Ein Jahrhundert der Schönheit, ein Leben voller Kontraste und ein Abschied in der Stille des Morgengrauens: Frankreich und die Welt trauern um Brigitte Bardot. Die Frau, die Saint-Tropez berühmt machte und später dem Glamour den Rücken kehrte, um zur Stimme der Stimmlosen zu werden, ist im Alter von 91 Jahren verstorben. Es ist der Schlusspunkt hinter ein Leben, das wie kein zweites die Brüche und Leidenschaften der modernen Ära widerspiegelte.
Hinter den hohen, schützenden Mauern ihrer legendären Villa “La Madrague” in Saint-Tropez ist es still geworden. Dort, wo einst das pulsierende Herz des französischen Kinos schlug, verstarb Brigitte Bardot am frühen Morgen des 28. Dezember 2025. Es war ein Abschied ohne Blitzlichtgewitter, fernab der Kameras, die sie einst vergötterten und die sie später so sehr verabscheute. In ihren letzten Momenten war sie nicht allein; ihr Ehemann Bernard d’Ormale, der seit über drei Jahrzehnten fest an ihrer Seite stand, hielt ihre Hand. Ihre letzten Worte, ein gehauchtes “Je t’aime”, markieren das Ende einer Reise, die von triumphalen Höhen und abgründigen Tiefen gezeichnet war.

Der lange Kampf gegen den körperlichen Verfall
Der Weg zu diesem finalen Morgen war gezeichnet von gesundheitlichen Rückschlägen, die Bardot mit der ihr eigenen Sturheit und Verletzlichkeit ertrug. Bereits im Jahr 2023 gab es erste besorgniserregende Nachrichten, als die Ikone während einer extremen Hitzewelle in Südfrankreich kollabierte. Was damals als vorübergehendes Atemproblem abgetan wurde, entpuppte sich als Vorbote schwererer Krisen.
Das Jahr 2025 wurde für Bardot zu einer Aneinanderreihung von Schlachten gegen ihren eigenen Körper. Chronische Atemwegserkrankungen und die Folgen einer degenerativen Koxartrose machten ihr das Leben zur Qual. Bardot, die Zeit ihres Lebens eine tief sitzende Angst vor Krankenhäusern und chirurgischen Eingriffen hatte, lehnte notwendige Operationen an der Hüfte konsequent ab. Sie wählte den Schmerz vor der Apparatemedizin, was dazu führte, dass die einstige “Sexbombe”, die mit einem einzigen Hüftschwung die Welt verzaubert hatte, zuletzt vollständig auf Krücken angewiesen war. “Ich kann kaum noch gehen”, gestand sie in einem ihrer seltenen, entwaffnend ehrlichen Momente. Sie war zur Gefangenen ihrer eigenen vier Wände geworden, eine Einsiedlerin, die es nicht ertragen konnte, dass die Welt ihr Altern und ihren Verfall beobachtete.

La Madrague: Refugium und Festung
Die Villa La Madrague war für Bardot weit mehr als nur ein Wohnsitz. Seit sie das Anwesen 1958 erwarb, war es ihr Heiligtum. Hier suchte sie Zuflucht, nachdem sie 1973 auf dem absoluten Zenit ihres Ruhms der Filmwelt den Rücken gekehrt hatte. Dieser radikale Bruch mit Hollywood und Paris war kein Laune, sondern eine Flucht vor den “Dämonen der Melancholie”, wie sie es selbst nannte. Depressionen begleiteten sie seit ihrer Jugend, ein dunkler Schatten, der sie oft dazu trieb, die Gesellschaft von Tieren der von Menschen vorzuziehen.
In den letzten Wochen ihres Lebens kehrte sie nach mehreren Krankenhausaufenthalten in Toulon immer wieder hierher zurück. Obwohl die Ärzte alles versuchten, schlugen die Rehabilitationsmaßnahmen nicht mehr an. Ihr geschundenes Herz konnte dem Alter und den Lungenleiden nicht mehr standhalten. In der Vertrautheit ihres Gartens, umgeben von den Erinnerungen an ein wildes, ungezähmtes Leben, bereitete sie sich auf das Ende vor.
Eine Beisetzung zwischen Mythos und Schlichtheit
Die Trauerfeier am 7. Januar 2026 in der Kirche Notre-Dame-de-l’Assomption in Saint-Tropez spiegelte die Zerrissenheit ihres Lebens wider. Auf der einen Seite die nationale Ikone, gewürdigt von Staatsmännern und Weggefährten, auf der anderen Seite die schlichte Tierliebhaberin. Hunderte von Fans und Tierschutzaktivisten aus der ganzen Welt versammelten sich vor der ockerfarbenen Kirche, um Abschied von ihrer “BB” zu nehmen.
Ein letztes Rätsel blieb jedoch bis zum Schluss: Bardot hatte immer den Wunsch geäußert, in ihrem Garten in La Madrague begraben zu werden, an der Seite ihrer geliebten Tiere. Doch bürokratische Hürden und fehlende Genehmigungen machten diesen letzten Wunsch zunichte. So fand sie ihre letzte Ruhe auf einem kleinen, malerischen Friedhof direkt am Ufer des Mittelmeers. Es ist ein Ort, an dem der Schrei der Möwen und das Rauschen der Wellen allgegenwärtig sind – eine würdige Ruhestätte für eine Frau, die zeitlebens gegen den Strom schwamm.
Das ewige Erbe der Brigitte Bardot
Was bleibt von Brigitte Bardot? Es ist ein zweigeteiltes Vermächtnis. Da sind die unvergesslichen Filmbilder der jungen, sinnlichen Frau, die in “Und immer lockt das Weib” das prüde Weltbild der Nachkriegszeit zertrümmerte. Sie war die erste moderne Frau des Kinos, die ihre Sexualität selbstbestimmt lebte und damit eine ganze Generation inspirierte.
Doch ihr vielleicht bedeutenderes Erbe ist ihr unermüdlicher Kampf für den Tierschutz. Als sie die Filmsets verließ, tauschte sie Luxus gegen Aktivismus. Sie legte sich mit Regierungen an, kämpfte gegen die Grausamkeit der Robbenjagd und gründete ihre eigene Stiftung, die bis heute weltweit tätig ist. Bardot gab denjenigen eine Stimme, die keine haben, und tat dies mit einer Leidenschaft, die oft polarisierte, aber niemals ignoriert werden konnte.
Frankreich hat im Dezember 2025 einen seiner größten Schätze verloren. Brigitte Bardot war ein Monument aus Fleisch und Blut, eine Frau, die es wagte, nach ihren eigenen Regeln zu leben und zu sterben. Ihr Stern am Firmament der Kunst wird niemals verblassen, solange Menschen ihre Filme sehen und solange ihre Stiftung für die Rechte der Tiere kämpft. Ihr Geist bleibt lebendig – in jedem Wellenschlag vor Saint-Tropez und in jedem geretteten Tierleben, das sie ermöglicht hat. Adieu, Brigitte. Dein Kampf ist vorbei, dein Mythos bleibt unsterblich.
News
Mit 81 Jahren verrät Albano Carisi ENDLICH sein größtes Geheimnis!
Heute tauchen wir ein in eine der bewegendsten Liebesgeschichten der Musikwelt. Mit 81 Jahren hat Albano …
Terence Hill ist jetzt über 86 Jahre alt – wie er lebt, ist traurig
Terence Hill, ein Name, der bei Millionen von Menschen weltweit sofort ein Lächeln auf die Lippen zaubert….
Romina Power bricht ihr Schweigen: ‘Das war nie meine Entscheidung
non è stato ancora provato nulla e io ho la sensazione dentro di me che lei sia …
Mit 77 Jahren gab Arnold Schwarzenegger endlich zu, was wir alle befürchtet hatten
Ich will sagen, das Beste ist, wenn man gesunden Geist hat und ein gesunden Körper. Arnold Schwarzeneggers…
Mit 70 Jahren gibt Dieter Bohlen endlich zu, womit niemand gerechnet hat
Es gibt Momente im Leben, in denen selbst die stärksten unter uns ihre Masken fallen [musik] lassen…
Die WAHRHEIT über die Ehe von Bastian Schweinsteiger und Ana Ivanović
Es gibt Momente im Leben, in denen die Fassade perfekten Glücks in sich zusammenfällt und die Welt…
End of content
No more pages to load






