Es gibt Fernsehabende, die plätschern ruhig dahin, routiniert und vorhersehbar. Und dann gibt es Abende, an denen das ungeschriebene Gesetz des Live-Entertainments – „The Show Must Go On“ – auf eine harte Probe gestellt wird. Die jüngste Ausgabe von „Wer wird Millionär?“ gehört zweifellos in die zweite Kategorie. Was als ganz normale Quiz-Runde geplant war, entwickelte sich für Moderator Günther Jauch und sein Team zu einem wahren Spießrutenlauf der Pannen, Missverständnisse und technischen Aussetzer. Selten hat man den sonst so stoischen und souveränen „Quiz-Onkel“ der Nation so dermaßen aus der Fassung gebracht gesehen wie an diesem Montagabend.

Der Beginn einer Pannenserie
Schon die ersten Minuten der Sendung ließen erahnen, dass an diesem Abend der Wurm drin war. Normalerweise funktioniert die Maschinerie von „Wer wird Millionär?“ wie ein Schweizer Uhrwerk. Doch diesmal schien der Fehlerteufel Überstunden zu machen. Es begann schleichend, fast harmlos, doch die Summe der Ereignisse brachte Günther Jauch (69) schnell an seine Belastungsgrenze.
„Was ist denn hier los?“, fragte der Moderator sichtlich irritiert, als schon zu Beginn die einfachsten Abläufe ins Stocken gerieten. Die gewohnte Routine, die Jauch seit Jahrzehnten aus dem Effeff beherrscht, wurde jäh unterbrochen. Es wirkte, als hätten sich Technik und Schicksal gegen ihn verschworen. Besonders ironisch wurde es, als Jauch einen scherzhaften Kommentar über die leise Stimme einer Kandidatin machte: „Da wird das Stimmchen immer leiser“, stichelte er gewohnt charmant-böse. Doch das Karma schlug sofort zurück. Nur Augenblicke später war Jauch selbst kaum noch zu verstehen. Sein eigenes Mikrofon streikte.
Die Regie musste eingreifen, doch statt schneller Hilfe aus dem Off oder durch einen Tontechniker, kam nur die trockene Anweisung: „Herr Jauch, Ihr Mikrofon müssten Sie mal selbst hochstecken.“ Ein Moment, der die Absurdität des Abends einläutete. Der Moderator, der sonst die Fäden in der Hand hält, musste selbst Hand anlegen, um überhaupt gehört zu werden. Kopfschüttelnd und hörbar verwundert kommentierte er: „Was ist heute hier los?“
Kandidat auf Abwegen und Mikrofon-Mikado
Als wäre die Technik nicht schon genug, sorgte auch der „Faktor Mensch“ für zusätzliche Verwirrung. Kandidat Axel Wulf betrat die Bühne und steuerte zielsicher auf den falschen Platz zu. Ohne es zu bemerken, setzte er sich auf den Stuhl des Moderators. Ein Fauxpas, der in der Aufregung passieren kann, aber an einem Abend wie diesem wie das nächste Puzzleteil im Chaos-Bild wirkte. Axel Wulf war sich seines Fehlers zunächst gar nicht bewusst, bis die Situation unter Gelächter aufgelöst wurde.
Doch die Ruhe kehrte nicht ein. Bei der 4.000-Euro-Frage geriet der Kandidat ins Stocken. Die Frage drehte sich um „Milien“ – kleine Hautgrießkörner. „Was sind Milien?“, wollte Jauch wissen. Um dem Kandidaten auf die Sprünge zu helfen oder zumindest die Situation im Publikum zu klären, sollte eine Zuschauerin zu Wort kommen. Doch wieder schlug die Technik zu: Die Dame hatte kein Mikrofon. Eine andere Zuschauerin meldete sich hilfsbereit: „Ich habe noch eins.“
Jauch, mittlerweile sichtlich genervt von der Ineffizienz der Abläufe, seufzte tief: „Ich mache das. Ich muss ja alles machen hier.“ Er stand auf, um das Mikrofon zu organisieren – ein Bild, das man eher von einem überforderten Eventmanager auf einer Dorfhochzeit kennt als vom Star-Moderator in Deutschlands größter Quizshow.
Die Situation eskalierte ins Skurrile: Kaum war Jauch auf dem Weg zur ersten Dame, bekam diese plötzlich doch ein Mikrofon gereicht. Gleichzeitig landete ein weiteres Mikrofon auf seinem Tisch. Plötzlich stand Günther Jauch mit drei Mikrofonen da – zwei in der Hand, eins am Revers. „Wo kommt denn das jetzt her? Werde ich alt oder was?“, fragte er völlig überfordert in die Runde. Das Studio lachte, doch Jauch war das Lachen sichtlich vergangen. „Hier sind drei Mikrofone zu wenig, dann plötzlich zu viele…“, grummelte er.
Der fatale Regelverstoß: Jauch verplappert sich
Der Höhepunkt des Chaos war jedoch noch nicht erreicht. Als Kandidat Axel Wulf bei einer Frage nicht weiterwusste, entschied er sich für den Telefon-Joker. Ein Standard-Prozedere, sollte man meinen. Doch an diesem Abend war nichts Standard.
Die Regel besagt klar: Der Kandidat liest die Frage vor, der Joker antwortet. Doch in der Hektik und dem allgemeinen Durcheinander übernahm ausgerechnet Günther Jauch das Vorlesen der Frage. Ein absolutes No-Go in den strengen Regularien der Show. Mitten im Satz realisierte Jauch seinen Fehler. „Jetzt habe ich es vorgelesen“, stöhnte er ungläubig auf. Das Entsetzen stand ihm ins Gesicht geschrieben. Er hatte dem Joker quasi assistiert, was strengstens verboten ist.
Verzweifelt rief er: „Halt aus heute! Ihr macht mich alle wahnsinnig!“ Es war ein Ausruf tiefer, ehrlicher Verzweiflung, gemischt mit der Komik der Situation. Der Moderator, der sonst peinlich genau auf die Einhaltung der Regeln achtet, wurde selbst zum Regelbrecher, getrieben vom Wahnsinn des Abends.

Technik-K.O. beim Telefon-Joker
Als ob das Universum den Abend endgültig sabotieren wollte, funktionierte beim erneuten Versuch des Telefonats – diesmal regelkonform – die Technik wieder nicht. Der Joker am anderen Ende der Leitung antwortete, doch im Studio kam nichts an. Einmal, zweimal verschluckte die Leitung die Antwort. Das Publikum und der Kandidat starrten gebannt auf die Lautsprecher, doch es blieb still oder unverständlich.
Für Günther Jauch war das Maß nun endgültig voll. Frustriert, fast resigniert, bilanzierte der 69-Jährige: „Hier funktioniert nichts. Die Mikrofone fallen runter, sind nicht fest. Der versteht nichts, sie gehen auf den falschen Platz. Hier sind drei Mikrofone zu wenig…“ Seine Tyrade war die Zusammenfassung eines Abends, der als „Pannen-Show“ in die Geschichte von „Wer wird Millionär?“ eingehen wird.
Warum wir solche Momente lieben
Doch warum faszinieren uns solche Momente so sehr? In einer perfekt durchgetakteten Medienwelt, in der jede Geste einstudiert und jeder Satz vom Teleprompter abgelesen wirkt, sind es genau diese Augenblicke des Kontrollverlusts, die das Fernsehen wieder lebendig machen. Wenn ein Profi wie Günther Jauch, der seit Jahrzehnten im Geschäft ist, plötzlich ins Schwimmen gerät, wird er nahbar. Wir sehen nicht mehr nur den Moderator, sondern den Menschen, der sich genau wie wir über streikende Technik und Missverständnisse ärgert.
Jauchs Ausruf „Werde ich alt oder was?“ zeigt zudem eine wunderbare Selbstironie. Er nimmt sich selbst nicht zu ernst, auch wenn er in dem Moment genervt ist. Diese Authentizität ist es, die ihn zum beliebtesten Moderator Deutschlands macht. Ein glatter Durchlauf wäre schnell vergessen gewesen. Doch diese Chaos-Folge wird den Zuschauern noch lange im Gedächtnis bleiben.
Am Ende des Abends blieb zwar die Erschöpfung, aber auch die Gewissheit: Auch bei „Wer wird Millionär?“ ist nichts sicher. Und genau das macht den Reiz aus. Günther Jauch mag an diesem Abend ein paar graue Haare mehr bekommen haben, aber er hat seinem Publikum eine Show geliefert, die an Unterhaltungswert – wenn auch unfreiwillig – kaum zu überbieten war. Man darf gespannt sein, ob in der nächsten Woche die Mikrofone wieder fest sitzen und die Kandidaten ihre Stühle finden. Falls nicht, wissen wir ja jetzt, wie herrlich menschlich Günther Jauch darauf reagiert.
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