Gut, dass Anna Schneider dort sitzt, sonst würde Herr Feldenkirchen ungebremst weiter wirres Zeug von sich geben. Es ist kaum zu fassen, wie tief er unter die Göttlinie geht, um Donald Trump zu beleidigen. So etwas ist nicht nur unnötig. Mit Anna Schneider hat er sich definitiv die falsch ausgesucht.
Frau Schneider, also ein Gipfelablauf auf ihn zugeschnitten. Ein abendliches Galainner im Schloss. Er durfte da auch übernachten im königlichen Palast. Es gab kurze Arbeitssitzungen, aber es gibt Menschen, die haben da so ein ganz komisches Störgefühl, wenn der Generalsekretär sich da so in den Staub wirft verbal.
Haben Sie das auch? Nee, tatsächlich gar nicht. Also, es wird eben von ganz vielen so berichtet, dass es ganz schlimm ist. Aber Herr Luca hat eh schon wunderbar formuliert. Man hat ja auch sehr viel Selbst davon, wenn das alles so glatt läuft und der war ja eigentlich sehr harmonisch dieser Gipfel, oder? Und in diesem Sinne hat ja Europa oder die NATO an sich durchaus was gewonnen.
Also ist es wirklich unterwerfen oder es ist einfach nur ehrlich, weil wenn er sagt, sie sind ein starker Mann, ja ist er, kann man ja unwunden zugeben, ohne ihn jetzt den anderen Dingen zu feiern. Und ganz ehrlich, ähm ich glaube, wir kennen alle sehr lange Arbeitssitzungen in unseren diversen Jobs und das einzudampfen auf zweieinhalb Stunden, auch wenn es Donald Trump dafür braucht, finde ich tatsächlich ganz super.
So, keine Unterwerfung. Sie haben so ein bisschen geguckt. Ja, also ich habe bekenne mich zu meinem Störgefühl. M wenn ähm 20 bis 30 erwachsene Menschen, die auch Staaten repräsentieren, zusammenkommen und dann ist einer dabei, der das intellektuelle Niveau, aber auch die Aufmerksamkeitsspanne, so quasi auf einen Achtjährigen herunterdimmt und alle müssen mitmachen und auch so tun, als sei das normal.
Das ist schon eine Infantilisierung der Weltpolitik. Jetzt kann man sagen, das Ergebnis äh ist in Ordnung und trotzdem wirkt es auf mich absolut unseriös. Mhm. Infantilisierung lassen Sie da stehen. Ja. Na, also ich finde, man kann an Donald Trump ganz viel kritisieren, aber diese ständige Zwang irgendwie vor allem von deutschen Journalisten, sorry, du bist auch einer in Österreich genau so machen Österreicher auch ist überhaupt kein Unterschied aber ihn ständig zu reduzieren und vor allem intellektuell runterreden zu wollen, also ich glaube, er ist viel, aber dumm ist er nicht und er macht alles, was er macht aus strategischen Gründen, weil das kann Mhm. Und das ist kein Armutszeugnis, sondern ein Zeichen von H Stärke. Also in Amerika beraten die Leute darüber, die ihm ein Sicherheitsbriefing ganz relevante Sache für einen Präsidenten geben müssen darüber, wie sie ihn endlich dazu bringen, dass er mal zuhört, weil er liest nicht und das einzige, was er mit Passion tut, ist Fernsehgucken. Jetzt gibt’s tatsächlich den Gedanken, ein Sicherheitsbriefing im
Stile einer Fox News Sendung aufzubereiten. Okay, Herr Feldenkirchen, wenn Donald Trump in ihren Augen so, ich benutze jetzt mal das Wort, dumm ist, dann sagen sie im Grunde, dass sie ihn für intellektuell und geistig unterlegen halten. Immerhin vergleichen sie einen über 80-jährigen Mann mit einem Achtjährigen.
Aber werfen wir doch mal einen Blick auf Donald Trumps Vermögen. Der Mann ist Multimillionär. Sorry, ich korrigiere. Er ist Milliardär und hat während seiner Präsidentschaft auf seine jährliche Präsidentengage verzichtet. Wie sieht es da bei Ihnen aus, Herr Feldenkirchen? Also sorry, Trump hat sich im Israelanflikt sicher nicht von seiner besten Seite gezeigt, aber nicht ganz klar in der Birne ist er definitiv nicht.
Thomas Hops, der Grundgedanke jeder politischen Philosophie besteht darin ein Staat, das ist der Gedanke, der Kerngedanke, dass der Staat zunächst einmal sich selber verteidigen muss und das macht die Autorität überhaupt auch der Regierenden aus. Wenn das nicht der Fall ist, ist es ein Problem. Ja, das haben wir verstanden.
Also, es gibt aber auch einen Kanzler, der durchaus auch mal ähm auf andere Länder schaut und was sie tun, wenn sie sich selber verteidigen. Friedrich Merärz, den Sie gerade erwähnt haben, hat nach Israel geguckt und hat das, was Israel da gemacht hat und am Ende dann auch die USA war beer vor allem auf Israel bezogen hat er gesagt, was die da machen, ist die Drecksarbeit für uns.
Wir werden alle sicherer durch eben die Zerstörung der Atomfähigkeiten des Iran. Ähm Lars Klingber gestern, der Vizekanzler hat gesagt ähm also sie eigentlich von der Formulierung distanziert. Wie fanden Sie die Formulierung, Frau Schneider? Rambo Zambo. Also, ich fand es tatsächlich sehr gut.
Ist ja ein Friedrich Merzbegriff. Ja, wir hören ständig von Politikern phrasen und ich glaube nicht der Normalsterbliche, sondern auch Beobachter können sie einfach nicht mehr hören. Also diese Wörter, die man eich auch in den Sakal reden könnte oder dieses wir müssen jetzt irgendwie ich fange jetzt an zu diskutieren.
Ähm Friedrich März neigt ja manchmal dazu solche Sachen rauszuhauen wird dann sehr gescholten deswegen vor allem aus der eher politisch linken Seite und habe ich mir das Gefühl, anstatt sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen, geht man auf die Semantik und äh regt sich furchtbar drüber auf, dass irgendwie der Diskurs verschoben wird und so.
Aber es sind sich ja trotzdem alle einige. Ich glaube nicht, dass Lars Klingber ihm inhaltlich widersprechen wollte. Boris Pistorius hat ihm z.B. auch widersprochen und da meinte auch in der Sendung bei Karin Mioska, na, er wird vielleicht so nicht sagen, aber inhaltlich s wir uns doch einig. Also ich find es wirklich erfrischend klar sowas zu sagen und wenn man wirklich glaubt durch diesen Begriff wird irgendwie die deutsche Sprachkultur untergehen, wohnt man glaube ich irgendwo anders und dass deutsche Journalisten sich auch wieder zwei Wochen damit beschäftigen, dass Friedrich Merz dieses schlimme Wort gesagt hat. Ich glau sind nicht nur die Journalisten, sondern ist natürlich auch die also die Politiker, die um ihn herum sind und dann aus eigener Kraft können wir die Probleme bewältigen. Frau Schneider hat schon mit den Augenbrauen gezuckt. Sie glauben es nicht. Mit so viel Geld könnte glaube ich auch jedes Problem der Welt lösen. Also das ist schon eine tolle Aussage. Na, ich find’s ja richtig. Also was soll den sonst sagen? Nein, wir werden das nicht schaffen und wir können gar nichts. Also er muss das ja sagen und das finde in erster Linie okay, aber er hat jetzt schon gerade den Vorteil, dass der Fokus aller Beobachter schon auf der Außenpolitik ist und was da so passiert und was innenpolitisch so abgeht ist z diese Woche ein bisschen hochgekocht, aber nicht annäheren so laut wie es

wäre, wenn wir jetzt nicht die ganzen Vorkommen im Nosten und so hätten, weil wir erinnern uns zurück als äh er noch gar nicht gewählt war zum Kanzler und plötzlich doch möglich war irgendwie noch die Schuldenbremse auszuhebeln mit alten Mehrheiten und so weiter. Das war ja schon große Sache und jetzt kommt dieser Haushalt, der monströs ist, um es mal ganz gelindet zu sagen und da wird relativ wenig gespart, würde ich mal behaupten und vor allem den Sachen soziales, also Rente und so, das wird nicht angefasst. Das passt einfach gar nicht zu dem Friedrich Merärz, der immer versprochen hat oder immer ich bin ein Ordnungspolitiker und es soll einen schlanken Staat geben und so weiter und so weiter, also dass die Antimerkel sein wollte. Also in diesem Sinne, um ihre Eingangsfrage zu antworten, ja, mit so viel Geld glaube ich kann man wirklich alles machen, aber halt nicht so lang. Richtig, der Friedrich Merz von vor der Wahl ist nicht wieder zu erkennen, den gibt es anscheinend nicht mehr. Und Anna Schneider hat vollkommen recht. Wenn er so weitermacht, steht diese Regierung auf wacklig Beinen. Die Schuldenorgie nimmt kein Ende. Wann beginnt er endlich zu sparen, wie er es vor den Wahlen vollmundig versprochen hat? Genau. Also
einerseits fehlen mir einfach wirklich die Reformen an dem System. Es geht ja über das Sparen da quasi hinaus. Genau. Und man verlässt sich ja auch darauf, dass irgendwie die Investitionen, die Wirtschaft so ankurbeln, dass das alles dann wieder zurückkommt. Aber das ist halt echt eine ziemlich schwierige Wette.
Und ich finde wirklich, ich glaube die Frau Grim hat das so schön gesagt, sie versündigen sich einfach in der nächsten Generation, weil natürlich erweitert man jetzt seinen Handlungsspielraum mit viel Geld, ist klar, aber wir reden da nicht me von den Zinsen und ich glaube über nächstes Jahr oder so sind auch die Coronas Schulden fällig.
Also das die muss man dannen, das ist so viel Geld, das ist einfach wirklich also geisteskrankes Tulat. Also, wenn die Zahlen sehe, kann mir daran gar nichts darunter gar nichts mehr vorstellen, wie groß und riesig dieser Staat eigentlich noch werden will. Also ich bin da wirklich kriegt der größtes Bauch wie man bin nicht mal Deutscher.
Aber na ja, man kann sich aber auch an den künftigen Generationen versündigen, wenn man in Kernbereichen Sicherheit, Infrastruktur, Digitalisierung, Bildung, Forschung, Betreuung von Nachwuchs, wenn man da nicht investiert. Ich bin ja vielleicht bin ich jetzt so ich habe mir fehlt der Glaube und ich bin ja ich bin ja ganz bei dir, also bei dem es muss Investitionen geben und alle Dinge, die du aufgezäht hast oder Bahnschulen etc.
, Aber noch mal, es muss halt auch gespart werden und das ist ja eigentlich tatsächlich auch beim Wert etal jetzt so. Bin absolut dafür, ich finde dieses 5% Ziel wirklich gut, weil noch mal aus vorher genannten Gründen, aber man kann das halt nicht auf Dauer auf Schulden basieren.
Das muss irgendwann aus dem Kernhaushalt machbar sein oder zumindest zu teilen. Richtig, aus dem Kernhaushalt. Ich kann doch auch nicht jedes Mal nach dem 15., wenn mein Lohn weg ist, einfach weitermachen, als wäre nichts gewesen und mich immer wieder neu verschulden. Irgendwann muss man lernen, mit Geld umzugehen.
Die Union und die SPD sind für mich zwei Varianten der Linken. [Musik]
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