Ich sehe so alte Bilder, wo wo man da und plötzlich kommt jemand mit Blumen. Ja, es war eine schöne Nummer. Es passte mir und sie war der Sonnenschein der Schlagerwelt mit einem Lächeln, das Bühnen erhälte und einer Stimme, die Generationen verzauberte. Doch hinter derellosen Fassade von Wenküre verbarg sich ein Leben voller Schmerz, Verlust und bewundernswerter Stärke.
Wie konnte eine Frau, die Millionen zum Lächeln brachte, selbst so viel Leid erfahren? Und wie fand sie trotz allem den Mut, immer wieder aufzustehen? Bleib dran, denn ihre Geschichte ist nicht nur eine Reise durch Ruhm und Tragödie, sondern auch ein berührendes Zeugnis menschlicher Widerstandskraft. Wenküre wurde am 15.
Februar 1947 in Oslo geboren, mitten in eine Nachkriegszeit, die von Wiederaufbau, Hoffnung und einem kulturellen Aufbruch geprägt war. Schon als Kind fiel sie durch ihre fröhliche Art und ihre musikalische Begabung auf. Es war ihre Mutter, die ihr Talent zuerst bemerkte und förderte.
Die Familie war musikalisch und zu Hause wurde oft gesungen. Ein Umfeld, das Wenkes spätere Karriere maßgeblich beeinflusste. Ihr erster öffentlicher Auftritt fand bereits 1954 statt. Da war sie gerade mal 7 Jahre alt. Es war ein Kinderwettbewerb im Rundfunk, bei dem sie das Publikum mit ihrer glasklaren Stimme und ihrem natürlichen Scham für sich gewann.
Dieser Auftritt war mehr als nur ein Kindertraum. Es war der Anfang einer lebenslangen Karriere. Schon in jungen Jahren war Wenke ehrgeizig, aber nie verbissen. Sie strahlte eine kindliche Leichtigkeit aus, die bald auch den bekannten norwegischen Produzenten Arne Bendixson auf sie aufmerksam machte. Bendixon war eine zentrale Figur in der norwegischen Musikszene und erkannte sofort, dass er hier ein Ausnahmetalent vor sich hatte.
Mit nurzehn Jahren erhielt Wenke einen Plattenvertrag bei seiner Firma. Was dann folgte, war ein kometenhafter Aufstieg. Wenkes erste Singles stürmten die norwegischen Charts. Ihre Stimme war jugendlich frisch, aber zugleich professionell und kontrolliert. Etwas, das in diesem Alter äußerst selten ist.
Doch es war nicht nur die Stimme, die zählte. Ihr offenes Lächeln, ihre sympathische Ausstrahlung und ihre natürliche Bühnenpräsenz machten sie schnell zur Liebling der Medien und des Publikums. In den 1960er Jahren wagte sie den Schritt ins Ausland, zunächst nach Deutschland, wo sie mit ihrer ersten deutschsprachigen Single sofort ins Schwarze traf.
Der deutsche Schlager hatte damals Hochkonjunktur und Wenke pa mit ihrer charmanten Art perfekt in diese heile Welt der Musiksendungen, Fernsehshows und sonntäglichen Familienunterhaltung. Sie trat in beliebten Formaten wie der ZDF Hitparade und der Dieter Thomas Hackshow auf, turte durch Deutschland, Österreich und die Schweiz und wurde binnen kürzester Zeit zum Superstar im gesamten deutschsprachigen Raum.
Ihre Lieder wie: “Er steht im Tor oder beiß nicht gleich in jeden Apfel”, wurden zu Ohrwürmern, die man noch Jahrzehnte später mitsingen konnte. Dabei schien ihr die Mehrsprachigkeit geradezu in die Wiege gelegt worden zu sein. Sie sangen nicht nur auf Norwegisch und Deutsch, sondern auch auf Englisch, Schwedisch und Dänisch, eine Seltenheit unter Schlagerstars und ein weiterer Beweis für ihr Talent und ihre Vielseitigkeit.
Doch trotz des Ruhums blieb Wenke am Boden. Sie sprach nie über sich als Star, sondern als Sängerin mit einer großen Leidenschaft. Ihre Bescheidenheit und Herzlichkeit machten sie auch hinter den Kulissen beliebt bei Kollegen, Produzenten und Fans gleichermaßen. Die frühen Jahre von Wenkemüre waren geprägt von Licht, Talent und Fleiß, eine ungewöhnlich klare Erfolgsbahn, die aber nicht ahnen ließ, welch dunkle Kapitel das Leben später noch für sie bereihalten würde.
Nach ihren großen Erfolgen in Norwegen und Deutschland wurde Wenke Müre ab Mitte der 60er Jahre zu einem festen Bestandteil der europäischen Unterhaltungslandschaft. Ihre Auftritte in Sendungen wie zum blauen Bock, ein Kesselbuntes und zahlreichen Eurovision Vorentscheidungen machten sie zum Publikumsliebling weit über ihre Heimat hinaus.
1968 vertrat sie Deutschland beim Eurovision Song Contest mit dem Titel Ein Hoch der Liebe. Und obwohl sie nicht den ersten Platz belegte, bedeutete allein die Teilnahme für viele Künstler ihrer Generation eine Art Ritterschlag. Ihr Jugendlicher Esri, ihre Bühnenroutine und ihr gutes Gespür für das, was Menschen hören wollten, trugen sie durch die Jahrzehnte.
Wenke war nie nur die mit dem Schlagerlächeln. Sie arbeitete hart, tue unermüdlich und zeigte sich stets professionell. Auch als sich der Musikgeschmack wandelte, blieb sie gefragt, nicht zuletzt, weil sie es verstand, sich immer wieder neu zu erfinden. In den 70er und 80er Jahren stand sie nicht nur auf Bühnen, sondern übernahm auch Rollen in Filmen und TV-Produktionen.
In dieser Zeit war sie bereits Mutter. Sie versuchte stets Familie und Karriere in Einklang zu bringen, doch das Privatleben wurde zunehmend zur Herausforderung. Ihr Privatleben war ebenso bewegt wie ihre Karriere. Wenke war dreimal verheiratet. Aus diesen Beziehungen gingen drei Kinder hervor. Besonders tragisch war ihre erste Ehe mit dem bekannten Regisseur Michael Pflekar.

Die beiden galten eine Zeit lang als Glammorpaar der deutschsprachigen Medienwelt. kreativ, präsent, einander zugewandt. Doch hinter der Fassade krieselte es. 1991 nahm sich Pflekades Leben, ein Schock, der Wenke tief erschütterte. Obwohl die Ehe zu diesem Zeitpunkt bereits beendet war, blieb eine emotionale Verbindung.
Die Umstände seines Todes, er hinterließ eine düstere Abschiedsbotschaft, lasteten schwer auf ihr. Der Verlust war nicht nur persönlich, sondern öffentlich und zeigte ihr, wie schnell das Bild des perfekten Lebens bröckeln kann. Auch ihre dritte Ehe mit dem Norwegischen Hotellier Arthur Buchard endete 1999.
Trotz anfänglichem Glück zerbrach die Beziehung. Erneut stand Wenke vor einem Neuanfang. Als wäre das Leben nicht schon herausfordernd genug gewesen, folgte 2010 der nächste Einschnitt. Wenkemüre erhielt die Diagnose Brustkrebs, doch anstatt sich zurückzuziehen, entschied sie sich für einen offenen, offensiven Umgang mit der Krankheit.
Sie sprach öffentlich darüber, gab Interviews, in denen sie Mut machte und zeigte, dass Krankheit kein Tabu sein darf. Die Chemotherapie, die Operationen, die Ängste, sie sparte nichts aus. Doch sie verloren nie den Optimismus. Sie wollte nicht das Mitleid der Öffentlichkeit, sondern ein Zeichen setzen.
Es kann jeden treffen, aber man kann kämpfen. Diese Haltung brachte ihr nicht nur neue Sympathien ein, sondern machte sie zur Inspiration für viele Betroffene. Wenke wurde zur Stimme für eine ganze Generation von Frauen, die sich mit ähnlichen Diagnosen konfrontiert sahen. 2013 veröffentlichte sie ihre Autobiographie, die Wenke. Darin blickte sie zurück, ehrlich, poantiert, mit Witz, aber auch mit Schmerz.
Es war keine Abrechnung, sondern ein Dokument der Selbstreflexion. Sie sprach über ihre Kindheit, den frühen Ruhm, die Männer in ihrem Leben, den Verlust, die Krankheit, aber auch über kleine Glücksmomente und den Trost, den Musik ihr immer wieder gespendet hatte. Obwohl ihre dritte Ehe mit Arthur Buchart 1999 scheiterte, verlor Wenke nie den Glauben an das Leben.
Zwischen 2004 und 2007 ging sie noch einmal auf große Deutschlandournee und sie begeisterte erneut mit Witz, Scharm und ihrer unverwechselbaren Stimme. Es schien als hätte sie sich selbst ein Stück Unsterblichkeit erschaffen. Ihr Sohn Michael trat in ihre Fußstapfen, arbeitete ebenfalls in der Unterhaltungsbranche.
Wenke war stolz auf ihn und darauf, dass ihr künstlerisches Erbe weiterlebt. Doch mehr noch als durch Lieder und Auftritte hinterließ sie Spuren durch ihr Vorbild. Eine Frau, die offen über Brustkrebs sprach und so vielen Mut machte. Eine Frau, die trotz aller Rückschläge nie aufgab.

Auch wenn sich Wenke Müre in den letzten Jahren zunehmend aus der Öffentlichkeit zurückzog, bleibt ihre Präsenz spürbar. Ihre Musik läuft weiterhin im Radio. Ihre Fernsehauftritte sind unvergessen. Sie wurde nie laut, nie skandalös. Und vielleicht war genau das ihre größte Stärke. Statt Drama lieferte sie Haltung, statt Rückzug, Offenheit.
Ihr Leben ist ein Beweis dafür, dass wahre Größe sich nicht nur im Scheinwerferlicht zeigt, sondern gerade in dunklen Stunden entsteht. Wenküre hat nicht nur gesungen, sie hat Generationen berührt, inspiriert und gestärkt. Wenkemyres Geschichte ist wie ein Lied, das melancholisch beginnt, tragische Töne anschlägt und doch hoffnungsvoll verklingt.
Ein Leben zwischen Glanz und Schmerz, zwischen Bühne und Stillstand, aber vor allem ein Leben voller Mut. Wenn dich solche Schicksale faszinieren, dann sieh dir auch das nächste Video an. Bis gleich. M.
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