Matthias Reim ist eine der markantesten und zugleich widersprüchlichsten Figuren der deutschen Musikgeschichte. Sein Name ist untrennbar mit der Hymne einer ganzen Generation verbunden: „Verdammt, ich lieb’ dich“. Dieser Song katapultierte ihn 1990 über Nacht in den Olymp der Superstars. Doch während Millionen Menschen seine Texte mitsangen, begann hinter der glänzenden Fassade ein schleichender Prozess des Zerfalls. Heute, im Alter von 68 Jahren, blickt Matthias Reim mit einer Schonungslosigkeit auf sein Leben zurück, die sowohl erschüttert als auch tief berührt.
Der Absturz: Wenn der Applaus die innere Leere nicht mehr füllen kann Die größte Traurigkeit im Leben von Matthias Reim ist eng mit einer Phase des totalen persönlichen und finanziellen Scheiterns verknüpft. Es war eine Zeit, in der er nicht nur seinen Wohlstand verlor, sondern fast auch sich selbst. Schulden in Millionenhöhe und das Gefühl, die Kontrolle über das eigene Leben verloren zu haben, hinterließen eine Narbe, die bis heute spürbar ist. Für Reim war dabei nicht der materielle Verlust das Schlimmste, sondern die lähmende Scham. Er litt darunter, nicht mehr der starke Vater und der verlässliche Partner sein zu können, den seine Familie verdient hätte. In schlaflosen Nächten quälte ihn die Sorge, seine Kinder enttäuscht zu haben – eine Last, die schwerer wog als jeder Gerichtsvollzieher.

Christin Stark: Der Anker in stürmischen Zeiten Ein Wendepunkt in diesem emotionalen Chaos war die Begegnung mit seiner heutigen Ehefrau Christin Stark. Sie ist es auch, die heute offen über die Spuren spricht, die diese dunklen Jahre in Matthias hinterlassen haben. Sie beschreibt einen Mann, der manchmal still wird, wenn die Erinnerungen ihn einholen. Christin erzählt von Momenten, in denen er Tränen zurückhält – nicht aus aktuellem Schmerz, sondern aus dem Nachhall der Einsamkeit, die er jahrelang mit sich herumtrug. „Er hatte geglaubt, niemand könne ihn auffangen“, verrät sie über seine verletzlichste Phase. Die Ehe mit Christin, die 2020 geschlossen wurde, markiert für Reim den ersten Hafen der echten Stabilität nach Jahrzehnten des emotionalen Aufruhrs.
Gesundheit und Vergänglichkeit: Der Preis des Rock’n’Roll-Lebens Mit 68 Jahren fordert das intensive Leben eines Musikers seinen Tribut. Matthias Reim musste in den vergangenen Jahren mehrere gesundheitliche Rückschläge verkraften, darunter Herzkreislaufprobleme, die ihn zwangen, das Tempo radikal zu drosseln. Die Erkenntnis, dass seine Kräfte endlich sind, löste tiefe Ängste aus. Die Vorstellung, nicht mehr auf der Bühne stehen zu können – seinem lebenslangen Zufluchtsort –, traf ihn ins Mark. Heute lebt er bewusster, achtet auf Warnsignale seines Körpers und akzeptiert Pausen, die er früher als Niederlage empfunden hätte. Hinter der kraftvollen Stimme verbirgt sich nun ein Mann, der gelernt hat, dass Lebensfreude nur durch Achtsamkeit bewahrt werden kann.

Ein neues Verständnis von Reichtum Auch sein Verhältnis zu Geld hat sich grundlegend gewandelt. Nach seinem finanziellen Ruin und dem mühsamen Wiederaufbau wird sein Vermögen heute erneut auf mehrere Millionen Euro geschätzt. Doch Zahlen bedeuten ihm nichts mehr. Für Matthias Reim ist Geld heute lediglich ein Mittel zur Unabhängigkeit und Sicherheit für seine sechs Kinder. Sein Zuhause mit Christin Stark ist kein prunkvolles Anwesen zur Schaustellung, sondern ein Ort der Ruhe und des Rückzugs. Der wahre Luxus ist für ihn heute die Freiheit, „Nein“ sagen zu können und ohne existenzielle Angst in die Zukunft zu blicken.
Das Vermächtnis: Ein Überlebender seiner eigenen Geschichte Das Lebenswerk von Matthias Reim ist mehr als nur eine Liste von Gold- und Platinalben. Es ist das Zeugnis eines Mannes, der gefallen ist und die Größe besaß, wieder aufzustehen. Seine Musik ist deshalb so glaubwürdig, weil sie von echten Narben erzählt. Er hinterlässt das Bild eines Künstlers, der sich selbst niemals geschont hat und der durch seine Fehler menschlicher und nahbarer geworden ist. Heute sucht er keinen Rausch mehr, sondern Beständigkeit. Die Liebe ist für ihn kein Drama mehr, sondern ein Zustand des Ankommens. In seiner Ehe und seinem neuen Leben hat er endlich das gefunden, was ihm Millionen von verkauften Platten niemals geben konnten: inneren Frieden.
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