arbeitet, wenn man nicht etwas schafft, wenn man nicht auch das Leben mit mit Arbeit spannend gestaltet. Er ist der Mann, der die Grenzen zwischen Mozart und Metallica für immer verwischte. Ein Wunderkind, das zum internationalen Superstar wurde, David Garrett. Ein Name, der sowohl in den ehrwürdigen Hallen der klassischen Musik als auch in ausverkauften Rockstadien mit Standing Ovations gefeiert wird.
Heute erzählen wir die wahre Geschichte eines der faszinierendsten Musiker unserer Zeit. Am 4. September 1980 wird in Aen ein Junge geboren, der die Musikwelt für immer verändern sollte. David Bongartz, später bekannt als David Garrett. Sein Vater Georg ist Jurist und Geigenhändler. Seine Mutter Dorf Marie, eine amerikanische Prima Ballerina.
Die Musik liegt buchstäblich in den Genen der Familie. Mit nur vier Jahren greift der kleine David zur Geige. Ursprünglich ein Geschenk für seinen älteren Bruder Alexander. Doch David zeigt sofort eine außergewöhnliche Begabung. Bereits nach einem Jahr gewinnt er bei Jugendmusiziert seinen ersten Preis.
Die Eltern erkennen, hier wächst kein gewöhnliches Kind heran, sondern ein musikalisches Phänomen. Mit 7 Jahren gibt David bereits wöchentlich öffentliche Konzerte. Die Lübecker Musikhochschule wird seine erste Ausbildungsstätte. Schon in diesem frühen Alter übt er acht Stunden täglich.
Eine Disziplin, die seinen späteren Erfolg begründen wird. Mit 10 Jahren steht David zum ersten Mal mit den Hamburger Philharmonikern auf der Bühne. Die Kritiker sind begeistert. Nur ein Jahr später erhält eine Stradivarius San Lorenzo von 100 Anzun 18. Ein Instrument im Wert von Millionen zur Verfügung gestellt von der Aen Talboard Stiftung.
Der wahre Durchbruch kommt mit 13 Jahren. David wird der jüngste Künstler, der jemals einen exklusiven Vertrag mit dem prestigeträchtigen Label Deutsche Grammophon unterschreibt. Gemeinsam mit Dirigent Claudio Abado nimmt er Mozart Violenkonzerte auf. Die Musikwelt ist elektrisiert.
Doch weltberühmte Geigenlehrer wie Sakar Brown, Ida Handel und Saschko Gavr formen den jungen Virtuosen. Mit 15 Jahren spielt er alle 24 Paganini Caprizon ein. technisch derart anspruchsvolle Stücke, das selbsterfahrene Geiger daran scheitern. Der legendäre Yahudi Manuhin nennt ihn den größten Geiger seiner Generation.
Trotz des frühen Erfolgs spürt David, dass sein Weg anders verlaufen soll als geplant. Gegen den Willen seiner Eltern verlässt er das Royal College of Music in London und zieht mit 19 Jahren nach New York. An der prestigeträchtigen Juliard School studiert er von 1999 bis 2004 bei der Geigenlegende Iacak Perlmann.
Nicht nur Violene, sondern auch Musikwissenschaft und Komposition. Um sein Studium zu finanzieren, arbeitet er als Barkeeper, Hausmeister und Bibliotheker. Eine Modelagentur entdeckt ihn und plötzlich verdient der junge Geiger Geld als Model. Ein ungewöhnlicher Nebenjob für einen klassischen Musiker. 2003 gewinnt er den Kompositionswettbewerb der Juliard School mit einer selbstkomponierten Fuge im Stil von Johann Sebastian Bach.
Hier zeigt sich bereits seine Fähigkeit. verschiedene Musikstile zu verstehen und zu verschmelzen. Nach seinem Studium wagt David einen revolutionären Schritt. Er entwickelt das Konzept eines Crossover Albums, das klassische Meisterwerke mit Rock und Pophits vereint. Die ersten Plattenfirmen sind skeptisch.
Niemand glaubt an den Erfolg dieser ungewöhnlichen Mischung. 2006 ändert sich alles. Der Berliner Konzertveranstalter DEAG übernimmt das Projekt und entwickelt das Image des Geigenrebellen. 2007 erscheint Free, auch bekannt als Virtuoso, ein Album, das Paganinis Capric Nummer 24 neben Metallicas Nothing Else Matters stellt. Der Erfolg ist überwältigend.
David Garret erfindet das Genre des klassischen Crossovers neu. Mit seinen langen blonden Haaren, dem markanten Aussehen und einer Bühnenpräsenz zwischen Rockstar und Maestro erobert er eine völlig neue Zielgruppe für die klassische Musik. Und die folgenden Jahre sind geprägt von einem Erfolg nach dem anderen.

Das Album Anchor aus 2008 hält monatelang Platz 1 der amerikanischen Classical Charts. Rock Symphonies aus 2010 wird mit Gold und Platin ausgezeichnet. David Garrett wird zum Guinness Weltrekordhalter als schnellster Geiger der Welt. Er spielt für Königin Elizabeth II. Bayern Diamond Jubilee für US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel.
2012 tritt er beim Finale der UEFA Champions League auf. Seine Konzerte werden zu spektakulären Shows mit Laserlicht, Nebelmaschinen und Rockband. Gleichzeitig tritt er weiterhin in den ehrwürdigsten Konzerthäusern der Welt auf, von der Carnegy Hall in New York bis zur Wiener Staatsopper. 2013 wagt David den Sprung ins Kino.
In der Teufelsgeiger verkörpert er Nicolo Paganini, sowohl als Hauptdarsteller als auch als Executive Producer. Der Film wird international gefeiert und zeigt eine weitere Facette seines Talents. Sein Geschäftssinn zeigt sich in verschiedenen Projekten. Eine T-Shirtkollektion für S Oliver, ein eigenes Parfar namens Rock Symphonies und schließlich 2022 seine Autobiografie.
Wenn ihr nur wüsstet, die auf Platz 2 der Spiegelbestsellerliste landet. David Garrets Instrumente sind Legenden für sich. Nach der frühen Stradivario San Lorenzo spielt er eine Giovanni Batista Guadanini aus 1772, die 2008 bei einem Sturz schwer beschädigt wird. Seit 2010 steht ihm die Stradivarius XA Bush von und 16 zur Verfügung.
Das 2022 erhält er als Leigabe eine Guanerie del Gesu Prince Doria aus den Jahren 1733. Ein Instrument im Wert von 12 Millionen Euro. Diese Violinen sind nicht nur Musikinstrumente, sondern historische Schätze von unermesslichem kulturellen Wert. Heute mit über 40 Jahren hat David Garret über 5 Millionen Alben verkauft, mehr als 5,65 Milliarden Streams erreicht und 32 Gold sowie 14 Platina Auszeichnungen erhalten.
Seine Millennium Symphony World Tour 2025 führt ihn durch Asien, Europa und Amerika. 2023 komponiert er sein erstes Klavierkonzert One World zusammen mit John Haywood. 2024 debütiert er als Dirigent beim Interlagen Classics Festival. Wieder einmal erweitert er seine künstlerischen Grenzen. Sein neuestes Album Millennium Symphony aus 2024 zeigt eine weitere Evolution.
Pop Rock Rhythm and Blues und Clubhous Elemente verschmelzen mit orchestralen Arrangements zu einem völlig neuen Sound. Privat führt David Garret ein zurückgezogenes Leben. Seit etwa 6 Jahren ist er in einer festen Beziehung mit einer Frau, die bewusst nicht in der Öffentlichkeit steht.
“Sie möchte nicht ins Rampenlicht”, erklärt er in Interviews. “Ich zwinge sie nicht dazu.” Das respektiere ich. Die Fernbeziehung funktioniert überraschend gut. “Es fühlt sich immer noch frisch an”, schwärmt er. Kinder sind vorerst kein Thema. Sein Tourneelben würde einer Familie nicht gerecht werden, ist er überzeugt.
David Garretts Einfluss reicht weit über die Musik hinaus. Er ist UNESCO Bordschafter und engagiert sich für wohltätige Zwecke. 2025 tritt er in Salzburg zugunsten der österreichischen Krebshilfe für Kinder auf. Vor allem aber hat er etwas einzigartiges geschafft. Er hat eine Brücke zwischen den Generationen gebaut.
Jugendliche, die nie ein klassisches Konzert besucht hätten, strömen in seine Shows. Klassikuristen mögen anfangs skeptisch gewesen sein, doch seine technische Brillanz ist unbestreitbar. David Garret ist mehr als ein Musiker. Er ist ein kulturelles Phänomen. Vom vierjährigen Jungen, der heimlich die Geige seines Bruders spielte, zum internationalen Superstar, der Konzerhallen und Stadien gleichermaßen füllt.

Seine Geschichte zeigt, wahre Kunst entsteht dort, wo Tradition auf Innovation trifft, wo Perfektion auf Leidenschaft stößt, wo ein Künstler mutig genug ist, neue Wege zu gehen. Mit über 25 Jahren Bühnenexperienz, Millionen begeisterter Fans weltweit und einer Diskografie, die von Bach bis Metallicaa reicht, hat David Garrett die Musikwelt für immer verändert.
Und das Beste, seine Geschichte ist noch lange nicht zu Ende erzählt. Was denkst du über David Garretts außergewöhnliche Karriere? Schreib es uns in die Kommentare. Vergiss nicht, den Kanal zu abonnieren und die Glocke zu aktivieren, um keine weiteren faszinierenden Künstlerporträts zu verpassen.
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