Wer Bögenbrink, Chefin des Werkzeugherstellers Stahlwille, fordert bei Hart aber Fair klare Kante. Weniger Bürokratie, mehr Freiheit für Unternehmer. Ihr Appell: Geben Sie uns mehr Freiheit. Dann griff sie plötzlich in ihre Jacke und holte einen Nuss heraus. Ein stiller Moment, gespannte Blicke und was sie dann sagte, überraschte alle im Studio und traf ins Schwarze.
Kurz einmal beim bleiben wir ganz kurz einmal noch beim Mindestlohn, weil Frau Bürgenbring sie haben ja ungefähr 600 Mitarbeiter bei sich im im Betrieb arbeiten bei Ihnen Angestellte zum Mindestlohn, der ist im Moment ungefähr bei 12,80 € 12,82 € um genau zu sein. 1281 81 ähm also erstens, wir sind äh IG Metall organisiert und wir sind in Thüringen leider nicht IG Metall organisiert, aber wir zahlen natürlich mehr.
Ernsthaft, keiner arbeitet da an in als Schmied für 12,81 € auf die Hand. Da sind natürlich auch diverse Aufschläge drauf und die kommen auch über ihre 15 €. Da müssen wir uns nichts vormachen und das ist auch in ganz vielen anderen Firmen so. Nur wir müssen bisschen aufpassen. Wenn wir jetzt bei 1281 sind und dann bekommt die allerniedrigste Lohnstufe ohne Aufschläge 15 € passiert denn dann? Dann gehen alle Lohnstufen hoch und dann haben wir gleich dahinter eine Inflation und dann ist es im Zweifel das gar nicht mehr wert. Ich bin der Meinung, also ich kann es jetzt nur für die IG Metall sagen, weil wir haben schon mehrfach verhandelt. Bisher haben die Arbeitgeber und die Arbeitnehmer gerade bei der IG Metall immer gute Abschlüsse gefunden und am Ende wir fanden sie beide scheiße und dann waren sie gut. auch dieses dieses Mal, ne? Ich glaube, man sollte da mehr in die
Unternehmen vertrauen und das ist nicht nur beim Mindestlohn und diesen Sachen so, das ist grundsätzlich, das war auch das, was ich Ihnen sagen wollte wegen Nachhaltigkeit. Herr Gott, wir sind an ganz vielen Stellen in Unternehmen schon nachhaltig, weil nachhaltig ist auch ökonomisch und meistens reguliert sich sowas. Geben Sie uns mehr Freiheit.
Nehmen Sie uns Berichtswesen. Ich möchte bitte nicht mehr nicht mehr einmal und auch nicht von VW gefragt werden, ob ich Kinderarbeit habe und ob ich Leute zu einem Hungerlohn arbeiten lasse. Ich möchte das nicht mehr. Ich möchte nicht mehr meine Leitern zertifizieren lassen müssen. Ich möchte im Lieferkettengesetz nicht immer gefragt werden. Wir sind in Deutschland.
Gehen wir mal bitte alle davon aus, dass ich ein weißes Schaf bin und ich möchte als weißes Schaf als weißes Schaf behandelt werden. Ich möchte kein ESG Reporting machen. Ich habe mich letztens wo habe ich sie habe mich damit beschäftigt Produkthaftung gesetzt. Hier Nüsschen, ne? Damit kann man so eine Schraube festmachen. Ach, okay.
Wie nennt man das? Eine ein Nüsschen. Also, man kann es eine Nuss nennen. Damit kann man Schrauben festmam kann man Schrauben fest. Vielleicht kann man beim Trump auch die eine Schrauben, die locker ist, festmchen nächst meine, ich habe mich damit beschäftigen müssen, Produkthaftung, ob man dieses Nüsschen eventuell verschlucken könnte.
Wir haben uns dann mit ESG zu tun, ich weiß doch, das war leider im ESG, weil ESG mich dazu bringt, dass ich das Produkt Haftungsgesetz auf jeden Fall machen muss. Nichtsdestotrotz nur um das mal fertig zu machen, ich musste mich damit beschäftigen. Kann man das verschlucken? Am Ende haben wir uns mit drei Ingenieuren entschieden.
Es riecht nicht nach Himbeere, es ist nicht rot. Also ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand es verschluckt, nicht hoch und es hat keine scharfen Kanten. Es wird hinten wieder ordentlich rauskommen. Aber das habe ich schriftlich festgehalten und das sind all diese Dinge, wenn wir mal aufhören das zu tun und die Unternehmen mal weiße Schafe weiße Schafe sein.

Können Sie das können Sie das nachvollziehen, was die Unternehmerin hier sagt? nämlich die Unternehmerin bringt es auf den Punkt und hat zu 100% Recht. So kann es nicht weitergehen. Doch dann stellt Moderator Leis Klamot allen Ernstes dem Jusoche Chef die Frage, ob unsere Regulierungen vielleicht übertrieben sind.
Wirklich ein junger SPD-Pitiker, der vermutlich noch nie eine Fabrikhalle von innen gesehen hat, geschweige denn Verantwortung in der freien Wirtschaft übernommen hat, soll das beurteilen. Seine Antwort kommt prompt und schon fast erwartbar. Erst an das Ausland denken, dann vielleicht an die deutsche Bevölkerung und die Wirtschaft.
Ein Reflex, den man von links kennt. Doch was bringt das? Wie viel Einfluss haben wir wirklich im Ausland, wenn wir dabei zusehen, wie unsere eigene Wettbewerbsfähigkeit dem Bach runtergeht? die Vorschriften, von denen sie sich fast erdrückt fühlt, habe ich das Gefühl, dass die weg müssen. Also den täglichen Wahnsinn.
Ja, also das waren jetzt unterhaltsame Beispiele und ich, wenn sie das so erzählen aus der Praxis, ich hab z Leute, die sich mit diesen unterhaltsamen Dingen projahr beschäftigen. Okay. Und und wissen was? Ich finde das hervorragend und ich glaube Ihnen auch jederzeit natürlich bei Ihnen findet keine Kinderarbeit in Thüringen statt.
So, aber jetzt kommt der Punkt. Aber jetzt kommt ja, aber jetzt aber jetzt wart jetzt einen Moment. Also dieses Lieferkettengesetz und ich bin absolut dafür, dass man guckt, wo kann man es vereinfachen. Ich habe selbst mal Vorschlag gemacht, wie man das gerade für Unternehmen wie wie sie, wo dann manchmal die Fragebögen vielleicht überhaupt nicht mit ihr nichts mit ihrer Realität zu tun haben, trotzdem müssen sich ausholen, wie man das vereinfachen kann.
Aber ich weigere mich auch dagegen, dass das einfach so getan wird, als ob man sich das mal so aus JS und Dollerei ausgedacht. Wir haben die Balls, wir haben die Ball verloren. 2013 ist in Bangladeschrik eingestürzt. Manche mögen sich vielleicht noch dran erinnern. Plaza über 1000 überus über Ja, aber schwarz schafen, tut mir leid, aber jetzt mal einfach zu sagen, schwarzes Schaf, da sind über 1000 Leute gestorben, vor allen Dingen Kinder und Frauen und da haben auch deutsche Unternehmen produziert und ich finde es richtig, ich finde es richtig, dass man da sagt, das wollen wir nicht, das ist unethisch und das wollen wir regulieren und wir können gerne darüber regulieren, dass sie da nicht von den Regulierungen betroffen sind, die man sich mal für Kick und C ausgedacht hat, das finde ich richtig. Aber dann, und das passiert ja im Moment alle Zeit lang, dann quasi das ganze Ding in Frage zu stellen und zu sagen, nee, das große Problem der deutschen
Wirtschaft ist, dass wir nicht auf Kinderarbeit in Bangladeschluss jetzt muss ich reingen. Nein, das Problem ist das Problem, das Problem ist bei dieser Sache, sie haben ein Wort gesagt. Sie haben ein Wort gesagt, was entscheidend ist, das Wort Vertrauen und wir haben dieses Vertrauen verloren.
Wir haben gerade darüber gesprochen, dass wir den Arbeitgeber nicht vertrauen, dass sie angemessene Löhne zahlen. Wir haben gerade drüber gesprochen, dass wir den Arbeitgebern nicht zutrauen in den Unternehmen, dass sie vernünftig mit Arbeitszeit umgehen. Sie haben gerade darüber gesprochen, dass wir denen nicht vertrauen, irgendwo vernünftig mit Lieferketten umgehen.
Das hat alles auch eine Wurzel. Will ich ein Satz noch lass lassen es mich mal eben zu Ende bringen. Das hat alles das hat alles nur Wurz, das hat alles nur Wurzel. Das Problem ist aber nur, dass immer wieder eine Regulierung drauf gesetzt wird, noch eine drauf gesetzt wird, noch eine drauf gesetzt wird und dann ist der Haufen 12 groß Haufen so groß und weil wir es näich einfach übertrieben haben und deswegen müssen eben nicht und das ist aber ja nicht ihre Position unsere Position ist, dass wir mit Augenmaßen vernünftig machen, dass wir es abbauen. Ihre Position ist einfach alles wegstreichen. Ja, gar nicht wahr, Herr Türmer, Herr Brinkos, Herr Maschme, Herra Göppel, da gehe ich jetzt einmal rein mit der Bitte um eine kurze Antwort, Herr Türmer. Ja, Herr Brinkos hat eben gesagt, versucht reinzukommen, als sie gesprochen haben, hat gesagt, wir haben die Balance ein bisschen verloren. Würden Sie damit gehen? Ich bin absolut überzeugt, dass man da das spezifischer machen kann, dass eben sie nicht für ihre Schrauben die gleichen Fragebögen ausfüllen
müssen, die eigentlich für ganz andere Unternehmen gedacht sind, dass man das Ziel genauer macht. Aber dass wir den Anspruch nicht aufgeben, dass wir den Anspruch nicht aufgeben, dass entlang der Lieferkette bei uns nicht die Leute in anderen Ländern sterben sollen. Das finde ich richtig.
Und dann haben Sie jetzt den Punkt anderen Ich muss ein noch Herr Türmer fragen. Ja, aber das ist doch unsere Verantwortung. Ich muss einmal noch Herr Türmer fragen. Die ähm weil sie so das Stichwort der Unternehmerin war ein wichtiges, der Blick ins Ausland. Ja, es gibt Länder, in denen Kinderarbeit leider immer noch Realität ist.
etwas, das absolut inakzeptabel und menschenverachtend ist. Aber genau in diesen Ländern fehlen oft auch grundlegende Regulierungen, während wir in Deutschland unter einer wachsenden Bürokratielast ersticken. Statt klug und differenziert zu handeln, versucht die linksgrüne Politik wieder einmal im Alleingang die ganze Welt zu retten, koste es was es wolle.
Für manche scheint das eine ideologische Mission zu sein, für andere ein naiver Traum. Doch wir können nicht dauerhaft die Probleme der Welt schultern, wenn wir nicht zuerst unsere eigene Wirtschaft stabilisieren und unsere eigenen Menschen entlasten. Früher oder später wird auch die SPD begreifen müssen: Verantwortung beginnt vor der eigenen Haustür. M.
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