für Arbeitsplätze sorgen und auch für   Wohlstand sorgen. Nehmen Sie den   DMGünder GZ Werner.   Was wollen Sie konkret machen? Also will   die AfD konkret machen die Frage   Frage doch was wollen sie machen? Ich   stell deswegen die Frage, weil die AfD   diese Frage ja gar nicht beantwortet und   ja gerade trotzdem Zulauf erhält.

 

 Sie   sprechen schon wieder, aber sie sprechen   schon wieder für der AfD. Kein einziges   Mal an diesem ganzen Abend ist von Ihnen   das Wort Migration gekommen. Kein   einziges Mal. Sie.   Die grüne Doppelmoral explodiert live im   Studio. Was sich Parteichef Felix   Banatchak leistet, fliegt ihm krachend   um die Ohren und am Ende verlieren   selbst Landz und DMChef Christoph Werner   die Geduld. Anschnallen.

 

 Diese Sendung   hat Sprengkraft.   Das würde ich Ihnen gerne einmal zeigen.   Ihre politische Geschäftsführerin, die   in ihrer Eröffnungsrede äh folgendes   gesagt hat. Wir hören einmal kurz rein.   Liebe Freundin, holen wir uns das Land   zurück. Von Borkum bis Rosenheim, von   Hannover bis Heidelberg, von Mainz bis   Meckelburg holen wir es uns zurück,   damit unsere Zukunft eine Zukunft hat.

 

  Vielen Dank.   Das ist ein ganz neuer Sound, Frau Fans,   wenn man das hört, holen wir uns das   Land zurück.   Ja, kommt ein bekannt vor, ne?   Kommt ein sehr bekannt vor und zwar aus   dem Grund. Wir hören einmal kurz rein.   Wir werden sie jagen.   Wir werden Frau Merkel oder wen auch   immer jagen und wir werden uns unser   Land und unser Volk zurückholen.

 

  So nicht eins zu eins, aber   nicht eins zu eins und ich glaube das   ist auch   aber ist ih das aufgefallen,   wenn sie es so zusammenschneiden, aber   der Kontext Nein, aber wenn sie diese   beiden Ich habe ja die Rede von Pegad   Latian äh in voller Länge   ist das aufgefallen vor Ort? Nein, das   ist mir an der Stelle nicht aufgefallen.

 

  Ich glaube, weil es auch über den   Kontext einen anderen Eindruck hat, als   wenn sie es jetzt mit Herrn Gaudan   zusammenschneiden.   Wenn Alice Weidel sich auf die Bühne   stellt und so redet, sind Sie der erste,   der es aufspießt.   Ich bin persönlich meistens nicht der   erste, aber dann der   Nein, aber natür aber Herr Lanz, jede   Aussage hat doch einen Kontext.

 

  Natürlich hat jede Aussage ihren   Kontext, doch nicht jeder Politiker und   nicht jede Partei wird gleich behandelt   oder erhält ständig eine Bühne im   öffentlichrechtlichen Fernsehen, um sich   zu rechtfertigen. Meiner Wahrnehmung   nach werden die Grünen dort deutlich   häufiger eingeladen als andere.   Nee, mir geht der Punkt ist der der   Punkt ist auch Frau Rennefans der Umgang   auch der mediale Umgang.

 

 Mich gefragt,   ich habe das gehört und dachte, okay,   was wäre jetzt los gewesen, wenn Alis   Weidel oben auf der Bühne gestanden   hätte und hätte so geredet? Na ja, da   hätte irgendwie hätte es natürlich   wieder eine große Aufregung gegeben,   dass   genau ja, darin haben Landz und die   Journalistin recht.

 

 Diese Doppelmoral   ist kaum zu überbieten. Sobald die AfD   so spricht, wird das sofort in die   völkische Ecke gedrängt. Bei den Grünen   hingegen gilt es als akzeptabel. Genau   diese Doppelmoral wird ihm nun zum   Verhängnis, denn er schafft es nicht   glas klar zu sagen, dass er Deutschland   liebt,   was vor einiger Zeit von Ihnen zu hören   war.

 

 Sie erinnern sich, gab’s einen   interessanten Moment, da ging es um die   Frage nach Heimat und so weiter und wie   sehr man dieses Land liebt.   Robert Habbeck, der hat mal geschrieben:   “Vaterlandsliebe fand ich stets zum   Kotzen.” Und dazu möchte jemand bei   Instagram wissen, haben Sie auch ein   Problem mit dem Vaterland?   Ähm äh was soll ich dazu sagen? Ich   liebe erstmal meine Frau und meine   Tochter und das über alle Maßen und ich   möchte, dass Deutschland ein Land ist,   in dem sich alle Menschen wohlfühlen,   das für alle Menschen eine Heimat ist   und das habe ich mit Robert Hab   gemeinsam. Also, ich liebe Deutschland.   Sagen sie nicht. Also, ich   liebe Duisburg, ich liebe mein konkretes   Umfeld und ich habe ein ich habe ein   gutes Verhältnis zu diesem Land, zu   unserem Land. Ähm, ich kann mit dem   Begriff Liebe für so etwas abstraktes,   aber das soll jeder für sich   entscheiden.   Wie geht’s Ihnen der Herr Wner, wenn Sie   das sehen?   Ich find Sie eiern rum. Ich finde, wir   können auf unser Land stolz sein. Ich   habe lange im Ausland gelebt. Ich weiß,   wie die Menschen bei Deutschland   gesprochen haben und ich weiß, was wir   in unserem Land haben und es ist nicht   selbstverständlich, dass die Dinge so

 

  bleiben. Und deswegen glaube ich schon,   dass wir uns zu dem Land bekennen können   und uns dafür einsetzen können.   Und dann und dann jetzt und dann jetzt   äh sozusagen an dem Wort Liebe sich so   hochzuziehen.   Man manche man spricht davon   Vaterlandsliebe und jeder kann sein   persönliches Verhältnis dazu haben und   es steht ja auch nicht in Konkurrenz zu   anderen Dingen, die einem wichtig sind.

 

  Und ich persönlich glaube als Politiker,   ne, der ja dann beauftragt ist, dieses   Land maßgeblich zu gestalten, ist es   wichtig sich zum Land zu bekennen und   ich glaube diese Vokabel muss man nicht   meinen.   Und da hat der Unternehmer und DMCf   Christoph Werner zu 100% Recht. Ich   liebe mein Land und bin stolz darauf,   Deutscher zu sein.

 

 Genau deshalb habe   ich diesen Kanal eröffnet, um meinen   Teil dazu beizutragen, dass meine Heimat   nicht den Bach hinuntergeht. Leider   haben einige Grüne wie Harbeck oder auch   Felix Banerschak offenbar Probleme   damit, das offen auszusprechen. Diese   Haltung kennen wir von den Grünen nur zu   gut. Claudia Rot marschierte   beispielsweise bei einer Demonstration   mit, auf der die Parole Deutschland, du   mieses Stück Scheiße skandiert wurde.

 

  Das widerspricht sich massiv, denn   gleichzeitig predigt die Parteiführung   um Felix Banatchak Aufrüstung,   Waffenlieferungen und einen   wehrtüchtigen Staat. hat aber ein   offensichtliches Problem damit, klar zu   sagen, dass sie Deutschland liebt. Diese   patriotische Seite nimmt ihnen, so denke   ich, kaum jemand ab.

 

 Umso   bemerkenswerter ist Christoph Werner. Er   wurde bedroht nur, weil er offen mit   jedem spricht und den Diskurs sucht,   unabhängig davon, wen jemand wählt oder   welcher Partei er angehört.   Wenn Sie mal dieses Problem, von dem Sie   glauben, dass Sie darauf zulaufen, mal   definieren, was ist das für ein Thema,   dass Sie damit haben als Unternehmer   meine ich jetzt? Na ja, das war jetzt   zunächst mit meiner Aussage als Bürger   diesen Landes.

 

  Also ich ich glaube grundsätzlich, dass   Entwicklung noch möglich ist, wenn wir   einen Diskurs haben, wo drei Dinge   wichtig sind. Das eine ist, dass wir uns   freimütig mitteilen, dass wir eininander   wohlwollen zuhören und dass wir   wahrheitsorientiert sind, dass wir   wahrhaftig sind in dem, was wir sagen,   dass wir nicht mit Phrasen operieren und   so weiter.

 

 Es ist natürlich so, dass   unterschiedliche Parteien   unterschiedlich diskutieren,   aber wenn wir jetzt anfangen, dass wir   sagen, mit Gewissen sprechen wir   grundsätzlich nicht. dass wir anfangen   Sprechverbote zu haben, dass man gewisse   Begriffe nicht mehr sagen darf, dann   geben wir den, den wir ausschließen   wollen, eine unglaubliche Macht über   unseren eigenen Diskurs.

 

  Das ist wah   und ich glaube, das ist nicht klug   und deswegen habe ich mich dafür   ausgesprochen, nicht ahnend was danach   losgebrochen ist.   Genau. Was   nämlich da haben sich Abgründe aufgetan   für mich in meiner subjektiven   Wahrnehmung, dass wir bombardiert wurden   mit sehr scharfen E-Mails äh mit äh dem   Phänomen des Zuspammens unserer Social   Media Kanäle.

 

 Das heißt so viele E-Mail   schicken, dass die Systeme   zusammenbrechen. So sch war es jetzt   nicht, aber unser Team war natürlich   total überfordert, weil die haben sowas   auch noch nicht erlebt gehabt. Und das   Interessante war, dass die Mails, die   ich bekommen habe, immer in der gleichen   Struktur waren. Da wurde erstmal was   unterstellt, dann wurde gedroht,   boykott, öffentlich machen, was sie   jetzt sagen.

 

 D wde eine Forderung   aufgestellt, ich sollte mich bekennen zu   zwei Dingen. Zum einen, dass wir   austreten vom Verband der   Familienunternehmer und zum anderen,   dass wir die AfD verurteilen. Nicht   sagen als Unternehmer, ich lass mich   nicht unter Druck setzen. Und genau das   ist der springende Punkt. Er hat absolut   richtig reagiert und agiert, denn viele   von uns wissen, dass das nicht   Regierungsorganisationen waren.

 

 Ich   betone, nicht Regierung, nicht bezahlt,   die das Ganze freiwillig machen. Schon   klar, wer es glaubt, wird sel. Ich lass   mich nicht unter Druck setzen. Ich habe   immer noch Meinungsfrage in diesem Land   und was ich überhaupt nicht akzeptieren   kann, dass ich angeschrieben werde von   äh einer aktivistischen Organisation   über ihr Netzwerk, die im Prinzip sagt,   bekenne dich, dass du austrittst,   sonst werden wir veröffentlichen, dass   du Mitglied bist.

 

 Wir waren ja schon   ausgetreten, aber das war kein Grund für   mich dann klein weit zu geben.   Und dann kommt sowas hier, ne? Das was   wir da im Hintergrund gerade sehen.   Ja, so ist es. Das das wird dann   veröffentlicht sozusagen.   So. Und dann und dann frage ich mich   halt, wie wollen wir eigent miteinander   umgehen? Das sind doch Mittel der   Beschämung und des Unterdrucksens.

 

 Was   erlaubt sich denn diese Organisation als   NGO   mich unter Druck zu setzen, dass ich   mich öffentlich zu bekennen habe, weil   ich sonst beschämt und an den Pranger   gestellt werde.   Das ist doch keine Behörde, die   legitimiert ist.   Und dagegen habe ich mich aus dagegen   habe ich mich ausgesprochen. Ich muss   aber auch sagen, Herr Lanz, was ich auch   schnell bemerkt habe, ist in in dieser   virtuellen Welt des Internets und des   Social Media findet eine Realität statt,   die nur ein Ausschnitt der großen   Wirklichkeit ist.   Das ist richtig   und es hilft manchmal dann einfach auch   mal nicht mehr alles zu lesen, das mal   abzuschalten und mal zu gucken, was in   den Märkten eigentlich los ist, wie   viele unserer Kolleginnen und Kollegen   angesprochen wurden von Kunden und das   war sehr, sehr überschaubar.   Das hat einen Tiefpunkt erreicht, den   kann man sich kaum vorstellen. In meinen   Augen können das nur linke oder   grünorientierte Personen gewesen sein,   die glasklar nicht wollen, dass die AfD   irgendwo integriert wird. Und dass   dieser Unternehmer angegriffen wurde,   ist einfach nicht fair. Sie beschäftigen

 

  Millionen von Familien in Deutschland,   Österreich und der Schweiz. Und so dankt   man es ihnen. Genau diese Haltung, diese   Abneigung gegenüber Reichen zeigt sich   auch bei Heidi Reichinek, als sie bei   Karen Mioske auftrat. Paradox, dass sie   das Wort Reich in ihrem Namen trägt.   Aber das, was ich von Ihnen möchte   wissen möchte ist, warum Sie in diesem   Ton über diese Leute reden, weil es gibt   doch auch Unternehmer, die nicht äh nur   auf dem Rücken ihrer ihrer   ausgebeutelten Mitarbeiter, wie sie es   nennen, zu Vermögen kommen, sondern weil   sie das ehrlich erwirtschaftet haben,   weil sie für Arbeitsplätze sorgen und   auch für Wohlstand sorgen. Nehmen Sie   den DMGünder Görz Werner, der   behebestreuerung ist, ne? So, der ist   sogar für ein bedingungsloses   Mindesteinkommen. Der ist aber auch   Milliardär geworden und der hat seine   Leute sehr gut bezahlt mit 14 €   Mindestlohn. Der hat sogar eine   Berufsunfähigkeitsversicherung für die   bezahlt. Weihnachtsgeld, Pipapo. Es   können Sie nicht auch eingestehen, dass   es Unternehmer gibt, die in diesem Land   auf eine gute Weise für Wohlstand   sorgen?   Das habe ich ja nie bestritten. Also   auch gerade kleine mittlere Unternehmen

 

  schätze ich sehr gut. Wirtschaft machen   haben sie noch nie gesagt. Ich höre, ich   habe immer das Gefühl, alle Milliardäre   sind potenziell kriminell. Ist das nicht   populistisch? Na ja, also wenn man   sieht, wie die auch gerade die   Steuerlast, die sie eigentlich hätten,   umgehen und irgendwelche   Steuerschlupflöcher nutzen, dann sind   das doch Punkte, über die man reden   muss.

 

 Und ich finde es total   interessant,   fangen sie schon wieder an.   Na ja, aber ich finde es total   interessant, dass wir jetzt gerade eine   Debatte über arme Milliardäre führen, zu   den alle so gemein sind, aber während   seit Monaten und Jahren auf   Bürgergeldempfänger auf Migrantinnen   drauf geprügelt wird.   Ja, auf Migrantinnen wird geprügelt.

 

  Gutes Stichwort, Frau Reichineek. Zu dem   Thema kommen wir später noch einmal   zurück. Doch jetzt zurück zu den bösen,   reichen Milliardären bei Landz. Ich   meine, was das Irre ist, sie hatten   Boikottaufrufe aus verschiedenen Lagern.   Ja. Ja, klar.   Also sie sie von der AfD   und das sehen wir hier im Hintergrund   und sie von der anderen Seite.

 

  Genau.   So war’s ja   was macht das mit einem dann? Also ging   es ihnen   Ja, also da steht kauf nicht bei, ne?   Das kennt man ja woher auch den Sound   kennt man ja woher.   Kennt mir, ich bin da noch nicht mal   ganz unschuldig. Ich kann ja auch gleich   eine Anekdote erzählen. Äh, also ich   habe mit einigen Kunden äh versucht   Kontakt aufzunehmen.

 

 Du ja auch,   Christoph. Ähm, ich finde so die   Rückmeldung ist in50y. Also manche   mäßigen sich dann im Ton werden   verständnisvoller. Äh andere bleiben   natürlich dann äh bei ihrem Wording, bei   ihrem Sound.   Ja, ich möchte mal drauf zu sprechen   kommen, was es mit einem macht, ne? Also   die erste Reaktion ist ja, dass man   erschrickt, weil damit hat man nicht   gerechnet.

 

  Zweite Reaktion ist, dass man denkt, was   haben wir falsch gemacht? Also guck   gleich mal, habe ich was übersehen?   Und dann wenn diese ganzen E-Mails auf   einprasseln, die ja nun wirklich nicht   nett sind, ne, nicht freundlich sind.   Schon klar.   Ähm, dann habe ich erlebt bei mir, dass   ich dann wie ein Misstrauen sozusagen   gegen meine über meine Außenwahrnehmung   geschoben hat, dass man plötzlich sich   fragt,   sind es Bots, die da reagieren? Was sind   das eigentlich für Menschen?   Dass man plötzlich   sich nicht mehr als Menschen begegnet,   ja, nicht mehr interessiert das, was   will der eigentlich? Also, dass ich z.B.   auch aufgehört habe, dann E-Mails zu   lesen. Normal interessiert mich das   immer sehr, was die Menschen uns   mitteilen. Also, wir begegnen uns nicht   mehr als Menschen, sondern eigentlich   nur noch als Rollen und wir verdächtigen   den anderen irgendwelche Motive zu   haben.   Mhm.   Da kannst du mir erzählen, was du   willst. Diese Zustände haben wir den   Altparteien zu verdanken. Sie   unternehmen nichts dagegen, dass die   Spaltung in unserem Land endlich mal   aufhört.   Sie, Sie haben beide über 2000 Märkte,   äh wirklich 10tausende Mitarbeiter. Das

 

  ist richtig, richtig groß. Sie   repräsentieren ein eine große   Erfolgsgeschichte der deutschen   Wirtschaft, insbesondere sie beide.   Gerade im Bereich Drogeriemärkten ist es   in den letzten Jahren unglaublich gut   gelaufen. Das heißt, viele Mitarbeiter,   äh große Umsätze, hohe Verantwortung.   Sie müssen doch auf kommunaler Ebene   jeden Tag, wenn sie Millionen und aber   Millionen investieren, ich weiß nicht,   wie wie hoch sind die Investitionen von   von Rossmann z.B.

 

 im nächsten Jahr   ungefähr 350 Millionen. Wie ist das bei   Ihnen?   Ja, ähnliche Größenordnung. So 350   Millionen müssen Sie doch entscheiden,   wo gehen wir hin, welchen Standort   machen wir auf, wen stellen wir ein? Sie   haben doch ständig Berührungspunkte auf   kommunaler Ebene, dann im Zweifel auch   mit äh AfD Leuten die ganze Zeit.

 

 Ja,   ich glaube, man muss auch mal klar   unterscheiden. Es geht ja nicht darum,   Kontakt mit einer Partei zu haben,   sondern es geht darum, Kontakt mit   Funktionsträgern zu haben und zwar oft   in der Exekutive dann, also bei   Parlamentaren ist das Legislative, aber   sonst ä Landräte oder in in kommunalen   Parlamenten vertreten sind, dann spricht   man ja nicht mit einer Partei, sondern   spricht man mit einem Funktionsträger.

 

  Mhm. Genau   so. Und und und das hat was anderes.   Und wenn der Landrat von der AfD ist,   müssen sie sich auseinandersetzen. Ich   würde auch sagen, wenn es jemand ist,   der einen guten Job macht, dass er die   Probleme der Menschen löst, dass es   schafft, dass da Investitionen   hinkommen.

 

 Da kann man jetzt doch nicht   sagen, da gehe ich jetzt nicht hin, weil   wenn ich dann mit einem AfD Landrat   sprechen. Also das kann man machen, aber   ich glaube nicht, dass da ein Segen   drauf liegt.   Ich meine, wo führt uns das in deiner   Mende hin? Das war die Antwort eines   gestandenen Mannes, der sich allem   stellt, was nötig ist, um seiner   Verantwortung als Geschäftsmann und   gegenüber seinen tausenden Mitarbeitern   gerecht zu werden.

 

 Er denkt an seine   Mitarbeiter und jetzt achte mal darauf,   wie unser grüner Politiker Felix   Banerschak auf die AfD reagiert und   agiert.   Und ja, ich gebe denen nicht die Hand.   Ich habe kein Bedürfnis nach   Körperkontakt zu Faschisten und ich   finde das auch prinzipiell wir das nur   einmal verstehen. Prinzipiell kann im   AfD Bundestagsabgeordneten die Hand,   richtig? Ich sehe die da, ich bin mit   denen jetzt seit vier Jahren im   deutschen Parlament.

 

 Ich sehe,   ich verstehe die Ausführung, die Sie   machen, aber sie müssen ein Angebot   machen, wie sie das Problem lösen   wollen. Sie sind ja in in den in den   ostdeutschen Bundesländern bei den   letzten Wahlen, die es dort gegeben hat,   haben Sie ja kaum noch kaum noch Stimmen   bekommen.   Nicht ihre persönliche Verantwortung   vielleicht, aber jetzt als Partei.

 

 Sie   müssen sich doch die Frage stellen, als   derjenige, der in diesem Wettbewerb ist   mit den anderen Parteien, was für ein   Angebot sie den Bürgerinnen und Bürgern   machen können, damit die Ihnen das   Vertrauen schenken an der Wahlne und bei   Ihnen das Kreuzchen machen? Aber das ist   doch kein Widerspruch, sich zu dieser   Partei gleich noch nicht gehört.

 

 Alles   gut. Ich hab nur noch nicht gehört von   Ihnen, was sie machen wollen,   um das zu drehen.   Also wo welche Ideen haben sie? Also   frage ich sie wirklich. Also   weil das ist ja ihr Job, ne? Genau. Und   und genau deshalb, ich meine, sie haben   ja am Anfang erwähnt, was ich am   Wochenende gesagt und getan habe.

 

 Und   das ist ja genau das Ergebnis dieser   Überlegungen. Eine grüne Partei, die   sozusagen das Programm der AfD anbieten   würde, eine Hoffnung AfD wie viel für   sich zu gewinnen, die braucht in diesem   Land nicht, die braucht nirgendwo.   Gleichzeitig sieht, was sollen sie   konkret machen? Also ist all konkret   machen die   Frage doch, was wollen Sie machen? Ich   stell ich stell deswegen die Frage, weil   die AfD diese Frage ja gar nicht   beantwortet und ja gerade trotzdem   Zulauf erhält.

 

  Aber sie sprechen schon wieder, aber sie   sprechen schon wieder für der AfD. Mich   würde interessieren, was die Grün machen   wollen.   Genau, wenn sie mich   was wollen sie konkret machen?   Genau, das ist einfach nur noch der   Wahnsinn und jetzt wird es selbst lanz   zu bunt. Ich muss mich hier ebenfalls   hart zusammenreißen.

 

  Und die Frage, die sich doch jede   Partei, die nicht möchte, dass die AfD   so viel Zulauf hat, stellen muss, ist,   warum ist uns der emotionale Anschluss   verloren gegangen? Nee,   nicht   nee,   ist nicht wichtig die Frage zu ist   bestimmt auch wichtig, aber ich ich höre   jetzt schon den ganzen Abend zu und ich   habe kein einziges Mal gehört von Ihnen,   dass Sie beispielsweise und glauben Sie   mir, ich habe die Situation in Amerika   gesehen, mir häufig angeguckt, ähm hab   die Situation auch in Deutschland   gesehen, schon 2017 haben wir sehr viel   Zeit im Ruhrgebiet bei Ihnen zu Hause   verbracht.   Kein einziges Mal an diesem ganzen Abend   ist von Ihnen das Wort Migration   gekommen. Kein einziges Mal. Sie wissen,   dass Sie wie keine andere Partei genau   dafür stehen. Finden Sie die Kraft in   Zukunft für eine echte Migrationswende   beispielsweise? Es kommt auf an, was mit   Migrationswende gemeint ist, wenn die   Idee damit verknüpft ist zu sagen, wir   tun sollst hätten als als könnten wir   mit drei symbolischen Maßnahmen die   Probleme der Welt lösen. Nein, das   wird’s mit uns nicht geben.   Kriminalität Herr Rossmann hat ein Thema   mit Kriminalität in ihren Läden.   Ja, also wir sehen natürlich durchaus in   letzten Jahren, das geht euch nicht

 

  anders, dass wir äh die   Inventurdifferenz, also das ist das bei   uns, was geklaut wird, Diebstahl ähm   stark steigt. Das hat natürlich deutlich   zugenommen. Wir sehen aber genauso auch,   dass die Übergriffe gegenüber unseren   Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern draußen   in den Fien deutlich zugenommen haben.   Wir haben jetzt ein sehr umfangreiches   Deeskalationsprogramm aufgesetzt, um   unseren Kolleginnen draußen da zu   helfen.

 

  Ladendiebstehle gehen uns alle etwas an.   Das ist ein gewaltiges Problem, denn du   und ich werden in Zukunft mehr für   unsere Artikel bezahlen müssen, weil die   Versicherungen in diesen Läden steigen,   Security Kosten, Kameras und so weiter.   Und dass der Anstieg seit der Refugees   Welcome Politik zugenommen hat, wurde   leider in dieser Runde nicht mehr   thematisiert.

 

 Stattdessen hat man dem   Grünen viel zu viel Redezeit gegeben.   Die Unternehmer hätten viel mehr reden   müssen, damit auch der Hinterletzte   allmählich begreift, warum und wie sich   Deutschland verändert. Ich danke dir wie   immer fürs Einschalten und wir hören uns   im nächsten Video.