Der juristische Schlagabtausch zwischen dem Comedian Oliver Pocher und dem TV-Moderator Christian Düren entwickelt sich zunehmend zu einem der brisantesten Medienprozesse des Jahres. Was als Streit unter Prominenten begann, weitet sich nun zu einer handfesten gerichtlichen Auseinandersetzung aus, die tief in die Privatsphäre eindringt und potenzielle Abgründe der Branche offenbart. Das Landgericht Köln hat nun den nächsten Verhandlungstag auf den 14. Januar 2026 terminiert – und die Liste der geladenen Zeugen verspricht Zündstoff.

Der Kern des Konflikts: Ein Video und schwere Vorwürfe
Im Zentrum der Auseinandersetzung steht ein Vorwurf, der schwerwiegender kaum sein könnte: Erpressung und gezielte Rufschädigung. Oliver Pocher beschuldigt Christian Düren, im Besitz eines hochsensiblen privaten Videos gewesen zu sein und dieses instrumentalisert zu haben. Bei dem Videomaterial handelt es sich keineswegs um harmlose Aufnahmen, sondern um Dokumentationen einer privaten Eskalation.
Wie aus Gerichtskreisen zu vernehmen ist, soll das Video einen heftigen Streit zwischen Oliver Pocher und seiner Ex-Frau Amira Aly zeigen. Die Beschreibungen des Inhalts sind alarmierend: Es ist von einer Situation die Rede, in der die Auseinandersetzung nicht nur verbal, sondern auch handgreiflich wurde. Für Pocher ist die Existenz dieses Videos und dessen Verbreitung ein massiver Eingriff in seine intimste Privatsphäre.
Doch der Vorwurf geht weiter. Pocher behauptet, Düren habe dieses Material nicht nur besessen, sondern aktiv genutzt, um ihm, Pocher, beruflich massiv zu schaden. Die Anschuldigung lautet, der “taff”-Moderator habe das Video Entscheidungsträgern und Verantwortlichen in der TV-Branche gezeigt oder zumindest detailliert davon berichtet. Das angebliche Ziel: Zu verhindern, dass Oliver Pocher weitere TV-Engagements erhält. Sollte sich dieser Vorwurf der gezielten beruflichen Sabotage bewahrheiten, hätte dies weitreichende Konsequenzen für alle Beteiligten.
Dürens Verteidigung: “Ich habe es gelöscht”
Christian Düren hingegen wehrt sich vehement gegen diese Darstellung. Bereits zum Prozessauftakt bezog er klar Stellung und wies die Anschuldigungen als haltlos zurück. Seine Version der Geschehnisse klingt deutlich harmloser. Er gab zu Protokoll: “Ich habe mit meiner Partnerin darüber gesprochen, das war’s, und habe es bald gelöscht.”
Düren beharrt darauf, dass er das brisante Material weder als Druckmittel eingesetzt noch an Dritte weitergeleitet habe. Die zentrale Frage, die das Gericht nun klären muss, ist also: War es ein kurzes Gespräch unter Partnern oder eine strategische Platzierung von belastendem Material in der Medienbranche? Aussage steht gegen Aussage, und genau hier kommen die neuen Zeugen ins Spiel.
Prominente Zeugenliste: Annemarie Carpendale im Fokus
Um Licht ins Dunkel zu bringen, hat das Gericht nun entschieden, weitere Personen zu befragen, die im Umfeld von Christian Düren agieren. Die Ladung dieser Zeugen erhöht den medialen Druck auf das Verfahren enorm, denn es handelt sich um bekannte Gesichter.
Besonders die Ladung von Annemarie Carpendale sorgt für Aufsehen. Die beliebte Moderatorin steht seit 2017 gemeinsam mit Christian Düren für das ProSieben-Magazin “taff” vor der Kamera. Sie gilt als enge Kollegin und Vertraute. Das Gericht wird sie voraussichtlich dazu befragen, ob Düren ihr das Video gezeigt, es ihr weitergeleitet oder mit ihr über den Inhalt in einer Weise gesprochen hat, die Pochers Vorwürfe stützt. Ihre Aussage könnte entscheidend sein, um die Glaubwürdigkeit ihres Kollegen zu untermauern – oder sie zu erschüttern.
Neben Carpendale wurde auch der Filmproduzent Pierre Uebelhack als Zeuge benannt. Uebelhack, der in der Öffentlichkeit unter anderem als früherer Lebensgefährte von Lilly Becker bekannt ist, soll ebenfalls zur Klärung des Sachverhalts beitragen. Auch bei ihm geht es um die Kernfrage: Hat er das Video gesehen? Wurde es ihm angeboten?
Rückblick: Was bisher geschah
Der Prozessverlauf zeigt bereits jetzt, wie komplex die Beweisführung ist. Schon im November wurde mit Georg Kappenstein ein erster Zeuge aus der Medienbranche vernommen. Der TV-Produzent, bekannt durch den “Quatsch Comedy Club”, lieferte eine Aussage, die beide Seiten unterschiedlich interpretieren könnten.
Kappenstein bestätigte zwar, dass er durch Christian Düren von der Existenz des Videos erfahren habe. Dies stützt zumindest den Teil von Pochers Darstellung, dass Düren über das Material sprach. Allerdings gab Kappenstein auch an, das Video selbst weder gesehen zu haben noch Kenntnis davon zu haben, dass es an andere weitergegeben wurde. Diese Aussage war für Düren entlastend, reichte aber offensichtlich nicht aus, um den Fall abschließend zu klären. Daher nun die Ausweitung der Beweisaufnahme.

Ein Prozess um mehr als nur Klatsch
Was auf den ersten Blick wie ein typischer Promi-Zickenkrieg wirkt, berührt bei genauerem Hinsehen fundamentale juristische und ethische Fragen. Es geht um die Grenzen der Berichterstattung und des privaten Austauschs in einer Branche, die von Informationen lebt.
Für Oliver Pocher steht viel auf dem Spiel. Er kämpft nicht nur um seinen Ruf, sondern auch gegen das Gefühl, im privaten Raum überwacht und verraten worden zu sein. Seine aggressive Vorgehensweise vor Gericht zeigt, wie sehr ihn der Vorfall belastet. Er will ein Exempel statuieren, dass private Aufnahmen, egal wie brisant, nicht als Waffe im Konkurrenzkampf eingesetzt werden dürfen.
Für Christian Düren ist die Situation ebenfalls brenzlig. Der Vorwurf der Erpressung ist strafrechtlich relevant, aber auch der Vorwurf des unkollegialen Verhaltens und der Intrige könnte sein Image als sympathischer Moderator nachhaltig beschädigen. Sollte nachgewiesen werden, dass er intimes Material über einen Kollegen verbreitet hat, um dessen Karriere zu schaden, wäre er in der Branche wohl isoliert.
Ausblick auf den 14. Januar 2026
Der kommende Verhandlungstag im Januar wird mit Spannung erwartet. Das öffentliche Interesse ist riesig, da der Fall einen seltenen Einblick hinter die Kulissen der schillernden TV-Welt gewährt. Wenn Annemarie Carpendale und Pierre Uebelhack in den Zeugenstand treten, geht es nicht mehr nur um “Er hat gesagt, sie hat gesagt”. Es geht um knallharte Fakten.
Wird Carpendale ihren langjährigen Kollegen schützen? Oder wird sie sich gezwungen sehen, belastende Details preiszugeben, um sich nicht selbst dem Vorwurf der Falschaussage auszusetzen? Die Dynamik zwischen den Beteiligten ist unberechenbar.
Klar ist nur eines: Dieser Rechtsstreit ist noch lange nicht vorbei. Er ist ein Lehrstück über Vertrauen, Verrat und die brutalen Mechanismen der Unterhaltungsindustrie. Bis zum Urteil gilt für Christian Düren selbstverständlich die Unschuldsvermutung, doch der Schatten, den dieser Prozess wirft, wird lang sein. Medienbeobachter und Fans werden am 14. Januar genau hinsehen, wenn in Köln die nächste Runde im Duell Pocher gegen Düren eingeläutet wird.
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