Sie hätte alles haben können. Den Ruhm,   das Geld, die Unsterblichkeit. Brigitte   Badeau war die Frau, die Männer auf der   ganzen Welt zum Wahnsinn trieb und   Frauen gleichzeitig inspirierten [musik]   wollte. Ihr schmolmzierte Millionen von   Zeitschriften ihre Filme Sprengen   Kinokassen.

 

 Ihre bloße [musik] Existenz   definierte eine Era neu. Doch dann auf   dem absoluten Höhepunkt ihrer Macht tat   sie etwas Unvorstellbares. Sie drehte   der Welt den Rücken zu mit nur 39 Jahren   und was sie in den 50 Jahren danach   [musik] tat, würde die Welt schockieren.   Heute mit 90 Jahren, umgeben nicht von   Paparazzi, sondern von den Kreaturen,   die sie zu [musik] retten geschworen   hat, offenbart sich endlich die   Wahrheit.

 

 Was geschah wirklich hinter   den verschlossenen Toren von Lam [musik]   Drag? Wohin floss ihr Vermögen? Und   warum lehnte sie Milliarden ab, um etwas   zu verfolgen, das niemand verstand? Es   beginnt in Paris, 29. [musik]   September 1934.   Eine Stadt, die sich zwischen zwei   Kriegen neu erfinden musste. Eine   bürgerliche Familie, streng katholisch,   geprägt von Ordnung und gehorsam.

 

 Louis   Badau, ein erfolgreicher Industrieller   mit mehreren Fabriken in Paris und eine   Marie Müselle, eine Frau, die Anstand   über alles stellte. Sie lebten in einer   geräumigen Siebenzimmerwohnung [musik]   im 15. Arrondissement. Ein Leben, das   nach außen perfekt wirkte. Doch hinter   geschlossenen Türen herkte eine Sträe,   die wenig Raum für Kindheit ließ.

 

  Brigitte und ihre jüngere Schwesteru   wuchsen in diesem goldenen Käfig aus   Privilegien und [musik] Zwängen auf.   Jahre später würde Badeau sich erinnern,   wie ihr Vater sie und ihre Schwester 20   mal auspitschen ließ, weil sie   versehentlich eine Lieblingswase   zerbrochen hatten. Danach, so sagte sie,   behandelte er sie wie Fremde.

 

 Die Wunden   dieser Kindheit heilten [musik] nie   vollständig. Sie prägten eine Frau, die   später jedem Käfig, egal wie golden, den   [musik] Rücken kehren würde. Schon mit 7   Jahren begann sie ihre Ausbildung im   klassischen Ballett am Konservatorium   [musik] de Paris unter dem renommierten   Choreografen Boris Knzev.

 

 Man sah in ihr   zukünftige Primaab Ballerina. Anmut,   Disziplin, Perfektion, Stundenlange   Übungen, schmerzende [musik] Füße. Der   unerbittliche Drang nach Vollkommenheit.   Doch hinter den tadellosen Pirouetten   und den perfekten Pliers brodelte etwas,   das niemand kontrollieren konnte. Ein   Hunger nach Freiheit, nach Leben, nach   Wahrheit, nach etwas mehr als der   choreografierten Existenz, die man für   sie [musik] geplant hatte.

 

 und dieser   Hunger würde sie eines Tages alles   kosten und gleichzeitig alles geben. Mit   18 Jahren traf Brigitte eine   Entscheidung, die ihre konservative   Familie schockierte. Sie heiratete Roger   Wadim, einen aufstrebenden Regisseur,   der genauso rebellisch [musik] war wie   sie. Die Ehe war ein Skandal, zu jung,   zu impulsiv, zu gefährlich für ein   Mädchen aus gutem [musik] Hause.

 

 Doch   Wadim sah in Brigitte etwas, das die   Welt noch nie gesehen hatte. Nicht nur   Schönheit, sondern eine ungezähmte   Wildheit, [musik] eine Ehrlichkeit, die   auf der Leinwand explodieren würde. 1956   drehte er mit ihr einen Film, der alles   verändern sollte. Die Crea [musik]   Fam und Gott schuf die Frau.

 

 Gedreht in   Sint Tropé, damals noch ein   verschlafenes Fischerdorf, zeigte der   [musik] Film eine Brigitte Badau, die   barfuß tanzte, ihren Körper nicht   versteckte und sich für ihr Verlangen   nicht schämte. Das konservative [musik]   Nachkriegseuropa war entsetzt. Die   Kirche protestierte. Kritiker nannten   sie eine Schande, doch die Kinos waren   überfüllt.

 

 Die Menschen, besonders die   junge [musik] Generation, sahen in ihr   Schauspielerin. Sie sahen eine   Revolution, eine Frau, die sich   weigerte, sich für das zu entschuldigen,   was sie war. Badeau wurde über Nacht zur   globalen Ikone. Von Paris bis New York,   von London bis Tokyo kannte jeder ihren   Namen.

 

 Sie war kein Star mehr, sie war   ein Phänomen. Die Maschinerie des Rums   begann sich zu drehen und Brigitte stand   im Zentrum des Sturms. Die Filmrollen   kamen im Minutentakt. Regisseure wie   Jean-Luc da Henry George Clusau und   Louis Male riissen sich um sie. Jeder   Film ein Ereignis, jede Premiere ein   Spektakel.

 

 Von Lip Prix, indem sie an   der Seite von Michelle Picoli spielte,   bis zu Viva Maria mit Jean Morot Badau,   dominierte das europäische Kino wie   keine andere. Sie drehte manchmal drei,   vier Filme pro Jahr. Die Kameras liebten   sie, [musik] die Regisseure verehrten   sie. Das Publikum vergötterte sie. Sie   war überall.

 

 auf Plakaten [musik] in   Zeitschriften in den Klatsch spalten.   Ihr Privatleben wurde zur öffentlichen   Obsession. Ihre Ehen, ihre Affären, ihre   Liebesgeschichten mit Jean Louis Trintan   und Sami frei wurden verfolgt wie   Seifenopern. Doch während die Welt   glaubte sie zu kennen, wusste niemand   wirklich, wer Brigitte Badeau war.

 

  Hinter dem Lächeln, hinter der   Sinnlichkeit, hinter dem perfekt   inszenierten Image und das Geld, es   floss in Strömen. Bador wurde zu einer   der bestten [musik] Schauspielerinnen   Europas für eine einzige Rolle in Lem   Prix. verdiente sie angeblich 500.000   Franc, ein Vermögen in den frühen 60ern,   das heute mehrere Millionen Euro   entsprechen würde.

 

 Bis 1968 [musik]   hatte sie berichten zufolge bereits   mehrere Millionen angehäuft, ohne die   zusätzlichen [musik] Einnahmen aus ihrer   überraschend erfolgreichen   Musikkarriere. Sie nahm Alben auf, sie   sang vor ausverkauften Seelen. Ihr   Hitler Drag, [musik] benannt nach ihrer   Villa, verkaufte sich über 100.000 mal   und wurde zur Hymne von [musik] Sint   Tropé.

 

 Ihr Duet Bonnie and Clyde mit dem   legendären Serge Gainsborg wurde zum   Kultklassiker gespielt in Cafés und   Clubs von Paris bis New York. Doch was   wirklich bemerkenswert war, waren nicht   die Millionen, [musik] die sie   verdiente. Es waren die Milliarden, die   sie ablehnte. Hollywood kam mit   Blanoscks. [musik]   Sie wollten sie für Filme mit Frank   Sinatra, Maron Brando, Elvis Presley.

 

  Studios kämpften [musik] um ihre   Unterschrift. Man bot ihr Rollen in der   Pink Panther und My Fair Lady an. Jede   einzelne Rolle hätte sie zur reichsten   Schauspielerin der Welt machen können,   hätte ihr Tor zu einem amerikanischen   [musik]   Imperium geöffnet. Sie lehnte alles ab,   jeden einzelnen Vertrag, jedes Angebot,   egal wie verlockend.

 

 Warum? Sie wollte   Frankreich nicht verlassen. Sie wollte   nicht zu einer amerikanischen Fantasie   werden, geformt von Studiobossen, die   ihre Seele für Profit zerstören würden.   Sie wollte die Kontrolle behalten über   ihr Leben, über ihre Kunst, über ihr   Schicksal. Biograf Jeffrey Robinson   schrieb später: “Wenn Bados Vermögen   ihrem Ruhm entsprochen hätte, wäre sie   heute Milliardärin.

 

 Tatsächlich hätte   sie ein globales Imperium aufbauen   können. Ein paar Farm mit ihrem Namen,   Modekollektionen, [musik] Schmucklinien,   Lizenzverträge in jedem Land der Welt.   Sie hätte mehr verdienen können als   Sopia Lawren oder Elizabeth [musik]   Taylor. Sie entschied sich dagegen,   bewusst, konsequent, kompromisslos.   Stattdessen kaufte sie Häuser, Lampen   und Kunst, [musik] Autos, die sie barfuß   fuhr, ein weißer Rolls-Royce Silvercloud   aus 22, ein Jaguar E-Type, ein Maserati   Sebing.

 

 Sie trug ihren Reichtum mit   einer Leichtigkeit, die sowohl   faszinierend als auch verstörend war.   Sie schien nicht an Geld interessiert zu   sein, nicht wirklich. Es war nur ein   Mittel zum Zweck und der Zweck, der   würde erst Jahre später klar werden.   Ende der 60er Jahre besaß Badu nicht nur   ihre legendäre Villa Lamadrag in Stint   Tropé, sondern [musik] auch ein zweites   Anwesen, Lagarik in den Hügeln darüber   sowie ein kleineres Haus in Paris.

 

 Doch   während andere Straß ihr Vermögen in   Banken horteten oder in Luxusgüter   investierten, begann Badoau anders zu   denken. Sie sah die Welt um sich herum,   die Grausamkeit, die Gear, die Tiere,   die Litten, während niemand hinsah.   [musik]   Und etwas in ihr begann sich zu   verändern, etwas Tiefes, etwas   Unvermeidliches.

 

 1973 Brigitte Badeau   war 39 Jahre alt, auf dem Höhepunkt   ihrer Karriere, auf dem Höhepunkt ihrer   Schönheit, [musik] auf dem Höhepunkt   ihrer Macht. Und sie machte eine   Ankündigung, die die Welt schockierte.   Sie würde nie wieder vor einer Kamera   stehen. Ihr letzter Film hieß Listoire   Trebon [musik] et Treus de Colino   Tremies.

 

 Ein absurder Titel für ein   absurdes Ende. Die Medien rasten. Warum?   Warum würde jemand auf dem Gipfel   einfach aufhören? Sie erklärte es mit   einem Satz, der für immer in Erinnerung   bleiben würde. Ich habe meine Jugend und   Schönheit den Männern gegeben. Jetzt   werde ich meine Weisheit und Erfahrung   [musik] den Tieren schenken.

 

 Die meisten   lachten. Ein PR-Stand, sagten sie. Sie   wird zurückkommen. Alle kommen zurück.   Doch Brigitte Badeau kam nie zurück. Sie   verschwand hinter den [musik] Mauern von   Lama Drag. Und was dort geschah, würde   die nächsten 50 Jahre ihres Lebens   definieren. [musik]   Lamadrag, ein weißgünchtes Anwesen an   der Kot der Syür, versteckt zwischen   schroffen Klippen und Azurblauem Meer.

 

  Badau hatte es Anfang der 50er gekauft,   als sein [musik] Tropé noch ein   verschlafenes Dorf war. Über die   Jahrzehnte verwandelte sie es in etwas,   das niemand erwartet hätte.   [musik]   Nicht in einem Palast des Luxus, sondern   in ein Refugium, ein Tierheim, ein   Heiligtum. [musik] Die Gärten fühlten   sich nicht mit exotischen Pflanzen,   sondern mit geretteten Hunden, Katzen,   Ziegen, Schweinen, [musik] Tiere, die   misshandelt worden waren, ausgesetzt,   zum Sterben zurückgelassen.

 

 Wad nahm sie   alle auf. Persönlich, sie fütterte sie,   pflegte sie, liebte sie. [musik] Eines   ihrer geliebten Tiere, ein Hund namens   Gate, starb im April 2024. Badeau zu   diesem Zeitpunkt [musik] 89 Jahre alt   war am Boden zerstört. Sie weinte   öffentlich. Nicht für Kameras, sondern   weil dieser Hund wie all die [musik]   anderen ihr mehr bedeutete als jeder   Filmpreis, den sie je gewonnen hatte.

 

  Für sie war Lama Drage kein [musik]   Besitz mehr. Es war ein lebendiges   Symbol ihrer Verwandlung, der Ort, an   dem die Ikone BB [musik] starb und die   Frau Brigitte geboren wurde. Doch es   reichte ihr nicht, Tiere zu retten. Sie   wollte das System verändern. 1986   [musik] mit 52 Jahren tat Brigitte   Badeau etwas, das ihren letzten Cent   kosten würde.

 

 Sie gründete die Fundation   Brigitte Badeau, eine Stiftung zum   Schutz der Tiere. Keine symbolische   Geste, keine [musik] PRA Kampagne, ein   vollständiges, lebensveränderndes   Engagement. Um die Stiftung zu   finanzieren, verkaufte sie fast alles,   was sie besaß: [musik] Erbstücke,   Gemälde, Schmuck, maßgefertigte Möbel,   Erinnerungen an ein Leben, das einst   glamurös war. Alles wurde versteigert.

 

  Sie sammelte drei Millionen Franc etwa   430 000 Dollar. Es war der Anfang, aber   es würde nicht annähernd [musik] genug   sein. In den folgenden Jahrzehnten   steckte Bardaau Millionen ihres eigenen   Vermögens in die Stiftung. Wann immer   das Geld knapp wurde, [musik]   griff sie erneut in ihre Taschen.

 

 Anfang   der 2000er Jahre belie,   ihr geliebtes Zuhause, um   Rettungsaktionen und [musik]   Sterilisationskampagnen zu finanzieren.   Ihr zweites Anwesen, Lagarik, wurde   zeitweise zum Rehabilitationsort [musik]   für misshandelte Nutztiere und   beschlagnahmte exotische Tiere. Sie gab   [musik] alles, buchstäblich alles und   die Stiftung sie wuchs exponentiell, was   als kleines Projekt begonnen hatte,   wurde zu einer der einflussreichsten   Tierschutzorganisationen [musik]   Europas.

 

 Heute im Jahr 2025 operiert die   Fundation [musik] Brigitte Badeau mit   einem Etat in Millionenhöhe und über 60   aktiven Projekten weltweit. Die Stiftung   beschäftigt mehr als 150 Menschen,   darunter [musik] Veterinäre, Biologen,   Juristen und Aktivisten. Sie unterhält   vier eigene Tierheime in Frankreich, die   zusammen über 7000 Tiere beherbergen.

 

  Lamare [musik] Au in der Normandie. Ein   riesiges Anwesen, auf dem 200 Hunde und   250 [musik] Katzen auf Adoption warten.   Passoches in der Pariser Region, Monpon   in der Dordogne, [musik]   Lavier in der Normandie. Jedes dieser   Heime ist ein Gnadenhof, wo auch alte,   kranke [musik] und nicht vermittelbare   Tiere ihr Leben in Würde verbringen   dürfen.

 

 Die Stiftung finanziert zudem   Dutzende weitere Tierheime in [musik]   Frankreich und im Ausland. Sie führt   jährlich übertaus Sterilisationen von   Straßenkatzen durch, dank Vereinbarungen   mit über 1000 Gemeinden, [musik] die   sich verpflichtet haben, die Tiere vor   Ort zu lassen, anstatt sie zu töten. Sie   führt sterilisationsprogramme [musik]   in Ländern wie Rumänien, Marokko, Indien   und sogar in Tibet durch, wo sie seit   2013 [musik] in Zusammenarbeit mit dem   Kagupa International Monlam Trust   jährliche veterinärmedizinische [musik]   Camps betreibt. Die Stiftung kämpft   gegen Pelzfarmen, Tierversuche,   Stierkämpfe, [musik]   Pferdefleischkonsum, Vorrah, Produktion   und den illegalen Handel mit exotischen   Tieren. Sie hat eine ständige   Lobbypräsenz im Europäischen Parlament,   wo [musik] sie als Mitglied der   Eurogroup for Animals und der Specious   Survival Network bei Settes Konferenzen   für stärkere Tierschutzgesetze kämpft.   Sie bildet Tierärzte [musik] aus. Sie   arbeitet mit französischen Schulen   zusammen, um Kindern Empathie für Tiere

 

  [musik] beizubringen. Sie betreibt   mobile Kliniken, die obdachlosen   Menschen und ihren Haustieren kostenlose   [musik] medizinische Versorgung   anbieten. Sie hat fast 600 Ermittler und   freiwillige Vertreter in ganz Frankreich   [musik] die Fälle von Tierquellerei   untersuchen und rechtlich verfolgen. Im   Jahr 2009 allein [musik] führte die   Stiftung über 2000 Untersuchungen durch.

 

  Bados Einfluss führte dazu, dass   Frankreich [musik] den Import von   Robenfällen verbot. Eine Entscheidung,   die in der gesamten Europäischen Union   nachhalte und andere Länder unter Druck   setzte, ihre Politik zu überdenken. Sie   setzte sich für den verpflichtenden   [musik] Einsatz von Bolzenschussgeräten   in französischen Schlachthöfen ein, um   das Leiden der Tiere zu verringern.

 

 Sie   kämpfte gegen die Jagd mit Hunden gegen   rituelle Schlachtungen ohne Betäubung   [musik] und für das Recht auf   Wrdienstverweigerung bei Tierversuchen.   Sie schrieb persönlich an Präsidenten,   darunter [musik] Nikolas Sarosi und   Emmanuel Macron, an Minister,   Abgeordnete und sogar den Papst, [musik]   um das Leid der Tiere auf die höchste   politische Ebene zu bringen.

 

 Im Oktober   [musik] 2024 mit 89 Jahren initiierte   sie sogar eine Demonstration vor dem   Pariser Rathaus, um die Freilassung des   [musik] Umweltaktivisten Paul Watson zu   fordern, den sie seit 1977 kannte.   Finanzalysten schätzen, dass mehr als   zwei Drittel ihres gesamten   Lebensverdienstes möglicherweise über 40   Millionen Euro direkt oder indirekt in   die Stiftung geflossen sind.

 

  [musik]   Tantjemen aus Filmen und Musik,   Einnahmen aus ihren Memoiren, Initiales   BB, die allein 4 Millionen Dollar   einbrachten. [musik] Der Verkauf von   Luxusgütern und persönlichem Besitz,   selbst die Hypothek auf ihr Zuhause.   Badeau gab nicht nur [musik] Geld, sie   gab ihr Leben.

 

 Heute wird Berte Badeaus   Vermögen auf etwa 65 Millionen Dollar   geschätzt. [musik] Etwa 54 Millionen   Euro. Für die meisten Menschen ist das   unvorstellbar viel. Doch verglichen mit   dem, was sie hätte haben können, ist es   lächerlich wenig. Hätte sie jeden   Hollywood Vertrag unterschrieben,   [musik]   hätte sie ihre Schönheit für Perfance   und Modemarken verkauft, hätte sie ihr   Gesicht lizenziert, wie es Sopia Lauren   oder Elizabeth Taylor taten, hätte sie   ein globales [musik] Imperium aufgebaut,   sie wäre heute Milliardärin, vielleicht   eine der reichsten Frauen der Welt.   Stattdessen lebt sie bescheiden. [musik]   Keine Entourage, keine Chauffure, keine   nach ihr benannte Yacht in Monaco, kein   Badeau Imperium, nur eine Villa gefüllt   mit Tieren und eine Stiftung, [musik]   die nach ihrem Tod weitermachen wird.   Denn Badau hat in ihrem Testament   festgelegt, dass der Großteil [musik]   ihres Nachlasses an die Stiftung geht.   Ihr einziger Sohn Nicola Jacques Charier   wird nach französischem Erbrecht seinem   Pflichtteil erhalten, aber nicht mehr.   Das Verhältnis zwischen Mutter und Sohn   ist seit Jahrzehnten [musik] angespannt.

  Badoau hat nie ein Geheimnis daraus   gemacht, dass ihre emotionale Loyalität   nicht ihrer [musik] Familie, sondern den   Tieren gilt. Lamadrag selbst könnte   eines Tages in den Besitz der Stiftung   übergehen. Nicht als Museum, [musik]   sondern als Tierheim, ein ewiges   Refugium. Im Mai 2025 gab Brigitte   Badeau ihr erstes Fernsehinterview   [musik] seit 11 Jahren.

 

 47 Minuten lang   sprach sie mit dem französischen Sender   BFM Thisway. [musik] Sie saß in ihrem   Zuhause in Stint Tropé, umgeben von den   Kreaturen, die sie liebt. Sie sprach   über ihre Karriere, über ihre Lieder,   über [musik] ihre Liebe zur Natur und   sie sprach über etwas, dass sie schon   oft gesagt hatte, aber das jetzt mit 90   Jahren ein neues Gewicht hatte.

 

 Sie   sagte, wenn sie wüssten, [musik] wie   egal mir mein Geburtstag ist. Für mich   ist es nur ein weiterer Tag, der eine   Rebellion auslöst. Eine [musik]   Rebellion. Das war es immer gewesen,   gegen die Erwartungen, gegen die Norm,   gegen eine Welt, die von [musik] ihr   verlangte, etwas zu sein, dass sie nicht   war.

 

 Als junge Frau rebellierte sie   gegen die Konventionen [musik] der 50er   Jahre. Als Schauspielerin rebellierte   sie gegen Hollywood. [musik] Als Ikone   rebellierte sie gegen den Ruhm selbst   und als ältere Frau rebellierte sie   gegen eine Gesellschaft, [musik] die   Tiere als Ware behandelt. Sie hat nie   bereut, was sie aufgegeben hat.

 

 In einem   Interview sagte sie einmal: “Tiere haben   mir das Glück gegeben, dassß mir   Menschen [musik] nie geben konnten. Es   war keine Metapher. Es war die Wahrheit.   Das Glück, dass sie in den Augen eines   geretteten Hundes fand, [musik] in den   heilenden Hufen eines misshandelten   Pferdes, in den kastrierten Streäunern,   die auf [musik] den Straßen Europas   nicht mehr leiden mussten.

 

 Das war ihr   Reichtum, nicht das Geld auf einem   [musik] Bankkonto. Kritiker haben sie   oft angegriffen. Sie sagen, sie sei   kontrovers, politisch [musik]   problematisch, zu extrem. Und es stimmt,   Badeau hat im Laufe der Jahre   kontroverse [musik] Aussagen gemacht,   für die sie mehrfach strafrechtlich   verurteilt wurde.

 

 Ihre politischen   Ansichten, insbesondere [musik]   ihre Kritik an der Einwanderung und dem   Islam, haben sie zu polarisierenden   Figur gemacht. Doch niemand, nicht   einmal [musik] ihre schärfsten Kritiker,   bezweifelt die Echtheit ihres   Engagements für Tiere. Sie hat [musik]   nicht nur geredet, sie hat gehandelt,   sie hat bezahlt, sie hat geopfert.

 

 In   einer Welt, in der Prominente [musik]   oft ihren Namen für wohltätige Zwecke   hergeben, ohne auf irgendetwas zu   verzichten, gab Badau fast alles: Ihr   Vermögen, Ihr Zuhause, [musik] Ihre   Zeit, ihre Energie und am Ende   vielleicht sogar ihre Familie. Heute im   Dezember [musik]   2025 sitzt Brigitte Badeau in Lamadrag.

 

  Die Sonne sinkt [musik] hinter dem   Horizont. Das Meer glitzert golden. Um   sie herum sind die Tiere. bellend,   schnurrend, grunzend, [musik] lebend.   Sie ist 90 Jahre alt, ihr Haar ist weiß.   Ihr Gesicht trägt die Linien eines   außergewöhnlichen Lebens. Doch ihre   Augen, diese berühmten [musik] Augen,   die ein Millionen verzauberten, strahlen   immer noch.

 Nicht mit Glammer, sondern   mit etwas tieferem, mit Frieden. Sie hat   keine Angst vor dem Tod. Sie hat keine   [musik] Angst vor dem Vergessen, denn   sie weiß, dass ihr Vermächtnis nicht in   Filmrollen oder Plattenverkäufen liegt.   Es liegt in den Gesetzen, [musik] die   geändert wurden, in den Tieren, die   gerettet wurden, in der Stiftung, die   für immer weitermachen wird.

 

 Brigitte   Badeau hätte eine Milliardärin [musik]   sein können. Stattdessen entschied sie   sich, eine Rebellin zu sein, eine   Kämpferin, eine Stimme für die   Stimmlosen. Und vielleicht, nur   vielleicht, ist [musik] das der größte   Reichtum von allen. Ein Leben, das nicht   für sich selbst gelebt wurde, sondern   für [musik] etwas Größeres.

 

 Etwas, das   über Ruhm, über Geld, über alles, was   die Welt ihr wert schätzen könnte,   hinausgeht. Das ist Brigitte Badeau,   [musik]   die Frau, die alles hatte und alles   aufgab, um alles zu gewinnen.