Nur schwarzes Leben zählt. Das hört sich im ersten Moment ganz schön rassistisch an, oder? Alexander Kissler klärt uns jetzt diesbezüglich erstmal auf und ich verspreche dir, es wird sehr hitzig und für einige Talkgäste auch sehr emotional. Kleine Warnung vorab, die Hintergrundgeräusche sind die starken Atmungen und murmelnden Wiederworte von Herrn Karsim.
Jeder Mensch, der ein Herz im Körper hat, wird dazu stehimen. Rassismus ist ein Menschheitsversprechen. Rassismus gibt es auf der ganzen Welt. Es ist immer ein Gift. Es ist immer ein Gift. Wir haben Rassismus auch in Deutschland. Ich glaube allerdings, dass wir keine rassistische Gesellschaft sind. Und ich sehe, um auf ihre Frage einzu anzugehen, da auch eine sehr komplexe stellenweise auch bedenkliche Mischung.
Also wir hören da auch eben Slogans bei diesen Demonstrationen wie the police, also weil in Amerika es Rassengewalt gab. Soll man jetzt in Eckan förder die Polizeistation stürmen? Also das verstehe ich jetzt we ausgedachtes Beispiel, aber diesen diesen diesen Slogan gab es und ich selbst persönlich finde auch den Slogan Black Lives Matters schwierig, wenn man ihn auf Deutschland überträgt, weil man müsste doch eigentlich sagen, jedes Leben spielt eine Rolle und nicht nur schwarzes Leben spielt eine Rolle. Jedes Leben spielt eine Rolle. Rassismus ist immer eine Schande, eine schwach schwach, egal gegen wen es sich richtet. Und man sollte glaube ich jetzt nicht in so eine identitätspolitische Engführung sich treiben lassen und sich diesen Kampfbegriff eins zu eins in Deutschland zu eigen machen. Herr Kissler, vielen Dank. Bis hierin. Herr K7. Ähm vielleicht ihre Einschätzung dazu. Ist das jetzt eine globale Bewegung, die von den USA ausgegangen ist und hier Menschenwach gerüttelt hat oder stehen wir vielleicht am Anfang einer eigenen Bewegung in Deutschland, die ihre eigenen Probleme aufarbeiten will, so
wie es auch Frau Haruna Ölker gerade schon angedeutet hat? Also, ich glaube, das ist eine natürlich globale Geschichte, die übergeschwappt ist, die hier in Deutschland angekommen ist, aber ich glaube, wir brauchen dringend eine Diskussion in Deutschland. Äh Rassismus in Deutschland ist ja kein neues Problem, sondern das ist eins, was wir seit Jahrzehnten haben.
Ich meine, ich erfahre das mein Leben lang, dass es das Problem gibt. Ich kenne viele Menschen, die davon betroffen sind und deswegen wäre es gut, wenn man darüber diskutiert, wenn man da mal Probleme äh angeht. Punkt 1: ich bin ebenfalls gegen Rassismus in jeglicher Form. Punkt 2: Herr Kim erfährt seinen lebenslangen Rassismus. Wenn ich z.B.
in Marokko groß geworden wäre, würde ich bestimmt auch auf Rassismus stoßen. Oder ein anderes Beispiel, wenn ich in Spanien am Straßenrand ein Souvenir kaufen will, dann zahle ich mehr als jemand, der nicht so deutsch aussieht wie ich. Ich bin nicht naiv. Rassismus gibt es überall. Dessen bin ich mir bewusst. Vor allem, wenn ich in einem Land lebe, wo ich nicht ursprünglich herstamme.
Was soll es sein? Ja, also ich halte wie gesagt nur einen Satz dazu Black Life Matter deshalb für Deutschland zumindest falsches falsches falschen Slogan, weil er eben eine identitätspolitische Engführung macht, weil er es ausspielt schwarze gegen weiße. Selbstverständlich reden wir jetzt darum, weil es hier eine unzulässige Gewalt durch einen weißen Polizisten gegen einen schwarzen gab.
Es gibt auch unzählige Gewalterfahrungen von schwarzen durchschwarze. Wir haben jetzt gelesen, es gibt umgekehrt Gewalterfahrungen. Wir hatten jetzt den Fall dieses erschossenen schwarzen Polizisten namens Dorn, der also nicht solche Sympathie und Empathiewungen Wellungen ausgelöst hat. Insofern finde ich, wir sollten wirklich versuchen, das Gemeinsame zu betonen.
Also, es gibt einen Schrift, zitiere ich gerne, Gilbert Kist Chestert und hat mal gesagt, ich gehöre dem größten und wichtigsten Orden an, dem Orden der Menschheit und dem gehören wir alle an. Und wenn wir jetzt zu sehr identitätspolitisch uns verengen, habe ich die Befürchtung, dass wir dort mehr verspielen, als wir gewinnen können.
Wir brauchen einen Rechtsstaat. Wir müssen Situation verhindern, in denen Ungerechtigkeit sich manifestiert, in denen Menschen an den Gläser Decke stoßen, es keine Leistungsgerechtigkeit mehr gibt, in den es diskriminierende Erfahrungen gibt. All das ist richtig. Aber ich halte das Kern dieses Begriffes nun für deutsche Verhältnisse für sehr sehr schwierig und es gibt auch in Amerika lese ich durchaus ernstzunehmende Stimmen ähm die sagen, lasst uns als Black Community nicht von dieser Black Life Matters Bewegung kern. Darf ich nur eine Frage stellen was bedeutet es denn, dass so viele weiße Menschen auf die Straße gehen, die sich nicht so fühlen, dass es sozusagen ausgespielt wird weiß gegen schwarz? Weil das ist gar nicht die Frage. Also, das ist mir ganz wichtig zu betonen. Es gibt kein Ausspielen weiß gegen schwarz. Also der Slogan legt es aber nah. Der legt es nah. Also jedes Leben spielt eine Rolle, finde ich, einfach besser. Und natürlich jedes Leben. Aber dann reden wir nicht über Rassismus. Do reden wir genauso über Rassismus. Jedes Leben ist gleich wertvoll. Es darf aus keinen rassistischen oder sonstigen Gründen diskriminiert oder gerade zerstört werden. Ich merke, hier gibt es ein
Dissens über diesen Hash. Finde ich persönlich sehr grenzwertig, wenn man gegenüber den Slogan “Jedes Leben zählt” kritisch findet. Denn meiner Welt zählt nun mal jedes Leben. So wie es Herr Kissler hier in seinem Zitat perfekt zusammengefasst hat. Das ist mir sehr wichtig, weil Herr Kissler jetzt auch wieder sagte eben mit Alles Mter, wissen Sie, wenn ich als Vater äh meinen Sohn Mexchen schimppfe, weil er was falsch gemacht hat und Mexien sagt, aber Fritzien macht das gleiche auch immer wieder, was sage ich dann? Dann sage ich, Maxi, das ist mir völlig egal, das mag ja sein, aber jetzt reden wir über dein Fehlverhalten. Also insofern ist diese Argumentation absurd, die ich da höre mit All Lives Matters und Matter und alle anderen sind auch rassistisch. Was soll das? Wir reden darüber im Moment nicht. Wir reden darüber nicht. Wir reden nicht über schwarzen Rassismus, über islamischen Extremismus, der auch zum Teil rassistisch gefärbt ist. Das sind alles Probleme, über die können wir gerne irgendwann reden. Aber jetzt reden wir nicht darüber. Wir haben
ein anderes Problem in den USA. Wir haben hier in Deutschland ein anderes Problem. Also insofern reden wir darüber. Äh es ist absurd über anderes zu reden. Wir haben äh und dann und ein Beispiel, das aber nicht kein Wille da ist, ist dieser Begriff Deutschen Feindlichkeit, der jetzt aufgekommen ist, tatsächlich sogar auch aufgenommen wurde als ein Straftatbestand.
Was ist denn mit deutschen Feindlichkeit gemeint? Bin ich damit gemeint? Ich bin Deutscher. Mit Deutschen Feindlichkeit verbinde ich sofort die Schulen. Denn wenn deutsche Schüler von migrantischen Kindern nur aufgrund deren Herkunft fertig gemacht werden, dann ist auch das Rassismus und darüber wird viel zu selten gesprochen.
Die Zahl der Hassverbrechen gegen Deutsche steigt rasant und die Kinder und Jugend spürt es tagtäglich, bis auf die Kinder der Politiker, die besuchen natürlich Elitenschulen. Ich bin mir sicher, dass auch bei dieser Grafik die Dunkelziffer höher ist. Und jetzt soll mir bitte irgendjemand hier erklären, es habe nichts mit der zunehmenden Migration aus muslimischen Ländern zu tun.
Was ist deutschfeindlich? Ich würde sagen, es ist nicht nur misslich, es ist ein gerade das genau in diesem Zeitpunkt, das in Deutschland eintrifft, ist eigentlich eine Vorlage, um über Rassismus zu sprechen, weil der Kazim hat es schon angesprochen, Deutschen Feindlichkeit, also mit einem EN dahinter kommt aus dem rechten Spektrum. Es gab schon vor einigen Jahren diesen äh den Versuch sozusagen diesen Begriff zu etablieren.
war im Rahmen einer Schuldebatte sozusagen auf den deutschen Schulhöfen passieren Dinge und die ist dann wieder eingekippt, weil man nicht feststellen konnte, wer diese Deutschen denn sind, denn Herr K7 und ich äh sozusagen mit deutschem Pass und nicht nur das, sondern in meinem Fall sogar und dann wird es immer so absurd, wenn man dann sozusagen Wurzelkunde, Blutkunde mit einbringt, also mit mit diesem mit diesem Hintergrund sind nicht gemeint, also weiße deutsche Kids auf dem Schulhof und heute 132 Fälle, die Kollegin hatte es gesagt. im Gegensatz zu Ausländerfeindlichkeit mit über 10000 Fällen und ich meinerseits finde mich in keinem wieder. Weder Ausländerfeindlichkeit kann mich betreffen, weil ich keine bin, weder Deutschenfeindlichkeit, weil ich nicht gezählt werde und Rassismus ist in die Statistik nicht aufgenommen worden. Dazu möchte aber Frau Bubrowski noch mal antworten. Nee, nur ganz kurz. Es geht ja wie immer in dieser Diskussion und das macht es auch so schwierig eben gerade nicht darum, ist jemand Deutsch oder nicht? hat er keinen, hat er einen deutschen Pass oder nicht, sondern es geht um die Zuschreibung von Täterseite. Und natürlich darf bei dem Thema
Rassismus die Polizei nicht fehlen. Doch Kissler findet auch hier perfekte Argumente, die es in sich haben. Na ja, es war trotzdem maximal ungeschickt, also wenn man mit so einem Begriff operiert, latenter Rassismus, das heißt latent, lateinisch, Latenz, verborgen. Da ist also ein verborgener Rassismus, den die einzelnen gar nicht wissen, der ist aber irgendwie in dieses System eingesickert.
Damit habe ich höchstes Verständnis dafür, dass Polizisten, es gab ja Wiederworte von Nord bis Süd, von Ost nach West, sich als pauschal angegriffen und deformiert sehen. Auch Herr Pistorius, der Innenminister von Niedersachsen, Parteifreund von Frau Esken und viele andere von der SPD haben ihr widersprochen, weil es eben so ankam, als habe sie gesagt, da gebäe es einen systematischen Rassismus.
latenter Rassismus meint nichts anderes würde ich sagen. Er kann überall sein, er kann überall stecken und bei euch ist er eben irgendwo verdickt. Und diese verdickten Stellen, die wollen wir jetzt aufbrechen. Das kann man nur als Generalvorwurf verstehen, würde ich sagen. Und generell auch noch kleine Begriffskritik kann ich mit dem Begriff struktureller Gewalt oder strukturellem Rassismus wenig anfangen.
Es gibt auch keine strukturelle Zärtlichkeit, keine strukturelle Liebe. Es ist immer konkret, würde ich sagen. Es gibt Menschen, die rassistische Meinungen haben und so rassistischen Handlungen äußern und es gibt Leute, die denen nicht widersprechen. Das ist beides ganz schlimm. Die müssen man auch ins Blickfeld nehmen, wenn jemand an der Kasse beleidigt wird und alle gucken weg. Das geht ja wohl überhaupt nicht.
Das ist konkret Rassismus. Da ist dann Alltag gefragt, Zivilcourage meinetwegen, aber eine ganze Institution mit dieser Formulierung gewissermaßen in Generalverdacht zu stellen, auch wenn sie es relativiert hat danach, das ist maximal ungeschickt und wenn es immer heißt, wir müssen die Betroffenen hören, da muss man in dem Fall mal auch die betroffenen Polizisten hören.
Die haben sich dadurch in den Senkel gestellt gefühlt. Es gab ja sogar Aktionen, wo Polizisten außerhalb Deutschlands ihre Waffen auf den Boden aus Zeichen des Protestes niedergelegt haben. Ob das so glücklich ist, weiß ich nicht, aber da gehrt es. Herr Kiesler, ich spüre, hier möchten viele Menschen jetzt antworten, aber vielleicht nehme ich an der Stelle Herrn K7 dran.
Sie haben es ja eben schon selbst gesagt, sie waren bei der Bundeswehr mehrere Jahre lang und Sie würden die Bundeswehr nicht pauschal äh so verurteilen. Wie sehen Sie denn diesen Vorstoß von Frau Esken bezüglich der Polizei? Ich halte den die Formulierung für richtig. Ähm, ich unterstütze, vielleicht muss man das andersrum, das erste das, was sie zur zweit als zweites gesagt hat, als erstes sagen, äh vorwegschieben nicht die Polizei komplett ist rassistisch.
Auch die Bundeswehr ist es nicht. Gibt es in der Bundeswehr latenten Rassismus? Ja, natürlich. Ich meine bei der Bundeswehr kann ich da selber beurteilen. Ich war 6 Jahre dort, mag sie, bin immer noch sehr vielen Menschen dort verbunden, aber natürlich ist es erst einmal kein Spiegelbild der Gesellschaft, so wie die Polizei auch kein Spiegelbild der Gesellschaft ist.
Das ist eine Lebenslüge von Polizeien und von Bundeswehr, das zu behaupten. Es geht ein ganz bestimmter Menschenschlag zur Bundeswehr. Ähm, dass es da ein Chorgeist gibt, dass man da so eine gewisse Verbundenheit hat, so eine verschworene Männergesellschaft. Paar Frauen sind jetzt mittlerweile auch dabei. Das ist auch äh Tatsache.
So ist es nun mal. Hat auch seinen Sinn und Zweck. Aber es gibt ist dann nicht mehr die Gefahr, dass man da eine Grenze überschreitet, die dann zum extremistischen geht, zum rassistischen geht. Und bei der Bundeswehr ist das der Fall. Wir haben wahnsinnig viele Fälle von Rechtsextremismus, von Rassismus auch in der Bundeswehr.
Und wenn man das kritisiert vor allem als Soldat selbst, dann heißt es sofort, das ist Nestbeschmutzung, was du da betreibst und du bist ein Verräter. Also genau das äh was Herr Kissler nicht wahrhaben will, es ist strukturell und es wird versucht zu verdecken. Es wird versucht nach außen hin bloß ein Bild abzugeben.
Wir sind Spiegelbild der Gesellschaft und bei uns gibt’s das gar nicht. Dabei gibt’s das bei der Polizei und bei der Bundeswehr sehr wohl. Ich muss hier mal sagen, Deutschland ist ein sehr weltoffenes und liberales Land. Herr Kasim ist hier zur Bundeswehr gegangen. Wenn ich jetzt in seiner Ursprungsheimat ebenfalls zur Bundeswehr gehen würde, würde man mich da überhaupt aufnehmen? Von Deutschland wird immer sehr viel verlangt.
Doch jeder weiß, dass umgekehrt wir in deren Ländern ähnlich behandelt werden würden. Das soll nicht heißen, dass ich das gut finde. Dennoch ist das die Realität. Darf ich in der Türkei oder in Marokko eine christliche Kirche bauen? Ich bin ganz ehrlich, ich weiß es nicht, aber ich denke, die Antwort lautet nein.
Ich bin froh, dass so ein kompetenter und objektiver Journalist wie Alexander Kissler mit in dieser Runde sitzt, denn er äußert sich jetzt über die Polizeigewalt, die von Migranten ausgeübt wird. Nur haben Debatten natürlich immer durch die Art und Weise, wie sie geführt werden, nebenfolgen. Sie haben gesagt, jemand macht zu, wenn man ihn komplett in den Senkel stellt.
Das gilt für alle Gruppen. Und wenn ich z. zb jetzt Meldungen aus Berlin lese, da habe ich doch den Eindruck, dass speziell in Berlin die größere Gefahr die ist, die gegenüber von gegenüber Polizisten ausgeführt wird, ausgeüpft wird. Ich habe den Ein, es gibt dort momentan sehr viel mehr Gewalt gegen Polizisten als durch Polizisten, was das andere nicht relativieren soll, aber wir hatten jetzt am Wochenende 500 Leute feiern eine Party im Gleisdreieck, da kommt die Polizei an und erstmal werden sie mit Steinen beworfen. Es gibt gewisse Viertel in in Berlin, wo wo man sich wo sich die Polizei gar nicht mehr hineintraut, weil dort die sogenannten Autonomen das Straßenrecht ausüben. Also man muss glaube ich schauen, dass man die Debatte so führt, dass man Missstände objektiv abstellt und gleichzeitig die, die man versucht zu untersuchen, mit ins Boot zu nehmen. Das sieht da wieder sprechen habe ich mir gedacht. Bitte sehr Herr Kin, weil Sie genau wieder das tun, was ich vorhin schon gesagt habe. Jetzt zeigen Sie mir mit dem Finger auf die anderen nicht. Das ist das ist ein Problem. Gewalt gegen Polizisten ist ein Problem, wenn sie und ich weiß auch, dass sie einen schweren Job haben, dass die angebrüllt werden, angeschrienen
werden, angespuckt werden. Darüber müssen wir reden, aber das ist jetzt nicht das Thema. Es nützt nichts mit dem Finger auf die anderen zu zeigen, wenn wir jetzt über strukturelle Gewalt in der Polizei Frau Bubrowski bitte. Ja, also ich finde schon Herr Kim, dass es einen Zusammenhang gibt, weil es ich finde es nicht sinnvoll ein Vorurteil ein Missstatt anzuprangern und sich sozusagen um das zu du zu zeigen, eines anderen Vorteils zu bedienen, nämlich, dass die Polizei als solche rassistisch ist. Das finde ich behauptet keiner behauptet keiner, dass die Polizei, sondern es heißt es gibt es gibt das behaupten schon es behaupten es behaupten schon Leute, dass dass es latenten strukturellen wie auch immer Rassismus in der Polizei gibt und meinen damit natürlich erstmal jedenfalls in der Theorie alle und das habe ich ja vorhin gesagt, warum ich das für problematisch halte und man muss eben auch mal in dieser ganzen Debatte und deswegen finde ich den Punkt schon richtig auch nicht vergessen, wie das auf die Polizisten wirkt und wir dürfen auch nicht vergessen, Unser ganzes
System, unsere Sicherheit, unsere ganze Gesellschaft lebt davon, dass es funktionierende Polizeiarbeit gibt. Und ähm wenn wir jetzt wenn wir anfangen, diesen Generalverdacht auszuweiten, wenn wir anfangen, wie das in Berlin jetzt in der Gesetzgebung festgeschrieben ist, eine Beweislastumkehr, also wirklich die bisherigen rechtstaatlichen Grundsätze über über auf dem Kopf zu stellen und ähm den Polizisten die Beweislast eben aufzulegen, dass sie nicht rassistisch handeln, ich glaube, dann müssen wir uns irgendwann auch die Frage stellen, wer diesen Beruf tatsächlich noch ausüben will, auch angesichts der Gewalt, die es ja auch gegen Polizisten gibt. Ich glaube, ich halte auch überhaupt nichts davon irgendwie eine Diskriminierung gegen gegen ein anderes Problem auszuspielen, aber dass man das in dieser Debatte mal erwähnt, ist glaube ich schon richtig. Ja, ich wollte gerne etwas zum Generalverdacht und gerade zu diesem neuen Antidiskriminierungsgesetz in Berlin sagen, weil diese Geschichte, dass jetzt Polizisten beweisen müssen, nicht rassistisch zu sein, finde ich tatsächlich ein Totschlagargument. Ähm, es ist ja die Angst von der Klagewelle:
“Lassen Sie die Klagen, also wenn Sie denn kemen, doch erstmal kommen. Es würde ja bedeuten, dass jetzt schwarze nicht weiße Menschen oder von Rassismus betroffene jetzt massenweise die Ämter stürmen würden, um Dinge zu behaupten, die gar nicht stattfinden. Es ist in anderen Täter Opferperspektiven belegt, dass wenn Opfer nicht die Möglichkeit haben zu sprechen, dass das ein großes Problem einer Gesellschaft ist.
Und es kann nicht sein, dass wir in einem demokratischen Land leben und eine Institution wie die Polizei keine Maßnahmen einführt, in der Betroffene sozusagen sich zu Wortmelden. Ich würde es ganz ganz kurz, ich würde es ganz ich würde es ganz entspannt sehen und würde sagen, es gibt jetzt sozusagen eine Beschwerdemöglichkeit.
Lassen Sie uns erstmal sehen, was kommt. Und noch einen Satz dazu, wenn man auf das Polizieren, also wieder aus dem Forschungsbereich schaut, dann geht es um Polizeiausbildung. Ich bin total dafür, ich habe viel Kontakt mit diesen mit Rafael Bär z.B. zu nennen, der ganz klare Beispiele für die Polizeiausbildung nennt und sagt, wie schützen sich Polizisten in ihrem eigenen Werden mit der Gesellschaft, die sie attackiert, aber wie lernen sie auch zu polizieren ohne andere beispielsweise in eine rassistische Ecke zu stellen? Darf noch mal repliieren, wir sind kurz zum Schluss der Sendung schon bitte. Es gibt es gibt ja kein es ist ja nicht so, dass man bisher keine Möglichkeit hat, sich gegen Rassismus bei der Polizei zu beschweren. Das gibt diverse Beschwerdestellen. Manche sagen sogar, es gibt so viele, dass die gar nicht immer unbedingt äh äh in Einklang gebracht werden können. Die die Polizei ist natürlich an Artikel 3 gebunden an die Gleichbehandlung aller Menschen und wenn es da Verstöße gibt, dann kann man dann muss man die anprangern und dann wird den auch nachgegangen. Da es nicht
nur bei der Polizei bleiben soll, hilft unsere aktuelle Regierung mit der neuen wahrscheinlichen SPD und CDU-Regierung ordentlich mit. Jetzt halte ich fest, Henrik Wüst startet vier neue Meldestellen mit linken NGOs in NRW. Es wird folgende Meldestellen geben: Meldestelle Antimuslimische Rassismus, Meldestelle Antiziganismus, ich weiß nicht mal was das ist.
Meldestelle antischwarzer, asiatischer und weitere Formen von Rassismus und die Meldestelle für Quierfeindlichkeit. Dank dir und mir, den Steuerzahlern, ist das möglich. Fragen, ob jetzt, wenn ein Polizist am Hauptbahnhof oder im englischen Garten seiner Arbeit nachgeht, ob der nur noch ältere weiße Damen kontrollieren soll. Ja, sie sprechen, Herr Hilz, das sogenannte Racial Profiling an.
Ältere weiße Damen am Bahnhof sollen nur noch kontrolliert werden. Hier hat sich überall Widerstand breit gemacht. Weil wir Herrn Kim schon so lange nicht mehr dran genommen haben, wollen Sie darauf direkt antworten. Selbstverständlich soll er nicht nur weiße ältere Damen kontrollieren, sondern er soll diejenigen kontrollieren oder die Polizisten sollen diejenigen kontrollieren, wo sie sehen, dass da etwas schief läuft.

Grundsätzlich, wenn es um Kontrollen geht, also erstmal anlasslose Kontrollen, weiß ich gar nicht, ob das rechtlich so äh einwandfrei ist. weiß Frau Bobowski wahrscheinlich besser Bescheid, die sich mit Polizeirecht da auskennt. Aber ansonsten nur jetzt nicht weiße sich rauszusuchen People of Color, das ist eben auch nicht in Ordnung.
Das ist halt racial Profiling und ich weiß das aus eigener Erfahrung, wenn ein Zug voll ist und ich sitze da und würde wirklich proppenvoll an der Grenze irgendwo zu den Niederlanden kürzlich passieren, ich bin der einzige, der kontrolliert wird, wenn ich der einzige nicht weiß und das ist nicht in Ordnung.
Das ist halt Raal Profil ist tatsächlich auch verboten, aber es wird trotzdem in der Praxis immer wieder festzustellen sein, dass Frau Runa Ölker, dann Frau Bubrowski, ich glaube, das ist ein wichtiges Thema hier, das Raal Profiling. Ja, jetzt wird es ganz duos. Die Mitarbeiterin bekommt eine richtige Bühne.
Die Kamera wird nur auf sie gerichtet und sie zoomen richtig rein. Als ob sie die Moderatorin ist. Das Ganze wirkt ziemlich skoril, als ob es im Vorfeld geplant war. So wie bei den Demos gegen rechts, wo sie ebenfalls als vermeintliche zufällige Demonstrantin ein Interview gegeben hat. Film ab.
Ich würde gerne auch etwas zu diesen sogenannten verdachtsunabhängigen Kontrollen Paragraph 221 sagen, die vom Institut für Menschenrechte sehr wohl und zurecht meiner Meinung nach kritisiert wurden. Und zwar geht es nicht darum, Menschen, die vermeintlich kriminell sind, nicht zu kontrollieren. Die Frage ist, wie stelle ich Kriminalität fest? Es gibt Paragraphen und da werden werde ich bestimmt gleich was hören zum Thema gefährliche Orte, Täterprofile etc.
Die Frage ist, wenn man sich in einer Situation befindet, und ich gebe ein ganz konkretes Beispiel, in Hamburg ein ganz aktueller Fall, ein schwarzer Pfleger fährt mit seinem Fahrrad, äh geht zu den verschiedenen älteren Menschen, die er pflegt, ähm Hauseingang rein, raus, rein, raus und wird auf einmal von zwei Zivilpolizisten überwältigt vom Fahrrad geschmissen, festgeschnallt, die das Handy geht kaputt, die Uhr, dann ist die Frage nach dem Umgang eine wichtige, die man stellen muss.
Und das Stichwort natürlich kam jetzt heraus, das war leider falsch. Die Polizei hat sich entschuldigt, zahlt den Schaden und sie konnte dieses tun, weil es diese Kontrollmöglichkeiten gibt und weil es Täterprofile gibt. Frau Genau. Haruna Öl. Genau. Täterprofile der Polizei sind sozusagen ein Zielkonflikt mit dem Gleichbehandlungsgrundsatz.
Es darf nicht jeder äh ist alle sollen gleich behandelt werden und alle sollen gleich kontrolliert werden. Frau Mobrowski, sind so oft angesprochen worden als Expertin. Bitte kurz noch eine Einschätzung von Ihnen dazu. Ja, nur ganz kurz, also wir haben gesagt, Ral Profiling ist verboten. Die Polizei sagt inzwischen auch selbst, also jedenfalls die die Spitzen der Polizeien sagen, das ist auch überhaupt keine geeignete Maßnahme und so weiter.
Was man von Polizisten manchmal hört, ist halt, ich sag jetzt mal Beispiel Girllitzer Park in Berlin, wo nicht nur Polizisten, sondern auch Anwohner, ich habe da selbst mal gewohnt, wissen, okay, in der Ecke stehen, sagen wir mal die Albaner und verticken Droge X, in der anderen oder albanisch stämmige Menschen, in der anderen Ecke stehen andere und so weiter.
Wenn man jetzt einem Polizisten sagt, du darfst aber nicht mehr danach gucken, welche Nationalität hat jemand, sondern musst jeden, der durch ein Göllitzer Park läuft, gleichermaßen kontrollieren, dann werden die halt sagen, wie weltfremd ist das? Also das Problem ist, man schickt die Polizisten quasi in so einer Art Schizophrenie, dass ihre eigene Berufserfahrung nicht mehr zählen soll.
Und das, ich will nicht sagen, dass das richtig ist. Ich will nur sagen, dass es dass es aus Sicht der Polizisten da teilweise relativ schwierig ist, weil viele von denen eben diese Berufserfahrung haben und man das irgendwie in Einklang bringen muss. Und deswegen ist ja jetzt die Linie der Polizei Haut, man darf nicht an die Hautfarbe anknüpfen, nicht an die Nationalität.
Es muss noch etwas hinzukommen, ein weiterer sozusagen Punkt, der eine Kontrolle rechtfertigt. Das wäre im Glitzer Park wahrscheinlich nach dieser Kategorisierung sogar gegeben. Im Falle von dem Pfleger war es ein unglücklicher Fehler, den die Polizei auch eingeräumt hat. Wenn unsere Politiker ihre Fehler mal so einräumen würden, dann würden wir als Gesellschaft noch mehr zusammenwachsen.
Ich habe hier zum Abschluss noch ein paar kleine Details für dich. Die Grafik hier zeigt auf, wie viele weiße Menschen von COPS ihr Leben verlieren und es sind die meisten mehr als schwarze Latinus und Co. Die Organisation Black Life Matters hatte insgesamt 90 Millionen Dollar erhalten und nur 33% kam wohltätigen Organisationen zugute.
Dann hat eine der Mitgründerin der Black Life Matters Bewegung, Patrice Can Colors, die sich als geschulte Marxistin beschreibt, ein großes Haus im Wert von 1,5 Millionen Dollar in einer weißen Gegend gekauft und zu guter Letzt steuert diese Organisation nun auf die Insolvenz zu. Und ganz ehrlich, wer profitiert von dieser Bewegung? Ich muss dir ehrlicherweise sagen, ich sehe starke Parallelen zu Deutschland.
Wir, die Steuerzahler müssen diese ganzen Fantasien des Staates mittragen, ob wir wollen oder nicht.
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