Stell dir vor, jemand erzählt dir, es gibt einen Mann, der alles getan hat, was dich eigentlich [musik] umbringen sollte. Drogen, Unfälle, Nächte, die nie enden. Und ausgerechnet, [musik] dieser Mann sitzt 2025 in einer ruhigen Villa in Connecticut, besitzt Häuser in der Karibik, Gitarren im Millionen wert und verdient im Schlaf mehr Geld, als die meisten Menschen in ihrem ganzen Leben sehen. Dieser Mann heißt Keith Richards.
Für [musik] viele ist er der unzerstörbare Gitarrist der Rolling Stones. Für seine Bank ist er etwas anderes. Eine Maschine, die seit sechs Jahrzehnten [musik] Geld druckt. Doch hinter den Zahlen steckt eine Geschichte, mit der kaum jemand gerechnet hätte und ein Geheimnis, das erklärt, warum er seinen größten Schatz [musik] bis heute nicht hergibt.
Wenn es etwas gibt, das fast so absurd gealtert ist wie Keith Richards selbst, dann [musik] ist es sein Vermögen. 2025 wird sein Nettovermögen auf rund 600 [musik] Millionen Dollar geschätzt. Keine Fantasiezahl aus Fanporen, sondern das Ergebnis von Jahrzehnten [musik] als Motor einer der erfolgreichsten Bands der Geschichte.
Klugen Entscheidungen und Erweigerung sein Lebenswerk [musik] in einen einzigen Check zu verwandeln. Das Fundament dieses Reichtums liegt dort, wo seine Geschichte begann, bei den Rolling Stones. [musik] Seit den 60er Jahren haben sie die Welt nicht nur Beschallt, sondern auch ein Geschäftsmodell definiert mit über 200 Millionen verkauften Tonträgern, Weltourneen, Merchandising und einem der wertvollsten Musikkataloge [musik] überhaupt und mittendrin Keith nicht als schmückendes Beiwerk, sondern als Co-autor zahlreicher Hymnen, die bis heute im Radio laufen, in Filmen, Serien und Werbespots auftauchen. Jeder [musik] Stream, jede Radiosendung, jede Werbung, die I can’t get no satisfaction. Angie Gimmy Shelter oder Paint it Black nutzt, schickt wieder ein paar Dollar in seine Richtung. Für ihn ist [musik] das kein Lottwinn, sondern eine Art stiller Puls. Die Songs arbeiten für ihn, auch wenn er irgendwo in seiner Bibliothek sitzt und liest. Branchenkenner schätzen, dass allein aus Songwriting [musik] Tantemen jedes Jahr Millionen auf seinem Konto
landen. Geld, das er verdient hat, indem er in verrauchten Studios Akkorde geschichtet und Riffs geschrieben hat, die längst zu kulturellen Geräuschen geworden sind. Wer glaubt, dieser Strom sei irgendwann versiegt, hat die letzten [musik] Jahre verpasst. Als die Rolling Stones 2023 Hackney Diamonds veröffentlichten, hätte das auch ein peinlicher Nachklapp werden können.
Ein nostalgischer Versuch, der an der Gegenwart vorbei rauscht. Stattdessen passierte das Gegenteil. Das Album schoss in zahlreichen Ländern an die Spitze [musik] der Charts, gewann 2025 sogar den Grammy als bestes Rockalbum und bewies, dass die Marke Rolling Stones auch nach sechs Jahrzehnten noch [musik] mehr ist als ein Logo auf T-Shirts.
Jeder neue Song, jedes neue Album verlängert den Wert des alten Katalogs. Der Effekt ist brutal simpel. Je sichtbarer Sie bleiben, desto mehr klicken Fans auf alte Titel. Streams [musik] steigen, Lizenzdeals werden wahrscheinlicher, der Backkatalog gewinnt an Wert. Aus Nostalgie wird [musik] ein erneuter Schub für das Vermögen eines Mannes, der eigentlich längst in irgendeinem Mythos [musik] verschwunden sein sollte.
Doch Keith Richards ist immer noch da und er kassiert immer noch. Die Straße war schon immer der wahre Prüfstein für [musik] die Stones. Studio ist eine Sache, Stadien sind eine andere. Als sie mit der No Filtertour ab 2017 wieder durch die Welt zogen, wirkte es für viele wie eine Abschiedsrunde. In Wahrheit erwies sich die Tour als einer der bestlaufenden Geldautomaten der Musikgeschichte.
Über die gesamte [musik] Laufzeit bis 2021 spielte No Filter mehr als eine halbe Milliarde Dollar ein. Pro Abend flossen Summen im achtstelligen Bereich durch Kassen, Ticketportale und VIP Lounges. Keith Richards stand dabei nicht nur dekorativ auf der Bühne. Er war mit Eigentümer an diesem rollenden [musik] Unternehmen.
Tickets, VIP, Merch, exklusive Streamingrechte. Jedes volle [musik] Stadion war eine weitere Null auf der Abrechnung. Für ihn bedeuteten allein die letzten Tourjahre noch einmal Einnahmen in Höhe von dutzenden Millionen. Und selbst als die Band später mit dem Hackney Diamonds Tour [musik] in Nordamerika unterwegs war, bestätigte sich das gleiche Muster.
Alte Männer, neue Rekorde. Für Außenstehende wirkt es wie eine späte Belohnung. Für Keith ist es eher eine Verlängerung der Schicht. Er arbeitet immer noch, er verdient immer noch und er lässt die Maschine [musik] bewusst weiterlaufen. Trotzdem wäre es zu kurz gegriffen, Keith Richards nur als Mitarbeiter eines riesigen Rockkonzerns zu sehen.
Zwischendurch ist er immer wieder ausgestiegen, aber nie, um wirklich Pause zu machen. Seine Soloprjekte sind keine gigantischen Milliardenräder, doch sie haben seinen Markenkern geschärft. Alben wie [musik] Talk is Cheep, Main Offender und Crossy Heart trafen auf ein Publikum, das ihn nicht nur als Teil von Mick und Kie sehen wollte.
sondern als eigenen Erzähler. Die Verkäufe dieser Platten liegen weit hinter den Stones [musik] Zahlen. Trotzdem bringen sie bis heute Lizenzgelder ein, laufen im Radio, tauchen in Playlists auf. Dazu kommt seine Nebenband, die Expensive Vinos, die sich vom Nebenprojekt zur Kultgröße entwickelte.
Jeder dieser Schritte hat den Namen [musik] an Keith Richards zu einer Marke gemacht, die weit über das Rolling Stones Logo hinausgeht. Ein Gitarrist mit unverwechselbarem Sound. Ein Songwriter, der selbst dann [musik] spannend bleibt, wenn er neben der Hauptband eine kleine verschwitzte Bühne bespielt. Doch der vielleicht unerwartete Geldbringer in seinem [musik] Leben hat keine Seiten, kein Schlagzeug und keine Stadionlichter.
Es sind gedruckte [musik] Seiten. 2010 erschien seine Autobiografie live. Viele rechneten mit einem weiteren Rockmemoir voller Drogengeschichten, Namropping und Skandalen. Sie bekamen das auch, aber sie bekamen noch etwas anderes. [musik] Eine ungewöhnlich klare, oft humorvolle, manchmal schmerzhafte Selbstanalyse.
Das Buch schoss auf Platz 1 der New York [musik] Times Bestsellerliste, verkaufte über eine Million Exemplare im ersten Jahr und gilt bis heute als eine der [musik] besten Rockbiografien überhaupt. Der Vorschuss allein lag im Millionenbereich. Dazu kamen Tantiemen aus Hardcover, Taschenbuch, Ebook und einem Hörbuch, das ebenfalls Preise abräumte.
Für einen Mann, der jahrzehntelang eher in Studio und Tourbudgets gedacht hatte, war das eine neue Form von Reichtum. Worte statt Noten, Tantemen statt Turbus und damit nicht genug. 2014 erschien [musik] Gas and M, ein Kinderbuch über seinen Großvater, der ihm die Liebe zur Musik [musik] zeigte. Plötzlich stand der Mann, der einmal als wandelndes Symbol für Exzess galt, im Kinderbuchregal.
kein Rekordbrecher wie Live, aber erfolgreich [musik] genug, um einen weiteren Geldsturm zu eröffnen. Vor allem aber zeigte dieses Buch die Richtung, in die sich seine Geschichte im Alter verschiebt, weg vom Skandal hin [musik] zur Familiengeschichte. Doch bei all diesen Einnahmen gibt es eine Linie, die Keith Richards bisher nicht überschritten hat.
Sie trennt ihn von vielen seiner berühmten Kollegen. In den letzten Jahren verkauften Künstler wie Bruce Springsteen, Bob Dylan und viele andere ihre Musikkataloge für Summen, die fast zu real wirken. Hunderte Millionen in einem Schlag. Rechte an Songs, die plötzlich Konzernen gehören. Keith Richards [musik] und Mick Jagger hätten diese Option ebenfalls.
Vermutlich für Beträge, die selbst in einer Welt voller Superlative noch herausstechen würden. Trotzdem haben sie sich öffentlich dagegen ausgesprochen, ihren Anteil jetzt zu verkaufen. Keith soll einmal [musik] gesagt haben, der Verkauf des Katalogs sei ein Zeichen, das du aufgegeben hast, frei übersetzt.
Du erklärst deine eigene Geschichte für abgeschlossen. Für einen Mann, der noch immer neue Songs schreibt, ist das keine [musik] Option. Aus finanzieller Sicht bedeutet diese Entscheidung, dass ein enormes theoretisches [musik] Vermögen weiter im Hintergrund schlummert. Der Katalog der Stones ist ein Wert, der ständig steigt, aber auf seinen Konten noch nicht als Einmal Betrag auftaucht.
Keith [musik] verzichtet nicht auf Geld. Er entscheidet sich für Zeit, für Kontrolle, für das Recht, neue Kapitel hinzuzufügen, statt das Buch endgültig zu verkaufen. Wie lebt jemand, der so denkt? Die Antwort beginnt in einer Ecke von Western Conneticut. Kein Palast mit goldenen Toren, keine [musik] brotzige Glasvilla.
Sein Hauptwohnsitz wirkt von außen fast unspektakulär. Eine Villa in mitten von Bäumen, mehrere Hektar Land, Ruhe statt [musik] Blitzlicht. Drinnen sieht es anders aus. Wendeevoller Fotos und Gemälde von Blues Legenden, Gitarren auf Ständern. Manche so berühmt, dass sie in Museen [musik] stehen könnten, andere nur für ihn wichtig.
Räume, in denen seit Jahrzehnten Musik [musik] geschrieben, diskutiert, verworfen wurde. Ein privates Studio, in das er sich zurückzieht, [musik] wenn eine neue Idee auftaucht, wenn ein Riff im Kopf nicht verschwinden will, bis es auf Band festgehalten wurde und überall Bücher, [musik] stapelweise, Regale bis unter die Decke, Geschichte, Krimis, Philosophie, Biografien.
Keith [musik] Richards hat einmal gesagt, Bücher fordern nichts von dir, sie reden nur, wenn du bereit bist zuzuhören. Für einen Mann, [musik] der sein Leben lang angeschrienen wurde, verjubelt, verhaftet, kritisiert, ist das vielleicht der größte Luxus. [musik] Ein Raum, in dem gedruckte Stimmen sprechen, wenn er will.
Das genaue Gegenteil dieser stillen Welt liegt viele Flugstunden entfernt in der Karibik. Auf Parrot K, [musik] einer privaten Insel der Turks und Cikos Gruppe, besitzt er eine Villa direkt am Meer. Ein Rückzugsort, den man eher einem zurückgezogenen Schriftsteller als [musik] einem Rockstar zuschreiben würde, wenn man die Gitarre auf seiner Veranda nicht sehen würde.
Das Haus selbst ist barfuß freundlicher Luxus. [musik] viel Holz, offene Räume, Blick auf türkisfarbenes Wasser. Kein prunkvoller Palast. Eher [musik] ein sehr teurer Ort, an dem jemand versucht, das Leben zu verlangsamen. Einheimische berichten, wie er dort barfuß sitzt, [musik] Gitarre spielt, die Flasche rum in Reichweite, der Wind als Metronom.
Man könnte sagen, er schreibt dort keine [musik] Songs im klassischen Sinne. Er lässt sie passieren. Manchmal bleibt ein Riff, manchmal nur ein Gefühl. Für ihn ist diese Insel nicht nur Urlaub. Sie ist eine Gegenbewegung [musik] zu dem Lärm, der ihn jahrzehntelang begleitet hat. Nach Polizei, Paparazzi und inneren Dämonen bekommt [musik] er hier das, was er früher nie hatte.
Stille, die er selbst dosiert. Bis vor einigen Jahren gehörte zu seinem Kosmos noch ein weiterer Ort, der perfekt in die Legende passte. Ein Duplex [musik] Penthouse an der Fifth Avenue in New York im Blickweite des Washington Square Parks. Er und Patty Hansen [musik] kauften es 2014 für 10,5 Millionen Dollar.
hoch über der Stadt mit drei [musik] Terrassen, einem fast 15zehn m langen Wohn und Essbereich und einem Treppenlauf, der sich durch den Raum zieht wie ein Gitarren an einer Schlafzimmerwand stand in großen Buchstaben “You never too young [musik] to rock and roll”. Kein Spruch aus einem Dekoladen, sondern eine Art Manifest in [musik] Stein und Putz gegossen.
Doch auch Legenden machen manchmal Minus. Als das Penthouse Jahre später für rund 9 Millionen verkauft wurde, blieb ein Verlust in Millionen Höhe. Finanzielle Schmerzen sind relativ, wenn du Keith Richards heißt, aber dieser Immobilienal zeigt, dass selbst in seinem Leben nicht jede Entscheidung nur nach oben zeigt.
Und doch, wer diese Wohnung kaufte, [musik] bekam mehr als Quadratmeter und Aussicht. Für eine Weile war das hier die New York Basis [musik] eines Mannes, der Sympathy for the Devil schrieb: “Kein Bankkonto der Welt fasst das in Zahlen.” Seine Autos erzählen eine ähnliche Geschichte von Übertreibung, Risiko [musik] und späterer Veredlung.
Da ist der 1965er Bentley S3 Continental Flying [musik] Spur, den Fans nur unter einem Namen kennen. Blue Lena das Auto mit dem geheimen Fach für Schmuggelware, mit dem er durch Europa fuhr bis hinein in Geschichten, bei denen nüchterne [musik] Menschen die Stirn runzeln. 1976 schlief er am Steuer [musik] ein.
Der Bentley überschlug sich, überlebte aber genauso wie sein Vater. [musik] Jahrzehnte später tauchte Blue Lina bei einer Auktion auf und erzielte über eine Million Dollar. Das ist der seltsame Kreislauf seines Lebens. Dinge, die früher [musik] Instrumente des Chaos waren, werden im Nachhinein zu wertvollen Artefakten.
Ähnlich sein Ferrari Dino 246 GT von 1972. Damals [musik] ein Sportwagen für einen Musiker auf dem Höhepunkt seiner Macht. Heute ein Sammlerstück, das für mehrere hundert den Besitzer wechselt. Oder der Ferrari 400i, den er über Jahrzehnte behielt, selten fuhr, aber perfekt pflegte.
Als er schließlich versteigert wurde, erzielte er einen Rekordpreis für dieses Modell. Für Keith Richards sind diese Autos [musik] nicht nur Metall, sie sind Kapitel. Manche mit Benzingeruch und Schrecken, andere [musik] mit Samteinen Sitzen, um der Erkenntnis, dass man etwas ausnahmsweise nicht kaputt machen muss, nur weil man es genießen kann.
Noch intimer wird es bei seinen Gitaren. KeithS Sammlung ist kein geordnetes Museum, in dem alles sauber etikettiert ist. Sie ist eher ein lebendes Archiv. Manche Instrumente [musik] haben Hotelzimmer zerstört, andere nur Wohnzimmer gefüllt. Schätzungen gehen von über 100 Gitarren aus, darunter Telecasters, Les Pauls, seltene Gibsens und Custom Modelle.
Eine von ihnen trägt einen Namen, den Fans wie einen eigenen Charakter behandeln. Mikuber, eine modifizierte Telekaster aus den frühen 50er Jahren, [musik] die auf unzähligen Stone Songs zu hören ist. Für Sammler wäre sie vermutlich siebenstellig wert, wenn sie jemals auf einer Auktion auftauchen würde.

Doch genau das ist der Punkt. Diese Gitarren sind im klassischen Sinn zwar Millionen wert, aber für ihren Besitzer etwas anderes. Erweiterungen seiner Hände, Werkzeuge, mit denen er sein Vermögen erst geschaffen hat. Im Hintergrund tickt eine zweite Kategorie von Schätzen, seine Uhren. Eine goldene Ktier Panther, IBWC, Portugiser, Chronographen, limitierte Zenitmodelle, die den Rollingstones gewidmet sind.
Für Außenstehende sind das Statussymbole. Für ihn sind es eher [musik] kleine glänzende Zeitstempel. Erinnerungen daran, wo er war, als bestimmte Kapitel geschrieben wurden. Wer genau hinschaut, erkennt darin einen Mann, der seine eigene Zeit buchstäblich am Handgelenk trägt.
Der vielleicht größte Plot Twist in Keith Richards Leben findet aber nicht im Studio, [musik] nicht auf der Bühne und nicht im Auktionskatalog statt, sondern am Esstisch in seinem Familienleben. Nach Jahrzehnten voller Schlagzeilen [musik] über Verhaftungen, Abstürze und Exzesse wirkt es fast ironisch, dass ausgerechnet seine Ehe das stabilste [musik] Element seines späteren Lebens wurde.
Patty Hansen lernte er Ende der 70er kennen. Ein Supermodel mit klassischer Schönheit und einem Humor, der ihn nicht schonte. 1983 [musik] heirateten sie an seinem 40. Geburtstag. Ein Datum, das sich wie ein bewusst gesetzter Schnitt liest von dem Mann, der überall herumtrieb, [musik] zu jemandem, der tatsächlich nach ein Hause kommt.
Ihre Ehe überstand Turneen, Reha, Skandale, die üblichen Zerreisproben eines Lebens, das ständig irgendwo auf Titelseiten stattfand. Zusammenzogen sie zwei Töchter groß, Theodora und Alexandra. Beide fanden ihren Platz in Kunst, Mode und Kreativszene, ohne sich komplett in der Promimaschine zu verlieren. [musik] Dass das gelungen ist, sagt viel über den Mann, den die Öffentlichkeit oft nur als cs Rocktier wahrnimmt.
Hinter verschlossenen Türen war er irgendwann ein Vater, der versucht hat, das zu geben, was er selbst nie wirklich hatte. Stabilität. Zu dieser Familie gehören auch Kinder aus einer früheren legendär chaotischen Beziehung. Mit Anita [musik] Palenberg, Schauspielerin Muse, Gefährtin in guten wie in sehr dunklen Zeiten, bekam er Sohn Malon und Tochter Angela.
Malon verbrachte Teile seiner Kindheit [musik] auf Tour, weil manchmal einfach niemand da war, der auf ihn aufpassen konnte. Heute ist das Verhältnis der beiden von einer seltsamen Mischung aus gemeinsam Überleben und Spätversöhnung geprägt. Und dann ist da noch ein Kapitel, über das Keith [musik] nur selten spricht.
sein Sohn Tara, der 1976 geboren wurde und mit nur 10 Wochen am plötzlichen Kindstod starb, während Keith auf Tour war. Dieser Verlust ist kein Teil der lauten Legende, [musik] keine Anekdote für Talkshows. Er ist ein stiller Riss in seiner Biografie, der viel erklärt, ohne dass er ihn [musik] dauernd benennt.
Vielleicht ist es kein Zufall, dass ausgerechnet ein Mann wie er im Alter Zuflucht in Büchern findet, in Geschichten anderer Menschen, in Gedanken, [musik] die nichts von ihm verlangen, außer dass er ihnen zuhört. Und genau hier liegt die Auflösung, auf die wir seit Beginn dieser Reise gewartet haben. Die Frage, warum Keith Richards 2025 so lebt, wie er lebt.
warum er Immobilien besitzt, die er nicht in Hochglanzmagazinen [musik] herumzeigt, warum er Bücher sammelt wie andere Leute Turnschuhe und warum er seinen Musikkatalog nicht verkauft, obwohl eine einzige Unterschrift ihm noch einmal ein Vermögen einbringen würde, dass alle Schlagzeilen sprengen könnte.
Die Antwort ist unangenehm schlicht. Sein größter Reichtum ist nicht das Geld, nicht die 600 Millionen, nicht die Willen, nicht die Autos, nicht die Uhren. Sein größter Reichtum ist, dass ihm seine Geschichte immer noch gehört. Er hat Jahrzehnte [musik] damit verbracht, fast alles zu zerstören, was ihm hätte wichtig sein können.
Gesundheit, Beziehungen, Chancen. Und doch sitzt er 2025 da mit einer Frau, mit der er seit über 40 Jahren verheiratet ist, mit Kindern, die ihn nicht nur als Mythos, sondern [musik] als Vater kennen, mit einem Bücherstapel neben dem Bett und einer Gitarre, die nie weit weg ist. Das wirklich unverschämte daran ist, dass er nicht [musik] einfach nur überlebt.
Er gedeih auf seine Art. Er schreibt, nimmt auf, [musik] tritt auf. Er fügt weiter Kapitel hinzu. Der Katalog, den er nicht verkauft, ist das Tagebuch eines Lebens, das eigentlich längst hätte enden sollen. Vielleicht ist das der Grund, [musik] warum er ihn behält, weil jeder neue Song, jedes neue Riff, jeder Abend auf der Bühne eine ganz einfache Botschaft sendet.
Es ist noch nicht vorbei. Nicht für ihn, nicht für seine Band, nicht für die Geschichten, die seine Musik erzählt. Und wenn du dir das nächste Mal ein Bild von seiner [musik] Villa am Strand anschaust, Blue Lena in einem Auktionskatalog siehst oder einen Artikel über seine Uhr liest, dann denk [musik] daran, der wahre Schatz von Keith Richards liegt nicht im Kofferraum, nicht im Safe [musik] und nicht auf einem Schweizer Konto.
Er liegt in der Tatsache, dass der unzerstörbarste Mann im Rock and Roll [musik] seinen eigenen Abspann noch immer nicht unterschrieben hat. M.
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