Es ist das Happy End, auf das Millionen Fernsehzuschauer gehofft haben: Spargelbauer Friedrich (29) und seine Laura (26) sind auch nach dem Ende der 21. Staffel von „Bauer sucht Frau“ ein Herz und eine Seele. Doch während die Fans noch die romantischen Szenen des Wiedersehens im Kopf haben, ist bei dem Traumpaar im echten Leben längst der Alltag – und der erste gemeinsame Urlaub – eingekehrt. Nun brechen die beiden ihr Schweigen und teilen exklusive Einblicke in ihre „Undercover“-Reise, sprechen offen über Küsse, Kniefälle und die schwierige Frage, warum sie trotz großer Gefühle vorerst getrennte Wege wohnen.

Die Flucht in die Romantik: Undercover auf Rügen
Es war ein Spiel mit dem Feuer, doch die Sehnsucht war größer. Unmittelbar nach dem emotionalen Wiedersehen im Oktober, noch lange bevor das große Finale im Dezember über die Bildschirme flimmerte, hielten es Friedrich und Laura nicht mehr ohne einander aus. Ihr Ziel: Die Insel Rügen. Die Mission: Unerkannt bleiben.
„Direkt nach dem Wiedersehen im Oktober sind Friedrich und ich gemeinsam Undercover in den Urlaub gefahren“, verriet Laura jüngst ihren Followern auf Instagram. Eine riskante Entscheidung, denn laut den strengen Verträgen der Show darf sich das Paar vor Ausstrahlung des Finales nicht öffentlich als solches zeigen, um die Spannung nicht zu verderben. Doch die beiden Turteltauben hatten einen Plan. Spontan, noch während der Autofahrt, fiel die Entscheidung auf die Ostseeinsel.
Die Bilder, die das Paar nun endlich offiziell teilen darf, zeugen von einer tiefen Vertrautheit, die weit über den ersten Flirt in der Hofwoche hinausgeht. Dick eingepackt in Winterjacken, die Mützen tief ins Gesicht gezogen – teils wohl als Kälteschutz, teils zur Tarnung – genossen sie stundenlange Spaziergänge an der rauen Küste. Kulinarische Highlights wie frische Fischbrötchen durften dabei ebenso wenig fehlen wie innige Selfies, die beweisen: Hier haben sich zwei gefunden, die nicht nur für die Kameras strahlen.
„Es war so schön“, schwärmen beide unisono über diese erste Auszeit fernab von Hofarbeit und Kamerateams. Es war die erste Bewährungsprobe für ihre junge Liebe in der „echten Welt“ – und sie haben sie mit Bravour bestanden.
Der „Antrag“ im Spargelfeld: Was wirklich geschah
Friedrich, der sportliche Landwirt aus dem Kreis Soest, der als „Spargelbauer“ und Triathlet in die Geschichte der Sendung einging, ist bekannt für seine spontanen Aktionen. Unvergessen bleibt für viele Fans der Moment in der Hofwoche, als er vor Laura auf die Knie ging. In den sozialen Netzwerken brodelte die Gerüchteküche: War das etwa schon eine Verlobung?
Hier müssen wir die Erwartungen etwas dämpfen, auch wenn die Realität nicht weniger charmant ist. Es handelte sich um einen humorvollen „Spargelantrag“. Da Laura noch nie grünen Spargel gegessen hatte, kniete Friedrich theatralisch im Feld nieder und fragte sie: „Willst du deinen ersten Spargel essen?“ Eine Geste, die Laura damals als „ganz toll“ und „süß“ empfand. Es zeigt den Humor, der diese Beziehung trägt. Ein echter Heiratsantrag war es zwar (noch) nicht, aber was nicht ist, kann bei diesem Tempo ja noch werden.

Die Entscheidung gegen das Zusammenziehen: Vernunft siegt über Eile
Doch so rosig die Urlaubsbilder auch wirken, im Alltag müssen Friedrich und Laura pragmatisch sein. Viele Fans hatten gehofft, dass die 26-jährige Lehrerin ihre Koffer packt und zu ihrem Liebsten auf den Hof nach Nordrhein-Westfalen zieht. Doch diesen Plänen erteilte Laura vorerst eine klare Absage – aus gutem Grund.
Laura befindet sich derzeit mitten in ihrem Referendariat in Hessen. Eine anspruchsvolle Phase in der Ausbildung einer Lehrerin, die volle Konzentration und Anwesenheit erfordert. „Ich mache gerade mein Referendariat in Hessen“, erklärte sie in einem Interview. Ein Umzug würde hier nicht nur beruflich, sondern auch beamtenrechtlich Probleme aufwerfen.
Die Frist ist gesetzt: „Gegen Ende 2026 muss ich wissen, in welchem Bundesland ich mich als Lehrerin verbeamten möchte“, so Laura weiter. Das bedeutet im Umkehrschluss: Bis Ende 2026 führen der Bauer und die Lehrerin eine Fernbeziehung. „So habe ich also noch Zeit, um mich zu entscheiden, ob ich zu Friedrich nach Nordrhein-Westfalen ziehe.“
Eine Liebe mit Weitblick
Diese Entscheidung zeugt von einer Reife, die man in Dating-Formaten oft vermisst. Statt Hals über Kopf alles aufzugeben, bauen Friedrich und Laura auf ein solides Fundament. Sie wollen nichts überstürzen. Friedrich, der seinen Hof und die Landwirtschaft liebt, ist ortsgebunden. Laura hingegen hat mit ihrem Beruf eine gewisse Flexibilität – aber eben erst nach Abschluss ihrer Ausbildung.
Dass die beiden es ernst meinen, daran zweifelt nach den Bildern von Rügen niemand mehr. Sie nutzen die Zeit an den Wochenenden und in den Ferien, um ihre Welten zu vereinen. Friedrich, der Rekord-Bauer mit den meisten Zuschriften in der Geschichte der Staffel, hat sich ganz bewusst für Laura entschieden – gegen die Konkurrentin Selina und für eine Frau, die ihm nicht nur Paroli bieten kann, sondern auch bereit ist, sein Leben auf dem Land zu teilen, wenn die Zeit reif ist.

Fazit: Das Warten lohnt sich
Friedrich und Laura sind das beste Beispiel dafür, dass „Bauer sucht Frau“ mehr ist als nur schnelle TV-Unterhaltung. Ihre Geschichte entwickelt sich in einem gesunden Tempo weiter. Der Urlaub auf Rügen war der Startschuss für eine gemeinsame Zukunft, die vielleicht erst 2026 unter einem gemeinsamen Dach endet, aber bis dahin noch viele weitere romantische Kapitel schreiben wird.
Die Fans dürfen gespannt sein, wann Friedrich das nächste Mal auf die Knie geht – und ob es dann vielleicht um mehr als nur Spargel geht. Bis dahin genießen wir die ehrlichen Einblicke eines Paares, das zeigt: Wahre Liebe kann auch warten.
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