Das halte ich das halte ich wirklich für für problematisch. Ich bin mit vielen Dingen überhaupt nicht glücklich, aber ich gehöre nicht zu denen, die äh nach dem Verbot rufen und die Fragen, die Sie AfD-Pitikern stellen. Dann werden Sie feststellen, dass die Fragen an AfD-Pitiker in der Regel einen gewissen Respekt vermissen lassen.
Und das finde ich keine gute Herangehensweise. Wer ist wer ist ein Nazi? Ja, also jemand der sagt, ich finde die fand die Politik im Nationalsozialismus durch die Bankw gut. Die meisten AfDwähler haben großen Verdöste Probleme der Migration. Ja, das alles macht sie noch nicht automatisch zu Nazis und das ist kein guter Umgang damit, sie alle in die Naziecke zu stellen.
Das musst du gesehen haben. Immer mehr namhafte Stimmen, darunter der Philosophichad David Precht und ehemalige Vertreter des öffentlichrechtlichen Rundfunks wie Professor Dr. Gabriele Krone Schmalz äußern sich zunehmend offen zur AfD. Der Ton hat sich spürbar verändert. Heute fordern mehr Menschen, kein Verbot zu verhängen als ein AfD Verbot.
Und Wählerbeschimpfungen, die greifen schon längst nicht mehr. Ähm, was glauben Sie, was ist was ist der Grund dafür, dass aktuell Europawahl, Bundestagswahl so viele junge Menschen, die jetzt angesprochen haben, die AfD wären? Äh, ich glaube tatsächlich, dass das eine Art Protest ist, äh weil ähm weil Themen, die Menschen beschäftigen, ich bleibe jetzt mal wieder durchaus bei der Außenpolitik und natürlich machen sich junge Menschen auch Sorgen darüber, ob jetzt Frieden bleibt oder Krieg kommt.
Ähm da nicht so aufgegriffen werden. Wenn Sie in die in die Wahlprogramme der Parteien gucken, dann waren im Prinzip die AfD und BSW Bündara Wagenknecht äh die einzigen, die eine, sagen wir mal, konstruktivere Politik mit Richte mit Blick auf Russland angeboten haben. Alle anderen nicht. Das allein könnte ich mir vorstellen, dass das äh dass das ein ein Ansporen gewesen ist und eben die Unzufriedenheit mit dem, was läuft.
Dann nehmen wir doch mal die, die zumindest den Eindruck erwecken, als würden sie Tag alles reden und Tag alles machen. Mm. So äh wovor ich warnen würde, dass das dafür spricht, dass jetzt ein Großteil der jungen Menschen äh neonazimäßig veranlacht sind. Also, wie denken Sie über die AfD? Muss diese Partei ist sie so gefährlich, dass sie verboten werden muss? Äh, ich bin kein Fan von Verbot, auf keinen Fall, weil das ist für mich für für meine Begriffe ist das eine Kapitulation.
eine Kapitulation unseres Systems. Alles, was mir nicht passt, verbiete ich und dann ist gut. Ja, ich glaube, dass das Gegenteil bewirken würde, aber das nur nebenbei. Äh, die ganze Partei in diese Richtung zu sortieren, halte ich für problematisch. Vor allen Dingen, wenn man sich die Politik und die ganz praktischen Umstände äh in einzelnen Landesteilen angucken.
Ich bin mit vielen Dingen überhaupt nicht glücklich, aber ich gehöre nicht zu denen, die äh nach dem Verbot rufen, weil erstens kann ich mir vorstellen, dass es gar nicht durchkommt. Das ist das eine. Und die zweite Geschichte ist, ich glaube, dass man dadurch ähm noch viel mehr in die Arme derjenigen treibt, die sich in dem Umfeld aufhalten. Frau Dr.
Krone Schmalz hält nichts von einem Verbot und es kommt noch besser. Auch den Umgang ihres ehemaligen Arbeitgebers mit der AfD kritisiert sie deutlich. Haben wir eigentlich wieder die genau gleiche Situation wie wo sie Kind waren. Tschechoslowakei, man hat da diesen eisernen Vorhang. Man hat heute nennt man diesen eisen Vorhang einfach Brandmauer.
Ja und grenzt diese Leute aus. Man spricht nicht mit ihnen, nur über sie. Was wäre aus Ihrer Sicht journalistisch gesprochen? Was wäre da ein richtiger Umgang mit dieser Partei, die da hinter der Brandmauer steckt? Was wäre vernünftig? Was wäre vielleicht auch entspannend? äh so gut es geht, was zugegebenermaßen schwierig ist, so gut es geht eben nicht mit verschiedenem Maß zu messen.
Wenn Sie die Fragen analysieren, die unsere Kollegen äh Politikern von CDU, SPD, FDP, was weiß ich stellen, Grüne und die Fragen, die Sie AfD-Pitikern stellen, dann werden Sie feststellen, dass die Fragen an AfD-Pitiker in der Regel einen gewissen Respekt vermissen lassen. Und das finde ich keine gute Herangehensweise.
Mhm. Weil man kann das, was diejenigen jetzt, egal in welcher Partei wollen, von sich geben, transportieren wollen, viel besser rauskriegen, wenn man ganz neutrale, normale, interessierte Fragen stellt und nicht von vorne rein den Eindruck vermittelt, ich muss dich jetzt hier hinsetzen, weil das muss halt sein, weil so ohne dich geht’s nicht, aber eigentlich möchte ich dich nicht mit der Weißtange anfassen, verstehen Sie? Das ist etwas, was sich ja auch im Zuschauer transportiert und auf die Art und Weise könnte ich mir vorstellen, dass bestimmte Entwicklungen befördert werden, die man eigentlich dadurch verhindern möchte, aber das Gegenteil dessen erreicht. M das Beispiel, ich weiß nicht, es hat jetzt in den Sommerinterviews, pardon, äh es hat jetzt in den Sommerinterviews ein Interview mit Alice Weidel gegeben und da dieser Platz ist halt draußen. Mhm. Äh und da wurde ja in einer Art und
Weise gepfiffen und mit Megaon und also lautstark versucht zu verhindern, dass man überhaupt irgendwas versteht. Das geht nicht. Also sowas muss ich als Sender, als Redaktion, sowas muss ich antizipieren und muss damit umgehen. Mm. Verstehen Sie sowas? Ja, es ist unangenehm. Ja, das ist schon fast so offensichtlich, dass es auch also das ist langsam sicher auch der letzte hinter und letzte jetzt einfach berufen hatte, dass das nicht geht.
Diese Frau hat jahrelang für die ARD gearbeitet und man kann nur ahnen, wie peinlich ihr heute erscheinen muss, was ihr ehemaliger Sender und Arbeitgeber da fabriziert. Journalismus verliert immer mehr seiner besten Köpfe, die Themen noch neutral und unvoreingenommen angehen.
Wer das Sommerinterview mit Frau Weidel gesehen hat, dachte sich wahrscheinlich: “A jetzt will ich keine Zwangsgebühren mehr zahlen. Mein Geld soll sinnvoll eingesetzt werden, nicht für solche Peinlichkeiten. Und wenn all das nicht mehr funktioniert, greifen die Altparteien immer wieder zum selben Mittel, dem Verbotsversuch. Ich toleriere, dass es die AfD gibt.
Ich halte nichts davon, die Partei äh zu verbieten, aber Anerkennung und tolerieren ist da für mich noch noch ein ziemlich großer Unterschied. Außerdem muss man bei der AfD und das machen wir viel zu wenig unterscheiden zwischen dem politischen Personal und ihren Wählern. Ich kann nicht jedem Menschen, der die AfD wählt, unterstellen, dass er das aus brauner Gesinnung herausut.
Also nicht jeder Wähler ist ein Nazi. Was man zum Teil? Nein, ich nehme sogar an, der kleinste Teil der Wähler der AfD Nazi. Ja, und deswegen ja, also ich glaube, dass also wer ist wer ist ein Nazi? Ja, also jemand der sagt, ich finde die fand die Politik im Nationalsozialismus durch die Bankwelt gut.
Also die Anzahl dieser Menschen, es gibt solche Menschen, aber ich glaube, das ist verschwinden kleine Zahl in Deutschland. Diese Lernkurve haben wir gemacht. Es gibt ganz ganz viele Leute, die einen ganz großen Verdrust darüber haben, dass die wirtschaftliche Situation Deutschlands in den nächsten Jahrzehnten ganz finster aussieht.
Es gibt Leute, die einen enormen Verdruss haben über Überbürokratisierung. Die meisten AfD-Wähler haben großen Verdruss über ungelöste Probleme der Migration. Ja, das alles macht sie noch nicht automatisch zu Nazis. Und das ist kein guter Umgang damit, sie alle in die Naziecke zu stellen, weil dann werden sie uns vorwerfen, dass wir keine richtige Meinungsfreiheit haben, sondern dass man sofort als Nazi beschimpft wird, wenn man deutlich alternative Ansichten vertritt.
Und das ist natürlich für die Medien diese schwierige Gradwanderung. Ja, aber diese ewige Beschimpfung als Nazis wird am Ende der Partei nur nützen. Der Philosophichad David Precht hat Recht behalten. Ein Blick auf die Umfragen zeigt. Die AfD ist seit den Bundestagswahlen im Februar von 20 auf 24% gestiegen.
Alle Versuche sie auszugrenzen, klein zu reden oder zu beschimpfen, haben bisher nichts bewirkt. Die Partei wächst weiter. Spannend bleibt die Frage, wie lange die Märzregierung noch stabil bleibt, denn schon jetzt wirkt sie so angeschlagen wie die Ampel in ihren letzten Tagen. Ein Blick nach Sachsen verstärkt diesen Eindruck.
Dort liegt AfD-mann Ulrich Sigegmund derzeit bei 39%. Was er am Ende tatsächlich erreichen wird, bleibt offen. Doch die Richtung ist eindeutig. M.
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