En amour, je ne pense pas avoir été   trahi. J’ai comme sûrement beaucoup de   gens eu des périodes heureuses et des Es   gibt Gesichter, die sich für immer in   das kollektive Gedächtnis der Menschheit   einbrennen. Gesichter, die eine ganze   Era definieren, die Generationen   faszinieren und die selbst Jahrzehnte   später noch Herzen höher schlagen   lassen. Alleen Delon war so ein Gesicht.

 

  Mit seinen tiefblauen Augen, den   markanten Zügen und dieser gefährlichen   Mischung aus Verletzlichkeit und roher   Männlichkeit wurde er zum Innbegriff   männlicher Schönheit. Zeitschriften   kürten ihn zum schönsten Mann der Welt.   Filmemacher stritten sich um ihn. Frauen   verloren bei seinem Anblick die Fassung.

 

  Doch was die Welt nicht sah, was hinter   den Kulissen des Glamors verborgen   blieb, war eine Geschichte voller   Schmerz, Einsamkeit und Dunkelheit. Eine   Geschichte, die am 18. August 2024 zu   Ende ging, als Allen Delon im Alter von   88 Jahren friedlich in seinem Haus in   Duschi starb, umgeben von seinen drei   Kindern.

 

 Aber die Frage, die bis heute   nachhalt, ist nicht, wie er starb,   sondern wie er wirklich lebte. Die   Kindheit von Alan Delon war kein   Märchen. Sie war ein Albtraum, der ihn   sein ganzes Leben lang verfolgen sollte.   Am 8. November 1935 wurde Alan Fabien   Maurice Marcel de Lon in so geboren,   einem wohlhabenden Vorrat südlich von   Paris.

 

 Doch dieser vielversprechende   Staat ins Leben sollte sich schnell in   eine Katastrophe verwandeln. Als gerade   vier Jahre alt war, ließen sich seine   Eltern scheiden. Für den kleinen Jungen   brach eine Welt zusammen. Seine Mutter   Edit und sein Vater Fabian wollten ihn   beide nicht haben. Er war unerwünscht   ein Kind, das niemand brauchte.

 

 Diese   Ablehnung sollte sich wie ein roter   Faden durch sein gesamtes Leben ziehen.   Allen wurde zu Pflegeeltern gegeben.   Sein Pflegevater war Gefängniswerter und   der kleine Junge verbrachte Stunden in   den Mauern des Gefängnisses, spielte auf   den Kagenhöfen und freundete sich mit   anderen Kindern an.

 

 Es war ein seltsamer   Ort zum Aufwachsen, aber für Alin war es   ein Ort der Sicherheit. Sein   Pflegeevater zeigte ihm Zuneigung, gab   ihm das Gefühl, gewollt zu sein. Doch   dann, an einem Tag, der sich für immer   in sein Gedächtnis einbrennen sollte,   wurde Zeuge von etwas Unvorstellbarem.   Er war auf dem Gefängnishof, spielte mit   Freunden, als plötzlich ein Mann von   bewaffneten Wachen hereingeführt wurde.

 

  Der Mann wurde vor einem Fall gestellt   und dann vor den Augen des kleinen   Jungen wurde Pierre La Wal, ein   Nazikollaborateur, hingerichtet. Der   Schuss halte in Alleins Kopf nach. Ein   Echo, das niemals verstummen würde.   Bevor Alan diese dramatische Erfahrung   verarbeiten konnte, schlug das Schicksal   erneut zu.

 

 Sein Pflegevater, der einzige   Mensch, der ihm jemals echte Liebe   gezeigt hatte, starb unerwartet. Der   Junge war wieder allein, wieder   unerwünscht. Er wurde zurück zu seinen   leiblichen Eltern geschickt, doch keiner   von ihnen wollte ihn aufnehmen. Sie   hatten neue Familien gegründet, neue   Leben begonnen. Für Alt war kein Platz   mehr.

 

 Schließlich nahm ihn seine Mutter   widerwillig auf. Doch ihre Worte waren   wie Messerstiche ins Herz des Junge:   “Seit deiner Geburt hat dich niemand   gebracht. Wenn du gebraucht werden   willst, dann arbeite und verdiene Geld.”   Das war kein Willkommen, das war eine   Kriegserklärung an seine Seele. Allein   versuchte verzweifelt die Liebe seiner   Mutter zu gewinnen.

 

 Er arbeitete hart   von früh morgens bis spät abends,   brachte jeden Cent nach Hause. Er   hoffte, dass sie ihn eines Tages ansehen   und sagen würde: “Ich bin stolz auf   dich, mein Sohn.” Doch dieser Tag kam   nie. Sie sah ihn nicht als ihren Sohn,   sondern als eine Arbeitskraft, als   Mittel zum Zweck. Die Ablehnung war   total vernichtend und so traf allein   eine Entscheidung.

 

 Er würde zur Marine   gehen, weit weg von dieser Frau, die ihn   geboren aber nie geliebt hatte. Doch als   er ihr seinen Plan mitteilte, erwartete   er zumindest ein Zögern, vielleicht   sogar Tränen. Stattdessen sagte sie:   “Kalt, dann geh so schnell wie möglich.”   In diesem Moment zerbrach etwas   grundlegendes in Alan Delon. Er   erkannte, dass er niemals geliebt werden   würde.

 

 Nicht von seiner Mutter, nicht   von seinem Vater, vielleicht von   niemandem. Diese Wunde würde niemals   heilen. Sie würde ihn sein ganzes Leben   lang begleiten, würde jede Beziehung   vergiften, jede Liebe zerstören. Bei der   Marine konnte ihn selbst die strenge   Disziplin nicht zähmen. Allan war   rebellisch, impulsiv, gefährlich. Bei   Stahl ein Militärfahrzeug und floh,   begann ein umstehtes Wanderleben durch   Europa.

 

 Doch seltsamerweise schien das   Schicksal ihn zu begünstigen. Frauen,   die ihm begegneten, waren wie   hypnotisiert von seiner Schönheit, aber   mehr noch von etwas anderem, einer   Verletzlichkeit in seinen Augen, einer   Traurigkeit, die sie nicht loslassen   konnte. Sie kümmerten sich um ihn, gaben   ihm zu essen, boten ihm ein Bett. Sie   sahen in ihm das verlorene Kind, das   nach Liebe suchte, und allein ließ sie   gewähren, nahm ihre Fürsorge entgegen,   ohne jemals wirklich etwas   zurückzugeben.

 

 Es war ein Muster, dass   ich wiederholen würde, immer und immer   wieder. Eines Abends taumelte Allen   durch die Straßen von Paris. Hungrig,   müde, ohne Ziel. Da sah ihn eine Frau im   Schein einer Straßenlaterne. Es war   Briitte Badau, bereits ein aufsteigender   Filmstar. Statt Angst zu haben vor   diesem seltsamen jungen Mann war sie   fasziniert. Sie nahm ihn mit nach Hause.

 

  Von dieser Nacht an begann eine   Beziehung, die Alin Leben für immer   verändern sollte. Brigitte war nicht die   einzige, die von ihm angezogen wurde.   Michelle Cordu, die Frau des Regisseurs   es Allegr, war sofort von seiner Präsenz   überwältigt. Sie bot ihm eine Hauptrolle   in einem Film an, obwohl er nie   professionell geschauspielert hatte.

 

  Alle entzögerte. Er dachte nicht an die   Zukunft, lebte von einem Tag zum   nächsten, von einem Liebhaberzimmer zum   anderen. Aber Michelle gab nicht auf.   Sie sah etwas in ihm, ein Potenzial, das   er selbst nicht erkannte. Schließlich   stimmte er zu und als er vor die Kamera   trat, geschah etwas Magisches.

 

 Sein   Gesicht, seine Ausstrahlung, seine   natürliche Präsenz machten ihn sofort   unvergesslich. Der Film wurde ein   Erfolg. Einladungen zu weiteren   Projekten trafen ein. Allein Delon war   auf dem Weg ein Star zu werden. Doch   gerade als der Erfolg kam, trat eine   Frau in sein Leben, die alles verändern   sollte.

 

 Eine Frau, die er niemals   vergessen würde, selbst Jahrzehnte nach   ihrem Tod. Romi Schneider. Der Name   allein hatte bereits einen Klang in   Europa. Mit 17 Jahren war sie durch ihre   Rolle als Prinzessin Sissi zu einer   Sensation geworden, geliebt von   Millionen. Als sie Alan Delon zum ersten   Mal traf, war die Atmosphäre angespannt,   fast frostig.

 

 Sie war drei Jahre jünger   als er, aber bereits eine etablierte   Schauspielerin. Er war ein Niemand, ein   Newcommer mit einem schönen Gesicht. Der   Regisseur, der die Spannung zwischen   ihnen bemerkte, hatte eine Idee. Er bat   Alin Romy einen Blumenstrauß zu   überreichen. Als Aline mit dem Strauß zu   ihr kam, blickte Romi zu ihrer Mutter   und sagte spöttisch: “Was soll das sein?   Da kommt ein kleiner Junge mit seiner   Mutter, um Blumen zu bringen.

 

” Diese   kalten Worte trafen allein wie ein   Schlag. Es war das erste Mal in seinem   Leben, dass sich eine Frau nicht sofort   von seinem Aussehen angezogen fühlte.   Sein Ego, das an sofortige Verführung   gewöhnt war, mußte sich einer völlig   anderen Herausforderung stellen. Hinzu   kam die Sprachbarriere.

 

 Romi sprach kein   Französisch, allein kein Deutsch. Die   Kommunikation war mühsam, frustrierend,   voller Missverständnisse. Doch gerade   diese Barriere schuf etwas Besonderes.   Sie mussten sich wirklich bemühen,   einander zu verstehen. Sie lernten   gemeinsam Sprachen, verbrachten Stunden   damit, sich gegenseitig Wörter   beizubringen, lachten über Fehler,   frustrierten sich über Missverständnisse   und langsam, ganz langsam, entwickelte   sich etwas Tieferes als nur Anziehung.

 

  Am Ende der Dreharbeiten waren sie   verliebt. Es war nicht die   oberflächliche Leidenschaft, die Alen   von anderen Frauen kannte. Es war etwas   tieferes, ehrlicheres. Romi war   intelligent, gebildet, kultiviert. Sie   hatte eine Art, die Welt zu sehen, die   allein faszinierte. Oft fühlte er sich   in ihrer Gegenwart minderwertig, weniger   gebildet, weniger eloquent.

 

 Wenn   schwierige Themen aufkamen, verstummte   er manchmal unsicher, was er sagen   sollte. Doch Romi sah niemals auf ihn   herab. Sie liebte ihn nicht trotz seiner   Unvollkommenheiten, sondern wegen seiner   Aufrichtigkeit, seiner Verletzlichkeit.   Zum ersten Mal in seinem Leben erlebtein   wahre Liebe und diese Liebe führte sich   schnell zur Verlobung.

 

 Die Welt sah sie   als das perfekte Paar, als Traumpaar des   europäischen Kinos. Zeitschriften   berichteten über jede Bewegung, jedes   Foto von ihnen wurde zu einem Ereignis.   Doch hinter der Fassade begann bereits   der Riss zu entstehen. Alleins Schönheit   war ein Fluch. Frauen warfen sich ihm an   den Hals, selbst wenn sie wussten, dass   er verlobt war.

 

 Die Schauspielerin   Marissa Alasio, zwei Sängerinnen, später   Natalie Delon. Die Versuchung war   überwältigend und Alan, der niemals   gelernt hatte Liebe zu schätzen, der   niemals Zuneigung erfahren hatte, konnte   nicht widerstehen. Er betrog Romi immer   wieder, immer wieder. Romis Herz begann   zu zerbrechen.

 

 Sie machte ihm keine   Vorwürfe, schrie nicht, warf keine   Teller. Stattdessen sagte sie mit einer   Stimme voller Schmerz: “Alleins Geliebte   zu sein, fühlt sich an, als wäre ich mit   allen Frauen dieser Welt zusammen.”   Diese Worte enthielten den ganzen   Schmerz einer Frau, die sich nach   Exklusivität sehnte, die sich nach   wahrer Liebe sehnte, aber erkannte, dass   sie Al Herz niemals ganz besitzen würde.

 

  Und dann eines Tages kam ein Brief. Ein   einziger Brief mit nur einem Wort. Kein   Abschied, keine Erklärung, keine   Anklage, nur ein Wort, das Alans Welt   erschütterte. Romy verschwand aus seinem   Leben so plötzlich, wie sie gekommen   war. Allein war am Boden zerstört. Zum   ersten Mal in seinem Leben hatte er   etwas wirklich wertvolles verloren.

 

 Er   bereute sofort, verzweifelt,   hoffnungslos. Er versuchte sie   zurückzugewinnen, schrieb Briefe, rief   an, flehte, doch Romi öffnete sich ihm   nie wieder. Die Tür war geschlossen für   immer. In seiner Verzweiflung kehrte   Alan zu seinem alten Leben zurück. Er   traf sich mit anderen Frauen, versank in   momentanen Freuden, versuchte den   Schmerz zu betäuben und in diesen   chaotischen Tagen traf er an Natalie de   Long wieder, eine seiner ehemaligen   Geliebten.

 

 Dieses Mal konnten sie der   Anziehungskraft nicht widerstehen. Sie   heirateten. Natalie wurde schwanger, ein   Sohn wurde geboren, Anthony. Die Welt   lobte Allah als glücklichen   Familienvater, doch sein Herz war nie   wirklich zufrieden. Romis Bild war immer   in seinem Kopf präsent. Ein Geist, der   ihn verfolgte, ein Schatten, den er   nicht abschütteln konnte.

 

 Selbst während   der Ehe mit Natalie setzte Alan seine   Affären fort. Es war als könnte er nicht   anders als wäre Untreu in seiner DNA   eingeschrieben. Ein Fluch, den er nicht   brechen konnte. Doch dann kam ein   Ereignis, das Alben in eine völlig neue   dunkle Richtung lenkte. Ein Ereignis,   das ihn fast ins Gefängnis gebracht   hätte, das Frankreich erschütterte und   das bis heute ungeklärt ist.

 

 Im   September 1968   verschwand Stean Markovic, Alins   Leibwächter und Freund. Die beiden   hatten sich Jahre zuvor in Belgrad   kennengelernt, als Allein dort einen   Film drehte. Markovic war kein   gewöhnlicher Leibwächter. Er hatte   Verbindungen zur Unterwelt, war bekannt   für seine Fähigkeiten als Kämpfer und   Straßenschläger, aber er war auch   charmant, gesellig, beliebt in den   Pariser Kreisen.

 

 Allein hatte ihn   entlassen, nachdem er entdeckt hatte,   dass Markovic eine Affäre mit seiner   Frau Natalie hatte. Es war ein Verrat,   den Alan nicht verzeihen konnte. Doch   Markovic verschwand nicht einfach. Er   begann Alan zu erpressen. Markts hatte   bei Partys in Alines Haus heimlich   Kameras installiert.

 

 Hatte sechs Orgen   gefilmt, an denen Prominente,   Geschäftsleute und sogar politische   Figuren teilgenommen hatten. Er drohte   ein Video zu veröffentlichen, auf dem   angeblich auch Claude Pompidou zu sehen   war. Die Frau von George Pompidou, der   später Präsident Frankreichs werden   sollte. Es war eine Bombe, die das   politische Establishment Frankreichs   hätte sprengen können.

 

 Allen war in   einer ausweglosen Situation. Er zahlte   exorbitante Beträge, um Markovts zum   Schweigen zu bringen. Doch am 1. Oktober   1968   wurde Markowts Leiche in einer   Müldeponie in Elankur gefunden,   eingewickelt in eine Matratze. Er war   mit einem Schuss in den Nacken getötet   worden, dann war sein Schädel   zerschlagen worden, um die Schusswunde   zu verbergen.

 

 Die Polizei begann sofort   zu ermitteln und der Hauptverdächtige   war allein delan. Es wurde bekannt, dass   Markovic vor seinem Tod einen Brief an   seinen Bruder geschrieben hatte, indem   er schrieb: “Falls mir etwas zustößt,   wenne dich an Alan Delon, seine Frau   Natalie und seinen Freund François   Marcantoni.

 

 François Marcantoni war ein   berüchtigter korsischer Gangster, ein   enger Freund von Allah. Die Medien   stürzen sich auf die Geschichte. Allen   Delon, der schönste Mann der Welt,   verwickelt in einen Mordfall. Es war   eine Sensation.   wurde 24 Stunden lang verhört, musste   immer wieder zur Polizei, wurde in den   Zeitungen zerrissen.

 

 Marcant Antony   wurde verhaftet und fast ein Jahr lang   festgehalten, doch es gab keine   ausreichenden Beweise. Schließlich   wurden beide freigelassen. Der Mord   wurde nie aufgeklärt, bleibt bis heute   ein ungelöstes Rätsel. Aber der Skandal   hinterließ tiefe Spuren. Al Ehe mit   Natalie zerbrach endgültig. Sein Ruf war   beschädigt, seine Glaubwürdigkeit   angezweifelt.

 

 Doch seltsamerweise half   der Skandal auch seiner Karriere. Allin   kultivierte das Image des gefährlichen,   mysteriösen Mannes, des Gangsters mit   dem Engelsgesicht. Filme wie Le Samurai   Borsalino und Leercle Rouge machten ihn   zu einer Ikone des französischen Noar   Kinos. Er spielte kaltblütige Killer,   schweigsame Einzelgänger, Männer mit   dunklen Geheimnissen und das Publikum   liebte ihn dafür.

 

 Er wurde zu einer   Legende, zu einem Mythos. Aber hinter   dieser Legende war immer noch der kleine   Junge, der niemals geliebt worden war,   der immer noch nach Anerkennung suchte,   nach einem Platz, den er sein Zuhause   nennen konnte. Allein expandierte ins   Geschäft, lancierte eine Marke mit   seinem Namen, verkaufte Uhren, Kleidung,   Sonnenbrill.

 

 Er wurde reich, sehr reich,   doch Geld konnte die Lehre in seinem   Herzen nicht füllen. Und dann im Jahr   1982 kam die Nachricht, die allein für   immer verändern sollte. Romy Schneider   war tot. Sie war am 29. Mai in ihrer   Pariser Wohnung gefunden worden, tot im   Alter von nur 43 Jahren. Die offizielle   Todesursache war Herzversagen.

 

 Doch   jeder, der Romi kannte, wusste die   Wahrheit. Ein Jahr zuvor, am 5. Juli   1988,   war ihr Sohn David bei einem tragischen   Unfall gestorben. Der 14-jährige Junge   war über ein schmiedeeisernes Tor   geklettert, war abgerutscht und auf die   Spitzenstäbe gefallen, die seine   Oberschenkelarterie durchbohrten.

 

 Er   verblutete, bevor die Ärzte ihn retten   konnten. Romi war am Boden zerstört. Sie   verfiel in tiefe Depressionen, begann   exzessiv zu trinken, nahm Tabletten, um   den Schmerz zu betäuben. Sie hatte   bereits gesundheitliche Probleme. Eine   nienoperation hatte ihr Herz geschwächt   und dann weniger als ein Jahr nach   Davids Tod hörte ihr Herz einfach   aufzuschlagen.

 

 Manche sagten, es sei ein   Unfall gewesen, eine Überdosis, andere   sagten, es sei Selbstmord gewesen, aber   offiziell starb sie an Herzversagen, an   einem gebrochenen Herzen, das den   Schmerz nicht mehr ertragen konnte. Als   die Nachricht hörte, erstarrte er. Es   fühlte sich an, als würde die Zeit   stillstehen, als würde die Welt   aufhören, sich zu drehen.

 

 Obwohl er   versuchte, es zu akzeptieren, weigerte   sich sein Herz zu glauben. Romi war tot.   Die Liebe seines Lebens, die Frau, die   er niemals hätte gehen lassen sollen,   war für immer fort. Er ging nicht zur   Beerdigung, konnte es nicht ertragen,   sie vor all diesen Menschen zu   verabschieden, vor den Kameras, vor der   Öffentlichkeit.

 

 Erst am nächsten Tag,   als der Friedhof ruhig war, kam allin.   Niemand war in der Nähe, nur er und der   ewige Schatten Romis. Vor dem Grab   knihte er nieder, schwieg einen langen   Augenblick, kämpfte mit Tränen, mit   Worten, die nicht kommen wollten und   dann mit brüchiger Stimme sagte er   leise: “Ich habe nie jemanden mehr   geliebt als dich.

 

 Ich liebe dich immer   noch.” Er legte einen Brief vor das   Grab, indem er alles schrieb, was er ihr   nie hatte sagen können. All die   Entschuldigungen, all die Reue, all die   Liebe, die er verdrängt hatte.   Trauer und Bedauern flossen in Tränen   und von diesem Tag an wurde Al Welt   fahlos, leer ohne Sinn. Romy Schneider   hatte nicht nur sein Herz gebrochen, sie   hat ihm gezeigt, was wahre Liebe war und   er hatte sie verloren für immer.

 

 Allein   organisierte Romis Beerdigung, sorgte   dafür, daß ihr Sohn David später neben   ihr begraben wurde. Es war das mindeste,   was er tun konnte, eine letzte Geste der   Liebe für die Frau, die er niemals   vergessen würde. Nach Romis Tod wurde   allein noch verschlossener, noch   einsamer. Er hatte Beziehungen   natürlich.

 

 Mit der Schauspielerin Miray   Lag hatte er eine 15-jährige Beziehung,   die jedoch kinderlos blieb. Dieser   Umstand, die Unfähigkeit Kinder zu   bekommen, schuf einen Riss, der nicht   geheilt werden konnte. Sie trennten sich   schließlich und Alin war wieder einmal   allein. Doch dann am Rande der   Verzweiflung tauchte ein neues Licht   auf.

 

 Rosalie von Bremen, ein   niederländisches Model. Er traf sie am   Set eines Musikvideos. Obwohl 31 Jahre   zwischen ihnen lagen, fühlten sie sich   schnell zueinander hingezogen. Nicht   lange danach bekam Rosalie zwei Kinder,   die Tochter Anuschka und den Sohn Allein   Fabian. Zum ersten Mal seit vielen   Jahren umhüllte familiäre Wärme alleins   Leben.

 

 Er war Vater, hatte eine Familie   einen Grund morgens aufzustehen. Doch   selbst jetzt, selbst in dieser Phase   relativer Stabilität, konnte allein den   Schatten seiner Vergangenheit nicht   abschütteln. Eines Tages erschien eine   Frau mit einem kleinen Jungen vor seiner   Tür. Sie sagte ruhig: “Wissen Sie, wer   ähm äh wissen Sie wer dieser Junge ist?”   Alin starrte den Jungen an.

 

 Dichte   Augenbrauen, blaue Augen, nanem   Matammang. Jeder Gesichtsausdruck ähnte   Allen in seiner Kindheit wie ein   Spiegelbild. Der Junge hieß Christian   Aaron Bou, später bekannt als Ari Bou.   Seine Mutter war Christer Pfken, besser   bekannt als Nico, die deutsche Sängerin   der Band Velvet Underground. Sie   behauptete, dass Alan der Vater sei,   dass sie während einer kurzen Affäre   schwanger geworden sei.

 

 Doch Alans   Antwort war eisig. Ich weiß nicht, wer   du bist. Wir waren nur Freunde. Das ist   alles. Er streichelte sanft die Schulter   des Jungen, seine Stimme warm und doch   distanziert. Du siehst deiner Mutter   nicht ähnlich, also bist du nicht ihr   Sohn. Ich habe nur einmal mit deiner   Mutter geschlafen.

 

 Sobald diese Worte   erklangen, brachen Christians Tränen   hervor, unkontrollierbar. Für einen   Jungen, der seinen Vater zum ersten Mal   sehnsüchtig treffen wollte, war diese   Ablehnung vernichtend. Doch dann   passierte etwas Unerwartetes. Al   leibliche Mutter, dieselbe Frau, die ihn   als Kind abgelehnt hatte, war gerührt   davon, wie der kleine Christian aussah.

 

  Er erinnerte sie an ihren leiblichen   Sohn. Sie nahm Christian bei sich auf,   zog ihn groß. Christian wurde offiziell   als Alans Sohn bestätigt, obwohl Alan   dies immer bestritt. Es war eine   bizarre, komplizierte Familiensituation,   die Alan mit Wut erfüllte. Er konnte   nicht akzeptieren, dass er seine Mutter,   die ihn einst verlassen hatte, all ihre   Zuneigung auf ein nicht blutsverwandtes   Kind richtete.

 

 Ironischerweise wurde   Allen selbst zu einem kalten Vater. Er   behandelte seine Söhne Antony und Alan   Fabien streng, manchmal grausam. Er   bestrafte kleine Fehler mit Ungeduld,   jagte sie mitten in der Nacht hinaus,   wenn sie am Esstisch Fehler machten. Er   wiederholte das Muster seiner eigenen   Kindheit, gab weiter, was ihm angetan   worden war.

 

 Nur Anutchka, seine Tochter,   war die Ausnahme. Er liebte sie   bedingungslos, erinnerte sich ständig   daran, dass er sie liebte, versprach ihr   sogar einen großen Teil des Erbes. Diese   einseitige Liebe und Stränge führten zu   einem neuen Konflikt in der Familie.   Nach seinem Schlaganfall im Jahr 2019   verschlechterte sich Alens   Gesundheitszustand Rapide.

 

 Er litt an   einem Bzelllymphom, einer Krebsart und   wurde zunehmend schwächer. Ein Erbstreit   brach aus. Anthony verklagte Anchka und   beschuldigte sie, den mentalen   Gesundheitszustand des Vaters zu   verbergen, um sich das Erbe zu sichern.   Anutschka reagierte mit einer   Gegenklage, in der sie Anthony vorwarf,   den Ruf des Vaters zu ruinieren.

 

 Die   beiden Geschwister zogen vor Gericht   eine öffentliche Familienfäe, die die   Medien begierig verfolgten. Doch bevor   der Fall abgeschlossen war, verstarb   Allah friedlich am 18. August 2024.   Alles fand auf natürliche Weise ein   Ende. Das Erbe wurde nach französischem   Recht geteilt. Jedes Kind erhielt 25%.

 

  Der Rest ging an Anuschka, die von   Kindheit an Alins Liebling gewesen war.   Allein Delon wuchs in Einsamkeit auf,   ohne Liebe und der Schatten dieser   Einsamkeit folgte ihm sein ganzes Leben   lang. Dieser Schmerz wirkte sich nicht   nur auf ihn selbst aus, sondern   verbreitete sich auch leise in seinen   Beziehungen zu den Frauen und Kindern,   mit denen er verbunden war.

 

 In einem   Interview wurde er einmal gefragt: “Wenn   existiert, was möchten Sie, dass er   ihnen nach dem Tod sagt?” Allein schwieg   einen langen Moment, sein Gesicht   unergründlich, seine Augen in die Ferne   gerichtet. Und dann antwortete er mit   nur einem einzigen Wort. Ein Wort, das   sein gesamtes Leben widerspiegelte:   Willkommen. Dieses Wort sagte alles.

 

 Ein   Mann, der sein ganzes Leben lang   nirgendwo willkommen war, der von seiner   Mutter abgelehnt, von seinem Vater   ignoriert, von der Liebe seines Lebens   verlassen wurde. Ein Mann, der alles   hatte. Schönheit, Ruhm, Reichtum und   doch nichts. Ein Mann, der sich nach   einem Ort sehnte, an dem er endlich   sagen könnte: “Hier gehöre ich hin, hier   bin ich zu Hause.

 

” Aber dieser Ort   existierte nicht auf dieser Welt.   Vielleicht hoffte er, dass er ihn im Tod   finden würde. Allein Delon war ein   Paradox. Er besaß ein Gesicht, das   Millionen verzauberte, aber ein Herz,   das niemals Frieden fand. Er war umgeben   von Frauen, aber fühlte sich immer   einsam. Er war ein Star, aber innerlich   ein verlorenes Kind.

 

 Seine Geschichte   ist nicht nur die Geschichte eines gut   aussehenden Filmstars. Sie ist eine   Reise voller Tragödien, Einsamkeit,   Liebe und schwieriger Entscheidungen.   Von der lieblosen Kindheit über   verwirrende Beziehungen bis hin zum Ruhm   auf der Leinwand hinterließ jeder Moment   seines Lebens tiefe Spuren.

 

 Und während   die Welt ihn als den schönsten Mann   aller Zeiten erinnern wird, werden   diejenigen, die seine Geschichte kennen,   ihn als das erinnern, was er wirklich   war. Ein einsamer Mann auf der   verzweifelten Suche nach Liebe, nach   Akzeptanz, nach einem Ort, den er zu   Hause nennen konnte. Vielleicht hat er   ihn endlich gefunden.

 

 Dort, wo Rome auf   ihn wartet, dort, wo niemand mehr   urteilt, wo niemand mehr ablehnt, dort,   wo er endlich willkommen ist. M.