Auf diesem Foto seht ihr fünf Frauen und einen Mann. Manche der Frauen schmunzeln, andere wirken gelangweilt und irgendwie scheinen alle so, als sößen sie auf dieser Anklagebank, weil sie vielleicht eine Kleinigkeit in einem Geschäft gestohlen haben oder beim Schwarzfahren erwischt wurden. Aber der Schein trügt.

Die Frauen, die ihr hier seht, sind nicht nur teilweise mit Nazioffizieren liiert gewesen. Sie sind selber einige der größten Verbrecherin der gesamten NSZeit und sie sitzen auf dieser Anklagebank, weil sie öffentlich zum Tode verurteilt werden sollen. In diesem Video stellen wir euch nämlich die extrem harten und brutalen Schicksale vor, die die berühmtesten und berüchtigtsten Frauen der Nazis ereilten. Frauen wie etwa Ilse Koch.

Als Ehefrau von Karl Otto Koch, dem Kommandanten des KZ Buchenwald, war sie nämlich nicht nur Mitwisserin, sondern aktive Täterin. Aber nicht nur das, sie war so unfassbar grausam, dass man sie irgendwann in NS-Kreisen nur noch als die Hexe von Buchenwald kannte. Tatsächlich hatte sie nämlich großen Spaß daran, die Häftlinge möglichst sadistisch zu quälen, bis diese starben.

So ließ sie sich z.B. aus der tätowierten Haut ihrer Opfer sogar Lampenschirme anfertigen. Obwohl sie eine der schlimmsten Verbrecherinnen überhaupt war, sah es nach dem Krieg eine Zeit lang so aus, als käme die Hexe von Buchenwald tatsächlich recht glimpflig davon. 1947 wurde Ilse Koch für ihre Taten zwar zu lebenslanger Haft verurteilt.

Nach nur [musik] 4 Jahren kam sie allerdings wieder frei. Das sorgte jedoch für große Empung und so gab es 1951 dann aber doch noch Gerechtigkeit. Die Hexe von Buchenwald wurde nämlich noch mal zu lebenslanger Haft verurteilt und sollte das Gefängnis nie wieder verlassen. Ihr kleiner Sohn wurde ihr weggenommen und ihre Mitinassenen ächteten die Verbrecherin.

Ilse Koch versuchte über 15 Jahre lang Gnadengesuche zu stellen, von denen jedes einzelne abgelehnt wurde. Selbst die Wärter mieden den Kontakt mit ihr weitestgehend. Und da sie schließlich auch in der Isolationshaft landete, begann sich ihr Zustand dramatisch zu verschlechtern. Sie verfiel in Depressionen und bekam starke Warnvorstellung.

Das Ganze ging so weit, dass sie sich 1967 schließlich selber das Leben nahm, dass sie ihre Strafe und ihren Zustand kaum aushielt. Ein völlig anderes Schicksal traf hingegen Emy Göring. Sie war die hohe Dame des Dritten Reichs, die Frau an der Seite des Reichmarschalls Hermann Göring. In der NSzeit führte sie tatsächlich ein Leben wie eine Königin.

Sie residierte in einem pompösen Anwesen, empfing Staatsgäste und hortete in ihren prachtvollen Seelen einige der edelsten Kunstschätze Deutschlands, die allerdings alle gestohlene Werke waren. Dieses Leben führte sie bis 1945, als sich für sie dann alles schlagartig verändern sollte. Sofort nach dem Krieg wurde Emy Göring nämlich von den Amerikanern festgesetzt und befragt.

Diese stuften sie dann als Zitat schwer belastet ein. Obwohl sie selbst eigentlich keine Verbrechen begangen hatte, wurde daher ihr gesamtes Vermögen beschlagnahmt. Außerdem bekam die einstige Schauspielerin ein stricktes Auftritts- und Berufsverbot und hatte so keine Möglichkeit mehr irgendwie selber Geld zu verdienen.

So musste Emy Göring schließlich völlig verarmt in einer winzigen Wohnung in München leben und war auf die Spenden von wenigen verbliebenen Sympathisanten angewiesen. Laut ihren Nachbarn soll sie bis zu ihrem Tod 1973 kaum ihre Wohnung verlassen haben und auch so gut wie keine Bekanntschaften gehabt haben.

Wenn sie mal mit jemandem sprach, soll sie dabei nie die Nazizeit und vor allem auch nie über ihren berühmten Ehemann gesprochen haben. Kommen wir jetzt noch mal zurück zu diesem Foto und einem der wohl heftigsten Kapitel der Nachkriegsjustiz und zwar dem Stutthofprozess. Im Stutthofprozess wurden die Aufseherinnen des Kotz Stutthofs in Polen verurteilt.

Und auch wenn sie auf dem Bild harmlos wirken mögen, so waren diese Frauen einige der grausamsten Nazis überhaupt. Wander Claff und Jenny Barkmann beispielsweise waren im KZ dafür berüchtigt, dass sie Spaß daran hatten, Häftlinge besonders grausam zu quälen. Jenny Bmann nutzte gerne eine Reitpeitsche, um Häftlinge zu schlagen, vor allem schwache Frauen und Kinder.

Auswählen der Häftlinge, die sie in die Gaskammern in den Tod schicken soll, hat ihr sogar Zitat einen großen Spaß gemacht. Selbst in dem Prozess sagte sie, dass sie das Ganze wahrhaftig genossen habe und auch ihre Kolleginnen, die teilweise genauso grausam waren, bereuten im Stutthofprozess gar nichts. Genau deshalb kannte der Richter in dem polnischen Strafgericht auch keinerlei Gnade für die Frauen wegen der Schwere ihrer Verbrechen und weil sie nichts bereuten, wurden alle Aufseherinnen zum Tode durch den Strang verurteilt. Heftig

war dabei auch die Art der Vollstreckung. Die Hinrichtung fand nämlich am 4. Juli 1956 öffentlich statt und tausendeSchaulustige versammelten sich auf dem Stolzenberg bei Danzig, um dabei zuzugucken. Was dann folgte, war ein fast mittelalterliches Spektakel. Die Frauen wurden auf die Ladeflächen von LKWs gestellt, die Schlingen wurden ihnen um den Hals gelegt und dann fuhren die LKWs einfach los.

Weiter geht’s mit einem Fall, der bis heute schockiert, weil die Täterin so unfassbar jung war. Obwohl Irma Grese zum Kriegsende gerade einmal 22 Jahre alt war, hatte sie sich als sogenannte Hygiene von Auschwitz schon einen grausamen Ruf erarbeitet. Irmer Grese war als KZ Aufseherin tätig und von einem abgrundtiefen Sadismus getrieben.

Sie quälte Häftlinge physisch und psychisch heftig, ließ Hunde auf sie los und genoss es ihren Opfern dann beim Leiden zuzugucken. Tatsächlich befall sie sogar Operationen mit nicht sterilisierten Messern und ohne Betäubung nur um beobachten zu können, wie die Opfer schrien. Als die 22-jährige nach Kriegsende verhaftet und vor ein Gericht gestellt wurde, benahm sie sich beim Prozess auch noch trotzig und arrogant und schien gar nicht zu begreifen, was ihr drohte.

Trotz ihres jungen Alters hörten die Briten aber keine Gnade mit ihr. Die Hygiene von Auschwitz wurde zum Tod durch den Strang verurteilt und am 13. Dezember 1945 im Gefängnis Hameln hingerichtet. Übrigens verlief ihre Hinrichtung sehr ungewöhnlich. So waren ihre letzten Worte. Zitat: schnell und ihr Henker stellte später fest, dass sie merkwürdig entspannt gewesen sei vor ihrem Tod.

Kommen wir nun zu dem Schicksal von Dorothea Binz. Sie war die Frau von SS-Mann Franz Hösler und die Aufseherin im KZ Ravensbrück. Vince war dort zuständig für die Ausbildung von Aufseherinnen. Sie genoss es Macht über Leben und Tod zu haben und misshandelte unzählige Frauen. Nach dem Krieg wurde Dorothea Bin dann von den Briten gefasst und kam in ein Internierungslager.

Dort begann ihr tiefer Fall, denn die Verbrecherin wurde zum Tode verurteilt. Ihr war aber nicht klar, wann das Urteil vollstreckt wird. Unter dieser Ungewissheit litt Dorothea Binz psychisch so stark, dass sie versuchte ihr Leben in ihrer Zelle selbst zu beenden. Doch der Versuch scheiterte und sie wurde wieder komplett gesund gepflegt, nur um dann doch hingerichtet zu werden. Bin starb am 2.

Mai 1947 am Galgen in Hameln. Ihr Henker war dabei übrigens niemand geringeres als Albert Perpint, Englands berühmtester und effektivster Henker. Perpoint nahm vielen der hochrangigsten Nazis das Leben und auch sein eigenes Leben ist ziemlich ungewöhnlich. So wollte er schon als Kind Henker werden und arbeitete später neben seiner Henkerätigkeit noch in einem eigenen PA.

Letztendlich verlor er seinen Beruf als Henker übrigens, weil er einmal betrunken zu einer Hinrichtung erschien. Kommen wir nun zum Schicksal von Margarete Himler, der Frau des SS Reichsführers Heinrich Himler. Die überzeugte Antisemitin profitierte während der gesamten NS-Zeit von der Stellung ihres Mannes und lebte ein sorgloses Leben.

Nachdem Heinrich Himler sich nach dem Kriegsende das Leben nahm, sollte sich das aber grundlegend ändern, denn Margarete Himmler wurde nämlich von befreundeten SS- Leeuten an die Amerikaner verraten und diese hatten keine Gnade mit ihr. Sie zerrten sie aus ihrem Versteck und brachten sie in ein Internierungslager. Diese Lager waren eine Art Sammellager, die die Alliierten errichteten, um Nazis an einem Ort festzuhalten, bevor sie vor ein Gericht gestellt wurden.

Allerdings waren die Bedingungen in diesen Lagern kein Vergleich zu dem, was die Häftlinge in den KZS der Nazis durchleiden mussten. Doch Margarete Himler sah das anders. Sie beschrieb die Haft als grausam, obwohl sie nachweislich normal behandelt wurde und auch bereits nach etwas über einem Jahr wieder freikam. Das Verstörende war, Margarete Himmler führte geistig weiterhin ein Leben wie im Nationalsozialismus.

Sie verachtete die Amerikaner und als sie freikam begann sie nur noch in Neonazreisen zu verkehren. Für sie waren die Amerikaner die bösen Täter und die Nazis das unschuldige Opfer. Da sie ein Berufsverbot erhielt und keine Rentenansprüche hatte, verarmte sie schließlich völlig und verbrachte ihre letzten Jahre in großer Einsamkeit und Armut, bis sie dann 1967 verstarb.

Wenn ihr dieses Video interessant fandet, solltet ihr euch auch unbedingt unser Video dazu ansehen, wie gut es den Ehefrauen von anderen bekannten Nazis im Vergleich nach dem Krieg erging. Ansonsten sehen wir uns dann das nächste Mal hier bei Wissenswert. Macht’s gut. M.