Nun, nämlich aus dem Fernsehen oder aus   der Zeitung oder aus dem Gespräch mit.   Sehr geehrte Damen und Herren, heute   nehmen wir sie mit auf eine Reise in das   Leben eines Mannes, dessen Name in der   deutschen Musiklandschaft fest verankert   ist Reinhard Mai. Hinter den sanften   Klängen seiner Lieder verbirgt sich eine   Geschichte, die viele nicht kennen.

 

 Eine   Geschichte, die sie überraschen wird.   Ein Leben, das von vielen als harmonisch   und erfolgreich wahrgenommen wird, doch   auch tiefe Schatten kennt, die die   Öffentlichkeit nie erahnen konnte. Er   ist der Mann, der mit seinen poetischen   Texten und sanften Melodien Generationen   berührte, der das Land mit dem Berühmten   über den Wolken in den Himmel entführte.

 

  Doch was, wenn ich Ihnen sage, dass   dieser Mann, der in der Öffentlichkeit   so ruhig und gelassen wirkt, in seinem   Inneren eine Tragödie trägt, die sein   Leben für immer veränderte. Meine Damen   und Herren, die Wahrheit hinter dem   strahlenden Image von Reinhard Mai ist   nicht nur von Erfolg und Glück geprägt.

 

  Es gibt eine dunkle Seite, die wir heute   lüften werden. Ein Geheimnis, das tiefer   geht, als Sie es sich vorstellen können.   Reinhard Mai wurde am 21. Dezember 1942   in Berlin geboren. Schon als Kind wuchs   er inmitten der Nachkriegswirren auf.   Eine Zeit, die sein Verständnis von der   Welt und der Musik stark beeinflusste.

 

  In den frühen Jahren seiner Jugend   begann er Gitarre und Klavier zu   spielen, was seine Liebe zur Musik   entfachte. Der Weg, den er einschlug,   war jedoch nicht sofort klar. Zunächst   studierte er Wirtschaft, doch seine   wahre Leidenschaft gehörte der Musik.   Mit der Gitarre in der Hand und einem   Notizbuch voller Gedichte und Gedanken   machte er sich bald daran, eigene Lieder   zu schreiben.

 

 In den 1960er Jahren, als   die Welt von politischen Umwälzungen und   kulturellen Revolutionen erschüttert   wurde, begann Reinhard Mai, sich als   Liedermacher einen Namen zu machen. Doch   im Gegensatz zu vielen seiner   Zeitgenossen, die sich lautstark mit   politischen Themen auseinandersetzten,   zog er es vor. mit sanften poetischen   Melodien die Zuhörer zu erreichen.

 

 Seine   Texte, tiefgründig und oftmals   melancholisch, spiegelten seine   persönliche Sicht auf die Welt wieder.   Die Öffentlichkeit reagierte positiv auf   seine Musik und im Laufe der Jahre   konnte er sich eine treue Fangemeinde   aufbauen. Reinhard Mai war nie der Typ   Künstler, der sich in den Vordergrund   drängte. Vielmehr war er ein Mann.

 

 der   es vorzog, in den Hintergrund zu treten,   während seine Lieder die Menschen   verzauberten. Doch diese Zurückhaltung,   diese Bescheidenheit machten ihn nicht   weniger beliebt. Im Gegenteil, gerade in   einer Welt, in der immer mehr Musiker in   den Mittelpunkt drängten, gewann Mai das   Herz seiner Fans durch seine   Authentizität und Ehrlichkeit.

 

  Sein Durchbruch kam 1972 mit dem Lied   Gute Nacht Freunde, das schnell zu einer   Hymne wurde und sogar als Titelmelodie   für eine beliebte deutsche TV-Show   diente. Der Erfolg dieses Liedes öffnete   ihm die Türen zu noch größeren Erfolgen,   doch es war sein größter Hit über den   Wolken, der ihn zu einer der   bekanntesten und beliebtesten Figuren in   der deutschen Musikszene machte.

 

 Dieses   Lied, das von der Freiheit des Fliegens   und dem Wunsch, die Welt aus einer   anderen Perspektive zu sehen, erzählte,   wurde zu einem Klassiker und wird bis   heute auf seinen Konzerten gespielt.   Während seine Karriere in den 1970er und   1980er Jahren rasant wuchs, blieb May   stets ein Mann der leisen Töne, der mit   seinen Worten eine Brücke zwischen der   Musik und der Gesellschaft schlug.

 

 In   seinen Konzerten, die in den 70er, 80er   und 90er Jahren regelmäßig ausverkauft   waren, stand er oft allein auf der   Bühne, nur begleitet von seiner Gitarre.   Es war eine beeindruckende Leistung, die   es ihm ermöglichte, die Herzen seiner   Fans auf eine ganz besondere Weise zu   berühren.

 

 Doch Reinhard Mais Erfolg war   nie nur auf seine Musik beschränkt.   Seine Lieder sprachen über das Leben,   die Liebe, die Familie und die   schwierigen Momente, die jeder Mensch   durchlebt. Doch die größte Tragödie, die   ihn in seinem Leben traf, war die   Erkrankung seines Sohnes. In den 2010er   Jahren wurde sein Sohn schwer krank und   fiel ins Koma.

 

 diese Erfahrung, so   schmerzhaft sie auch war, beeinflusste   May Musik und ließ ihn tiefgründigere   und emotionalere Lieder schreiben. Eines   dieser Lieder, dann mach’s gut, wurde zu   einem bewegenden Abschiedslied, das die   tiefe Trauer und den Verlust   widerspiegelte,   den er in dieser Zeit erlebte, obwohl   Reinhard Mai in der Öffentlichkeit als   der sanfte Bade bekannt ist, der sich   nie in Skandale verstrickte.

 

  Gibt es dennoch einige dramatische   Momente in seinem Leben? Ein Vorfall,   der immer wieder erwähnt wird, ist das   Missgeschick, das ihm als Hobbypilot   passierte. Einmal erlebte er einen   Notfall mit einem Kleinflugzeug, das zu   einer Notlandung gezwungen wurde. Dieses   Ereignis soll ihn zu seinem Hit über den   Wolken inspiriert haben, der seine Liebe   zum Fliegen und die Freiheit, die er   dort oben spürte, widerspiegelte.

 

  Eine andere weniger bekannte   Kontroverse, die May in den Medien einen   leichten Schitstorm einbrachte, war   seine Weigerung die höchste deutsche   Auszeichnung, das Bundesverdienstkreuz   entgegenzunehmen. May erklärte, er fühle   sich mit solchen offiziellen Ehrungen   nicht wohl und wolle nicht in diese   politische Welt eintauchen.

 

 Diese   Haltung wurde von manchen kritisiert,   doch viele respektierten ihn auch dafür,   dass er sich treu blieb und seinen   eigenen Weg ging. Doch trotz dieser   kleineren Skandale und Kontroversen   blieb Reinhard Mai immer der Mann, der   seine Kunst mit Hingabe und Tiefe lebte.   Im Laufe der Jahrzehnten war er nicht   nur ein Musiker, sondern auch ein Symbol   für den deutschen Chanson und die   Volkmusik, dessen Lieder die Menschen in   ihrer Intimität und Ehrlichkeit   berührten, die Jahre vergingen.

 

 Und   Reinhard Mai blieb der ruhige, fast   meditative Musiker, der in den 1990er   Jahren, sowohl im Musikgeschäft als auch   im öffentlichen Leben, immer mehr zu   einer Institution wurde. Doch hinter der   Fassade des erfolgreichen und   bescheidenen Künstlers begannen sich   private Spannungen zu entwickeln, die er   lange Zeit für sich behielt.

 

 Im   öffentlichen Bild war alles perfekt. Ein   erfolgreicher Musiker, ein liebevoller   Familienvater, ein Mann, der immer die   richtigen Worte fand, um seine Fans zu   berühren. Doch hinter den Kulissen   begannen sich Risse zu zeigen. Im Jahr   2010 geriet das Leben von Reinhard Mai   aus den Fugen als sein Sohn, der sein   Leben bis dahin so sehr geprägt hatte,   schwer erkrankte.

 

 Es war eine Zeit, die   seine Welt auf den Kopf stellte. Der   Vater, der stets mit seiner Musik Trost   spendete und sich den Schmerz der Welt   von der Seele sang, fand sich plötzlich   in einer Situation wieder, die er nicht   in Lieder fassen konnte. Der Sohn fiel   ins Koma und die Tage vergingen, während   die Ärzte alles taten, um ihm zu helfen.

 

  Doch nichts konnte ihn retten. Der   Verlust seines Sohnes war für May   Schmerz, den er mit niemandem teilen   konnte. Eine Tragödie, die so tief ging,   dass sie selbst in seinen wohlbedachten   und zurückhaltenden Liedern einen neuen   Ausdruck fand. Es war während dieser   Zeit der Trauer, das Mai begann,   intensiver über das Leben, den Tod und   die zerbrechliche Natur der menschlichen   Existenz nachzudenken.

 

  Der Verlust seines Sohnes brachte ihn   nicht nur emotional an seine Grenzen,   sondern wirkte sich auch auf die   Richtung seiner Musik aus. Die sanften   Melodien, die für ihn so   charakteristisch waren, bekam plötzlich   eine andere tiefere Schattierung. In   seinem Song Dan’s gut, der nach dem Tod   seines Sohnes entstand, konnte er seine   Gefühle auf eine Weise ausdrücken, wie   er es nie zuvor getan hatte.

 

 Der Song   war ein Abschiedslied, ein letzter Gruß,   der die ganze Trauer und das Gefühl des   Verlusts in sich trug. Die öffentliche   Reaktion auf diesen Song war   überwältigend,   doch auch für May selbst war er ein Weg,   den Schmerz zu verarbeiten. Doch die   private Tragödie war nicht das einzige   Drama, das sich in dieser Zeit   entfaltete.

 

 Es gab auch die zunehmend   schwierige Beziehung zu den Medien, die   oft nach Skandalen suchten, die May in   seiner ganzen Karriere nicht bieten   konnte. In einer Welt, in der Musiker   oft in die Rolle des rebellischen   exzentrischen Künstlers gedrängt werden,   weigerte sich meh diesem Bild zu   entsprechen.

 

 Seine Musik war stets eine   ruhige, reflektierte Auseinandersetzung   mit dem Leben, nicht mit politischen   Skandalen oder wilden Parties. Doch als   er sich weigerte, die prestigeträchtige   Auszeichnung Bundesverdienstkreuz   entgegenzunehmen,   begannen die Medien ihn zunehmend zu   hinterfragen. Was für als schlichtweg   untypisch für einen deutschen Superstar   erschien, war für Mayt der   Selbstbestimmung.

 

  Er fühlte sich nicht wohl bei der   Vorstellung, sich in einem System von   staatlichen Auszeichnungen und   öffentlichen Ehrungen zu bewegen. Doch   die Medien, die auf Skandale und   Widersprüche auswahren, nahmen diesen   Schritt nicht nur mit Respekt, sondern   mit einer Mischung aus Kritik und   Enttäuschung auf.

 

 Dieser Vorfall gab den   Medien aber auch die Gelegenheit, eine   andere Seite von Reinhard Mai zu zeigen,   die Seite des Mannes, der nicht nur in   der Öffentlichkeit eine glanzvolle   Fassade pflegte, sondern auch die   Schattenseiten seines Lebens und seiner   Karriere offen zugeben musste. Der   sanfte Bade, der für seine poetischen   Lieder und seine unaufgeregte Art   bekannt war, war plötzlich der Mann, der   nein sagte, der sich weigerte, sich dem   Druck der Gesellschaft zu beugen.

 

 Es war   ein weiterer Schritt in einer Reihe von   Ereignissen, die den bisherigen Verlauf   seiner Karriere und seines Lebens   veränderten. Der dramatische Wendepunkt   kam schließlich nicht durch einen   Skandal oder eine öffentliche   Kontroverse, sondern durch die Stille,   aber tiefgreifende Veränderung in der   Familie und in seinem Inneren.

 

 Der Tod   seines Sohnes brachte May nicht nur zum   Nachdenken über das Leben und die   Bedeutung von Familie, sondern auch über   die sehr persönliche Seite des Ruhms. In   einem Moment der tiefen Trauer, als der   Verlust noch frisch war, kam es zu einer   dramatischen Veränderung in seinem   Umgang mit der Öffentlichkeit.

 

 Er zog   sich zunehmend aus der Medienwelt zurück   und suchte Trost in seiner Musik und in   den Erinnerungen an seinen Sohn. Die   Musik, die er nun machte, war nicht mehr   nur ein Ausdruck seines Talents, sondern   auch ein Ventil für die tiefste Trauer   und den Schmerz, den er durchlebte. Das   Drama, das sich in Reinhard Mais Leben   entfaltete, war keine schillernde   Skandalgeschichte, wie man sie von   anderen Berühmtheiten kennt.

 

 Es war die   Geschichte eines Mannes, der mit den   größten Verlusten und Herausforderungen   im Leben konfrontiert wurde und trotzdem   oder gerade deswegen seine Musik nie   aufgab. Doch in den folgenden Jahren   begann die Presse, sich zunehmend auf   seine privaten Tragödien zu stürzen. Und   dabei vergaß man oft, dass hinter diesem   Mann ein Künstler stand, dessen Leben   nicht nur von Schicksalsschlägen,   sondern auch von Hoffnung, Liebe und   unerschütterlichem Glauben an die Musik   geprägt war. Im Laufe der Jahre setzte   sich Reinhard Mai immer wieder mit den   dramatischen Wendungen seines Lebens   auseinander. Doch die wahre Tiefe der   Tragödie, die sein Leben durchzog, ließ   sich nicht mit einfachen Worten oder   Liedern fassen. Als sein Sohn verstarb,   war die Welt für ihn nicht mehr   dieselbe. Der Mann, der in den 70er und

 

  80er Jahren mit seiner Gitarre die   Herzen der Menschen eroberte, fand sich   plötzlich in einem Kampf wieder, der   weit über die Bühnen und Konzerthallen   hinausging. Es war ein innerer Kampf,   ein Ring mit der eigenen Identität als   Künstler und als Mensch. Der dramatische   Höhepunkt der Geschichte von Reinhard   Mai kam jedoch nicht nur durch den   Verlust seines Sohnes, sondern auch   durch die langen Jahre des Schweigens,   die folgten.

 

 Die Jahre der Trauer und   des inneren Rückzugs führten dazu, dass   sich May immer mehr von der   Öffentlichkeit entfernte. Obwohl er noch   immer regelmäßig auf der Bühne stand und   neue Lieder schrieb, war seine Musik   nicht mehr die gleiche. Die Melodien   waren nachdenklicher, die Texte   tiefgründiger und der Schmerz, der in   seinen Liedern zu hören war, konnte   nicht länger nur als Ausdruck   künstlerischer Kreativität gesehen   werden.

 

 Es war der schmerzliche Ausdruck   eines Mannes, der seinen eigenen Frieden   finden musste. Presse, die zu Beginn   noch das Bild eines sanften,   unbescholtenen Künstlers zeichnete,   begann plötzlich auf das Drama in Mais   Leben zu blicken. Es war nicht mehr nur   die Musik, die die Menschen faszinierte,   es waren die Geschichten hinter den   Liedern, die das Interesse weckten.

 

 Die   Zeitungen und Magazine stürzten sich auf   jeden einzelnen Schritt, den er tat, auf   jede Zeile, die er schrieb und auf jedes   Konzert, das er gab. Es war ein   doppeltes Spiel. Einerseits gab es die   tief emotionale Seite seiner Musik, die   das Publikum berührte. Andererseits   begannen die Medien sich zunehmend auf   seine privaten Tragödien zu   konzentrieren und die Frage zu stellen,   wie viel des Menschen hinter dem   Künstler war noch übrig.

 Inmitten all   dieser Turbulenzen begannen sich jedoch   auch dramatische öffentliche   Auseinandersetzungen zu entwickeln. Die   Medien, die immer wieder nach Skandalen   suchten, um ihre Schlagzeilen zu füllen,   stießen auf einen weiteren Aspekt von   Reinhard Mai, den sie zu ergründen,   versuchten seine Weigerung, die höchste   deutsche Auszeichnung, das   Bundesverdienstkreuz   anzunehmen.

 

 Dieser Schritt, der von   vielen als untypisch für einen so   renommierten Künstler angesehen wurde,   sorgte für erhebliche Aufregungen in der   Presse. Doch für Mai war es ein   notwendiger Schritt, um sich selbst treu   zu bleiben. Er erklärte, dass er sich   mit solchen offiziellen Ehrungen nicht   identifizieren konnte und sich unwohl   fühlte, in einer Welt zu leben, die   immer wieder versucht, Menschen in   vorgefertigte Schablonen zu pressen.

 

  Diese Entscheidung rief sowohl Kritik   als auch Bewunderung hervor und zeigte   die Komplexität des Menschen hinter dem   Künstler. Doch es war die Rückkehr zu   seinen persönlichen Wurzeln, die für May   den Weg zur Versöhnung ebnete. Die Jahre   des Schweigens und der Trauer führten   schließlich zu einem Moment, der für ihn   von tiefem emotionalen Wert war.

 

 Die   Lieder, die er in den Jahren nach dem   Verlust seines Sohnes schrieb, wurden zu   einem Akt der Heilung, sowohl für ihn   selbst als auch für seine Fans. Dann   mach’s gut. Das berührende Abschiedslied   für seinen Sohn wurde zu einem   musikalischen Meisterwerk, das die tiefe   Verbindung zwischen Vater und Sohn,   zwischen Leben und Tod widerspiegelte.

 

  Es war ein Song, der die Fans nicht nur   durch die Melodie, sondern auch durch   die emotional aufgeladenen Texte in   seinen Bann zog. Doch auch in der   schwierigen Zeit des Rückzugs von der   Öffentlichkeit fand Reinhard May immer   wieder Wege, seine Gedanken und Gefühle   in seine Musik zu integrieren.

 

 Lieder   wie: “Es wird eine Zeit geben und der   Weg spiegelten nicht nur den Verlust   wieder, sondern auch den tiefen Wunsch   nach Frieden und Versöhnung. Es war ein   Künstler, der sich nicht scheute, seine   innersten Emotionen mit der Welt zu   teilen und der damit eine neue Dimension   seines Schaffens erreichte.

 

 In diesen   Jahren der persönlichen Krise konnte May   seine Musik auf eine Weise ausleben, die   seine Anhänger tief berührte und die ihn   endgültig zu einem der größten   Liedermacher Deutschlands machte. Die   Entwicklung von Reinhard Mai, von einem   zurückhaltenden Künstler hin zu einem   Mann, der die Härten des Lebens in   seiner Kunst reflektierte, war ein   langer und oft schmerzhafter Prozess.

 

  Doch durch diesen Prozess hindurch fand   er die Stärke, sich wieder mit der   Öffentlichkeit zu versöhnen, wenn auch   auf seine eigene Weise. Und so steht er   heute nicht nur als ein legendärer   Musiker da, sondern auch als ein Mann.   der mit seinen inneren Dämonen und   Verlusten auf eine Art und Weise umging,   die ihn stärker machte als je zuvor.

 

 Der   überraschende Wendepunkt in Reinhard   Mais Leben kam nicht durch einen äußeren   Erfolg, sondern durch eine innere Reise,   die ihn schließlich zur Versöhnung   führte, nicht nur mit der Welt, sondern   vor allem mit sich selbst. Die Jahre der   Trauer, die tiefen Verluste und das   Schweigen, das auf seine emotionalen   Erschütterungen folgte, führten   schließlich zu einem Moment der tiefen   Einsicht und inneren Heilung.

 

 Doch   dieser Prozess war weder schnell noch   einfach. Es war eine stille,   schmerzhafte Arbeit, die ihn von innen   heraus veränderte und zu einem anderen   Menschen machte, einem, der bereit war,   endlich Frieden zu finden. Der Moment   der Versöhnung kam, als Reinhard Mai   sich entschloss, seine Musik erneut als   Mittel der Heilung zu nutzen, aber   dieses Mal auf eine noch persönlichere   und tiefere Weise.

 

 Die Musik, die er   zuvor für die ganze Welt gemacht hatte,   wurde nun zu einem Dialog mit sich   selbst ein Werkzeug, um mit dem Verlust   und dem Schmerz umzugehen, der ihn so   lange gefangen hielt. Es war dieser   Moment der Vergebung, der ihm die   Freiheit gab, nicht nur seine Trauer zu   akzeptieren, sondern auch die Liebe und   den Frieden, die aus der Versöhnung mit   der Vergangenheit entstehen können.

 

 In   einem der letzten öffentlichen   Auftritte, bei dem er das Lied Dann   mach’s gut spielte, war die emotionale   Intensität spürbar, als er die Bühne   betrat, war es nicht nur der Künstler,   der das Publikum mit seiner Musik   fesselte, sondern auch der Mensch, der   sich mit den eigenen inneren Kämpfen   auseinandersetzte.

 

  Seine Stimme, die normalerweise so ruhig   und ausgeglichen klang, war diesmal von   einer Zerbrechlichkeit geprägt, die die   Zuhörer berührte. Es war ein Moment der   Wahrheit, der Moment, in dem Meh die   Bühne nicht mehr nur als Künstler   betrat, sondern auch als Vater, der sich   von den Wunden der Vergangenheit   befreite.

 

 Die Tränen, die während dieses   Auftritts flossen, waren nicht nur die   des Künstlers, sondern auch die der   Zuschauer, die in dieser sehr   persönlichen Darbietung eine universelle   Wahrheit fanden. war der Moment, in dem   Reinhard Mai sein innerstes Ich öffnete   und sich der Welt in seiner ganzen   Verletzlichkeit zeigte. Und in diesem   Moment, so schien es, war er nicht mehr   der sanfte Bade oder der Musiker, der   für seine Fans immer da war.

 

 Er war   einfach ein Mensch, der seine Geschichte   erzählte, der sein Leid und seine   Heilung teilte. Es war diese   Zerbrechlichkeit und Offenheit, die die   Verbindung zwischen ihm und seinem   Publikum vertiefte und die endgültige   Versöhnung mit der Vergangenheit   symbolisierte. Die Worte in “Dann mach’s   gut” waren nicht nur ein Abschied,   sondern auch ein Akt der Vergebung,   sowohl für sich selbst als auch für die   Welt, die er oft als unbarmherzig und   kompliziert empfand, der Prozess der   Heilung, so schmerzhaft er auch war.   hatte Mai zu einem besseren Menschen   gemacht und es war diese Erkenntnis, die   er mit seinem Publikum teilte. Am Ende   dieser Reise stand nicht nur die   Versöhnung mit dem Verlust, sondern auch   die Rückkehr zur Musik.   Reinhard Mai hatte in seinen tiefsten   Momenten der Trauer eine neue Bedeutung

  in seiner Kunst gefunden. Er war nicht   nur ein Musiker, sondern auch ein Mann,   der dem Leben trotz aller   Schwierigkeiten mit offenen Armen   begegnete. Meine Damen und Herren, nun   stellen wir uns eine Frage, die   vielleicht die tiefste Bedeutung in   dieser Geschichte birgt: Ist Vergebung   wirklich einfach, wenn die Wunden noch   nicht verheilt sind?   Reinhard Mai hat in den letzten Jahren   seines Lebens eine Reise der inneren   Versöhnung angetreten, aber der Weg war   nicht leicht. Die Trauer um den Verlust   seines Sohnes, die Stille der   jahrelangen Auseinandersetzungen und das   Schweigen, das oft zwischen ihm und der   Welt stand, sind nicht einfach zu   übersehen. Dennoch hat er es geschafft,   diese Wunden zu akzeptieren und Frieden   zu finden. Nicht nur mit seiner   Vergangenheit, sondern auch mit dem   Verlust, der ihn so sehr geprägt hat.

 

  Ruhm, Anerkennung und öffentliche   Ehrung. All das hat Mai erreicht. Doch   am Ende sind es die tiefsten   persönlichen Momente, die wirklich   zählen. Sind all diese Erfolge das Wert,   wenn sie mit solchen tiefen seelischen   Wunden bezahlt werden müssen. Mai hat   sich bewusst von vielen äußeren   Auszeichnungen entfernt, um sich selbst   zu finden.

 

 Die Frage bleibt: Was ist   wirklich wichtig im Leben eines   Menschen? Wenn alles andere verblasst,   ist es die Liebe, die Familie, die   Vergebung oder ist es der Ruhm der,   obwohl verführerisch. Doch letztlich   wenig Trost in den schwierigen Zeiten   bietet in einer Welt, die oft von   Erfolgen und äußeren Anerkennungen   getrieben wird, zeigt uns Maisgeschichte   eine andere Perspektive, eine   Perspektive, die tief in der   Menschlichkeit verwurzelt ist und die   uns daran erinnert, dass nicht alles im   Leben in Gold und Ruhm gehüllt ist.   Vielmehr sind es die stille Versöhnung   und die Akzeptanz des eigenen Schmerzes,   die den wahren Frieden bringen. Meine   Damen und Herren, eine Geschichte hinter   den glanzvollen Bühnen, die ein nagendes   Gefühl hinterlässt, das nur die   Beteiligten ganz verstehen. ist eine

 

  Geschichte, die uns alle an unsere   eigene Menschlichkeit erinnert und   daran, wie wichtig es ist, die eigenen   Wunden zu heilen und Frieden zu finden.   Wir alle sind auf einer Reise und   manchmal ist der Weg zur Vergebung der   einzige, der uns wirklich befreit.   Danke, dass Sie heute mit uns diese   Reise durch das Leben von Reinhard Mai   gemacht haben, möchten Sie, dass ich mit   dem nächsten Teil fortfahre. M.