel und Anpassung. Lindenberg hat diesen Weg nicht gesucht. Er ist ihm begegnet und er hat ihn angenommen. [musik] Diese Annahme bildet die Grundlage für alles, was folgt. Wenn dich [musik] diese Entwicklung anspricht, nimm dir einen Moment und teile deine Gedanken in den Kommentaren.
Wie gehst du [musik] selbst mit Veränderung um, wenn gewohnte Muster nicht mehr tragen? Ein [musik] Like hilft dabei, solche reflektierten Geschichten sichtbar zu machen. Und mit einem Abonnement verpasst du den zweiten Teil [musik] nicht, denn einem nächsten Abschnitt geht es darum, wie Udo Lindenberg heute über Liebe, Nähe [musik] und das Älter werden denkt und warum gerade dieser Blick viele Menschen überrascht.
Aus dieser neugewonnenen Ruhe heraus begann Udo Lindenberg sein Verhältnis zu Nähe grundlegend [musik] zu überdenken. Nähe hatte für ihn lange Zeit etwas Bedrohliches. Sie bedeutete Erwartung, Verpflichtung, [musik] potenziellen Verlust. In einem Leben, das auf Bewegung und Unabhängigkeit aufgebaut war, wirkte Nähe wie ein Risiko.
Doch mit zunehmendem Alter veränderte sich diese Wahrnehmung. Nähe wurde nicht mehr als Einschränkung erlebt, sondern als Möglichkeit, als Raum, in dem man nicht funktionieren muss. Diese [musik] Verschiebung war leise, aber tiefgreifend. Linden sprach darüber, dass Einsamkeit [musik] lange sein ständiger Begleiter gewesen sei.
Nicht die Einsamkeit des Alleinseins, sondern die Einsamkeit des Unverstanden Seins, umgeben von Menschen, aber innerlich auf Distanz. Diese Form der Einsamkeit ist schwer greifbar. Sie entsteht [musik] dort, wo Rollen über Hand nehmen. Der Rockstar, der Provokateur, die Projektionsfläche. Mit den Jahren wurde ihm bewusst, dass diese Rollen zwar Schutzboten, aber auch Barrieren [musik] errichteten.
Wer sich ständig inszeniert, bleibt schwer erreichbar. Diese Erkenntnis führte nicht zu Re, sondern zu Klarheit. Klarheit bedeutete, die eigene Verletzlichkeit anzuerkennen. [musik] Für jemanden wie Lindenberg war das ein ungewöhnlicher Schritt. Verletzlichkeit passte nicht zum Image, doch Image verliert an Bedeutung, wenn es nicht mehr trägt.
Lindenberg begann [musik] über Müdigkeit zu sprechen, über das Bedürfnis nach Einfachheit. Diese Aussagen waren keine Geständnisse, sondern Beschreibungen eines Zustands. Sie zeigten einen Menschen, der gelernt [musik] hat, Signale ernst zu nehmen, nicht um sich zu erklären, sondern um sich zu orientieren. Ein zentraler Punkt dieser Phase war der Umgang mit Liebe.
Lindenberg hatte nie an konventionelle Lebensmodelle geglaubt. Liebe war für ihn intensiv, aber [musik] oft zeitlich begrenzt. Diese Begrenzung war Teil seiner Freiheit. [musik] Doch mit 79 Jahren stellte sich die Frage, ob Dauer immer Verzicht bedeutet oder ob sie auch Halt geben kann. Lindenberg beantwortete diese Frage nicht öffentlich, mit klaren Aussagen, doch sein Verhalten deutete auf eine neue Offenheit hin.
Offenheit für Nähe ohne Besitzanspruch, für Verbindung [musik] ohne Abhängigkeit. Diese neue Haltung spiegelte sich auch in seinem Alltag wieder. Routinen gewannen an Bedeutung, nicht als Einschränkung, sondern als Struktur. Struktur, Schuf, Sicherheit. Sicherheit ermöglichte [musik] Entspannung.
Lindenberg begann bewusster mit seiner Zeit umzugehen. Termine wurden reduziert, [musik] Begegnungen ausgewählt. Diese Auswahl war kein Rückzug, sondern eine Fokussierung. [musik] Sie zeigte, dass Qualität wichtiger geworden war als Quantität. Diese Prioritätenverschiebung veränderte seinen Blick auf das Älter werden.
Älter werden für Lindenberg lange kein Thema gewesen. Jugendlichkeit [musik] gehörte zum Image. Doch der Körper widerspricht irgendwann jeder Inszenierung. Lindenberg akzeptierte diese Realität ohne Drama. Er sprach davon, dass Altern ist, sondern ein Wechsel der Perspektive. Dinge, die früher wichtig waren, verlieren an Dringlichkeit.
Andere gewinnen an Bedeutung. Diese Akzeptanz verlie ihm Gelassenheit. Gelassenheit [musik] ist kein Stillstand, sondern ein anderes Tempo. Auch sein Verhältnis zur Kreativität wandelte sich. Kreativität war lange an Druck gebunden, an Deadlines, [musik] Erwartungen, Reaktionen. Mit zunehmendem Alter löste sich [musik] dieser Druck.
Lindenberg begann Musik und Kunst als Dialog zu verstehen, nicht als Kampf. [musik] Er musste nichts mehr beweisen. Diese Freiheit eröffnete neue Räume. [musik] Texte wurden persönlicher, ohne privat zu sein. Bilder entstanden ohne den Anspruch, gefallen zu müssen. Diese [musik] Entwicklung zeigte einen Künstler, der sich selbst ernst nimmt.
Ein weiterer [musik] Aspekt dieser Phase war der Umgang mit Verantwortung. Verantwortung hatte Lindenberg lange mit Einschränkung verbunden. Doch nun erkannte er, dass Verantwortung auch Schutz bieten kann. Schutz vor Überforderung, Schutz vor falschen Erwartungen. Verantwortung bedeutete Entscheidungen [musik] bewusst zu treffen, nicht jede Einladung anzunehmen, nicht jede Meinung zu kommentieren.
Diese Zurückhaltung war neu, aber befreiend. Sie zeigte, dass Relevanz nicht aus ständiger Präsenz entsteht. [musik] Im öffentlichen Diskurs wurde diese Veränderung unterschiedlich aufgenommen. Manche sahen darin Milderung, andere Reife. Lindenberg selbst schien diese Zuschreibungen kaum zu beschäftigen.
Er hatte gelernt, dass Fremdwahrnehmung nie vollständig [musik] kontrollierbar ist. Diese Erkenntnis nahm Druck. Sie erlaubte es ihm bei sich zu bleiben, bei dem, was sich richtig anfühlte. Diese Haltung [musik] ist selten in einer Welt, die permanente Positionierung verlangt. Auch der Umgang mit der eigenen Geschichte [musik] wurde entspannter.
Linden musste seine Vergangenheit nicht neu [musik] schreiben. Er akzeptierte sie als Teil seines Weges. Fehler wurden nicht geleugnet, [musik] aber auch nicht überhöht. Sie wurden eingeordnet. Diese Einordnung verlie ihm Souveränität. Wer seine Geschichte akzeptiert, [musik] muss sie nicht verteidigen. Diese Souveränität war spürbar in seinen Aussagen.
Sie machten ihn greifbarer, ohne ihn [musik] zu entzaubern. Mit zunehmendem Alter gewann auch das Thema Dankbarkeit an Gewicht, Dankbarkeit für die Möglichkeiten, die sich [musik] ergeben hatten, für Menschen, die geblieben waren, für die Freiheit, [musik] die er sich erarbeitet hatte. Diese Dankbarkeit war nicht sentimental. Sie war ruhig.
Sie zeigte sich am Umgang [musik] mit dem Alltag in der Wertschätzung kleiner Dinge. Diese Haltung veränderte seinen Blick auf Erfolg. Erfolg war nicht mehr das Erreichen von [musik] Zielen, sondern das Bewahren von Balance. Balance wurde zu einem zentralen [musik] Begriff. Balance zwischen Öffentlichkeit und Privatheit, zwischen Aktivität [musik] und Ruhe, zwischen Nähe und Distanz.
Lindenberg erkannte, dass diese Balance nicht dauerhaft stabil ist. Sie muss immer wieder neu hergestellt werden. Diese Arbeit ist nie abgeschlossen. Doch [musik] sie lohnt sich. Sie ermöglicht ein Leben, das nicht von Extremen dominiert wird. Diese Erkenntnis ist vielleicht eine der wichtigsten seiner späteren Jahre. Auch der [musik] Umgang mit Stille veränderte sich.
Stille war früher etwas, das gefüllt [musik] werden musste. Heute ist sie willkommen. Stille erlaubt Reflexion. Sie schafft Raum für Gedanken, [musik] die im Lärm untergehen. Linden begann diese Stille zu nutzen, nicht als [musik] Rückzug, sondern als Quelle. Diese Quelle nährte seine Kreativität [musik] und sein Wohlbefinden. Sie zeigte, dass Lautstärke nicht Voraussetzung für Wirkung ist.
[musik] Der Blick auf die Zukunft ist dabei zurückhaltend. Linden plant nicht weit voraus, er lebt [musik] stärker. I am Moment. Diese Gegenwärtigkeit ist kein Verzicht, sondern eine bewusste [musik] Entscheidung. Sie nimmt Druck. Sie erlaubt es, das jetzt zu gestalten, ohne sich an Erwartungen zu [musik] binden.
Diese Haltung steht einem Kontrast zu seinem früheren Leben, das von Planung und Aktion geprägt war. Sie zeigt, wie sehr sich Prioritäten verschieben können. Viele Menschen erkennen in [musik] dieser Entwicklung eigene Fragen wieder. Was bleibt, wenn Rollen verblassen? Was trägt, wenn Routinen sich ändern? Lindenbergsweg [musik] bietet keine Antworten IM klassischen Sinne. Er zeigt Möglichkeiten.

Möglichkeiten, sich selbst neu [musik] zu begegnen. Möglichkeiten, alte Muster zu hinterfragen. Diese Offenheit macht [musik] seine Geschichte anschlussfähig. Sie wirkt nicht belehrend, sondern [musik] einladend. Wenn du dich in diesen Gedanken wiederfindest oder eigene Erfahrungen mit Veränderung und Älter werden gemacht hast, teile sie gern in den Kommentaren.
Der Austausch darüber kann neue Perspektiven eröffnen. Ein Like [musik] hilft dabei, solche differenzierten Erzählungen sichtbar zu machen. Und mit einem Abonnement bleibst du dabei, [musik] wenn wir einem abschließenden Teil darauf schauen, was von diesem Lebensweg bleibt, jenseits von Image, Bühne und Erwartungen.
Am Ende dieses Weges steht [musik] kein großes Geständnis und keine letzte Wahrheit, sondern ein leiser Moment der Einordnung. [musik] Udo Lindenberg ist mit 79 Jahren nicht zu einem anderen Menschen geworden, [musik] aber zu einem Bewussteren. Die Pose des ewigen Rebellen hat nichts von ihrer Bedeutung verloren, doch sie dominiert nicht mehr alles.
An ihre Stelle ist etwas getreten, das weniger sichtbar, aber nachhaltiger ist. Erfahrung: Die Erkenntnis, dass Freiheit viele Gesichter hat und sich im Laufe eines Lebens verändert. Lindenbergs Geschichte zeigt, dass Unabhängigkeit [musik] nicht zwangsläufig Bewegung bedeutet. Jahrzehntelang war Bewegung sein Lebenselixier, Bühnen, Städte, [musik] Begegnungen.
Doch irgendwann beginnt jede Bewegung sich zu wiederholen. Dann stellt sich die Frage: Was bleibt, wenn man stehen bleibt? Diese Frage hat Lindenberg nicht öffentlich beantwortet, [musik] sondern für sich selbst. Und genau darin liegt [musik] ihre Kraft. Sie ist nicht inszeniert, sondern gelebt. Das Älter werden [musik] brachte für ihn keine Abrechnung mit der Vergangenheit, sondern eine Neubewertung.
Fehler wurden nicht gelöscht, sondern eingeordnet. Erfolge nicht verklärt, [musik] sondern relativiert. Diese Haltung erlaubt es, sich selbst mit Nachsicht zu betrachten, ohne Verantwortung [musik] abzugeben. Linden hat nie behauptet, alles richtig gemacht zu haben. [musik] Doch er zeigt, dass Reife nicht darin besteht, markellos zu sein, sondern ehrlich mit den eigenen Grenzen umzugehen.
Besonders deutlich wird [musik] das einem Umgang mit Nähe. Nähe war lange etwas, das er kontrollieren musste. Heute scheint sie etwas zu sein, dass er [musik] zulassen kann. Ohne Besitzanspruch, ohne Angst vor Verlust, diese Veränderung ist subtil, aber entscheidend. Sie zeigt, [musik] dass Stärke nicht immer laut ist.
Manchmal zeigt sie sich im Aushalten von Stille, I am [musik] zulassen von Unsicherheit und I am Vertrauen darauf, dass nicht alles festgelegt werden muss. Auch sein Verhältnis zur Öffentlichkeit hat [musik] sich gewandelt. Linden muss nicht mehr ständig präsent sein, um relevant zu bleiben. Er hat gelernt, dass Wirkung auch aus Zurückhaltung entstehen kann.
Diese Zurückhaltung [musik] ist kein Rückzug aus der Welt, sondern eine bewusste Entscheidung für Qualität, für Gespräche, die Sinn haben, [musik] für Auftritte, die etwas sagen, für Worte, die nicht sofort reagieren müssen. Was bleibt von einem Leben, das so [musik] viele Extreme kannte? Vielleicht ist es genau diese Fähigkeit zur [musik] Balance, die sein heutiges Bild prägt.
Die Balance zwischen Kunst und Alltag, zwischen Freiheit und Verantwortung, zwischen Nähe [musik] und Distanz. Lindenberg zeigt, dass diese Balance kein Zustand ist, den man [musik] erreicht und behält. Sie ist ein Prozess, ein ständiges Nachjustieren. Und gerade [musik] darin liegt ihre Menschlichkeit. Seine Geschichte ist deshalb nicht nur die Geschichte eines berühmten [musik] Musikers, sondern die eines Menschen, der gelernt hat, mit sich selbst [musik] zu leben, ohne sich zu verstecken, ohne sich ständig zu erklären. Diese Haltung macht ihn greifbarer als jede Provokation. Sie zeigt, dass Authentizität nicht darin liegt, immer gleich zu bleiben, sondern darin Veränderungen [musik] zuzulassen. Für viele Menschen, die selbst älter werden, steckt darin etwas Tröstliches. Die Erkenntnis, dass Entwicklung nicht

endet, dass neue Perspektiven auch spät I am [musik] Leben entstehen können, dass man nicht zu spät ist, um Prioritäten zu verschieben. Lindenbergs [musik] Weg lädt dazu ein, die eigenen Vorstellungen von Stärke, Erfolg und Freiheit zu hinterfragen. Nicht um [musik] sie zu verwerfen, sondern um sie zu erweitern.
Am Ende steht kein [musik] Fazit, das alles erklärt. Es bleibt eine offene Bewegung, ein fortlaufender Prozess. Udo Lindenberg ist nicht angekommen [musik] und vielleicht ist genau das der Punkt. Er ist unterwegs, nur langsamer, bewusster [musik] und näher bei sich selbst. Diese Form des Unterwegsseins ist keine Schwäche. Sie ist eine Entscheidung.
[musik] Wenn dich diese Geschichte begleitet hat, nimm dir einen Moment und teile deine Gedanken in den Kommentaren. Wie verändern sich Freiheit und Stärke? I am Laufe eines Lebens. [musik] Ein Like hilft dabei, solche ruhigen, reflektierten Erzählungen sichtbar zu machen. Und mit einem Abonnement bleibst du dabei, wenn wir weitere Lebenswege betrachten, die zeigen, dass wahre Entwicklung oft dort beginnt, [musik] wo der Lärm endet. M.
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