[Musik] Es ist kaum zu glauben, aber obwohl Richard Rawings mit der TVS Show Fast and Laut weltweit bekannt wurde und seine Garage zu einer der berühmtesten Schrauberhallen der Welt machte, gibt es einen Teil seines Imperiums, den kaum jemand je zu Gesicht bekam. Eine private Halle versteckt hinter dem Gasmkey Hauptgebäude in Dallas.
Keine Kameras, keine Besucher, keine Social Media Posts, nur Richard, seine Erinnerungen und die Autos, die ihm wirklich etwas bedeuten. Dieser Ort ist mehr als nur eine Garage. Es ist ein Tresor, ein Zeitkapsel für seine Vergangenheit, seine Misserfolge, seine Siege und die Maschinen, die ihn auf seinem Weg begleitet haben.
Los geht’s mit dem Fahrzeug, dass man wohl als das Kronjuwel seiner Sammlung bezeichnen kann. Ein Auto, das nicht nur durch seine Technik, sondern auch durch seine symbolische Bedeutung glänzt. Der 1968er Shelby Mustang GT500. Wenn es ein Fahrzeug gibt, das Richard Rawings nicht nur als Sammlerstück, sondern als Teil seiner Identität betrachtet, dann ist es ohne Zweifel der 1968er Shelby Mustang GT500.
Dieses Auto ist nicht einfach nur ein Stück amerikanischer Ingenieurskunst. Es ist eine lebendige Legende, die den Geist des klassischen Muscle Car Zeitalters verkörpert und gleichzeitig Rawings eigenen Werdegang widerspiegelt. Während viele andere Fahrzeuge in seinem Besitz kommen und gehen, bleibt der GT500 unangetastet.
Ein emotionaler Anker in einer schnellbigen Welt. Dieser Mustang ist kein Showcar, das nur für den roten Teppich poliert wird. Vielmehr hat Rawlings ihn über Jahre hinweg modifiziert, verbessert und doch in seiner Seele unangetastet gelassen. Das Herzstück, ein originaler 42 Kubikzoll Cobra V8, der heute dank aufwendiger Modifikationen weit über den Werksspezifikationen liegt.
Individuell gefertigte Krümmer, ein überarbeitetes Kühlsystem, verstärktes Getriebe. Dieser GT500 ist eine Kampfansage auf Rädern, bereit sowohl für die Straße als auch für die Wüste. Rollings wollte nie, dass dieses Auto einfach in einer Ecke verstaubt. Er sagt: “Muscle Cars sind zum Fahren da, nicht zum Ausstellen.
” Doch der emotionale Wert dieses Fahrzeugs geht noch weit über die Technik hinaus. Optisch erinnert der Wagen stark an den Highland Green Mustang GT Fastback, den Steve McQueen im Kultfilm Bullet fuhr. Ein bewusst gewählter Stil. Rawlings verehrt McQueen, den King of Cool, seit seiner Jugend.
Der GT500 ist für ihn mehr als ein Fortbewegungsmittel. Er ist eine Homage an einen Mann, der ihn als Kind inspirierte und dem er heute in Sachen Coolness vielleicht näher ist, als er selbst je gedacht hätte. Der 1977 Pontiac Firebird Transm, die Zeitmaschine seiner Jugend. Zwischen all den millionenschweren Klassikern, Hotrods und exotischen Einzelstücken in Richard Rawings geheimer Garage steht ein Auto, das auf den ersten Blick vielleicht unscheinbar wirkt.
Ein schwarzer 1900 Siziumseger Pontiac Firebird Transm. Doch wer glaubt, dass dieses Fahrzeug nur ein weiteres Muscle Car in einer Sammlung voller PS Giganten ist, der irrt gewaltig. Für Rawings ist dieser Wagen eine echte Zeitmaschine, eine Rückfahrkarte in die Jahre, in denen der Traum vom eigenen Imperium noch eine wage Hoffnung war.
Damals als Freiheit bedeutete mit heruntergelassenen Fenstern und guter Musik im Ohr durch die texanische Abendsonne zu fahren. Der Trans Am war Rawings Highschool Auto. Nicht genau dieser, aber ein identisches Modell. Und als er Jahre später genug Mittel und Kontakte hatte, machte er sich auf die Suche nach exakt diesem Typ, mit allen Details, wie sie in seiner Erinnerung verankert waren.
Der Wagen, den er heute besitzt, ist kein Zufallsfund. Es war eine gezielte Jagd nach einem Stück Vergangenheit. Tetops, check. Viergang Schaltgetriebe muss sein. Schwarzer Lack natürlich. Das Ziel war nicht den besten Transam auf dem Markt zu finden, sondern genau den, der sich so anfühlt wie damals.
Technisch ist dieser Transam eher zurückhaltend. Während andere Fahrzeuge in seiner Sammlung hochgezüchtet, umgebaut oder radikal modifiziert wurden, bleibt dieses Modell weitgehend im Originalzustand. Kein modernes Fahrwerk, keine überdimensionale Anlage, kein Carbon Tuning. Für Rawings hat dieser Wagen gerade deshalb so viel Charm, weil er so geblieben ist, wie er ihn in Erinnerung hat.
Jedes Detail von den Sitzen bis zu den Schaltern wirkt wie eingefroren in der Zeit, als würde man die Tür aufmachen und direkt in das Jahr 1977 zurückspringen. Der 1951 vor Duck Hotrod Geschichte mit Heimatverbundenheit. In der Ecke von Rawings geheimer Garage steht ein tiefblauer 1951 Vordac, ein Hot Rod, wie man ihn heute kaum noch sieht.
Was ihn so besonders macht, ist nicht nur seine kraftvolle Präsenz, sondern die Geschichte, die in ihm steckt. Eine Geschichte von Nachkriegszeit, Tuningkultur und tiefer Verbundenheit mit Dallas, Texas. Der Villac ist eine echte Ikone der Hotrodszene. Die Idee entstand in den 1950er Jahren, als Bassler erkannten, dass man die leichten Fordkarosserien mit den deutlich stärkeren Cadelec V1 Motoren kombinieren konnte.
Das Ergebnis war ein Straßenfahrzeug, das sowohl optisch beeindruckte als auch auf der Viertelmeile mithalten konnte. Rollings Exemplar bleibt dieser Tradition treu. Unter der Haube wärkelt ein massiver Cadelec V8, der dem Wagen einen ungezähmten Charakter verleiht, laut, roh und authentisch. Was diesen Vorder aber von anderen unterscheidet, er hat Dallas nie verlassen, gebaut in einem Werk unweit der heutigen Gas Monkey Garage, von einer lokalen Werkstatt zum Hotrodgebaut und bis heute in derselben Region gefahren. Dieser Wagen ist ein rollendes Stück Heimatgeschichte. Für Rawlings, der selbst in Dallas aufwuchs, ist genau das der Grund, warum dieses Auto einen besonderen Platz in seiner Sammlung hat. Er hat den Wagen restaurieren lassen, aber nie übermodernisiert. Keine kitschigen Umbauten, keine Show and Shinem Mods. Stattdessen Patina, Charakter und eine klar erkennbare Herkunft. Und obwohl Rawlings oft Fahrzeuge verkauft, ist er
sich bei diesem Vordelack sicher, er bleibt, denn dieses Auto ist mehr als ein Klassiker. Es ist ein Zeitzeuge und ein Bindeglied zwischen Rawings Wurzeln und seinem heutigen Erfolg. Der Zimmer Quicksilver Luxusität mit Fieroher Herz. Mitten in einer Sammlung, die von lauten Motoren und maskulinem Design dominiert wird, steht plötzlich ein Fahrzeug, das wirkt wie ein Fremdkörper.
Und doch passt es perfekt zu Richard Rawlings, der Zimmer Quicksilver. Weißrot lackiert, mit langezogenen Linien und auffälligem Chrom. Ein Auto, das irgendwo zwischen exzentrischem Luxus und 80er Jahre Kitsch schwebt und genau das macht es so faszinierend. Technisch basiert der Quicksilver auf einem Pontiac Fiero, einem sportlichen, aber eher unscheinbaren Mittelklassewagen aus den 80ern.
Doch was Zimmer daraus machte, ist bemerkenswert. Der Radstand wurde verlängert, das Chassis komplett umgebaut. Das Interieur bekam italienisches Leder, Echtholzverkleidungen und dicken Teppich. Aus einem Alltagsauto wurde ein Luxusgleiter zu einem Preis, der damals dem eines Porsche gleich kam. Rund 48 000$ im Jahr 194, heute wären das über 100.000.
Rawlings fand dieses seltene Exemplar Anfang 2020 mit weniger als 500 Meilen auf dem Tacho. Ein echtes Zeitkapselauto, das Jahrzehnte in einer Garage verbracht hatte. Genau das liebt er. Fahrzeuge, die Geschichten erzählen, auch wenn sie nie Rennstrecken gesehen haben. Für ihn ist der Quicksilver ein Symbol für eine Era, in der Automobilhersteller noch mutige Experimente wagten, egal wie schräg sie wirkten.
2022 verkaufte Rawings den Wagen bei einer Auktion mit sattem Gewinn. Und obwohl der Quicksilver heute nicht mehr in seiner Sammlung steht, bleibt er ein Paradebeispiel für Rawings Sammelfhilosophie. Es geht nicht nur um Leistung oder Wert, es geht um Charakter. Und der Quicksilver hatte davon mehr als genug.
Der Rolls-Royce Cornish. Britische Eleganz im Land der Muscle Cars. Zwischen Shelby Mustangs, Hot Rods und feuerspuckenden V8 Monstern wirkt er fast wie ein Gentleman auf einem Biker Treffen. Richard Rawlings Rolls-Royce Corn aus den 1960er Jahren. Ein Fahrzeug, das in seiner Sammlung besonders auffällt.
Nicht durch Lautstärke oder Leistung, sondern durch seine leise Eleganz. Für Rawllings ist dieser Wagen mehr als nur ein Kontrast. Er ist ein erfüllter Kindheitstraum. Als Schüler sah er einmal ein Foto des Kornische in einer Zeitschrift. Das geschwungene Design, die lange Motorhaube, das luxuriöse Interieur. Alles daran symbolisierte für ihn etwas, das unerreichbar schien.
Doch Jahrzehnte später, als sich sein finanzieller Erfolg einstellte, griff er zu. Und obwohl Rawings eher für rauhe Schraubergaragen als für englische Landgüter bekannt ist, passt dieser Rolls-Royce perfekt in seine Sammlung. nicht wegen seiner Herkunft, sondern wegen seiner Bedeutung. Der Corn ist nahezu im Originalzustand.
Rawings hat bewusst auf Umbauten verzichtet, nur notwendige Reparaturen wurden durchgeführt, denn für ihn ist dieser Wagen nicht zum Fahren auf der Viertelmeile gedacht. Er steht für etwas anderes: Würde, Gelassenheit und den Beweis, dass man auch als Adrenalinjunkybewusstsein haben kann.
Unter der Haube arbeitet ein 6,77 l V8, der zwar nicht mit PS pralt, aber dafür mit kultivierter Kraft überzeugt. Im Innenraum handgefertigtes Wahnushsholz, butterweiches Leder, ein Oldscho Audiosystem, alles auf britischem Topniveau. Der Kniche ist nicht das lauteste Auto in der Sammlung, aber vielleicht das ehrlichste. Für Rawings ist dieses Auto eine Pause, ein Cruiser, wenn die Welt zu hektisch wird und deshalb bleibt er. So wie er ist.
Ein stilles Denkmal für Träume, die sich spät, aber wunderschön erfüllen. Der Lamborghini Countach. Hollywood Träume auf vier Rädern. In einer Garage voller amerikanischer Ikonen sticht ein Auto besonders hervor. Tiefchwarz, keilförmig, radikal. Richard Rawings Lamborghini Count 25th Anniversary Edition.

Dieses Fahrzeug ist nicht nur eine italienische Designoffenbarung, sondern für Rawings ein ganz persönliches Symbol für Geschwindigkeit, Rebellion und eine Kindheitserinnerung, die mit quietschenden Reifen und Filmzitaten verbunden ist. Der Counter ist ein Mythos. Kein Auto symbolisiert den automobilen Exzess der 1980er Jahre so sehr wie dieser Supersportler aus Santagat Bolognese.
Doch Rawlings entschied sich nicht zufällig für das 25th Anniversary Modell von 1989. Er suchte gezielt nach einem Fahrzeug, das dem legendären Lamborghini aus dem Film The Cannon Ball Run ähnelt, jener schwarzen Rakete, mit der Adrianne Barbeau und Terra Buckman in der Eröffnungsszene quer durch Amerika rasen.
Für Rawings war das nicht nur Kino, sondern Inspiration pur. Zwar war das Originalfahrzeug aus dem Film nie erhältlich, aber der Count in Rawings Besitz kommt ihm optisch sehr nah und trägt den Geist dieses Klassikers in sich. Mit seinem V12 Saugmotor, den brutalen Proportionen und dem völligen Verzicht auf elektronische Hilfsmittel gilt der Countach als einer der letzten echten analogen Supersportwagen.
Fahren ist hier kein Gleiten. Es ist Arbeit, Adrenalin und jedes Mal ein kleines Abenteuer. Auch die Verbindung zur realen Cannon Ball Welt ist mehr als Filmromantik. Rawling selbst stellte einst mit Dennis Collins einen inoffiziellen Rekord auf, als sie in einem Ferrari 550 Maranello die Strecke von New York nach Los Angeles in weniger als 32 Stunden durchfuhren.
Der Countouch ist damit nicht nur eine Homage an einen Film, sondern auch ein Denkmal für Rawings eigenen Mythos. Heute wird der Wagen auf über 700.000 $ geschätzt. Doch für Rawings ist er unbezahlbar, denn er verkörpert, wie er sagt, den Wahnsinn, der mich überhaupt erst antreibt. Und das ist bei einem Auto, das aussieht wie ein UFO auf Rädern, wohl das ehrlichste Kompliment, dass man machen kann.
Der 1965 Mustang Fastback, das allererste Auto, das alles veränderte. Tief hinten in der geheimen Garage von Richard Rawlings, dort, wo kein Kamerateam je gefilmt hat, steht ein Auto, das auf den ersten Blick fast vergessen wirkt. Der Lack ist stumpf, eine Scheibe gesprungen, die Sitze zerrissen, das Armaturenbrett verblasst.
Und doch ist es das wahrscheinlich emotionalste Fahrzeug in seiner gesamten Sammlung, ein 1964er Ford Mustang Fastback. Sein allererstes Auto. Für Rawings ist dieses Mustangpjekt nicht einfach ein altes Wrack. Es ist der Anfang, der Ursprung seiner Reise. Gekauft zu einer Zeit, als Geld knapp war, Träume aber groß.
Er war Barkeeper, machte Gelegenheitsjobs, sparte jeden Dollar, um sich diesen Mustang zu leisten. Und als er ihn endlich nach Hause fuhr, schwor er sich: “Dieses Auto werde ich nie verkaufen.” Bis heute hat er Wort gehalten. Was auffällt, er hat ihn nie restauriert. Obwohl Rawings mittlerweile Zugriff auf die besten Teile, Mechaniker und Werkstätten der Welt hat, blieb dieser Mustang unangetastet.
Warum? Weil er so riecht, so klingt, so aussieht wie damals. Noch immer liegen Kiesel vom Parkplatz der Kneipe auf den Fußmatten, in der er früher arbeitete. Noch immer ist das Lenkrad abgenutzt von langen Fahrten durch die Nacht mit Träumen von einer eigenen Werkstatt im Kopf. Er sagt selbst: “Wenn ich ihn restauriere, ist es nicht mehr mein Auto.

Für ihn wäre es wie eine Erinnerung zu überschreiben, denn genau das ist dieser Mustang, eine Zeitkapsel. Ein mechanisches Tagebuch aus den 90ern, das nicht in Hochglanz strahlen muss, um wertvoll zu sein. Und vielleicht ist das der wahre Kern seiner Sammlerphilosophie. Nicht jedes Auto muss glänzen.
Manche sollen einfach nur bleiben, wie sie waren. Dieser Mustang ist nicht für Shows, nicht für den Verkauf, nicht fürs Fernsehen. Er ist für ihn. Für die leise Erinnerung daran, wo alles begann. Mit ölverschmierten Händen, einem rostigen Wagen, aber einem glasklaren Ziel. M.
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