mich ohne Ehevertragt zu heiraten, biete ich dir jetzt an dre Jahre bei dir zu leben, nur als Freund. Willkommen zurück auf der verborgenen Bühne, dem Ort an dem wir die Schatten hinter dem grellen Rampenlicht erkunden. Heute Abend widmen wir uns einer Geschichte, die Sie vielleicht zu kennen glauben.
Doch ich verspreche Ihnen, dass Sie die Wahrheit dahinter erschüttern wird. Wir sprechen über Verona Poh. Seit über dre Jahrzehnten ist sie ein fester Bestandteil der deutschen Medienlandschaft, bekannt für ihr ansteckendes Lachen, ihre scheinbare Naivität und jene unverwechselbare Stimme, die sie zur Ikone machte. Doch vergessen Sie für einen Moment das Bild der fröhlichen Werbefigur, denn die Frau, die uns heute im Alter von fast 57 Jahren gegenüber tritt, hat ihre Maske abgenommen.
Verona Pooth bricht ihr jahrelanges Schweigen und wagt es endlich, jene dunklen Kapitel aufzuschlagen, die sie fast zerstört hätten. Im hellen Scheinwerferlicht war sie einst das Gesicht eines neuen bunten Deutschlands, doch hinter den Kulissen verbaren sich Wunden, die keine Kamera einfangen durfte. Wie geriet eine so strahlende Ikone in den Schatten mächtiger Männer, die sie formten und beiner zerbrachen? Heute nennt sie die Dinge beim Namen.
Es geht nicht mehr um harmlose Anekdoten aus den 90er Jahren, sondern um eine schmerzhafte Abrechnung mit einer Vergangenheit, die tiefe Narben hinterlassen hat. Eine dieser Narben ist nicht nur sprichwörtlich, sondern physisch real, verursacht durch einen Moment der Gewalt, der ihr Leben für immer veränderte.
Wir erinnern uns an die Schlagzeilen, an den Spot und an die Gerüchte. Aber haben wir jemals wirklich zugehört? Verona Pooth steht heute an einem Punkt, an dem sie nichts mehr zu verlieren hat, außer der Last ihrer eigenen Geschichte. Sie spricht von einem System, das sie klein halten wollte und von Menschen, denen sie bis heute nicht verziehen hat.
In ihren Augen sehen wir nicht mehr das naive Mädchen von damals, sondern eine Überlebende, die den Mut gefunden hat, die Geister ihrer Vergangenheit zu konfrontieren. Sie hält eine Liste in der Hand, eine Liste mit Namen und Ereignissen, die sie lange Zeit aus Angst und Scham verschwieg.
Was geschah wirklich hinter den verschlossenen Türen der Willen und TV-Studios, als die Kameras aus waren? Bereiten Sie sich darauf vor, Ihr Bild von dieser Frau grundlegend zu ändern, denn was nun folgt, ist keine einfache Biografie, sondern der emotionale Befreiungsschlag einer Seele, die sich weigert, länger das Opfer zu spielen.
Doch bevor wir zu dem Moment kommen, in dem das Kartenhaus zusammenbrach, müssen wir verstehen, wie hoch es einst gebaut wurde. Lassen Sie uns zurückgehen an den Anfang zu dem kleinen Mädchen, das aus dem Nichts kam und nach den Sternen griff, ohne zu ahnen, wie heiß sie brennen würden. Wer verstehen will, wie hoch der Preis war, den Verona zahlen musste, der muss zuerst begreifen, wie steil und unwahrscheinlich ihr Aufstieg war.
Sie wurde nicht in den deutschen Adel hineingeboren und ihr Weg war nicht mit Rosenblättern gepflastert. Geboren in Lapas in Bolivien und aufgewachsen in den grauen Arbeitervierteln von Hamburg trug sie den Traum von einem besseren Leben wie ein brennendes Feuer in sich. Für das junge Mädchen mit den dunklen Augen und dem exotischen Aussehen war Schönheit die erste Währung, die sie einzusetzen wusste, um der Bedeutungslosigkeit zu entkommen.
Doch Verona war klüger, als die Welt es ihr zutraute, denn sie begriff schnell, dass Schönheit allein in der harten deutschen Unterhaltungsindustrie vergänglich ist. Was sie brauchte, war eine Marke, eine Unverwechselbarkeit, die sich in das kollektive Gedächtnis einbrennen würde. Und so erschuf sie das wohl genialste Kunstprodukt der 90er Jahre die Rolle der liebenswerten Chaotin.
Erinnern Sie sich noch an die späten 90er, als es unmöglich war, den Fernseher einzuschalten ohne Ihr Gesicht zu sehen? Mit Sendungen wie Piep brachte sie eine bis dahin ungekannte Mischung aus Erotik und entwaffnendem Humor in die deutschen Wohnzimmer. Sie moderierte nicht einfach nur, sie zelebrierte ihre kleinen grammatikalischen Ausrutscher und machte ihre vermeintliche Unbeholfenheit zum Kult.
Während Intellektuelle die Nase rümpften und Kritiker sie als bloßes Dummchen abstempelten, lachte Verona den ganzen Weg bis zur Bank. Sie verwandelte jeden Spot in pures Gold. Wer könnte jemals den legendären Werbespot mit dem Spinat vergessen, indem einfaches Blub sie zur Königin der Werbepausen machte? oder den grammatikalisch falschen Satz, da werden sie geholfen, der nicht nur eine Telefonauskunft berühmt machte, sondern in den deutschen Sprachschatz einging.
Das war kein Zufall und kein Glück. Das war das Verona Prinzip in Perfektion. In einer Zeit, in der Deutschland noch seinen Platz im neuen Jahrtausend suchte, war Verona Feldbusch wie eine bunte Explosion in einer oft zu ernsten Welt. Sie war der schillernde Paradiesvogel, den jeder lieben wollte, der Engel der Nation, der uns zum Lachen brachte, wenn der Alltag grau war.
Jede Show war ein Ereignis, jeder Auftritt ein Spektakel und das Publikum lag ihr zu Füßen. Sie war überall auf Zeitschriften covern in Talkshows und auf den roten Teppichen und verkörperte den Traum, dass man alles erreichen kann, wenn man nur laut und bunt genug ist. Doch was niemand sah, war die eiserne Disziplin, die hinter dieser Leichtigkeit steckte.
Während sie vor der Kamera die naive Unschuld spielte, arbeitete sie hinter den Kulissen härter als jeder Manager. Sie war die Architektin ihres eigenen Rooms und kontrollierte jedes Detail ihres Imperiums. Aber Ruhm ist ein zweischneidiges Schwert und das gleißende Rampenlicht wirft bekanntlich die dunkelsten Schatten.
Während Millionen Menschen ihr Bild verehrten und sie zur ultimativen Traumfrau stilisierten, begann die Fassade Risse zu bekommen. Der Druck immer perfekt, immer lustig und immer verfügbar zu sein, lastete tonnenschwer auf ihren Schultern. Sie hatte eine Rolle erschaffen, aus der es kein Entkommen mehr gab, denn die Welt wollte Verona das Dummchen und nicht Verona die Geschäftsfrau.
Und genau in diesem Moment des absoluten Triumphs, als sie ganz oben auf dem Gipfel stand und die Welt ihr zu gehören schien, begannen sich die Wolken zusammenzuziehen. Denn der Erfolg zog nicht nur Bewunderer an, sondern auch jene, die ihr Licht stehlen wollten, um selbst heller zu strahlen. Sie ahnte noch nicht, dass ihr größter Albtraum nicht beruflicher Natur sein würde, sondern in der Gestalt der Liebe daherkommen sollte.
Doch manchmal trägt der Albtraum nicht die Fratze eines Monsters, sondern das Gesicht der großen Liebe und verspricht dir den Himmel auf Erden. Es war das Jahr 1996, als Verona eine Entscheidung traf, die wie ein Märchen begann und in einer Tragödie endete. Die Blitzhochzeit in Las Vegas mit dem unangefochtenen Titanen der deutschen Popmusik schien das perfekte Drehbuch für die Klatschspalten zu sein.
Zwei Superstars, die im Neonlicht der Wüste ihre Liebe besiegelten und strahlend in die Kameras lächelten. Für die Öffentlichkeit war es die glamuröseste Union des Jahres. Doch kaum jemand ahnte, dass sich hinter den hohen Mauern der Villa in Tötensin ein Drama abspielte, dass Verona fast ihre Stimme geraubt hätte.
Was als leidenschaftliche Romanze begann, verwandelte sich rasend schnell in einen Machtkampf, in dem es nur einen Gewinner geben sollte. Verona beschreibt diese Zeit heute nicht als Flitterwochen, sondern als einen Kampf ums Überleben in einem goldenen Käfig. Sie war jung, sie war verliebt und sie war bereit, sich anzupassen.
Doch sie traf auf ein Ego, das keinen Raum für eine zweite Sonne neben sich duldete. Die Atmosphäre war geprägt von Dominanz und einer beängstigenden Kälte, die das Lachen der jungen Frau langsam ersticken ließ. Aber der wahre Horror war nicht die psychische Erschöpfung, sondern jener verhängnisvolle Moment, an dem Worte nicht mehr ausreichten und die Gewaltzug in ihr Leben hielt.
Es ist eine Szene, die sie in ihren Erinnerungen nie löschen konnte. Ein Streit, der so sehr eskalierte, dass er eine physische Grenze überschritt. Ein schwerer Schlüsselbund flog durch die Luft. Er war nicht nur ein Stück Metall, sondern ein Geschoss, das ihr Gesicht traf und eine Wunde riss, die blutete und schmerzte.
Stellen Sie sich vor, Sie sind eine der berühmtesten Frauen Deutschlands. Ihr Gesicht ist Ihr Kapital. Und nun stehen sie vor dem Spiegel, sehen das Blut und die aufplatzende Haut und wissen, dass draußen Millionen von Menschen warten, die sie als strahlende Schönheitskönigin sehen wollen.
In diesem Moment starb etwas in Verona. Sie musste die Tränen wegwischen, das Make-up dicker auftragen als je zuvor und hinausgehen, um zu lächeln. Die Narbe verheilte oberflächlich doch das Wissen, dass der Mensch, dem man liebte zu so etwas fähig war, brannte sich tiefer ein als jede Verletzung. Die Ehe hielt nur vier Wochen, aber diese vier Wochen hinterließen Trümmer in ihrer Seele.
Sie war nun offiziell die Exfrau, die gescheiterte, die Frau, die man wegwarf. Und während die Medien begannen sie zu zerfleischen und ihr Vorwarfen, die Ehe nur für PR genutzt zu haben, schwieg sie über den wahren Grund der Trennung. Sie schützte den Täter, während sie selbst am Pranger stand. Doch das war erst der Anfang des freien Falls, denn wer glaubt, daß eine Scheidung das Schlimmste ist, was einer Frau in dieser Branche passieren kann? Der hat die Grausamkeit der Öffentlichkeit unterschätzt. Verona stand nun allein da, gebranntmarkt und verletzt, und sie ahnte nicht, dass das Schicksal noch eine weitere Prüfung für sie bereithielt, die ihre Existenz erneut bedrohen würde. Nach den Stürmen der 90er schien es, als hätte Verona endlich ihren sicheren Hafen gefunden. Mit Franjo, ihrem neuen Ehemann und dem gemeinsamen Kind, baute sie sich das idyllische Leben auf, von dem sie immer geträumt hatte. Eine Villa in Meerbusch, Erfolg im Geschäft und eine Familie, die wie aus dem Bilderbuch
wirkte. Doch das Schicksal ist ein launischer Regisseur und es wartete nur darauf, das Bühnenbild erneut einzureißen. Es war ein grauer Morgen im Jahr 2008, als die Realität mit der Brutalität eines Ramboks an ihre Haustür klopfte. Keine Kameras, kein Applaus, sondern Blaulicht und uniformierte Beamte.
Eine Ratiia, das Wort allein, klingt wie ein Peitschenhieb. Plötzlich standen fremde Menschen in ihrem intimsten Rückzugsort, durchwülten Schubladen, beschlagnahmten private Gegenstände und nahmen sogar den Fernseher mit, vor dem ihr kleiner Sohn saß. Für Verona war dies nicht nur eine finanzielle Katastrophe, es war eine Demütigung von biblischem Ausmaß.
Das Unternehmen ihres Mannes war zusammengebrochen, doch die Öffentlichkeit suchte einen Sündenbock und fand ihn in ihr. Die Nation, die sie gestern noch als Werbeikone gefeiert hatte, ergötzte sich nun an ihrem vermeintlichen Ruin. Die Schlagzeilen waren gnadenlos. Aus dem geliebten Medienstar wurde über Nacht die Bankrottbraut eine Zielscheibe für Spott und hemische Kommentare.
Was besonders schmerzte, war die Reaktion der Branche jener Industrie, der sie Millionen eingebracht hatte. Große Partner wie das Versandhausquelle, die jahrelang von ihrem strahlenden Lächeln profitiert hatten, ließen sie fallen wie eine heiße Kartoffel. Verträge wurden gekündigt, Telefone blieben stumm und Freunde wandten sich ab, aus Angst, selbst in den Sog des Skandals zu geraten.
Verona erlebte die wohl bitterste Form der Sippenhaft. Sie hatte kein Verbrechen begangen und doch wurde sie bestraft, als hätte sie selbst die Millionen veruntreut. In diesen dunklen Monaten zeigte sich das wahre Gesicht des Roms. Er ist ein geliehenes Kleid, das einem sofort vom Leib gerissen wird, sobald der erste Fleck darauf erscheint.
Verona sah zu, wie ihr hart erarbeitetes Vermögen schmolz wie Schnee in der Sonne. Nicht weil sie es ausgegeben hatte, sondern weil sie kämpfte. Sie kämpfte um die Ehre ihres Mannes, um das Dach über dem Kopf ihrer Kinder und gegen die Insolvenzverwalter, die ihr alles nehmen wollten.
Es gab Tage, an denen sie nicht wusste, wie es weitergehen sollte. Tage, an denen der Druck der Medien belagerungsgleiche Zustände annahm und sie sich wie eine Gefangene im eigenen Haus fühlte. Sie war isoliert, verläumdet und stand vor den Trümmern ihrer bürgerlichen Existenz. Viele hätten an diesem Punkt aufgegeben. Sie hätten die Koffer gepackt, sich scheiden lassen und versucht, den eigenen Kopf aus der Schlinge zu ziehen, um den Rest ihres Ruhs zu retten.
Das war es, was alle erwarteten. Das war das Drehbuch, das die Zyniker geschrieben hatten. Aber sie hatten eine Sache vergessen. Sie hatten vergessen, dass das Mädchen aus Bolivien schon einmal ganz unten war und gelernt hatte, wie man aus Asche wieder aufsteigt. Anstatt zu zerbrechen, geschah in Verona etwas Unerwartetes.
Die Wut über die Ungerechtigkeit weckte die Löwin in ihr. Sie schwor sich, dass dies nicht das Ende ihrer Geschichte sein würde, und genau dieser eiserne Wille führt uns zu dem Moment, der alles veränderte, jenem Augenblick in der Gegenwart, indem sie beschloss, nicht länger das Opfer zu sein, sondern die Anklägerin.
Und nun, im Alter von 56 Jahren hat Verona Pouth entschieden, dass die Zeit des Schweigens vorbei ist. Sie sitzt nicht mehr in einer bunten Quizshow und sie lächelt nicht mehr, umzugefallen. In einem Moment seltener Klarheit und Verletzlichkeit öffnet sie die schwarzen Akten ihres Lebens und fordert die Deutungshoheit über ihre Geschichte zurück.
Es ist ein Akt der Befreiung, der in ihrem jüngsten Buch und in ihren öffentlichen Auftritten gipfelt. Sie nennt die Dinge beim Namen und zeigt mit dem Finger auf jene Schatten, die sie so lange verfolgt haben. Mit fester Stimme erklärt sie, dass das Image des naiven Dummchens nicht nur eine Rolle war, sondern ein notwendiger Schutzschild gegen eine von Männern dominierte Industrie, die Frauen wie sie lieber als hübsches Beiwerk sah, anstatt als ernstzunehmende Geschäftspartnerinnen.
Sie klagt ein System, an das ihr jahrelang eingeredet hat. Sie sei nichts wert, wenn sie nicht lächelt. Doch die schmerzhafteste Enthüllung betrifft jenen Mann, der einst ihr Herz hielt und es zerbrach. Verona spricht heute offen über die Narben jener toxischen Ehe und nennt die Gewalt beim Namen ohne sich hinter juristischen Klauseln zu verstecken.
Sie erzählt von der Angst in jener Villa in Töteninn und entlarft den Mythos der perfekten Promiehe als eine Farse. Sie beschreibt, wie sie sich klein machte, um das fragile Ego eines mächtigen Mannes nicht zu kränken und wie sie dafür mit Demütigung bezahlt wurde. Es ist kein Rachefeldzug, sondern eine notwendige Korrektur der Wahrheit.
Sie sagt laut und deutlich, dass sie keine Mitschuld trägt an dem Schlüsselbund, der ihr Gesicht traf. Sie gibt die Scham dorthin zurück, wo sie hingehört, nämlich zum Täter. Aber ihre Abrechnung trifft nicht nur eine Person, sie richtet sich auch gegen die gnadenlose Maschinerie der Medien, die sie während der Insolvenz ihres Mannes fast vernichtet hätten.
Verona erinnert uns daran, wie es sich anfühlt, wenn Freunde zu Verrätern werden und wie einsam es ist, wenn das Telefon plötzlich still steht. Sie nennt die Heuchelei einer Gesellschaft beim Namen, die sie erst hochjubelte und dann mit sadistischer Freude dabei zuscha, wie sie fiel.
Heute steht sie da stärker als je zuvor und sagt, ich habe überlebt. Sie hat den Bankrott überwunden, sie hat die Häme überstanden und sie hat ihre Familie zusammengehalten. Der Moment, indem sie diese Wahrheiten ausspricht, ist nicht laut und aggressiv, sondern ruhig und von einer erschütternden Würde.
Das Publikum, das vielleicht einen Skandal erwartete, bekommt stattdessen eine Lektion in Resilienz. Die Frau, die einst als Witzfigur galt, hat das letzte Wort und es ist ein Wort der Stärke. Sie hat sich geweigert, an ihrer eigenen Biografie zu zerbrechen und genau das macht ihren heutigen Triumph so vollkommen. Die Geschichte von Veron Proth ist weit mehr als nur das Portrait einer Prominenten, die durch Höhen und Tiefen ging.
Sie ist ein Spiegelbild unserer eigenen Gesellschaft und der Art und Weise, wie wir mit jenen umgehen, die wir ins Rampenlicht zerren. Ihre Reise vom unterschätzten Mädchen aus einfachen Verhältnissen, zur gefeierten Ikone und schließlich zur kämpferischen Überlebenden zwingt uns dazu, in den Spiegel zu schauen. Wie oft haben wir gelacht, wenn sie über ihre eigenen Worte stolperte, ohne zu fragen, ob der Stolperstein vielleicht absichtlich gelegt wurde.
Wie schnell waren wir bereit, das Urteil über sie zu fällen, als die Schlagzeilen negativ wurden, ohne die Wahrheit hinter den Kulissen zu kennen. Verona hat uns gelehrt, dass hinter jeder grellen Maske und hinter jedem medialen Zerbild ein Mensch aus Fleisch und Blut steht, der blutet, weint und hofft. Sind wir bereit zuzuhören, bevor die Lichter ausgehen? Ihre Geschichte wirft die unbequeme Frage auf, was die Unterhaltungsindustrie mit Menschen macht, die sie nur als Produkte und nicht als Seelen betrachtet. Verona Poh hat sich geweigert, ein Produkt zu bleiben. Sie hat sich geweigert, die Rolle zu spielen, die andere für sie geschrieben haben und hat stattdessen den Stift selbst in die Hand genommen. Sie sucht heute weder Mitleid noch späte Vergebung. Was sie sucht und was sie sich verdient hat, ist Respekt. Der Respekt für eine Frau, die oft viel, aber immer einmal öfter aufstand. Ihr Lachen ist zurückgekehrt, aber es ist nicht mehr das naive Kichern von früher, sondern das wissende Lächeln einer Frau,

die durch das Feuer ging und nicht verbrannte. Damit schließen wir die Akte Verona Ph, aber die Fragen, die sie aufwirft, bleiben bestehen. Möge ihre Geschichte eine Erinnerung daran sein, dass wir niemals zu schnell urteilen sollten, denn jeder Mensch trägt Schlachten aus, von denen wir nichts ahnen.
Vielen Dank, dass Sie uns auf dieser emotionalen Reise auf der verborgenen Bühne begleitet haben. Wenn Sie diese Geschichte berührt hat und wenn Sie mehr über die wahren Gesichter hinter den Masken des Ruhs erfahren wollen, dann abonnieren Sie unseren Kanal und aktivieren Sie die Glocke. Teilen Sie uns in den Kommentaren mit welche Gedanken Sie zu Veronas Mut haben.
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