Aus und vorbei, das ist der Beginn vom Ende. Neben seiner Late Night Show Magazin Royal hat Satiriker Jan Bümmermann auch eine weitere Sendung im ZDF moderiert. Doch diese wird nun abgesetzt. Der Sender erklärt die Entscheidung mit dem Ziel, kontinuierlich Raum für neue Ideen und Impulse zu schaffen.
Zwar habe Böhomi brutzelt in den vergangenen vier Jahren besondere Fernsehmomente ermöglicht, doch nun sei es Zeit für einen Schlussstrich. Mein Eindruck: Die Entscheidung dürfte auch eventuell mit schwachen Quoten zu tun haben. Im Schnitt schalteten lediglich rund 100.000 Zuschauer ein, selbst für ein öffentlichrechtliches Kleinformat ein klares Warnsignal.
Vielleicht wuchs aber auch der mediale Druck, besonders nach Aktionen wie Clownswelt und ähnlichen Provokationen. Wer weiß, womöglich ist das alles nur Teil einer strategischen Neuausrichtung, vielleicht sogar eine Vorbereitung auf seine andere Show. Ganz genau werden wir es wohl nie erfahren, aber einige scheinen es schon immer geahnt zu haben, wie z.B.
Harald Schmidt, Roger Köppel und Julian Reicheld. Der Kollege Jan Bürmermann auch noch in Ihrer Sendung den einen oder anderen Clip hatte, ich erinnere mich an großartigen Film mit Sarah Wagenknecht beispielsweise. Haben Sie ihm damals schon auch diese Zukunft vorhergesehen, die er jetzt tatsächlich auch hat, also, dass er so ein Gesprächsthema ist? Ja, also ich wusste da ich wusste, dass er es als Moderator nie schaffen wird.
aber als Krawallschachtel äh weit bringe und genauso ist es ja gekommen. Ja. Ja. Also das äh äh das freut mich sehr von Ihnen und noch mehr freut mich für mich, weil ich mal wieder recht hatte, sage ich. Ja, das ist ja kein Zufall. Ähm ist das insofern ähm traurig oder vergeudet, dass dass eine Sendung wie seine es nur noch in die Sparte schafft oder in dieses ominöse ZFV Programm nach Mitternacht oder spielt das keine Rolle, weil auch das in diesem Internet stattfindet? Ne, ich glaube, dass man ihn beim ZDF eigentlich gerne loswä. Also man, ich glaube, dass man im Strahl kotzt, wenn man sieht, was er wieder für ein Ärger äh bringt. Aber irgendein Medienmensch wird gesagt haben, pass mal auf, äh, der lässt euch jung aussehen, der sorgt für Randale in den Netzwerken, der hat eine eine sehr sehr große Medienpräsenz. Ähm lass den mal da weiterzappeln. Soweit so gut. Bürmermanns Tage scheinen gezählt und natürlich lässt auch der Chef der Schweizer Weltwoche nicht lange auf sich warten und gibt seinen Senf
dazu. Ja, dieser Jan Bömermann ist ja bereits in der Sendung erwähnt worden und ich ärgere mich ja eigentlich über nichts, aber trotzdem hat mich das einigermaßen entsetzt, als ich dieses Gespräch zwischen Bömermann und Markus Lamz glaub ich an einem Zeitgesprächs Abend gesehen habe und da wirft also dieser Jah Bömermann, der gilt glaube ich als Satiriker.
Ich weiß auch nicht warum, ich fand es das noch nie besonders lustig, was er macht. Jan Bömermann, ich glaube, der hat nie irgendwann eine Universität bis zu seinem Studienabschluss besucht, sagt da fertig mit dieser Diskussion, man soll nicht diese Skeptiker einladen, weil das dann frage ich mich einfach frage ich mich dann frage ich mich einfach, wenn ich das beobachte, das ist ja eine Art so der Staatskomiker Deutschlands, so eine Art Staatssatiriker, der da eingesetzt wird und der ist aber eigentlich ein linker Meinungsein der ist von oben sozusagen der Was ist den der Chefinquisitor, der sagt, was man denken, was man sagen, was man einladen darf und der ist im öffentlichrechtlichen Rundfunk. Die Deutschen müssen für das Zwangsgebühren zahlen. Und das stimmt doch etwas mit dem öffentlichrechtlichen Rundfug nicht mehr, wenn ein Bömermann dieser Satiriker in Anführungszeichen diese Art von Meinungsschablonen vorgibt. Das stimmt etwas mit dem öffentlichrechtlichen Rumfunk, aber stimmt auch etwas mit dem Humor nicht.
Also dieser Bömermann scheint mir doch mit allem Respekt eine höchst fragwürdige Figur. Aber was ich beunruhigend finde, ist, dass dieser Böhmermann auf Kosten des Gebührenzahlers unter dem Deckmantel der Satire diese Art eben von Meinungseinpeitschung durchziehen kann und der hat ja dann noch seine Präergarten in den sozialen Medien.
Man muss ja nicht alles lesen, was die schreiben. Wenn du mal vom Böhmermann drankommst, dann hätzt der dir ja gleich noch seine Bodentruppen auf den Hals, die dann auf Twitter, Facebook, Instagram aus allem raus canzeln und so etwas wird noch faktisch von Steuergeldern finanziert und das finde ich eigentlich das skandalöse und Bömermann steht für mich eben für eine Tendenz im öffentlichrechtlichen Fernsehen.
Warum finde ich eben dieses Bild Live so gut? Finde ich solche Formate so gut? Weil die dort wirklich in den ganz engen Unterhosen sind doch die mittlerweile unterwegs beim öffentlichrechtlichen Fernsehen. Das sind zum Teil die Diskussionen. Ich gebe Ihnen recht. In Deutschland gibt’s viel Meinungspluralität, aber diese Meinungspluralität wird im öffentlichrechtlichen Fernsehnen Fernsehen immer weniger abgebildet und das entspricht nicht dem Auftrag und Bömermann ist für mich das Sinnbild der Auftragsverfehlung.
des öffentlichrechtlichen der linke Einpeitscher, eine glatte Auftragsverfehlung des öffentlichrechtlichen Rundfunks. Treffende hätte man Jan Bömermann und seine Sendung ZDF Magazin Royal wohl kaum beschreiben können. Vielen Dank an Roger Köppel, den Weltwochef. Wie so oft beweist er eine scharfsinnige Beobachtungsgabe und bringt es auf den Punkt.
Ja, wir sehen hier ganz deutlich, der öffentlichrechtliche Rundfunk hat ein massives Problem und zwar ein massives Problem bei seinen prominentesten Vertretern, einem seiner prominentesten Vertreter Jan Böhmermann mit dem Thema Meinungsfreiheit. Äh, jetzt muss man für unsere Zuschauer vielleicht einmal kurz sagen, wer ist Jan Böhmermann? Jan Bürhmermann ist ein sogenannter Satiriker des ZDF, der sich inzwischen aber hauptsächlich auf politische Propaganda verlegt hat.
Gefährliches Modell. Äh, die öffentlichrechtlichen z.B. mit Jan Bürmermann oder der heute Show machen offiziell Satire. Eigentlich sind das inzwischen natürlich, wie wir hier sehen, politische Propagandasendungen, in denen ein ganz klarer ein ganz klares Weltbild vertreten wird. Und hier sagt Jan Böhmermann vollkommen offen, dass gewisse Meinungen beim öffentlichrechtlichen Rundfunk nichts mehr zu suchen haben.
Das ist aber ja genau der Grund, warum wir Rundfunkgebühren bezahlen, dass Meinungen, ein breites Meinungsbild dort abgebildet wird. Und bei Jan Bürmermann muss ich sagen, äh man sagt immer, man erkennt intelligente Menschen an ihrem Humor. Da hatte ich bei den Witzen von Jan Bömermann immer schon Zweifel. Jan Bürhmermann bewegt sich in seiner Humorkategorie so bei Hitler Bärtchen ankleben und Furzkissenhumor.
Die Argumentation, die er hier aufmacht, zeigt aber, dass es da wirklich offenbe intellektuelles Problem gibt, denn die ist sowas von flach, dass sie unter jeder Studiotür durchpassen wollte. Er sagt allen Ernstes Menschen, die sich damit auskennen, womit denn eigentlich? würden sagen, dass man hochqualifizierte Personen wie Henrik Strick oder Alexander Kikoli nicht mehr in Talkshows einladen dürfte, nur weil sie eine abweichende Meinung haben.

Nun kann Jan Bürmermann dieser Meinung sein. Er kann dumme Witze machen. Er hat jedes Recht darauf, dumme Witze zu machen. Äh er hat auch jedes Recht darauf, Meinungen abzulehnen. Aber wenn das öffentlichrechtlich finanziert wird, wenn wir gezwungen sind zu finanzieren, dass Jan Bürmer man Meinungen aus dem Fernsehen, aus dem öffentlichen Diskurs ausschließen will, weil seine Twitterbelfreunde sagen, das ist keine legitime Meinung, dann haben wir da wirklich ein Problem.
Das ist nicht der Auftrag des öffentlich rechtlichen Rundfunks und würde Bürmermann wahrscheinlich uns oder dir auch Propaganda vorwerfen. Wo ist der Unterschied? Der Unterschied ist, dass wir uns journalistischen Standards unterwerfen und Jan Böhmermann auf Menschen losgeht, in hier z.B. Menschenfeindlichkeit vorwirft, ein absolut unsälicher Vorwurf und man muss immer wiederholen, wir alle sind gezwungen für diesen Quatsch zu bezahlen.
Wir unterwerfen uns journalistischen Standards. Wenn Jan Bömermann auf irgendjemanden losgeht und es gibt hinterher Probleme damit oder jemand sagt, es war ein Fehler oder es war falsch, hätte man nicht mal, sagt immer: “Satiere, satire.” In der Sendung bezeichnet er sich selber als Redaktionsleiter.
Deswegen sollte sich Herrn Bürhmermann auch redaktionellen und journalistischen Standards unterwerfen. Das tut er nicht, äh was er ist. Und das sagt er hier ja wunderbarerweise ganz offen. Er ist ein Propagandist, der auswählen möchte, welche Meinung in Deutschland berechtigt ist und er möchte es auch noch Markus Lanz vorschreiben.
Und das muss man vielleicht mal sagen. Markus Landz ist nicht der größte Fan von Bild, aber er zeigt sich in dieser Sendung als fabelhafter Journalist, der Jan Böhmermann hier kontra gibt und sozusagen die Fahne des großen Journalismus hochhält, in der nicht ausgewählt wird, welche Meinung berechtigt ist und in der schon gar nicht ähm äh Satiriker mit Furzkistenhumor sagen, welche Meinung in Deutschland geäußert werden darf und welchem Aber müsste der Sender da nicht Konsequenzen ziehen? Äh, na ja, das äh das ist ja da geht es nicht um eine Person beim Konsequenzenziehen. Es geht inzwischen darum, dass sich da ein Phänomen ausgebreitet hat. Das Phänomen Satirehow ist inzwischen die Propagandaabteilung von öffentlichrechtlichem Fernsehen. In Satirehows wird ganz klar eine politische Richtung bevorzugt, nämlich eine linksgrüne Richtung. Ähm, da gibt es keinerlei Ausgewogenheit. Dann wird immer gesagt, wir müssen ja auch nicht ausgewogen sein, wir sind ja Satire. Das ist aber tatsächlich ja zum Informationsmedium einer ganzen Generation und einer ganzen Bubblebel geworden, in der dort ein ganz gewisser politischer Blick propagiert wird, in
der, wie wir hier hören, gewisse politische Ansichten aus deren Sicht nicht mal vorkommen dürfen. Und ja, natürlich wäre das ähm ein Anlass zu Konsequenzen, nämlich der Konsequenz, dass man ähm Ausgewogenheit zurückbringt in den öffentlichrechtlichen Rundfunk und uns nicht dazu zwingt, politische Propaganda zu bezahlen.
Ganz klar, der öffentlichrechtliche Rundfunk hat nicht nur ein Problem, aber immerhin sind wir einen Teil davon los geworden. Eine zwangsfinanzierte Sendung weniger. Bömermanns Kochshow wird abgesetzt. Vielleicht ist das ja nur der Anfang vom Ende all seiner weiteren Formate. Wenn Böhmermann so gerne kocht, steht ihm ja frei, eine eigene Show auf YouTube zu starten, ohne unsere Zwangsgebühren.
Dann werden wir alle sehen, wie gut er sich in der freien Welt, also der Marktwirtschaft, schlägt. Und wer weiß, vielleicht melden dann auch einige User seinen Kanal oder kontaktieren Werbepartner, um nachzufragen, ob ihnen bewusst ist, wo ihre Werbung läuft, so wie er und das ZDFteam es bei dem YouTuber Clownswelt vor kurzem gemacht haben.
Aber gut, wenn das wirklich seine Leidenschaft ist, dann wird er sicher einen Weg finden, auch ohne Rundfunkbeitrag, eine neue Kochshow zu produzieren.
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