Der 13. Dezember 2025 wird wohl als der Abend in die Fernsehgeschichte eingehen, an dem eine Ära nicht nur endete, sondern regelrecht zu Grabe getragen wurde. Während Millionen Deutsche um 20:15 Uhr ihre Fernseher einschalteten, in der Hoffnung auf ein Stück vertraute Geborgenheit, erlebten sie einen akustischen und emotionalen Frontalangriff. Was als mutiger Neustart des Erfolgsformats „Denn sie wissen nicht, was passiert“ geplant war, entpuppte sich innerhalb weniger Minuten als ein Desaster von nationaler Tragweite. Der Grund für die Wut ist tiefgreifend: Während das Urgestein Thomas Gottschalk seinen wohl härtesten Kampf gegen eine heimtückische Krebserkrankung führt, scheint der Sender RTL jegliches Fingerspitzengefühl verloren zu haben.
Ein akustisches Inferno statt intelligenter Unterhaltung
Das Studio erstrahlte im gewohnten Glanz, doch die Seele der Sendung war verschwunden. Anstelle des feinsinnigen Wortwitzes und der legendären Dynamik zwischen Günther Jauch, Thomas Gottschalk und Barbara Schöneberger, trat ein neues Team an, das die Zuschauer eher an einen überdrehten Jahrmarkt als an eine Samstagabendshow erinnerte. Jana Ina Zarrella schrie vor Aufregung ins Mikrofon, Giovanni Zarrella versuchte mit fast schon hysterischer Animation Stimmung zu erzeugen, und die Ehrlich Brothers hüpften mit künstlicher Fröhlichkeit über die Bühne.
Der Kontrast zu früher hätte brutaler nicht sein können. Wo früher ein einziger Blick zwischen Jauch und Gottschalk reichte, um das Publikum intellektuell abzuholen und zum Lachen zu bringen, herrschte nun bloße Hysterie. Die Zuschauer reagierten prompt und gnadenlos. Auf der Plattform X (ehemals Twitter) schoss die Kritik innerhalb von zehn Minuten an die Spitze der Trends. Kommentare wie „Das ist absoluter Müll“ oder „Ich höre nur noch Geschrei“ fluteten das Netz. Es war kein gewöhnlicher Shitstorm; es war die kollektive Enttäuschung eines Publikums, das sich von seinem Haussender nicht mehr ernst genommen fühlte.

Michelle Hunziker: Die Hoffnungsträgerin, die zur Enttäuschung wurde
Besonders im Fokus stand Michelle Hunziker. Als langjährige Weggefährtin Gottschalks bei „Wetten, dass..?“ galt sie eigentlich als die einzige Kraft, die das drohende Chaos hätte bändigen können. Doch Hunziker wirkte fremd in der eigenen Sendung. Ein Interview, das sie kurz vor der Show der „Bild“-Zeitung gab, lieferte den Zündstoff für die finale Eskalation. Darin gab sie offen zu, in Italien zu leben und nicht immer mitzubekommen, was in Deutschland aktuell passiere.
Der Satz, der ihr jedoch endgültig das Genick brach, war die Bezeichnung der Show als „Kindergeburtstag für Erwachsene“. Was von ihr vielleicht charmant und humorvoll gemeint war, empfanden die Fans als intellektuelle Bankrotterklärung. Die Zuschauer von „Denn sie wissen nicht, was passiert“ liebten die Sendung gerade wegen ihres bissigen Humors und des scharfen Verstandes der Akteure. Das Format nun auf das Niveau einer oberflächlichen Party zu degradieren, kam einer Beleidigung der treuen Anhängerschaft gleich. Hunziker wirkte wie ein glamouröser Fremdkörper, der die „Seele“ des deutschen Fernsehens schlichtweg nicht begriffen hatte.
Ein Mangel an Taktgefühl in schweren Zeiten
Doch die Kritik an der Moderation ist nur die Oberfläche eines viel tiefer liegenden Problems. Die eigentliche Wut der Menschen speist sich aus der emotionalen Taubheit der Sendungsverantwortlichen. Ende November 2025 blieb für viele Deutsche die Welt kurz stehen, als bekannt wurde, dass Thomas Gottschalk an einem epitheloiden Angiosakom erkrankt ist. Mit 75 Jahren kämpft der „Titan“ nun um sein Überleben. In einem Land, das sich in einer Phase der „vorweggenommenen Trauer“ befindet, suchten die Menschen am Samstagabend keinen „Kindergeburtstag“. Sie suchten Trost, Beständigkeit und eine Würdigung des Erbes eines Mannes, der für viele zur Familie gehört.
Stattdessen bekamen sie die volle Dröhnung Party. Die Bildregie des Schicksals wirkte grausam: Während im Hinterkopf der Zuschauer das Bild eines geschwächten Mannes stand, der sich aus der Öffentlichkeit zurückzieht, um zu kämpfen, sah man auf dem Bildschirm Zaubertricks und hörte Discomusik. Diese laute Unbekümmertheit wirkte in diesem Kontext fast schon obszön. Es fühlte sich für viele so an, als würde man auf einer Beerdigung plötzlich die Musik aufdrehen. RTL hat hier eine Grenze überschritten, die das Band zwischen Sender und Publikum nachhaltig beschädigt hat. Man ersetzt ein Familienmitglied nicht einfach durch eine laute Showtruppe, während es im Krankenhaus liegt.

Das Ende einer Ära: Ist die Show noch zu retten?
Der Morgen nach dem TV-Debakel glich einem medialen Kater. Die Kritiken in den großen Zeitungen wie „Spiegel“, „Focus“ und „Bild“ sind vernichtend. Einhellig wird von einem „Quotendisaster“ und einem „Unfall mit Ansage“ gesprochen. Der Versuch, TV-Legenden durch moderne Animateure zu ersetzen, ist krachend gescheitert. RTL steht nun vor einem Trümmerhaufen. Eine Rückkehr zum alten Konzept ist vorerst ausgeschlossen, da Gottschalks Gesundheit oberste Priorität hat und es kaum vorstellbar ist, dass ein Günther Jauch ohne seinen engsten Freund in dieses Studio zurückkehrt.
In Fan-Foren wird bereits spekuliert, ob dieses Scheitern vielleicht sogar kalkuliert war – ein letzter lauter Knall, bevor man den Stecker endgültig zieht. Fakt ist: Das Vertrauen, am Samstagabend blindlings gut unterhalten zu werden, ist erschüttert. Das Format ist am 13. Dezember nicht nur gestolpert, es ist möglicherweise live vor den Augen der Nation gestorben. Die schmerzhafteste Erkenntnis dieses Abends bleibt: Wahre Legenden wie Thomas Gottschalk sind unersetzbar. Wenn sich das Licht für ihn nun dimmt, damit er sich auf seinen schwersten Kampf konzentrieren kann, wäre es vielleicht nur konsequent, wenn auch das Licht dieser Show gemeinsam mit ihm erlischt. Deutschland verneigt sich vor einem Großen und wünscht ihm in diesen dunklen Stunden vor allem eines: Kraft.

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