Die brisante New-York-Allianz: 20 AfD-Abgeordnete bei Trumps Republikanern – Altparteien schäumen vor Wut
Die deutsche Politiklandschaft wird von einem transatlantischen Beben erschüttert, das die etablierten Parteien in einen Zustand blanker Empörung versetzt. Während die politischen Eliten in Berlin und Brüssel seit Jahren auf eine Strategie der Abschottung setzen und essenzielle Gesprächskanäle zu wichtigen globalen Akteuren kappen, vollzieht die Alternative für Deutschland (AfD) einen provokanten und hochpolitischen Schachzug. Eine Delegation von rund 20 AfD-Abgeordneten reiste kürzlich nach New York, um am Treffen der Republikaner teilzunehmen – ein Akt, der in den Augen der Altparteien nicht weniger als ein Verrat am traditionellen deutschen außenpolitischen Konsens darstellt. Die Frage steht im Raum: Schmiedet die AfD nun eine offene „Trump-Allianz“ und wie gefährlich ist diese Achse für das politische Gefüge Europas?

Die neue Achse: Von Berlin nach Big Apple
Auf den ersten Blick mag es paradox erscheinen: Eine Partei, die sich selbst als Hüterin nationaler Interessen und deutscher Identität sieht, streckt ihre Fühler demonstrativ in die Vereinigten Staaten aus, zum konservativen Flügel der Republikaner. Doch genau hier liegt die strategische Raffinesse, die die AfD von den sogenannten Altparteien unterscheidet. Während CDU, CSU, SPD und ihre Partner in der EU seit Jahren mit einem verengten Blickwinkel und einer tief verwurzelten ideologischen Ablehnung gegenüber bestimmten internationalen Partnern agieren, versucht die AfD, genau diese Lücken zu füllen.
Das Ziel der Reise war die Gala des New York Young Republican Club, einer Jugendorganisation, die dem Lager von Donald Trump nahesteht und als einflussreicher Knotenpunkt in der konservativen US-Politik gilt. Die Anwesenheit von gleich 20 deutschen Abgeordneten ist ein Signal von unübersehbarer Deutlichkeit. Es geht der AfD darum, Gesprächskanäle zu öffnen und zu pflegen, die von der Bundesregierung aus ideologischen Gründen seit Langem blockiert oder vernachlässigt werden – sei es nach Russland, aber eben auch zum einflussreichen, womöglich bald wieder regierenden, Lager in den USA.
Ein Höhepunkt der Reise war die Auszeichnung des AfD-Fraktionsvize Markus Frohnmaier durch den Young Republican Club. Eine solche Ehrung ist weit mehr als eine symbolische Geste; sie ist die Anerkennung der AfD als legitimer und wichtiger Partner im globalen Kampf gegen den als „linksliberal“ empfundenen Mainstream. Frohnmaier und seine Mitstreiter sehen diese transatlantische Verbindung als Chance, in zwei zentralen Bereichen eng mit den US-Republikanern zu kooperieren: bei der Wiederherstellung der Meinungsfreiheit in Europa und der Durchsetzung der Migrationswende.
Die Trumpsche Abrechnung mit Europa
Der Zeitpunkt dieser demonstrativen Annäherung könnte nicht brisanter sein. Donald Trump, der als wahrscheinlicher Präsidentschaftskandidat der Republikaner gehandelt wird, hat seine Verachtung für das aktuelle europäische Establishment wiederholt und knallhart zum Ausdruck gebracht. Seine jüngsten Äußerungen dienen der AfD als ideologische Munition: Trump bezeichnete Europa klipp und klar als „schwach“. Noch drastischer warnte er bei einem Auftritt in Pennsylvania, dass „Einwanderung und Energie Europa zerstören werden.“
Diese Aussagen sind Wasser auf die Mühlen der AfD. Sie bestätigen die eigene innenpolitische Agenda auf höchster internationaler Ebene. Die AfD argumentiert, dass die Ausgrenzung ihrer Positionen – sei es bei Migration, Klima, Gender oder Islam – die sich weitgehend mit denen Donald Trumps decken, sich indirekt auch gegen den potenziell mächtigsten Mann der Welt richtet. Die deutsche und europäische Politik spielt damit ein gefährliches Spiel, indem sie sich von einem Lager isoliert, das möglicherweise schon in Kürze die globale Agenda bestimmt.
Die deutsche Bundesregierung und ihre Koalitionspartner werden für ihre „Abschottungspolitik“ harsch kritisiert. In einer zutiefst vernetzten Welt, in der Deutschland von Rohstoffen aus anderen Ländern abhängig ist und globale Sicherheitsfragen nur in Zusammenarbeit gelöst werden können, sei eine solche Haltung nicht nur ideologisch borniert, sondern schlichtweg unvernünftig. Die AfD inszeniert sich hier als Pragmatiker, als diejenigen, die bereit sind, mit allen Akteuren zu sprechen, um die Interessen Deutschlands zu wahren, während die Altparteien im Elfenbeinturm ihrer Moral verharren.

Das Versagen der Mitte und die Kehrtwende von Merz
Die Brisanz der AfD-Reise wird durch die wahrgenommene Glaubwürdigkeitskrise der etablierten Mitte noch verstärkt. Ein Paradebeispiel, das in diesem Kontext immer wieder genannt wird, ist das Verhalten von CDU-Chef Friedrich Merz. Merz, der sich einst als Hardliner in der Migrationspolitik positionierte und im Januar verkündete, er werde am ersten Tag als Kanzler alle Grenzen dichtmachen und „Zurückweisungen ohne Ausnahme“ durchsetzen, vollzog nur elf Monate später eine spektakuläre Kehrtwende.
Plötzlich relativierte Merz die zuvor als „dauerhaft“ angekündigten Grenzkontrollen. Diese seien jetzt nur noch „von begrenzter Dauer und Wirkung“ gewesen. Diese Wende wurde im Angesicht der europäischen Einigung auf eine gemeinsame Ausländer- und Asylpolitik vollzogen und mit Dankbarkeit gegenüber dem Berliner Koalitionspartner bekräftigt. Dieses öffentliche Einlenken, dieses „Wortbruch“ an der Grenze, wird von Kritikern als bezeichnend für die Union und ihre Wähler interpretiert. Die Union, die sich gerne als Alternative zur Ampel-Koalition positioniert, entpuppt sich demnach als Teil des Problems, unfähig, eine tatsächliche, konsequente Wende einzuleiten. Diese Unionswähler, die Merz einst als „den anderen“ sahen, denjenigen, der es besser machen würde, sehen sich einmal mehr getäuscht. Für die AfD ist dieses politische Manövrieren ein Geschenk, da es die eigenen Behauptungen über die Ineffizienz und die mangelnde politische Standhaftigkeit der Altparteien untermauert.
Der Skandal um Steuergelder: Die Finanzierung der Pilgerreise
Wie fast immer bei Reisen von AfD-Politikern ins Ausland, entzündet sich die Debatte nicht nur an der politischen Ausrichtung, sondern auch an der Frage der Finanzierung. Laut Medienberichten haben viele der reisenden AfD-Abgeordneten ihre Teilnahme an dem Treffen als „Delegationsreise“ deklariert. Dies ermöglichte die Finanzierung über den Bundestags-Säckel – sprich, mit Steuergeldern.
Dieser Vorgang sorgt für Empörung. Während die AfD die etablierten Parteien regelmäßig wegen Verschwendung von Steuergeldern angreift, scheint sie selbst keine Skrupel zu haben, öffentliche Mittel für eine hochgradig parteipolitische Veranstaltung im Ausland zu verwenden. Der Vorwurf der Doppelmoral steht im Raum. Doch die AfD-Anhänger halten dagegen: Wenn andere geschätzte Politiker ins Ausland reisen, um Kanäle zu pflegen, diene dies angeblich dem Land und werde nicht in Frage gestellt. Im Falle der AfD jedoch werde sofort ein „Vorwurf“ konstruiert. Für viele ist dies ein weiteres Beispiel für die Ungleichbehandlung und die „Ausgrenzung“ der AfD im politischen Betrieb. Unabhängig von der Legitimität der Finanzierung, ist die politische Sprengkraft dieser Anschuldigung enorm.
Die Generalprobe für 2026: Sachsen-Anhalt im Fokus
Die Reise ist nicht nur ein ideologisches Statement; sie ist eine konkrete Vorbereitung auf die Übernahme von Regierungsgeschäften. Besonders pikant: Sechs Parteimitglieder aus Sachsen-Anhalt, darunter Landtagsabgeordnete wie Matthias Büttner, reisten zur Gala, um sich gezielt „Tipps fürs Regieren“ von den Republikanern zu holen. Die Begründung ist erschreckend offen und selbstbewusst: Die Reise diene der Vorbereitung einer möglichen Regierungsübernahme in Sachsen-Anhalt, wobei der Informationsanspruch ausdrücklich auf „Bürokratie Abbau und Umgang mit der Ausfinanzierung von Nichtregierungsorganisationen“ liege.
Dies ist der eigentliche Schock für das politische Establishment: Die AfD rechnet nicht nur mit einem Wahlsieg, sondern bereitet sich akribisch auf die Machtübernahme vor. Angesichts der aktuellen Umfragewerte in Sachsen-Anhalt, die die AfD bei 40 Prozent sehen, ist diese Erwartungshaltung realistisch. Eine Alleinregierung im Landtag von Sachsen-Anhalt – oder zumindest die Führungsrolle in einer Regierung – scheint im Bereich des Möglichen. Die Pilgerreise nach New York wird damit zur Generalprobe, zum Learning-Trip bei einem globalen Partner, um die politischen Strategien für eine erfolgreiche Regierungsführung zu perfektionieren.

Die Wiederherstellung der Meinungsfreiheit: Ein rhetorischer Krieg
Die AfD und ihre US-Partner sehen sich in einem Kampf um grundlegende Freiheitsrechte. Die US-Republikaner, die die AfD einladen, wünschen sich, dass Deutschland und die EU sich nicht weiter in ein „totalitäres“ System entwickeln. Hier wird auf Probleme mit der Meinungsfreiheit hingewiesen, auf Hausdurchsuchungen aufgrund von Memes und auf Repressalien gegen Bürger, die sich kritisch äußern.
Als Beispiel dient der Fall des Ludwigshafener Bürgermeisterkandidaten der AfD, Joachim Paul, der ebenfalls in Washington war. Er musste seine Probleme in den USA schildern, weil deutsche Gerichte Klagen abgewiesen hatten, die sich gegen Repressalien aufgrund von Vorlieben für die Nibelungensage oder Kritiken zu Tolkiens „Herr der Ringe“ richteten. Solche Beispiele, mögen sie auch zehn Jahre zurückliegen oder überzogen erscheinen, dienen der AfD als Beweis dafür, dass die Meinungsfreiheit in Deutschland nicht mehr garantiert ist. Die Forderung nach der „Wiederherstellung der Meinungsfreiheit in Europa“ wird somit zu einem zentralen Schlachtruf der neuen transatlantischen Allianz.
Die Reise der 20 AfD-Abgeordneten nach New York ist daher weit mehr als ein PR-Stunt. Sie ist die offene Kriegserklärung an die politische Mitte, die demonstrative Etablierung einer neuen, ideologisch gefestigten Achse, die Deutschland in den Sog der Trump-Bewegung ziehen will. Die Altparteien rasten nicht nur aus Wut über die AfD aus, sondern aus Angst vor den langfristigen Implikationen dieser brisanten Allianz, die das Fundament der traditionellen deutschen Außenpolitik und die innere Stabilität des Landes fundamental in Frage stellt.
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