Seine Panzer durchbrachen die Marinolinie. Sie überrollten den Balkan in drei Wochen. Sie drangen tiefer in die Sowjetunion vor als jede andere Armee. Doch heute kennt kaum jemand seinen Namen. Während Rommel zum Wüstenfuchs wurde und Gudia in seine Memoen schrieb, starb eweit von Kleist einsam in sowjetischer Gefangenschaft, vergessen von der Geschichte, die er mitgeschrieben hatte.
Wie wird ein preußischer Kavallerieoffizier zum Meister der Panzerkriegführung? Warum befehligte er die entscheidenden Durchbrüche in Frankreich, auf dem Balkan und im Kaukasus? Und weshalb verschwand sein Name aus den Geschichtsbüchern, während andere zu Legenden wurden? Das ist die Geschichte eines brillanten Taktikers auf der falschen Seite der Geschichte. Geboren am 8.
August 1881 in Braunfelz, eine kleine Stadt unter einer mittelalterlichen Burg, deren Schatten bis in die Familienwilla reichte. Die Familie vom Kleist war preußischer Uradel. Ihre Geschichte reichte bis ins 13. Jahrhundert zurück. Sein Großvater kämpfte gegen Napoleon, sein Vater gegen die Franzosen. 1870 Militärdienst war in diesem Haus keine Berufswahl, sondern Familientradition, fast schon Schicksal.
Am Esstisch wurden Schlachten analysiert, nicht Geschäfte besprochen. An den Wänden hingen Portraits von Generälen in verblichenen Uniformen. Das wilhminische Deutschland stieg zur Industriemacht auf, hielt aber am Militarismus fest. Der junge Ewald lernte reiten, Fechten, Militärgeschichte. In den Familienarchiven studierte er Friedrich den großen und die napoleonischen Feldzüge.
Die Strategie, nicht nur der Kampf, faszinierte ihn. Für einen Sohn dieser Familie gab es nur einen Weg, die Armee. 1900 trat er mit 19 Jahren beim 14. Husarenregiment in Kassel ein. Die Kavallerie galt als Elite, schnell, beweglich, angriffslustig. Hier lernte er die Grundlagen der Kriegsführung, die sein Denken prägen würden.
Rascher Manöver, Aufklärung, den richtigen Moment erkennen. Diese Prinzipien würde er später mit Panzern perfektionieren. Schon damals interessierte ihn weniger der frontale Angriff als die Umgehung, die Überraschung. Als 1914 der Krieg ausbrach, hatte von Kleist 14 Dienstjahre hinter sich. Seine Husaren nahmen am Vormarsch durch Belgien teil, ritten noch in den letzten Tagen des alten Krieges.
Doch die Schlacht an der Marne im September beendete diese Era unwiderruflich. Der Bewegungskrieg erstarrte. Schützengräben zogen sich durch Frankreich. Stacheldraht und Maschinengewehre machten Angriffe zu Selbstmordunternehmen. Die Kavallerie wurde obsolet. Pferde waren plötzlich nicht mehr die entscheidende Waffe, sondern oft nur noch Ziele für Artillerie.
Von Kleist kämpfte an verschiedenen Abschnitten der Westfront. Er erlebte Verdin und die Som, wo die Moderne ihre hässlichste Fratze zeigte. Tausende Staben für Meter Boden, manchmal für weniger. Ganze Regimenter wurden in Stunden aufgerieben, verschwanden einfach in Granatrichtern und Schlamm. Doch während andere nur das Grauen sahen, die sinnlose Verschwendung von Leben, erkannte er das grundlegende Problem.
Starre Fronten, fehlende Beweglichkeit, veraltete Taktiken aus dem 19. Jahrhundert, gegen Waffen des 20. Jahrhunderts. Er begann über eine neue Kriegsführung nachzudenken. Feuerkraft kombiniert mit Beweglichkeit. Was, wenn man die Durchschlagskraft moderner Waffen mit der Geschwindigkeit der alten Kavallerie verbinden könnte? Was, wenn Stahl und Motor die Pferde ersetzen würden? Diese Frage würde seine Karriere prägen.
In den schlaflosen Nächten zwischen den Offensiven skizzierte er Ideen in sein Notizbuch. Nach 1918 lag Deutschland am Boden. Die Novemberrevolution fegte das Kaiserreichen weg. Kaiser Wilhelm floh ins holländische Exil. Der Verser Vertrag begrenzte die Reichswehr aufundertend Mann, eine Demütigung für jeden Offizier.
Von Kleist gehörte zu den Auserwählten, die blieben. Nur die besten loyalsten Offiziere wurden übernommen. Es war eine Zeit der Unsicherheit und ständiger Krisen. Die Weimarer Republik kämpfte mit politischen Wirren und wirtschaftlicher Not. Die Inflation fras die Ersparnisse der Menschen. Die Armee sah sich als Garant der Stabilität in diesem Chaos.
Die 1920er wurden zur Zeit des Studiums und der Theorie. Praktische Übungen mit modernen Waffen waren durch Versailles verboten. Die Alliierten überwachten streng. Also konzentrierten sich Offiziere auf Theorie. Lasen, analysierten, diskutierten. Von Kleist las alles über mechanisierte Kriegsführung, was er finden konnte.
Der britte Fuller forderte bereits 191 reinmechanisierte Armee. Der Franzose de Gaul schrieb über professionelle Panzerverbände, aber Heinz Guderian adaptierte diese Ideen für Deutschland, entwickelte sie weiter und von Kleist verfolgte seine Schriften aufmerksam, machte sich Notizen an den Rändern. Er entwickelte seine eigene militärische Philosophie, einen Kompromiss zwischen Tradition und Moderne.
Er blieb Anhänger der preußischen Werte, Disziplin, Pflicht, gehorsam. Aber er sah auch die eiserne Notwendigkeit der Modernisierung. Die Zukunft gehörte nicht der Kavallerie zu Pferde, sondern der mechanisierten Kavallerie. Viele seiner Standesgenossen klammerten sich an die Vergangenheit, an die alte Welt der Kaiserzeit. Von Kleist blickte voraus.
auch wenn es bedeutete, sich von gewohntem zu trennen. 193 änderte sich alles. Die Nazis übernahmen die Macht und begannen massive Aufrüstung. Hitler brach offen mit Versaill, die Alliierten protestierten, unternahmen aber nichts. Die Werpflicht kehrte zurück, neue Divisionen wurden aufgestellt, Fabriken produzierten Waffen. Die Reichswehr wuchs von 100.
000 auf Millionen innerhalb weniger Jahre. Ein beispielloser militärischer Aufbau. Von Kleist beobachtete skeptisch. Als preußischer Aristokrat verachtete er die Nazis als Emporkömmlinge ohne militärische Tradition, als Parvenüs, die mit Symbolen und Paraden die fehlende Substanz überdeckten. Seine Loyalität galt dem Militär und der Nation, nicht der Partei mit ihrem braunen Uniform.
In privaten Gesprächen mit anderen Offizieren äußerte er Zweifel an Hitlers außenpolitischen Abenteuern. Doch gleichzeitig sah er die Möglichkeit, seine militärischen Visionen endlich umzusetzen. Die Aufrüstung ermöglichte ihm, was die Weimarer Republik nie gekonnt hätte. Hier lag das Dilemma vieler traditioneller Offiziere, das Paradox ihrer Existenz.
Sie verachteten das Regime, profitierten aber von seiner Politik. Sie dienten nicht Hitler, dachten sie, sondern Deutschland. Eine Unterscheidung, die sich später als fatal erweisen sollte. 1936 wurde er General Leutmand und übernahm die achte Infanteriedivision in Schlesien. Er modernisierte die Ausbildung systematisch, führte neue Taktiken ein, die er in den 1920ern studiert hatte.
Seine Offiziere schätzten ihn als streng, aber fair. Ein Kommandeur, der hohe Standard setzte, aber auch für seine Männer sorgte. Erforderte Disziplin, gab aber auch Verantwortung. 1938 kam der Wendepunkt. Mitz Jahren wechselte er zur Panzerwaffe. Viele jüngere Offiziere drängten dorthin, sahen darin die Zukunft und die Chance auf schnelle Karrieren.
Das von Kleist in diesem Alter noch wechselte, zeigt seine geistige Flexibilität und seinen Willen zur Modernisierung. Andere in seinem Alter blieben bei der Infanterie, wo sie sich auskannten. Von Kleist wagte den Sprung. Sein Verständnis für mobile Operationen aus der Kavalleriezeit ließ ihn schnell aufsteigen.
Er begriff instinktiv, was andere mühsam lernen mussten. Panzer waren keine rollenden Bunker für Infanterieunterstützung, sondern Instrumente der Bewegung, Geschwindigkeit, Überraschung, Durchbruch, das waren seine Prinzipien. Die Panzer sollten nicht mit der Infanterie marschieren, sondern ihr vorauseilen. Als Deutschland im März 1939 die Tschechoslowakei besetzte, befehligte von Kleist bereits ein Panzeror.
Die Operation verlief kampflos. Die Tschechen kapitulierten ohne Widerstand, war aber wichtiges Training. Die Wermach testete Logistik, koordinierte motorisierte Verbände über große Entfernungen, sammelte wertvolle Erfahrungen. Von Kleist nutzte diese Gelegenheit, um seine Offiziere in den Prinzipien der Panzertaktik zu schulen.
Sie übten Marschkolonnen, Betankung, Kommunikation. Die Lehren aus dieser Operation würden sich bald als entscheidend erweisen. Dann kam Mai 1940, der Moment, der seinen Namen in die Geschichte einschreiben sollte. Die Alliierten erwarteten einen deutschen Angriff durch Belgien, genau wie 1914. Der französische Generalstab hatte jahrelang seine gesamte Strategie darauf aufgebaut.
Stattdessen plante die Wehrmacht den Sichelschnitt, ein massiver Panzerstoß durch die Adennen. Diese bewaldete hügelige Region galt als unpassierbar für Panzer. Schmale kurvenreiche Straßen, steile Hänge, dichte Wälder, kaum Manöverraum. Französische Militärplaner hatten diese Route als unmöglich für eine Großoffensive eingestuft.

Die Ardennen galten als natürliches Hindernis. Genau das machte sie perfekt. Von Kleist erhielt das Kommando über die Panzergruppe von Kleist. Fünf Panzerdivisionen, drei motorisierte Infanteriedivisionen, über 1200 Panzer, dazu tausende Lastwagen, Artilleriegeschütze, Versorgungsfahrzeuge, Werkstattwagen. Die größte Panzerkonzentration, die die Welt bis dahin gesehen hatte.
Unter ihm dienten Guderian, der das 19. Panzerchkor befäigte und andere brillante Taktiker. Ihr Auftrag war klar, aber riskant. Durchbruch bei Seda, dann Vorstoß zum Ärmelkanal. Die alliierten Armeen im Norden sollten vom Rest der französischen Armee abgeschnitten werden. Ein gewagter Plan, der auf Tempo und Überraschung setzte.
Am 10. Mai 1940, kurz nach 5 Uhr morgens begann Fall gelb. Von Kleists Panzerkolonne schob sich durch die engen Straßen der Ardenen. Stell dir eine Autobahn vor, auf der tausende Fahrzeuge in eine Richtung fahren müssen, ohne Überholmöglichkeit, ohne Ausweichrouten. Die logistische Herausforderung war immens.
Jede Panne konnte alles blockieren. Ein einzelnes liegen gebliebenes Fahrzeug hätte die ganze Kolonne für Stunden aufhalten können. Die Panzer konnten nicht abseits der Straße fahren. Der Waldboden war zu weich, die Hänge zu steil. Aber die Vorbereitung zahlte sich aus. Pioniere räumten Hindernisse mit Sprengladungen. Mechaniker reparierten sofort am Straßenrand.
Militärpolizei regelte den Verkehr mit eiserner Hand. Die Disziplin war beeindruckend. Französische Aufklärer meldeten deutsche Bewegungen in den Aden. Die Meldungen erreichten das französische Hauptquartier, aber niemand glaubte an einen Hauptangriff dort. Man hielt es für eine Ablenkung, ein Täuschungsmanöver, ein vertaner Fehler, der Frankreich den Krieg kosten würde.
Drei Tage später erreichten die Spitzenverbände die Maß bei Sedan, einem Namen, der in Frankreich noch immer mit der Niederlage von 1870 verbunden war. Die französische Verteidigung entlang des Flusses war stark. Bunker aus Stahlbeton, Maschinengewehrnester, Artilleriestellungen auf den Höhen. Die Maß war ein natürliches Hindernis, breit, tief, gut verteidigt.
Hier würde sich alles entscheiden. Hier würde der Plan scheitern oder triumphieren. 13. Mai, 8 Uhr morgens. Deutsche Stukas begannen ihre Angriffe. Welle um Welle stürzte sich auf die französischen Stellungen, im Tiefflug sirenen heulend. Das charakteristische Heulen verbreitete Panik unter den Verteidigern, ein psychologischer Effekt, den die Deutschen bewusst nutzen.
Die psychologische Wirkung war fast so verheerend wie die Bomben selbst. Während die Luftwaffe die französischen Stellungen unter Feuer hielt, bereiteten deutsche Pioniertruppen unter schwerem Feuer den Flussübergang vor. Sie schoben Schlauchboote ins Wasser, legten Pontonbrüten an, arbeiteten im Kugelhagel.
Französische Maschinengewehre mähten die ersten Angriffswellen nieder. Das Wasser färbte sich rot. Aber die Deutschen kamen immer wieder. Neue Wellen ersetzten die Gefallenen. Guderians 19. Panzerchor erzwang den entscheidenden Durchbruch. Am Nachmittag des 13. Mai hatten deutsche Truppen einen Brückenkopf auf dem Westufer etabliert.
Pioniere arbeiteten fieberhaft daran, die erste schwere Brücke zu errichten, die Panzer tragen konnte. Die französische Verteidigung begann zu bröckeln. Einige Einheiten zogen sich zurück, ohne Befehl, von Panik ergriffen. Andere leisteten weiter verzweifelten Widerstand, wurden aber nach und nach überrannt.
Die Kommandokette brach zusammen. Bis zum Abend rollten die ersten Panzer über provisorische Brücken. Ihre Ketten dröhnten auf den Holzplanken. Nun kam es darauf an, diesen Durchbruch zu erweitern, bevor die Franzosen Reserven heranführen und eine neue Verteidigungslinie errichten konnten. Jede Stunde zählte. von Kleist drängte auf maximales Tempo.
Weiterstoßen, nicht anhalten, lautete seine Devise. Die Panzer sollten nicht auf die Infanterie warten, sondern sofort nach Westen vorstoßen. Verwirrungsstiften, die französische Kommandostruktur zerbrechen, bevor sie reagieren konnte. Es war ein riskantes Spiel. Die vorprechenden Verbände waren verwundbar an ihren Flanken.
Ihre Versorgungslinien wurden mit jedem Kilometer länger. Aber von Kleist wusste aus seiner Kavallerieerfahrung, Geschwindigkeit war wichtiger als Sicherheit. Die Bewegung selbst war der beste Schutz. Der Vormarsch durch Nordfrankreich war spektakulär. Die Panzer legten 30, 40, manchmal 50 km pro Tag zurück.
Für konventionelle Standards unglaublich schnell. Infanterie schaffte vielleicht 20 km am Tag. Sie überrollten Nachschublinien, Kommandoposten, Flugplätze, Munitionsdepots. Ganze französische Divisionen wurden umgangen, ohne dass sie merkten, dass der Feind bereits hinter ihnen stand. Die französischen und britischen Kommande waren völlig überrascht.
Ihre Karten veralteten täglich. Die Panzerbesatzungen kämpften gegen Erschöpfung. Sie saßen Tage und Nächte in ihren engen heißen Stahlkästen, atmeten Abgase und Pulverdampf wurden auf holprigen Straßen durchgeschüttelt, aber sie machten weiter, getrieben von der Dynamik des Erfolgs, vom Rausch des Sieges. Am 20.
Mai erreichten von Kleists Spitzenverbände die Kanalküste bei Abwill. Deutsche Soldaten standen am Strand und blickten über den Ärmelkanal, sahen die weißen Klippen von Dover in der Ferne. In nur zehn Tagen hatten sie über 300 km zurückgelegt und die alliierten Armeen in zwei Teile gespalten. Im Norden waren die britischen Expeditionstruppen und die besten französischen Armeen eingeschlossen, abgeschnitten von ihren Nachschubbasen.
Der Sichelschnitt hatte funktioniert. war einer der spektakulärsten militärischen Erfolge der Geschichte und er trug von Kleists Handschrift. Dann kam der 24. Mai. Von Kleist Panzer standen nur noch 15 km vor Dünkirchen. Hunderttausende alliierte Soldaten saßen im Kessel. Demoralisiert, schlecht versorgt, ohne schwere Waffen.
Ein letzter konzentrierter Panzerstoß könnte sie vernichten, könnte die britische Armee aus dem Krieg werfen. Stattdessen Haltebefehl. Von Kleist war fassungslos. Seine Panzer standen praktisch am Ziel. Die genauen Gründe sind bis heute umstritten und haben zu endlosen historischen Debatten geführt. Göring hatte Hitler versprochen, dass die Luftwaffe allein die Evakuierung verhindern könne.
Er wollte das politische Prestige, wollte beweisen, dass seine Luftwaffe entscheidend war. Andere vermuten, Hitler wollte den Briten bewusst eine goldene Brücke zum Rückzug lassen, in der Hoffnung auf einen Friedensschluss mit Großbritannien. Wieder andere verweisen auf militärische Gründe. Die Panzer brauchten dringend Wartung nach ihrem rasanten Vormarsch.
Das sumpfige Gelände um Dünkirchen war tatsächlich ungeeignet für Panzeroperationen. Von Kleist kritisierte den Befehl später scharf, machte aus seiner Frustration keinen He. Er war überzeugt, seine Panzer hätten es schaffen können. Seine Kommande teilten diese Einschätzung. Stattdessen evakuierten die Briten in Operation Dynamo über 338 000 Soldaten von Kriegsschiffen bis zu kleinen Fischerboten. Eine improvisierte Armada.
Eine der erfolgreichsten militärischen Evakuierungen der Geschichte. Aus deutscher Sicht eine strategische Niederlage mit langfristigen Folgen. Diese geretteten Truppen bildeten den Kern der britischen Armee für den Rest des Krieges. Sie kämpften später in Nordafrika. Italien, Normandie. Viele der Offiziere, die in Dümkirchen entkamen, führten später entscheidende Operationen.
Ohne diese erfahrenen Kräfte hätte Großbritannien kaum eine schlagkräftige Armee aufbauen können. Der Haltebefehl von Dünkirchen bleibt eine der großen “Was wäre, wenn Fragen der Geschichte? Was wäre geschehen, wenn von Kleist Panzer weitermarschiert wären? Hätte Großbritannien ohne seine Armee Frieden schließen müssen? Wir werden es nie wissen.
Aber von Kleist selbst war bis zu seinem Tod überzeugt, daß hier eine einmalige Chance vertan worden war. Nach dem Fall Frankreichs wurde von Kleist mit dem Ritterkreuz ausgezeichnet und zum Generaloberst befördert. Sein Name stand für erfolgreiche Panzeroperation für die neue Kriegsführung. Doch der nächste Feldzug kam schnell. Frühjahr 1941.
Die Wehrmacht wandte sich nach Südosten. Mussolinis gescheiterte Offensive in Griechenland hatte die Italiener blamiert. Griechische Truppen hatten die Italiener zurückgedrängt. Die Lage war peinlich. Hitler musste seinen Verbündeten retten, konnte es sich nicht leisten, Schwäche zu zeigen.
Gleichzeitig durfte die Südflanke nicht bedroht sein, wenn Barbarossa begann. Von Kleist erhielt das Kommando über die erste Panzergruppe. 6. April 1941. Operation Marita beginnt. Von Kleistrucken stoßen von Bulgarien durch Südostjugoslawien vor. Der Balkan ist gebirgsmassiv mit wenigen guten Straßen, tiefen Schluchten, engen Pässen.
Scheinbar ungeeignet für Panzer, das Gegenteil von Nordfrankreich. Aber von Kleist hatte in Frankreich gelernt, mit Entschlossenheit, guter Aufklärung und kompromissloser Geschwindigkeit geht fast alles. Die jugoslawische Armee brach schnell zusammen. Ethnische Spannung zwischen Serben, Kroaten, Slowenen machten koordinierte Verteidigung nahezu unmöglich.
Verschiedene Volksgruppen hatten unterschiedliche Loyalitäten. Manche sahen die Deutschen nicht als Feinde. In elf Tagen war Jugoslawien besiegt. Am. April fiel Belgrad ohne nennenswerten Widerstand. Die jugoslawische Regierung floh ins Exil. Griechenland war schwieriger. Die Griechen hatten monatelang Zeit gehabt, sich vorzubereiten.
Sie und ihre britischen Verbündeten hatten die Metaxas Linie befestigt, eine Befestigungskette entlang der Grenze, ähnlich der Magino Linie. Bunker in Fels gehauen, Minenfelder, Artilleriestellungen auf den Höhen. Die Griechen hatten monatelang an diesen Stellungen gearbeitet. Von Kleis tat, was in Frankreich funktioniert hatte.
Er umging sie. Sein Vorstoß durch das Wardartal und die Monastierlücke führte durch Jugoslawien nach Griechenland und umging die staaten Befestigungen im Osten völlig. Es war riskant, enge Telhler, steile Berghänge, wenige Ausweichmöglichkeiten. Ein entschlossener Gegner hätte die deutsche Kolonne in den Engpässen aufhalten können, aber die Überraschung war komplett.
Die griechischen Kommande hatten nicht damit gerechnet. Am 20. April erreichten seine Panzer die Küste bei Larissa. Die griechische Armee war abgeschnitten, ihr Verteidigungskonzept wertlos. Die britischen Truppen begannen mit der Evakuierung, ließen schwere Ausrüstung zurück. Am 27. April marschierten deutsche Truppen in Athen ein, nur 21 Tage nach Beginn.
Die Hakenkreuzflagge wehte über der Akropolis. Triumphaler Erfolg für von Kleist. Seine Fähigkeit auch in schwierigem Gelände schnelle Operationen durchzuführen, hatte sich erneut bewiesen, aber der Preis war strategisch hoch. Der Angriff auf die Sowjetunion musste um 5 Wochen verschoben werden. Diese Verzögerung würde sich im russischen Winter als verhängnisvoll erweisen.
Die Wehrmacht würde vor Moskau im Schnee stecken bleiben. 22. Juni 1941. Unternehmen Barbarossa. Der größte Feldzug der Geschichte begann. Von Kleists erster Panzergruppe war der Heresgruppe Süd unter Feldmarschall von Rundsteht zugeteilt. Ziel: Durchbruch in der West-Ukraine, Eroberung Kievs, Vorstoß zum Dier. Die Wehrmacht griff auf einer Front von über 1000 km an.
Die ersten Wochen verliefen spektakulär. Von Kleists Panzer durchbrachen die sowjetischen Linien, kesselten ganze Armeen ein, eroberten riesige Gebiete. Die Sowjets waren von der Wucht des Angriffs überrascht. In der Schlacht um Oman im Juli schlossen seine Truppen gemeinsam mit der 17. Armee über 100.000 sowjetische Soldaten ein, eine von vielen großen Kesselschlachten dieser Monate.
September 1941. Die Schlacht um Kiev. Eine der größten Kesselschlachten der Militärgeschichte. Von Kleist Truppen stießen von Süden vor Guderians Panzergruppe von Norden. Am 16. September schloss sich der Ring um die sowjetische Hauptstadt der Ukraine. Über 650.000 sowjetische Soldaten gerieten in Gefangenschaft.
Ein beispielloser Sieg, der die Welt schockierte. Aber der Preis wertvolle Zeit. Wochen, die für den Vorstoß auf Moskau verloren gingen. Der Winter rückte näher und niemand hatte Winterausrüstung eingepackt. Ende September erhielt von Kleist neue Befehle. Vorstoß nach Süden Richtung Gostoff und ins Donjetsbecken, das industrielle Herz der Sowjetunion.
Die Kohle und Stahlproduktion dort war kriegsentscheidend. Seine Truppen kämpften sich durch zunehmend heftigen Widerstand. Die sowjetischen Verteidiger wurden verzweifelter, je weiter die Deutschen vorrückten. Sie wußten, was auf dem Spiel stand. Am 21. November fiel Rostof am Donn. Dann kam der Wendepunkt.
Eine sowjetische Gegenoffensive zwang aus Rostoff. Der erste größere Rückschlag im Ostfeldzug. Der erste Schritt zurück. Von Kleist ordnete den taktischen Rückzug an, um seine Truppen vor der Einkreisung zu retten. Rundstedt, der dies unterstützte, wurde von Hitler sofort entlassen. Ein Zeichen, das Rückzüge nicht toleriert wurden.
Von Kleist behielt sein Kommando, stand aber unter verschärfter Beobachtung aus dem Führer Hauptquartier. Der Winter 1941 /42 war brutal, kälter als alles, was die Deutschen erwartet hatten. Die Truppen erstarrten in eisiger Kälte. Versorgungslinien waren hoffnungslos überdehnt. Sowjetische Gegenoffensiven rollten entlang der ganzen Front.
Motorenöl gefror, Waffen versagten. Aber von Kleist stabilisierte seine Stellungen durch geschicktes Manövrieren und hielt seine Front. Sommer 1942. Von Kleist wurde Befehlshaber der ersten Panzerarmee. Eine Beförderung, die seine wachsende Bedeutung im deutschen Generalstab unterstrich. Die Sommeroffensive Fallblau sollte die sowjetischen Ölfelder im Kaukasus erobern.
Ohne diese Ölfelder, so die Kalkulation, könnte die Sowjetunion nicht weiterkämpfen. Seine Armee bildete die Hauptstoßkraft. 28. Juni 1942. Der Vormarsch begann. Die Panzer rollten durch die südukrainische Steppe. Endlose Weiten unter glühender Sonne. Sie überquerten den Donn, stießen in den Nordkaukasus vor.
Die Geschwindigkeit war beeindruckend, fast wie 1940 in Frankreich. Innerhalb weniger Wochen eroberten sie Rostoff zurück, überquerten den Kuban, erreichten die Ausläufer des Kaukasusgebirges. Die schneebedeckten Gipfel wurden sichtbar. August 1942 von Kleist Truppen standen an den Ölfeldern von Maikop. Deutsche Soldaten sahen den Elbrus, den höchsten Berg Europas, majestätisch in der Ferne.
Der tiefste Vorstoß in die Sowjetunion, über 2000 km von der deutschen Grenze, tiefer als Napoleon jemals kam. Hier endete der Vormarsch. Die Geografie selbst wurde zum Feind. Die Versorgungslage war katastrophal. Von Kleist Truppen kämpften am Ende überlanger Nachschubwege, die durch feindliches Gebiet führten.
Treibstoff, Munition, Ersatzteile wurden knapp. Manchmal erreichten Konvois die Front gar nicht. Die sowjetische Verteidigung verfestigte sich in den Bergen, nutzte das Gelände. Gleichzeitig tobte Stalingrad weiter nördlich, eine Schlacht, die mehr und mehr Ressourcen verschlang und die gesamte strategische Lage verändern würde.
November 1942, die sowjetische Gegenoffensive bei Stalingrad begann. Die sechste Armee wurde eingekesselt, 250.000 Mann gefangen. Von Kleists Position im Kaukasus wurde plötzlich unhaltbar. Er stand vor der realen Gefahr, selbst abgeschnitten zu werden, die gleiche Falle. Ende November kam der Befehl zum Rückzug. Bitter, aber notwendig.
Der Rückzug aus dem Kaukasus war eine logistische Meisterleistung unter widrigsten Bedingungen. Von Kleist führte seine gesamte Armee über hunderte Kilometer zurück, ständig verfolgt von sowjetischen Truppen, behindert durch Schlamm, Schnee und Partisanen. Es gelang ihm, den Großteil seiner Truppen zu retten, vermiet die Katastrophe von Stalingrad.
Aber alle Gewinne des Sommerfeldzugs waren verloren. Die Ölfelder blieben sowjetisch. Frühjahr 1943. Die Front stabilisierte sich vorübergehend entlang des Mius. Von Kleist wurde zum Feldmarschall befördert. Eine Anerkennung seiner taktischen Fähigkeiten, auch wenn die strategische Lage zunehmend hoffnungslos wurde.
Er erhielt das Kommando über Heresgruppe A, die den südlichen Abschnitt der Ostfront hielt. Die Verantwortung war immens. Die sowjetische Sommeroffensive brachte neue Rückschläge. Endlose Rückzugsgefechte, Stadt für Stadt aufgegeben. Die Wehrmacht verlor die Initiative endgültig. Von Kleist kämpfte einen defensiven Krieg gegen einen Gegner, der immer stärker wurde, besser ausgerüstet, zahlenmäßig überlegen.
Anfang 1944 wurde die Lage kritisch. Die sowjetische Offensive drängte die Front in der Ukraine unaufhaltsam zurück. Von Kleist versuchte verzweifelt, die Lücken zu schließen, improvisierte Verteidigungslinien aufzubauen. Seine Truppen waren zu schwach, zu wenig, zu erschöpft. Im März forderte er von Hitler die Erlaubnis für einen großelegten strategischen Rückzug, um seine Armeen zu retten, bevor sie eingekesselt würden.
Hitler lehnte kategorisch ab. Rückzug war in seinem Denken verrat. Amig entließ er von Kleist aus seinem Kommando: Offizielle Begründung: Meinungsverschiedenheiten über die Führung der Operationen. Tatsächlich hatte von Kleist die militärische Realität ausgesprochen und das akzeptierte Hitler nicht. Die Wahrheit war unerwünscht.
Nach seiner Entlassung zog sich von Kleist auf sein Gut zurück. Er spielte keine aktive Rolle mehr im Krieg, war Zuschauer des Zusammenbruchs. Als Deutschland im Mai 1945 kapitulierte, befand er sich im Süden, aber sein Krieg war noch nicht vorbei. Nach der Kapitulation nahmen ihn zunächst amerikanische Truppen fest.
Ein kurzes Verhör, dann Internierung. Doch 1946 lieferten die Amerikaner ihn an die Sowjetunion aus. eine Entscheidung, die sein Todesurteil war. Die sowjetische Justiz suchte Verantwortliche für die Verbrechen auf ihrem Territorium, die Verwüstung, die Millionen Toten. Hochrangige deutsche Generale waren bevorzugte Angeklagte.
Von Kleist wurde der Kriegsverbrechen beschuldigt. Die Vorwürfe Verantwortung für Greuultaten während der Besatzung in Ukraine und Kaukasus. Die Beweislage war dünn. Dokumentierte Befehle gab es kaum. Viele Anschuldigungen basierten auf kollektiver Verantwortung. Als Befehlshaber musste er für alles haften, was in seinem riesigen Operationsgebiet geschah.
Das sowjetische Rechtssystem interessierte sich nicht für Nuanen. 1946 wurde er zu 25 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Diese Strafe wurde später in eine Todesstrafe umgewandelt, die jedoch nicht vollstreckt wurde. Warum, blieb unklar. Stattdessen verbrachte er die nächsten Jahre in sowjetischen Gefangenenlagern unter härtesten Bedingungen.
Die Bedingungen waren brutal. Unzureichende Ernährung, kaum medizinische Versorgung, harte körperliche Arbeit trotz seines Alters. Viele Mitgefangene starben an Erschöpfung, Krankheit, Kälte. Von Kleist war über 65 Jahre alt, sein Körper durch den Krieg gezeichnet. 1954 verschlechterte sich sein Zustand dramatisch.
Die Jahre der Entbehrung forderten ihren Tribut. Am 15. Oktober 1954 starb Ewald von Kleist in einem Lager in Wladimir, östlich von Moskau. Er wurde 73 Jahre alt. Sein Tod wurde erst Jahre später bekannt. Seine Familie erfuhr erst spät von seinem Schicksal. Erhielt eine knappe Benachrichtigung. Von Kleistser Erbe ist komplex und widersprüchlich.
Militärisch war er zweifellos einer der fähigsten Panzerkommande seiner Zeit. Seine Operationen in Frankreich, auf dem Balkan und in der Sowjetunion zeigten außergewöhnliches Verständnis für mobile Kriegsführung. Er koordinierte große mechanisierte Verbände über riesige Entfernungen, erkannte Schwachpunkte in feindlichen Linien, erzielte schnelle entscheidende Durchbrüche.
Doch seine taktischen Erfolge dienten einem verbrecherischen Angriffskrieg. Die Siege, die von Kleist ermöglichte, führten zu jahrelanger Besatzung, systematischer Zerstörung und millionenfachem Leid. Die Frage nach seiner persönlichen Verantwortung für Kriegsverbrechen bleibt umstritten.
Direkte Beweise, dass er selbst Greultaten befahl oder billigte, gibt es nicht. Aber als Kommandeur trug er Mitverantwortung für das, was unter seinem Befehl geschah, in seinem Gebiet verübt wurde. Anders als einige andere hohe Offiziere war von Kleist nie im Widerstand gegen Hitler. Er war kein Verschwörer wie Staufenberg, kein Zweifler wie Beck.
Er diente loyal bis zu seiner Entlassung, auch wenn er nicht mit allen Entscheidungen einverstanden war, privat Kritik übte. Seine Loyalität galt dem Militär und Deutschland, nicht notwendigerweise der Naziideologie, aber auch nicht dem aktiven Widerstandegen. Er blieb in der Grauzone. Nach dem Krieg wurde sein Name selten erwähnt.
Anders als Rommel, der als sauberer Wüstenfuchs romantisiert wurde, oder Guderian, der erfolgreiche Memoiren schrieb und seine Version der Geschichte verbreitete, verschwand von Kleist weitgehend aus der öffentlichen Erinnerung. Seine sowjetische Gefangenschaft und sein Tod hinter dem eisernen Vorhang trugen zu diesem Vergessen bei.
Es gab keine Witwe, die seine Reputation verteidigte, keine Aufzeichnungen, die er hinterließ. Heute studieren Militärhistoriker von Kleis Operationen als Lehrstücke mobiler Kriegsführung. Seine Feldzüge werden an Akademien analysiert. Sie zeigen Stärken und Grenzen der Blitzkriegtaktik, die demonstrieren, wie entscheidend Geschwindigkeit, Überraschung und Koordination für erfolgreiche Offensiven sind, aber auch wie solche Operationen an überdehnten Nachschublinien feindlicher Übermacht und strategischen Fehlentscheidungen scheitern können.
Von Kleists Leben zeigt die Ambivalenz vieler Wehrmachtgeneräle. Sie waren professionelle Soldaten mit beeindruckenden taktischen Fähigkeiten, die jedoch im Dienst eines verbrecherischen Regimes standen. Die Frage nach individueller Schuld, kollektiver Verantwortung und den moralischen Grenzen des Soldatenberufes bleiben bis heute relevant, haben bis heute keine abschließende Antwort gefunden.
Seine Geschichte erinnert uns, militärisches Können kann niemals losgelöst von seinen Zwecken betrachtet werden. von Kleists Panzer mögen schnell gewesen sein, seine Operation brillant, aber sie dienten einem System der Eroberung, Unterdrückung und Vernichtung. Das ändert nichts an seiner taktischen Brillanz, gibt dir aber einen bitteren Beigeschmack.
Am Ende starb der Mann, dessen Truppen einstalb Europa überrollt hatten, einsam in einem sowjetischen Lager. Seine Geschichte ist die eines militärischen Profis, der außergewöhnliche taktische Erfolge erzielte, aber letztlich auf der falschen Seite der Geschichte stand. Eine Mahnung, dass Talent allein keine Rechtfertigung ist.
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