[Musik]   Im weißen Röel am Wolgangsee, da steht   das Glück vor der   Tür. Noch bei Österreich war vor 50 Jahr   noch vor 50   Jahr das hier ist die Geschichte von   einem blaven Mann. Wann immer Not ist,   na muss der auchan. Es ist Samstagabend   in den 1960er Jahren. Fast 38 Millionen   Menschen sitzen gebannt vor dem   Fernseher und warten auf einen Mann.

 

 Der   Vorhang öffnet sich für Peter Alexander,   den Superstar, der Generationen   begeistert hat. Er wirkte in rund 50   Filmen mit, hatte 40 eigene TV-Shows und   nahm etwa 120 Schallplatten auf. Doch   wie wurde aus dem Wiener Jungen von   einst dieser gefeierte Alleskönner.   Doch wie war dieser Mann wirklich, wenn   der Vorhang fiel? Wie lebte er nach dem   Applaus, wenn das Licht ausging und   niemand mehr klatschte? Er war über 50   Jahre mit derselben Frau verheiratet,   Hilde Hagen, die zugleich seine   Managerin war. Und als er sie verlor,   war er nicht mehr er selbst. In diesem   Video beleuchten wir seine fantastischen   Erfolge und gehen am Ende darauf ein,   wie er uns in aller Stille verlassen   hat. Peter Alexander wurde 1926 in Wien   als Peter Alexander Neumeier geboren.   Schon in der Schulzeit fiel er durch   seinen Lausbubenscharm und Sinn für

 

  Humor auf, ständig im Schabernack, was   sogar zu Schulverweisen führte. Es   zeigte sich früh sein Talent zum   Parodieren und Unterhalten, doch die   Idlle der Jugend wurde vom Zweiten   Weltkrieg überschattet. Mit 18 Jahren   musste Peter Alexander noch in den Krieg   ziehen. 1945 geriet er in britische   Kriegsgefangenschaft, doch selbst in den   Gefangenenlagern gab er die Unterhaltung   nicht auf.

 

 In dieser schweren Zeit   organisierte er Theaterabende und   musische Improvisationen für seine   Mitgefangenen. Ein erster Hinweis auf   seine unbändige Liebe zur Bühne und   seine Fähigkeit Menschen selbst unter   schwierigsten Umständen ein Lächeln ins   Gesicht zu zaubern. Nach Kriegsende   kehrte er nach Wien zurück. Zunächst   sollte er auf Wunsch der Eltern Medizin   studieren, doch sein Herz schlug für die   Kunst.

 

 Kurzerhand tauschte er das   Skalpell gegen die Bühne ein. Er schrieb   sich am renommierten Max Reinhard   Seminar in Wien ein und machte dort 1948   seinen Abschluss als   Schauspieler. Bereits in dieser   Ausbildungszeit wurde klar, dass er vor   allem im komödiantischen Fach glänzen   würde. Parallel dazu brachte sich Peter   Alexander Gesang und Klavierspiel   autodidaktisch bei.

 

 Ein Vorgeschmack auf   die musikalische Karriere, die folgen   sollte. Mit all diesen Fähigkeiten in   Petto war der Grundstein gelegt. Doch   womit würde er schließlich den   Durchbruch schaffen? Diese Frage   schwebte gewissermaßen über dem jungen   Multitalent, während er seine ersten   Schritte ins Rampenlicht wagte. Anfang   der 1950ern betrat Peter Alexander die   musikalische Bühne und wie bereits sein   erstes Lied Das machen nur die Beine von   Doloris wurde   1952 ein überraschender Großerfolg.

 

  Dieser schwungvolle Schlager,   vorgetragen mit Augenzwinkern und   Scharm, machte den Newcommer schlagartig   bekannt. Im Jahr   1953 gewann er zudem den Münchner   Schlagerwettbewerb, was seinen Ruf als   aufstrebender Sänger weiterfestigte. Die   Plattenfirma Polyor nahm ihn unter   Vertrag und mit Unterstützung erfahrener   Schlagerkomponisten landete Peter   Alexander einen Hit nach dem anderen.

 

  Sein Gespür für eingängige Melodien und   humorvolle Texte traf den Nerv der Zeit.   In den Wirtschaftswunderjahren wollten   die Menschen Optimismus und Unterhaltung   und genau das lieferte er ihnen mit   seiner Musik. Bald kannte man seine   Lieder in ganz Deutschland, Österreich   und der Schweiz.

 

 Schlager wie wie Böhmen   noch bei Österreich war,   1953, blieben im Ohr und selbst über 20   Jahre später bewies er mit dem Kultlied   die kleine Kneipe   1976, dass er immer noch die Massen   begeistern konnte. Peter Alexanders   Schallplatten verkauften sich   millionenfach. Hits brachten ihm   regelmäßig goldene Schallplatten und   Auszeichnungen ein.

 

 Dabei blieb er   stilistisch vielseitig. Neben heiteren   Schlagern nahm er auch Operettenmelodien   auf und zeigte sein Können in   verschiedenen Genres. Seine musikalische   Karriere erstreckte sich über sechs   Jahrzehnte. Laut Plattenfirma Ariola ist   er bis heute der einzige   deutschsprachige Sänger, der in sechs   aufeinander folgenden Jahrzehnten in den   Hitparaden vertreten war.

 

 Dieser   unnachahmliche Langzeiterfolg deutet   bereits an, was das Geheimnis seines   Ruhms ausmacht.   Vielseitigkeit und die Fähigkeit, sich   immer wieder neu zu erfinden. Doch noch   ahnte niemand, dass Peters Stimme und   Charisma bald ein noch viel größeres   Publikum finden würden auf eine Weise,   die damals gerade erst möglich wurde.

 

  Hook, er ist nun ein gefeierter Sänger.   Doch Peter Alexander hatte noch mehr zu   bieten. Sein Scham drängte förmlich auf   die Leinwand, wo ein weiterer   Meilenstein seiner Karriere auf ihn   wartete. Mitte der 50er zog es Peter   Alexander ins   Filmgeschäft. Was mit kleinen Rollen   begann, entwickelte sich rasant.

 

  Schon ab   1952 stand er regelmäßig vor der Kamera   und wurde zum Liebling des Deutschen   Unterhaltungsfilms. Das Kino jener Zeit   war geprägt von leichten musikalischen   Komödien und Peter Alexander war ihr   strahlender Star. In Filmen wie Liebe,   Tanz und 1000 Schlager 95 bezauberte er   das Publikum mit Gesang und Witz an der   Seite von Katharina Valente.

 

 Er hatte   ein Talent dafür, den sympathischen   Schwiegermuttertraum zu verkörpern.   Schamant, schallhaft und stets für eine   Gesangseinlage gut. Oft spielte er an   der Seite des komischen Partners Gunter   Philip, was für doppelten Spaß sorgte.   Gemeinsam brachten sie die Kinozuschauer   zum Lachen, ob in Schulklamotten,   Verwechslungskomödien oder musikalischen   Lustspielen.

 

 Seinen vielleicht größten   Kinoerfolg feierte Peter Alexander als   Oberkellner Leopold in der   Operettenverfilmung im Weißen Rösel   1960. In dieser Rolle des   liebenswürdigen Kellners, der singend   und tanzend das Publikum erfreut,   eroberte er die Herzen der Zuschauer im   Sturm. Im weißen Rösel wurde ein   Kassenschlager, genau wie viele seiner   heiteren Reviewfilme, die im   Wirtschaftswunder Deutschland der 50er   und 60er Jahre für ausverkaufte   Kinoseele sorgten.

 

 Deutschlands   Kinobesitzer wählten Peter Alexander   1957 sogar zum beliebtesten   Nachwuchsstar des Jahres und zwei seiner   Filme erhielten die goldene Leinwand für   ihre   Zuschauererfolge. Kein Zweifel. Er hatte   die Leinwand im Sturm erobert und sich   als Filmstar etabliert. Doch während er   im Kino glänzte, bahnte sich bereits die   nächste Revolution an.

 

 Ein Medium, mit   dem man Millionen Menschen gleichzeitig   erreichen konnte, direkt in ihren   Wohnzimmern. Peter Alexander sollte   einer der ersten sein, der dieses Medium   perfekt für sich zu nutzen wusste. Noch   ahnte niemand, dass sein wahrer   Durchbruch nicht auf der Kinoleinwand,   sondern auf einem ganz anderen   Bildschirm stattfinden würde.

 

 In den   späten 1950ern und 60er Jahren hielt das   Fernseheneinzug in immer mehr Haushalte   und Peter Alexander erkannte die Zeichen   der Zeit. Bereits   1952 trat er im österreichischen   Fernsehen erstmals als Quizmaster auf   und nur wenig später gehörte er auch im   deutschen Fernsehen zu den beliebtesten   Unterhaltungskünstlern.

 

 Seine   Natürlichkeit vor der Kamera und sein   humorvolles Auftreten machten ihn   prädestiniert für dieses neue Medium.   Doch der eigentliche Meilenstein kam   1969.   Das ZDF gab ihm mit Peter Alexander   serviert Spezialitäten seine erste   eigene Show. Endlich hatte er seine ganz   persönliche Bühne im Fernsehen und die   nutzte er weitlich.

 

 In dieser Varietshow   konnte er all seine Talente vereinen. Er   sang live vor Studiopublikum, parodierte   bekannte Persönlichkeiten, spielte   Sketsche und führte charmant durch das   Programm. Die Mischung aus Musik, Witz   und prominenten Gästen kam beim Publikum   hervorragend an. Von da an war Peter   Alexander Stammgast am Samstagabend.

 

 Das   deutsche Fernsehen wäre ohne ihn bald   nicht mehr vorstellbar. In den 70er und   80er Jahren begeisterte er mit der   regelmäßigen Peter Alexander Show   Millionen von Zuschauern. Diese Shows,   eine bunte Mischung aus Liedern und   Sketschen, avancierten zu Quotenhitz.   Die Einschaltquoten erreichten   schwindelerregende Höhen.

 

 Bis zu 38   Millionen Zuschauer allein in   Deutschland schalteten ein. Solche Werte   erzielte sonst höchstens ein Fußballwm   Finale. Ein unglaublicher Erfolg, der   die Ausnahmeerscheinung Peter Alexander   eindrucksvoll belegte. Er wurde damit   zum ungekrönten König der   Samstagabendung. Durch das Fernsehen   etablierte er sich endgültig als   erfolgreichster Showstar im gesamten   deutschsprachigen Raum.

 

 Sechsm wurde ihm   der Bambi verliehen, viermal die goldene   Kamera, die großen Preise der   Unterhaltungsszenzene und es gab wohl   kaum jemanden, der ihn nicht kannte. Vom   Kind bis zur Oma. Alle Generationen   lachten und sangen mit, wenn Peter   Alexander zur Primetime auf Sendung   ging. Selbst über die Fernsehbühne   hinaus blieb er präsent.

 

 Zur   Fußballweltmeisterschaft   1986 sang er gemeinsam mit der deutschen   Nationalmannschaft den Titel Mexico   Miamor, ein Ritterschlag, der zeigt, wie   ikonisch er bereits war. Peter Alexander   hatte nun Fernsehen und Musik   gleichermaßen fest in der Hand. Doch ein   Bereich fehlte noch, um das Bild des   Allround Entertainers abzurunden, die   Livebühne.

 

 Und natürlich brillierte er   auch dort, denn nichts verbindet einen   Star mehr mit seinem Publikum, als live   auf der Bühne zu stehen. Rehook Peter   Alexander beherrschte nun Radio, Film   und Fernsehen, aber er wollte sein   Publikum auch hautnah begeistern,   Vorhang auf für seine Bühnenshows, wo   sich zeigen würde, welche Magie ihn   tatsächlich zum Unvergesslichen machte.

 

  Trotz all seiner Triumphe im Fernsehen   zog es Peter Alexander immer wieder   zurück auf die Livebühne. Ab Ende der   1960er ging er regelmäßig auf Tournee   und wurde auch dort gefeiert wie kein   zweiter, denn live konnte er seine   Vielseitigkeit noch freier ausleben. Mal   stand er im Smoking am Flügel und   überraschte mit einem Jazz Swing Klavier   Solo.

 

 Mal alberte er verkleidet in einer   Sketcheinlage umher. Seine Konzerte und   Bühnenshows waren aufwendig inszeniert   mit großem Orchester, Tänzern und   humorvollen Zwischenakten. Vor allem   aber spürte man live seine warme   Ausstrahlung. Die Fans fühlten sich, als   würden sie einen guten Freund treffen.   Der Ansturm auf die Tickets war enorm.

 

  Jede Tournee sprengte Rekorde. Die   Eintrittskarten waren oft binnenstunden   ausverkauft. Zusätzliche Shows mussten   angesetzt werden. 1975 z.B.   strömten 450 000 Menschen in   Deutschland, Österreich und der Schweiz   zu seinen Konzerten. Nahezu eine halbe   Million Zuschauer in einem Jahr. In Köln   erhielt er eine Auszeichnung dafür,   unglaubliche 14 mal in Folge, die größte   Halle der Stadt ausverkauft zu haben.

 

  Und auch in Wien füllte er die   Stadthalle mehrmals bis auf den letzten   Platz.   Zwischen und 1991 war Peter Alexander   damit neben Udo Jürgens der   erfolgreichste Tourneekünstler im   deutschsprachigen Raum. Das Live   Publikum lag ihm zu Füßen. Viele Fans,   die ihn zuvor nur aus Film und Fernsehen   kannten, waren begeistert, ihr Idol   einmal hautnah erleben zu dürfen.

 

 Abende   mit Peter Alexander live auf der Bühne   wurden für tausende zu unvergesslichen   Erinnerungen voller Lachen und   Emotionen. An diesem Punkt seiner   Karriere hatte Peter Alexander alles   erreicht. Er war ein gefeierter Sänger,   ein Kinostar, der ungekrönte Herrscher   der Fernsehunterhaltung und ein   Publikumsmagnet auf den Bühnen.

 

 Doch nun   stellt sich die alles entscheidende   Frage: Wodurch genau wurde Peter   Alexander so berühmt? Was war der   Wendepunkt, der aus einem talentierten   jungen Mann eine absolute Legende der   Unterhaltung machte? Genau darauf wollen   wir jetzt nach all den Hinweisen und   Höhepunkten endlich die Antwort geben.   Was auch war das große Geheimnis hinter   Peter Alexanders Aufstieg zum Superstar?   War es sein Gesangstalent, sein Humor,   seine Vielseitigkeit? Sicherlich spielte   all das eine Rolle.

 

 Doch der   entscheidende Wendepunkt in seiner   Karriere kam als ein bestimmter Moment   all seine Talente auf die größtmögliche   Bühne hob. Dieser Moment war 1969.   Als Peter Alexander den Schritt ins   Fernsehen vollendete und seine eigene   TV-Show bekam. Mit Peter Alexander   serviert Spezialitäten, später gefolgt   von der legendären Peter Alexander Show,   konnte er wie nie zuvor ein Millionen   Publikum erreichen.

 

 Woche für Woche   brachte er Musik, Witz und Scharm in die   Wohnzimmer der Nation.   Dieser regelmäßige Kontakt zum Publikum   war neu und machte den Unterschied.   Plötzlich war Peter Alexander kein   ferner Star mehr, sondern wirkte beinahe   wie ein Familienmitglied, das jeden   Samstag zu Besuch kam. In diesem Schritt   verschmolzen alle seine bisherigen   Erfahrungen und Fähigkeiten zu einer   perfekten Einheit.

 

 Seine Filme hatten   ihn bekannt gemacht, seine Lieder   beliebt, aber das Fernsehen machte ihn   unsterblich. Die eigene Show erlaubte   ihm alle Register zu ziehen. Er sang   seine Hits live. schlüpfte in lustige   Rollen, interagierte mit prominenten   Gästen und scherzte frei vor der Kamera.   Diese Vielseitigkeit, gepart mit der   regelmäßigen Präsenz zur besten   Sendezeit, katapultierte seine   Popularität auf ein Niveau, das zuvor   unerreicht war.

 

 Die Einschaltquoten   schnellten in die Höhe, man erinnere   sich, bis zu 38 Millionen Zuschauer. Und   Peter Alexander wurde zum Inbegriff der   Samstagabendunterhaltung.   Spätestens jetzt kannte ihn wirklich   jeder. Seine Fans verliehen ihm sogar   den liebevollen Spitznamen Peter der   Große und das nicht ohne Grund. Fazit:   Dadurch wurde Peter Alexander berühmt   durch die gelungene Verbindung all   seiner Talente auf der großen TV-Bühne.

 

  Diese Chance sich im Fernsehen als   vielseitiger Showmaster zu präsentieren,   war der Wendepunkt, der seine Karriere   in eine neue Dimension führte. Von   diesem Moment an war er nicht nur ein   Star, sondern eine Legende im   deutschsprachigen Raum. Was lernen wir   daraus? Peter Alexanders Geschichte   zeigt, dass es manchmal den einen Moment   braucht, in dem alles   zusammenkommt.

 

 Talent, Timing und das   richtige   Medium. Bei ihm war es die Fernsehbühne   ab   1969, die aus einem bereits beliebten   Künstler einen unvergesslichen Superstar   gemacht hat. Peter Alexanders Weg vom   witzigen Wiener Lausbuben zum größten   Entertainer im deutschen Showbsiness ist   beispiellos. Er hat Millionen Menschen   Freude bereitet und Maßstäbe für   Unterhaltung gesetzt.

 

 Doch genau dieses   Bild, das des perfekten, liebenhaften   Showmasters, wurde für ihn mit den   Jahren zur Last, denn Peter Alexander   war privat ein ruhiger, zurückhaltender   Mensch. Er hasste Skandale, miet das   Rampenlicht außerhalb der Bühne, gab   kaum Interviews. Sein Privatleben hielt   er streng unter Verschluss aus   Prinzip.

 

 Er war über 50 Jahre mit   derselben Frau verheiratet, Hilde Hagen,   die zugleich seine Managerin war. Sie   war sein Rückhalt, sein Ruhepol, seine   Festung gegen die Außenwelt. Als sie   2003 starb, brach für Peter Alexander   eine Welt zusammen. Er zog sich   vollständig aus der Öffentlichkeit   zurück, ohne großes Abschiedskonzert,   ohne mediale Geste.

 

 Der Mann, der   jahrzehntelang für andere gelächelt   hatte, war plötzlich verschwunden. Was   viele nicht wissen, der Tod seiner Frau   war nicht der einzige Schicksalsschlag.   2009 verlor er auch seine Tochter   Susanne bei einem tragischen Autounfall.   Ein Schmerz, über den er öffentlich nie   sprach, aber der ihn innerlich zerrissß.

 

  Ein Mann, der Millionen glücklich machte   und doch selbst in tiefertrauer lebte.   In den letzten Jahren seines Lebens   lebte Peter Alexander zurückgezogen in   Wien und Südtirol. Er gab keine Konzerte   mehr, keine Auftritte, keine Statements.   Er wollte nicht als gebrechlicher Mann   in Erinnerung bleiben, sondern als der   Entertainer, der er einmal war.

 

 Ein   letzter stiller Akt eines Mannes, der   sich selbst nie ins Zentrum stellte,   sondern immer nur seine Kunst. Am 12.   Februar 2011 starb Peter Alexander im   Alter von 84 Jahren, ganz still, so wie   er gelebt hatte, abseits der großen   Bühne. Sein Tod löste eine Welle der   Anteilnahme aus, aus Österreich,   Deutschland, der Schweiz.

 Denn mit ihm   ging nicht nur ein Sänger, sondern ein   Stück Fernsehgeschichte, ein Teil einer   Zeit, in der Unterhaltung noch Herz   hatte und das Publikum ihm dankbar war,   dass er nie zynisch, nie laut, nie   verletzend war. Was bleibt, ist mehr als   ein Lächeln. Es ist ein Vermächtnis, der   Glaube daran, dass Unterhaltung Menschen   verbinden kann, dass es möglich ist,   ohne Skandal zum Star zu werden und dass   hinter jeder Bühnenfigur ein Mensch   steht mit Brüchen, mit Verlusten, mit   echter Einsamkeit. Peter Alexander hat   Generationen zum Lachen gebracht, doch   in seinem innersten war er ein stiller,   ernster Mann, einer, der sich danach   sehnte, einfach nur Peter zu   sein. Deutschland war ein perfekter,   wunderbarer   Gastgeber. Ich spreche da aus Erfahrung.   Bin auch immer sehr gern zu

 

  gekommen. Na und ich habe auch was   überstanden, nämlich mein mein 80.   Geburtstag. To to   to da komme ich nicht allein. Nein,   nein, ich glaube, da bringe ich Jopi   Hels mit. Ich bedanke mich für diesen   schönen Abend. Ich sag Ihnen allen und   euch   allen danke schön.