Mario Vogt hat nicht etwa Stellen   abgebaut, wie groß angekündigt. Im   Gegenteil, er hat noch mehr Leute ins   Amt geholt, um sich eng an seinen Chef   Friedrich Merz zu klammern. Selbst   wichtige Stimmen wie der Bund der   Steuerzahler und die Polizeigewerkschaft   sind von seiner Arbeit enttäuscht und   sagen das auch ganz offen.

 

 Es zeigt   sich, nicht nur wir Bürger werden   ignoriert und respektlos. Auch Behörden   müssen sich diese Dreisigkeiten gefallen   lassen. Ähm, ein Thema müssen wir   natürlich auch noch besprechen, Herr   Vog. Die Prombere hat in der   abgelaufenen Legislaturperiode so noch   nicht regiert, aber die CDU damals schon   kritisiert.

 

 Sie hat nämlich gesagt, also   das mit den Staatssekretären, das geht   so gar nicht. Personal aufwachs wollen   wir auch nicht. Jetzt vernehmen wir,   dass es wieder Topjobs gibt. Es gibt   zusätzliche Staatssekretäre ähm, die   eingestellt werden sollen. Ärgert sie   das Widerspruch so entstanden ist? Also   einerseits ein Urausschuss zum Thema   Staatssekretäre einsetzen und jetzt   selber mehr einstellen. Nee.

 

 Ähm weil   für mich drei Sachen wichtig sind. Das   erste, wir haben vorher gesagt, wir   wollen es mit Menschen machen, die   Thüringer zu ihre Heimat begreifen und   Thüringer sind. Das überwiegend   gelungen. Das ist gelungen, nicht   überwiegend, das ist gelung. Das zweite   ist, wir wollen es mit Experten machen.   Wenn Sie sich jetzt mal angucken, das   Bildungsministerium leitet ein Lehrer.

 

  Wenn Sie sich anschauen, wir haben in   der Wirtschaft eine Frau, die vorher in   der freien Wirtschaft gearbeitet hat,   Juristin und ich könnte es   durchbuchstabieren. Staatsretäre   ehrlicherweise auch das und und deswegen   kann ich sagen mit Experten das zu   machen, die können auch auf Augenhöhe   mit den Experten reden, die da sind die   Themen gesch zu bekommen und dann kommt   der dritte Punkt.

 

 So und da ist auch die   Brücke zu suchen jetzt z.B. wie zum   Thema Gesundheit, wenn Sie sich   anschauen. Wir haben zwei riesengroße   Aufgaben und da werden   wir Herr Säer bitte lassen Sie mich   lassen sie mich do bitte ausreden ich   möchte ihre Frage beantw sind natürlich   auch super geschult und machen genau das   sie holen sich die Themen immer zurück   und büchsen dann ich wollte genau ich   wollte von Ihnen wissen wie dieser   Widerspruch zu erklären ist, dass sie   auf der einen Seite sagen, wir wollen   Personalbauen und die Staatssekretäre   sind zu viele und jetzt gibt’s   eigentlich mehr als vorher. Das ist   meine Frage gewesen. Nein, das am Ende   der Legislaturperiode wird’s weniger   Personal im Landesdienst gehen als am   Start. Ich verstehe das schon Herr Funk,   was ich frage. Sie hätten ja letztes sie   sie bereiten sich so lange auf diese   Regierungsphase vor und merken dann   jetzt ich brauche neue Staatssekretäre.   Zur Wahrheit hät es ja auch gehört. Sie   hätten ja auch früher schon sagen   können, wir werden mit den   Staatssekretär Posten, die wir jetzt   haben nicht auskommen. Ich würde sagen,   nein, nein, nein, nein, nein, nein,   nein. Ich lass sie da auch nicht Herr   Sänger, bei allem Respekt. Die Kritik im   Untersuchungsausschuss war, dass   Menschen eingestellt wurden, die nicht   das Qualifikationsniveau hatten, um   diesen Posten auszuführen. Mhm. Darf ich

 

  gerade mal nachfragen, jemand der das   genau beobachtet, ob ob zu viel Geld   ausgegeben wird, ist natürlich auch der   bunte Steuerzahler Solwig Friester   begrüße ich Sie. Wie schätzen Sie das   eine in ihrer Funktion? Äh ist denn zu   viel Personal eingestellt worden und   auch zu teuer? Was sagt der   Bundsteuerzahler? Ja, der   Bundsteuerzahler sagt natürlich ja, weil   der Bunter Steuerzahler so wie auch der   Landesrechnungshof kritisiert seit   Jahren, dass Thüringen zu viele   Staatssekretäre hat, generell zu viele   Abgeordnete, wenn man sich das   Verhältnis von der Bevölkerung in   Thüringen anschaut, die immer weniger   wird, die immer weniger wird und da sind   andere Bundesländer uns voraus und da   hätten wir uns natürlich schon   gewünscht, dass da auch auf die Meinung   des Bundsteuerzahler gehört wird und das   beachtet wird bzw. Also, welche Ausgaben   der neuen Regierung sehen Sie da   besonders kritisch? Zwei, drei Beispiele   ganz kurz. Na ja, z.B. also bei den 166   neuen Stellen ähm verstehen wir den Sinn   dahinter, vor allem wenn es bei der   Polizei ist und auch bei der Justiz.   Aber z.B. bei der Polizei kann man   sagen, wir haben jetzt eine große

 

  Aufrüstung erlebt, wenn man z.B. bei   Fußballspielen sich das anschaut, da   sehen wir viel mehr Polizeipräsenz.   Wieso gehen wir da nicht z.B. hin und   sagen bei den Fußballclubs, diese müssen   auch teilweise das übernehmen. Das würde   ich mir z.B. wünschen. Jetzt meldet sich   auch Mandy Koch zu Wort, die   Landesvorsitzende der   Polizeigewerkschaft in Thüringen.

 

  Offenbar wurden sie und ihre Kollegen   von Herrn Vogt und seinem Ministerium   einfach übergangen. Entscheidungen   wurden über ihre Köpfe hinweg getroffen.   Für Frau Koch ist es ein Schlag ins   Gesicht, von solch wichtigen Änderungen   erst aus der Presse zu erfahren, statt   persönlich informiert zu werden.

 

 Tja,   die Altparteien, genauso wie wir sie   leider nur allzu gut kennen. Unser   Hauptziel war genau nach 10 Jahren   diejenigen, die straffällig geworden   sind, es gab letztes Jahr ein Brief   einer Thüringer Landträtin, die gesagt   hat, ich kann die gar nicht   unterbringen. So und da haben wir   gesagt, das muss ich ändern.

 

 Ähm und das   werden wir jetzt machen. In dem ersten   Schritt werden es ungefähr zehn Plätze   werden, anstatt dann aufwachsen auf 37.   Äh und das ist genau das, was gerade   beschrieben worden ist. Wir werden in   der ersten Phase gucken, dass wir sowohl   Justiz äh äh Verzugs äh äh Beschäftigte   wie auch Polizisten damit einsetzen   können.

 

 Klar ist aber auch, wir werden   das haben wir jetzt in dem Haushalt   schon im ersten Schritt getan, wir haben   äh das Geld dafür und die Stellen dafür   aufgetrieben, dass das untersetzt werden   kann, weil es kann nicht auf dem Rücken   der Beschäftigten ausgetragen werden.   Das ist genau das Z. Aber heißt, es muss   auch künftig mehr Polizei ausgebildet   werden. Ja, das machen wir.

 

 Das das   machen wir ja. Äh, also das ist ist es   möglich, das hat, man muss das hier   tatsächlich unterscheiden. Es ist zwar   innere Sicherheit logischerweise, aber   es ist kein ähm originäres Polizeithema.   Genau. Also, man muss hier wirklich   unterscheiden. Das ist faktisch Thema   der Justiz.

 

 Deshalb die Gespräche haben   mit der Justizministerin stattgefunden   und da sind wir ins Boot geholt worden.   Es geht Ich wollte eigentlich nur   wissen, ich wollte eigentlich nur   wissen, wie sehr sie das überrascht hat,   dass das dann plötzlich wie K aus der   Kiste kam, ohne mit dem abgesprochen   gewesen zu sein. Ja, ist schwierig.   Tatsächlich.

 

 Es ist schwierig, wenn man   das jetzt das Vorhaben dann so aus den   Medien erfährt, weil wir sind angehört   worden, uns war Anhörfrist für die   Polizei äh oder nicht für die Polizei,   für die Gewerkschaften ist am 31.03.   abgelaufen und am 2.4 haben wir dann aus   den Mädchen von den sehr konkreten   Plänen erfahren und das ist also stellen   wir uns eine andere Zusammenarbeit   vorunde.

 

 Ich will noch eine Frage dazu   stellen, weil ne, aber ich ich m ich   möchte zumindest vor koch unterstützen.   Ich glaube, der Punkt ist doch genau   richtig, dass wir das in Ruhe angehen   müssen. Es Cfoto ist ja auch 2029, gell?   Also, dass wir ungefähr mal wissen,   worüber wir reden. Ja, das ist jetzt   nicht mit Fingerschnippen.

 Es ist aber   genau richtig, wir müssen alle an einen   Tisch bringen, weil der Wunsch der   Bürger ist, dass die Polizei vor Ort auf   der Straße tatsächlich sichtbar ist,   dass sie auch freigelenkt ist von   Dingen, die sie eigentlich sachfremde   arbeiten sind. So und das ist glaube ich   derselbe Wunsch den Frau Koch hat, den   wir auch anstreben, aber es muss eben   auch passen.

 

 So und ich glaub der   Wunsch, den wir haben, ist einfach zu   sagen, die Leute die täglich in dieser   Organisation arbeiten, die möch und die   möch mitgenommen werden. Es ist wirklich   eine andere Sendung, deswegen würde ich   das an der Stelle gerne abbinden, weil   ich hatte es natürlich mit einem   Hintergrund gefragt, der Innenminister   und da sind wir bei der Performance des   Personals.

 

 Der Innenminister tritt also   mit dieser Polizeistrukturreform an die   Öffentlichkeit, überrumpelt die   Betroffenen. Die Justizministerin   überrumpelt den Landkreis. Das hat sie   nicht gemacht. Na ja, also das habe ich   bei Frauers gerade anders in Erfahrung   gebracht. Was ich halt meine, ist dieses   äh also ich erinnere mich an den Ton vom   Innenminister, der gesagt hat, hängt die   Latte nicht so hoch, ihr werdet an den   Erwartungen gemessen.

 

 Ich will von Ihnen   gern wissen, an der Stelle, das S, ich   sag mal, Stockfehler, das sind keine   Kapitalenfehler, das passiert   sicherlich. ist es im Prinzip durch   dieses Tempo, was Sie auch vorgegeben   haben, Tempo, Tempo, Tempo, das ist ein   Zitat von Ihnen. Ist da schon   einkalkuliert, dass Stockfehler   passieren? Ja, also ich finde Dinge äh   kann man korrigieren und das hab’s ja   gerade zugegeben, das ist ein Punkt, den   muss man einfach korrigieren, weil es   ist eine   Kommunikationsfrage, aber Verzeih, wir   stehen momentan an der Startlinie zu   einer Neusortierung nicht nur unserer   Weltordnung, sondern wie stark wir als   Wettbewerbstandort Deutschland sind. Äh,   mir ging es nur darum, dass sie   natürlich, sie sind ja auch quasi Chef   dieses Kabinetts, sitzen da, kriegen die   Schlagzeilen mit. Also, ich nehme ihn   nicht ab, dass sie das kalt lässt, wenn   sie eine Schlagzeile haben, dass Frauers   enttäuscht ist, weil die Gewerkschaften   auf den Bäumen sind, weil   Bildungsminister, Justizminister, das   das lässt sie doch nicht kalt. Diese   Schlagzeilen wollen sie. Sie sie sind so   akribisch beim Erzeugen von Schlagzeilen   und da wollen wir jetzt erzählen, dass   das alles Ich bin nicht akribisch, ich

 

  bin akribisch in den Ergebnissen, um die   es mir geht. Herr Vogt wußte ganz genau,   was er da angerichtet hat und am Ende   auch noch darüber zu schmunzeln, ist   eine Ohrfeige für alle Beteiligten. Im   Gegensatz zu seinem Chef Meherz musste   Fogt sich immerhin noch kritische Fragen   gefallen lassen.

 

 Aber ehrlich gesagt, in   meiner Welt hätte die Befragung noch   deutlich härter ausfallen müssen. Man   hätte ruhig den Oppositionsführer der   AfD dazu holen sollen, damit er einmal   klar und schonlos aufzeigt, was in   diesem System alles gewaltig   schiefläuft. Und ich bin mir sicher,   diese Art von Politik läuft auf   Bundesebene schon seit Jahren genauso.

 

  Deshalb wird die CDU auch konsequent von   Wahl zu Wahl abgestraft. Sie verliert   Mitglieder, sie verliert Wähler, sie   verliert Glaubwürdigkeit. Trotz all der   Schmutzkampagnen gegen die AfD bleibt   diese die stärkste Kraft in Deutschland   und das wird sich so schnell auch nicht   ändern.

 

 vor allem nicht nach solchen   desolaten Auftritten wie dem von   Minister Fogt, der nur noch mehr   Menschen bestätigt, wie tief die alten   Parteien gesunken sind.