Es ist eine Geschichte von zwei Extremen, die doch denselben emotionalen Kern trifft: den Umgang mit dem eigenen Körper nach turbulenten Lebensphasen. Während die Welt oft nur den schönen Schein auf Instagram sieht, offenbart sich bei Laura Maria Rypa und Pietro Lombardi im Jahr 2026 ein zutiefst menschliches und verletzliches Bild. Das ehemalige Traumpaar, das durch seine leidenschaftliche On-Off-Beziehung und zwei gemeinsame Söhne verbunden bleibt, steht vor gegensätzlichen Herausforderungen. Während Pietro gegen die Pfunde kämpft, die der Herzschmerz hinterließ, ringt Laura verzweifelt um jedes Kilogramm auf der Waage.

Das neue Jahr wird oft als Zeit für Neuanfänge und gute Vorsätze genutzt. Fitnessstudios sind überfüllt, Diät-Ratgeber stürmen die Bestsellerlisten. Doch bei Laura Maria Rypa, der 30-jährigen Influencerin und zweifachen Mutter, sieht der Vorsatz für 2026 ganz anders aus als beim Durchschnitt. Ihr Ziel ist nicht weniger, sondern mehr. Ein Blick auf ihre jüngsten Instagram-Stories zeigt eine Frau, die offen mit ihrer Verletzlichkeit umgeht und ein Thema anspricht, das in unserer diätwahn-getriebenen Gesellschaft oft tabuisiert wird: den Kampf gegen das Untergewicht.

Ein gefährlicher Tiefpunkt: 47 Kilo bei 1,58 Metern

Laura Maria Rypa hat ein turbulentes Jahr hinter sich. Die Trennung von DSDS-Star Pietro Lombardi im August 2025, das Leben als alleinerziehende Mutter zweier kleiner Kinder und der ständige Druck der Öffentlichkeit haben Spuren hinterlassen – nicht nur seelisch, sondern auch körperlich. Offen wie selten zuvor teilte sie nun mit ihren Followern, dass sie im vergangenen Jahr massiv an Gewicht verloren hatte.

“Für meinen Körper war das einfach zu wenig”, gesteht sie in einer emotionalen Botschaft. Ein Satz, der aufhorchen lässt. Auf ihrem Tiefpunkt wog die zierliche Blondine, die 1,58 Meter misst, nur noch erschreckende 47 Kilogramm. Ein Gewicht, das bei vielen Fans und Beobachtern bereits die Alarmglocken schrillen ließ. Bilder zeigten sie oft sehr schmal, fast zerbrechlich. Doch Laura verschließt die Augen nicht vor der Realität. Sie hat erkannt, dass dieser Zustand weder gesund noch nachhaltig ist.

“Zunehmen – nicht schnell, sondern richtig”, lautet ihr Mantra für die kommenden Monate. Es geht ihr nicht darum, sich wahllos Kalorien hineinzustopfen, sondern ihren Körper wieder aufzubauen, ihn zu nähren und zu stärken. Am Sonntag präsentierte sie stolz einen ersten Zwischenerfolg: Ein Foto ihrer Waage zeigte 49,6 Kilogramm an. Was für viele nach wenig klingt, ist für Laura ein Meilenstein. Anfang des Monats waren es noch 800 Gramm weniger. “Ich bin eigentlich kein Fan davon, sich zu wiegen”, betonte sie, “weil die Zahl auf der Waage am Ende nur eine Zahl ist. Viel wichtiger ist es, dass ihr euch in eurem Körper wohlfühlt.”

Der Kampf um Stärke und Selbstliebe

Diese Aussage ist kraftvoll. Sie verschiebt den Fokus von der reinen Ästhetik hin zum Wohlbefinden. Laura erklärt, dass sie von Natur aus schmächtig gebaut sei, was sie auch an sich möge. Doch die Grenze zwischen “zierlich” und “zu dünn” ist schmal und wurde im Stress des letzten Jahres überschritten. Ihr Ziel für die nahe Zukunft ist klar definiert: Drei weitere Kilogramm sollen noch drauf.

Aber es ist nicht nur das Gewicht, das zählt. Es ist die Botschaft dahinter: “Mir ist es wichtig zu zeigen, dass nicht immer alles leicht, schön oder perfekt ist.” In einer Welt, in der Filter und Photoshop das Bild der Realität verzerren, ist dieses Geständnis erfrischend ehrlich. Laura möchte keinen Druck aufbauen, sondern ein “gutes Gefühl” haben. Sie will “stärker und gesünder” werden. Um dies zu erreichen, setzt sie auf eine bewusste Ernährung mit stärkenden Mahlzeiten und gezieltem Kraftsport. Ihre Follower nimmt sie auf diese Reise mit, zeigt Teller voller nahrhafter Speisen und Videos aus dem Fitnessstudio. Es ist eine Reise zurück zu sich selbst, ein “bei mir ankommen”, wie sie es selbst beschreibt.

Pietro Lombardi: Die Kehrseite der Medaille

Während Laura um jedes Kilo kämpft, sieht die Welt bei ihrem Ex-Verlobten Pietro Lombardi (33) ganz anders aus. Der Sänger, bekannt für seine offene und herzliche Art, kämpft ebenfalls – aber gegen die Kilos. Seit der schmerzhaften Trennung im Sommer 2025 hat sich sein Körper verändert, und das nicht in die Richtung, die er sich gewünscht hätte.

“Ich habe in den letzten drei, vier Monaten wirklich 15 Kilo zugenommen”, offenbarte Pietro schonungslos ehrlich Ende Dezember. 15 Kilogramm in so kurzer Zeit – das ist eine massive körperliche Veränderung, die oft ein Spiegelbild der seelischen Verfassung ist. Pietro macht keinen Hehl daraus, dass er sich in seiner Haut aktuell nicht wohlfühlt. “Ja, ich fühle mich sehr unwohl in meinem Körper, aber ich werde und muss etwas ändern”, so seine kämpferische Ansage an sich selbst und seine Fans.

Kummerspeck und seelische Blockaden

Pietros Geschichte ist klassisch und doch tragisch. Nach dem Beziehungsende fiel er in ein Loch. Die Motivation für Sport und gesunde Ernährung, die er in der Vergangenheit oft an den Tag gelegt hatte, verschwand. Stattdessen übernahmen “Fressattacken” die Kontrolle. “Manchmal gibt es eine Blockade im Kopf”, erklärt er. Er wollte zum Sport, wollte gesund leben, doch die Psyche spielte nicht mit. Essen wurde zum Tröster, zur Flucht vor den negativen Gefühlen.

Es ist das Phänomen des “Kummerspecks”, das hier in aller Härte zuschlägt. Während manche Menschen bei Stress – wie Laura – den Appetit verlieren, versuchen andere, die emotionale Leere zu füllen. Pietro gehört zur zweiten Kategorie. Doch der Sänger wäre nicht Pietro Lombardi, wenn er nicht auch hier den Kampfgeist wiederfinden würde. Er hat bereits begonnen, wieder Sport zu treiben, und dokumentiert dies auf Instagram. Er denkt sogar laut über medizinische Unterstützung wie die “Abnehmspritze” nach, was zeigt, wie hoch der Leidensdruck ist.

Verbunden im Schmerz, getrennt im Ziel

Die Ironie des Schicksals könnte kaum größer sein. Hier sind zwei Menschen, die sich einst liebten, die zwei Kinder teilen und eine gemeinsame Geschichte haben. Beide leiden unter den Nachweben ihrer Trennung, beide manifestieren ihren Stress über ihren Körper – nur in völlig entgegengesetzte Richtungen. Laura wird weniger, Pietro wird mehr.

Es zeigt, wie unterschiedlich Menschen Trauer und Stress verarbeiten. Und es zeigt, dass Körpergewicht oft viel mehr ist als nur Kalorienbilanz. Es ist Psychologie. Pietro spricht trotz allem in den höchsten Tönen von seiner Ex-Verlobten. Es scheint kein böses Blut zu geben, nur viel Schmerz und die Herausforderung, sich in einem neuen Leben zurechtzufinden.

Ein Signal an die Öffentlichkeit

Die Offenheit beider Stars ist wichtig. Sie entstigmatisiert Gewichtsprobleme in beide Richtungen. Laura zeigt, dass “dünn sein” nicht immer “glücklich sein” bedeutet und dass Untergewicht eine ernsthafte Belastung sein kann. Pietro zeigt, dass auch Männer unter emotionalem Essen leiden und dass es keine Schande ist, zuzugeben, dass man die Kontrolle verloren hat.

Für 2026 haben sich beide viel vorgenommen. Sie wollen an sich arbeiten, nicht für die anderen, sondern für ihr eigenes Spiegelbild und ihre Gesundheit. Es bleibt zu hoffen, dass sie auf diesem Weg nicht nur ihre körperlichen Ziele erreichen, sondern auch ihren inneren Frieden wiederfinden. Denn am Ende des Tages ist die Zahl auf der Waage – ob 49 oder 100 Kilo – wirklich nur eine Zahl. Was zählt, ist das Herz, das darin schlägt. Und das scheint bei beiden, trotz aller Risse, am rechten Fleck zu sitzen.

Wir werden Laura und Pietro weiter auf ihrem Weg begleiten. Wird Laura ihre drei Kilo zunehmen und sich wieder stark fühlen? Wird Pietro seinen inneren Schweinehund besiegen und die 15 Kilo wieder abtrainieren? Eines ist sicher: Sie sind nicht allein. Tausende ihrer Fans kämpfen ähnliche Kämpfe und finden in der Ehrlichkeit ihrer Idole Trost und Motivation. Es ist ein Jahr der Transformation – für Laura, für Pietro und vielleicht für uns alle.