Der Große Verrat: EU-Eliten kassieren Traumgehälter, während ukrainische Oligarchen in Monaco Bugatti fahren und Deutschland im Stundentakt bankrott geht.

Europa, das historische Versprechen von Wohlstand, Stabilität und vereinter Stärke, erlebt derzeit eine Erosion, die tiefer und gnadenloser ist, als viele wahrhaben wollen. Der Kontinent befindet sich in einem rasanten Sinkflug, der nicht nur wirtschaftliche, sondern vor allem moralische Dimensionen annimmt. Die Faktenlage ist erdrückend: Während das Rückgrat der deutschen Wirtschaft unter einer beispiellosen Pleitewelle zusammenbricht, inszenieren politische Eliten in Brüssel und korrupte Profiteure eines schrecklichen Krieges in Monaco eine skandalöse Demonstration von Selbstbereicherung und Dekadenz. Es ist ein Verrat auf allen Ebenen, der die Kluft zwischen der herrschenden Klasse und den Bürgern, die die Zeche zahlen, ins Unermessliche vertieft.

Die Realität fühlt sich an wie eine groteske Karikatur, in der die Regeln des Anstands und der Verantwortung außer Kraft gesetzt wurden. Die größte Empörung entfaltet sich in den Fluren der Macht, in Brüssel. Rückwirkend zum 1. Juli 2024 erhalten die 67.400 aktiven und unpolitischen Eurokraten eine Gehaltserhöhung von 3 Prozent. Allein diese Nachricht wäre in Zeiten wirtschaftlicher Not bereits ein Affront, doch die Schockwelle geht weiter: Es ist die achte Gehaltserhöhung seit dem Jahr 2022.

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In einer Zeit, in der Millionen europäischer Bürger mit den steigenden Kosten des Lebens und einer grassierenden Inflation kämpfen, wird die Spitzenbeamtenschaft der EU mit einer Selbstverständlichkeit belohnt, die an Zynismus grenzt. Das Grundgehalt von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen steigt demnach auf rund 35.800 Euro pro Monat. Ein einfaches Kommissionsmitglied erhält etwa 29.250 Euro monatlich – zuzüglich üppiger, steuerfreier Zulagen, die oft den eigentlichen Betrag in den Schatten stellen. Dieses System der Selbstbedienung, in dem sich die Eurokraten außerhalb der ökonomischen Realität ihrer Mitgliedsstaaten bewegen, sendet ein verheerendes Signal: Die Elite Europas ist von den Nöten der Basis vollständig abgekoppelt und nutzt die bürokratische Konstruktion der EU schamlos zur eigenen Bereicherung.

Dieser skandalöse Umgang mit öffentlichen Geldern findet statt, während die Warnungen vor Europas wirtschaftlichem Abgrund immer lauter werden. Eine der klarsten und schonungslosesten Diagnosen stammt vom JP-Morgan-Chef Jamie Dimon. Der einflussreiche Wall-Street-Boss verkündete unmissverständlich: „Europa hat ein echtes Problem.“ Dimon sieht den Kontinent auf einen Kontrollverlust zusteuern, bei dem die politische Führung die Kontrolle über Investitionen und Wettbewerbsfähigkeit verliert. Seine Analyse ist ein vernichtendes Urteil über die politische und bürokratische Lähmung des Kontinents: „Bürokratie und Regulierung bremsen jede Dynamik aus.“

Dimon beschreibt ein System, das Innovation verhindert, Unternehmen vertreibt und somit seine eigene Basis zerstört. Er warnt offen vor den existenziellen Risiken eines gesamten Kontinents, der seine industrielle Stärke leichtfertig verspielt und dadurch zunehmend zum sicherheitspolitischen Problem für seine Partner wird. „Europa rast auf eine Wand zu“, so die erschütternde Metapher, doch niemand im politischen Betrieb scheine gewillt oder in der Lage zu sein, die Bremse zu ziehen.

Die Folgen dieser politischen und bürokratischen Fehlleistungen sind nirgends so dramatisch sichtbar wie in Deutschland, dem einstigen wirtschaftlichen Anker Europas. Eine Schlagzeile der Schweizer NZZ bringt die katastrophale Lage auf den Punkt: „Drei Pleiten pro Stunde – Deutschland geht bankrott.“

Tag der Entscheidung für von der Leyen

Die Zahlen sind alarmierend und belegen den tiefsten wirtschaftlichen Einbruch seit einem Jahrzehnt. Im ersten Halbjahr des laufenden Jahres zählte die Auskunftei Creditreform insgesamt 11.900 Unternehmensinsolvenzen. Rechnerisch sind das rund drei Pleiten pro Stunde – der höchste Wert seit zehn Jahren. Die Prognosen für das Gesamtjahr sind düsterer denn je und sprechen von über 22.000 Unternehmensinsolvenzen – ein neuer Höchststand.

Besonders hart trifft es den deutschen Mittelstand, der jahrzehntelang als Rückgrat, als leuchtendes Beispiel für Ingenieurskunst und globale Wettbewerbsfähigkeit galt. Unternehmen mit 11 bis 50 Beschäftigten melden im ersten Halbjahr 17 Prozent mehr Insolvenzen an – fast doppelt so viele wie im Durchschnitt. Namhafte Firmen wie die Modekette Esprit, die sämtliche Filialen dichtmachte, oder der Schuhhändler Goertz, der bereits zum zweiten Mal Insolvenz anmelden musste, stehen exemplarisch für die Erosion. Was einmal Deutschlands Stärke war, wird nun zu seiner Schwachstelle, zerrieben zwischen überzogener Bürokratie, unklaren politischen Rahmenbedingungen und den Folgen einer verfehlten Energie- und Handelspolitik.

Doch während die Firmen um ihre Existenz bangen und Zehntausende Arbeitsplätze auf dem Spiel stehen, scheint die Bundesregierung in einer selbstgerechten Blase gefangen. Anstatt die dringend notwendigen Reformen anzugehen, verliert sich die Politik in sogenannten „Nebenschlachten“. Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas setzt weiter auf den massiven Ausbau sozialer Leistungen, deren Finanzierung in der schrumpfenden Wirtschaft auf tönernen Füßen steht – ein Kurs, der auf einem Arbeitgebertag Spott und Gelächter hervorrief. Statt jedoch innezuhalten, reagiert die Partei-Elite, indem sie dieses Lachen als „puren Sexismus“ brandmarkt.

Der Kanzler selbst, so konstatiert die NZZ, versucht die Krise mit „hilflosen Durchhalteparolen“ abzuwehren, die jeden Bezug zur Realität verloren haben. Er fordert die Bürger auf, sich im Land „ruhig ein bisschen mehr zuzutrauen“, als würden Gründer, Unternehmer und Arbeitnehmer nicht bereits seit Jahren alles geben. Das vernichtende Fazit: Die Insolvenzwelle rollt nicht wegen mangelnden Selbstvertrauens, sondern weil der politischen Klasse in Berlin der Mut für die nötigen Reformen fehlt – ein Armutszeugnis von historischem Ausmaß.

Parallel zu dieser inneren Krise zeigt sich Europa auch in seiner globalen Strategie gespalten und widersprüchlich. Während Deutschlands Außenminister Wadepuhl einen konstruktiven Dialog mit China sucht, um die Probleme deutscher Unternehmen (Stichworte: seltene Erden, Überkapazitäten bei E-Mobilität) anzusprechen, droht Frankreichs Präsident Emmanuel Macron China offen mit Strafzöllen nach dem Vorbild Donald Trumps.

Macron sieht es als eine Frage von „Leben oder Tod“ für Europas Wirtschaft. Seine Botschaft an Peking: Der Handelsüberschuss ist „nicht tragbar“, weil China dabei ist, „seine eigenen Kunden zu ruinieren“. Diese aggressive Haltung, die an die oft als unüberlegt kritisierte US-Handelspolitik erinnert, ignoriert jedoch die wahrscheinliche chinesische Reaktion. Wie die Erfahrung der Trump-Ära zeigte, werden harte Maßnahmen oft mit noch härteren Gegenmaßnahmen beantwortet, die Europas Exportwirtschaft zusätzlich schaden könnten. Die mangelnde Koordination und der aggressive Ton zeigen Europas verzweifelte Lage: unfähig, interne Probleme zu lösen, sucht man die Konfrontation nach außen und beschleunigt möglicherweise den eigenen Niedergang.

EU-Bürokratie - Das Europa der Liliputaner | Cicero Online

Doch der Gipfel der moralischen Erosion und des Verrats enthüllt sich im Scheinwerferlicht der Cote d’Azur. Donald Trump Junior hat jüngst eine unbequeme Wahrheit auf den Tisch gelegt, die die westliche Finanzierung des Krieges in der Ukraine in ein zutiefst zynisches Licht rückt. Er enthüllte, dass angeblich “die Hälfte der Supercars in Monaco ukrainische Kennzeichen trügen”.

Diese Feststellung, so unbestätigt die genaue Zahl im Detail sein mag, deckt die größte unausgesprochene Wahrheit des Konflikts auf: Die ukrainischen Eliten bereichern sich ungehindert und sind in Scharen geflohen. Während die westlichen Steuerzahler – darunter die vom Bankrott bedrohten deutschen Bürger – dazu angehalten werden, Verteidigung und Demokratie zu finanzieren, nutzen die Profiteure des Krieges den „Geldzug“, um sich Bugattis, Ferraris und Lamborghinis zu kaufen.

Die Machthaber, die Entscheidungsträger, jene, die von dem Krieg profitieren, haben keinerlei Anreiz, Friedensverhandlungen zu führen. Solange die Korruption blüht und Milliarden unauffindbar fließen, solange Oligarchenfamilien unter Schutz in den Luxus des Auslands fliehen konnten, gab es keinen Grund, den Konflikt zu beenden. Die Tragödie ist nicht nur der Krieg selbst, sondern der Verrat an den Opfern: Die unwichtigen Klassen, die „peasant class“, bluten in den Schützengräben und sterben, während die Verursacher und Profiteure ihr Luxusleben in Monaco ungestört fortsetzen. Die Wahrheit liegt nun schonungslos auf dem Tisch: Die Verursacher leben in Dekadenz, die Opfer sterben.

Am Ende bleibt ein Bild der totalen Erosion: eine Bürokratie in Brüssel, die sich ungeniert selbst belohnt; eine deutsche Regierung, die ihr wirtschaftliches Rückgrat durch Untätigkeit zerstört; und eine ukrainische Elite, die die Hilfe des Westens in ein persönliches Luxuskapital umwandelt. Der Große Verrat ist nicht nur eine Aneinanderreihung schlechter Nachrichten, sondern die moralische Bankrotterklärung der Eliten Europas. Es ist die Gewissheit, dass in diesem Sinkflug die Kosten immer von jenen getragen werden, die am wenigsten besitzen, während die Eliten ihre Gehälter erhöhen und in ihren Supercars durch die Sonne Monacos fahren. Und die Welt hört endlich, wer profitiert und wer den Preis zahlt.