die Grundschule verlassen und immer noch nicht lesen und schreiben können und viel zu dick sind und sich nicht bewegen können und keinen guten Zugang zu ihrem Körper haben und sozial mit anderen nicht zurecht kommt. Das muss doch eine ganze Nation wachrütteln. Müssten sie doch alle sagen, das geht hier keinen Zentimeter und keinen Tag so weiter.
Deutschlandweit ähm verlassen mittlerweile über 60.000 1000 Schüler, die Schulen ohne Abschluss. Jeder dritte Schüler in Frankfurt wird in einer Containerschule unterrichtet, in denen es zum Teil so aussieht wie auf diesen Bildern hier. Darf ich noch eine Frage zum Essen stellen? Ja. Wie ist es mit dem Essen? Ähm ja, das Schulessen ist auch ein ganz großes Thema bei uns.
Äh genau, das ist das ist ähm das sollte Hühnchenfleisch sein. Dieses Video soll wachrütteln. Unser Bildungssystem steckt fest und wir sparen ausgerechnet dort, wo es am meisten weh tut, bei unseren Kindern. Die Folgen sind erschreckend. Ich beleuchte dieses Problem aus zwei Perspektiven. Aus dem Mainstream anhand einer Landsendung und aus der Sicht eines Hirnforschers, Professor Gerald Hüter.
Ein Mensch, der Kinder wirklich versteht, weil er nie vergessen hat, wie es war, selbst eines zu sein. Genau diese Erinnerung fehlt uns Erwachsenen viel zu oft. Würden wir sie zurückholen, würden wir unsere Kinder besser sehen und vor allem besser schützen. Das System ist eigentlich nicht reformierbar. Mm.
Weil und zwar deshalb nicht so sehr wegen der Schule, sondern weil es äh ein politisches Instrument ist. Und jeder Bildungsminister, der da was ändern wollte in der Schule, muss sich fragen, ob das, was er da anstrebt, auch von den Wählern, also den Eltern und den Großeltern und den anderen älteren Leuten im Land, ob das auch äh befürwortet wird.
Und wenn da einer auf die Idee kommt und sagt, also wir brauchen jetzt dieses auswendig in der Schule nicht mehr, dann dauert das drei Tage, da ist dann eine Kampagne mobilisiert und dann kommen die Leute auf die Straße und sagen, der will unseren der will unsere Kinder verblöten, weil die sollen jetzt nichts mehr lernen.
Mhm. Die verstehen ja gar nicht solche Unterschiede zwischen lernen und Denken. Das ist ja alles sehr fragwürdig. Mhm. Und deshalb äh kann man an denen vorbei nichts machen. Und deshalb habe ich dann für mich entschieden und den Entschluss gefasst, dass es eher darum geht, Menschen zu stärken, dass die bei sich bleiben, dass sie auf sich selbst hören und dass sie sich deshalb nicht mehr verführen lassen.
Und das was uns wirklich passieren wird, jetzt mache ich es ernst, ist, dass wir feststellen werden, dass wir eine ganze Generation von jungen Menschen, das schaffen sie nämlich auch die aus Weisenbach alle hin, die Kinder und Jugendlichen in ein Bildungssystem gepackt haben, indem die ihre Lebensdüchtigkeit verlieren.
M wo wir ihnen immer noch versuchen, das beizubringen, wovon wir glauben, dass das wichtig sei, wov wo wir aber doch jetzt uns lange genug auch schon darüber unterhalten haben, dass das vollkommen ist, weil das die digitalen Geräte viel besser können. Wissen speichern braucht man sein Hirn nicht mehr zu benutzen.
So und das was Kinder wirklich bräuchten wäre ein völlig anderes Bildungssystem. Mir geht das Wort gar nicht richtig über die Lippen, weil ich dann sofort daran denken muss, dass die meisten, die uns zuhören, den Begriff Bildung auch schon wieder mit Schule verbinden. Also, wir müssten Kindern helfen, sich alles anzueignen, was sie brauchen, damit sie nicht auf diese Verführungen hereinfallen, die ihnen von diesen künstlichen Intelligenzen angeboten werden.
So, und das könnte man auch in Weisenbach. Und was wir aber befürchten müssen, ist, dass wir im eine ganze Generation von jungen Menschen großziehen, die sich in der Welt und mit sich selbst nicht mehr zurecht finden. Da habe ich richtig Angst. Also merke ich doch jetzt, es gibt so viele Eltern, die können kein Kinderlied messingen, haben aber schon Kinder.
Gerald Hüter spricht einen Punkt an, der mich sofort an eine Landsendung erinnert hat. Dort berichtete eine Lehrerin, dass es inzwischen Kinder gibt, die eingeschult werden, ohne jemals zuvor einen Stift in der Hand gehalten zu haben. Sie sagen, ich erleb Kinder, die fassen zum ersten Mal mal einen Stift an.
Ja, auch das ist Pinsel und und werden sozusagen kreativ. Mhm. Das ist auch ein Fakt. Ich mache ja des öfteren auch Hausbesuche und wenn ich in Wohnung komme und wüsste nicht, dass dort Kinder leben, würde ich es auch nicht vermuten, weil so die klassische Wohnung, wie man so sich vorstellt mit Kinderspielzeug, Mahlzeug, der Durcheinander auch, das sieht man dort nicht und das ist den Familien aber teilweise gar nicht bewusst.
Die meinen es auch nicht böse, die wollen ja auch alles Beste für ihre Kinder, aber es ist ihnen nicht bewusst häufig, was ein Kind für eine gute Entwicklung auch im frühkindlichen Bereich einfach braucht. Ist es zutreffend, dass von aktuell 459 Kindern an ihrer Schule 447 Migrationshintergrund haben? 97%. Mhm. Der Trend zeigt jedoch, dass dies längst nicht mehr nur einzelne Fälle betrifft.
Immer mehr auch deutsche Familien geraten in diese Situation. Eltern haben kaum noch Zeit für ihre Kinder, weil sie im Job feststecken und wenn der Feierabend kommt, sind sie verständlicherweise erschöpft. die die wissen auch mit mit so vielen ganz banalen Dingen nicht umzugehen. Wenn der im in der Küche der Abfluss verstopft ist, dann kriegen die eine Panik, dann gucken sie in ihre digitalen Geräte, aber die digitalen Geräte werden den Abfluss nicht wieder frei machen und wenn dann keine Hilfe kommt bis schnell genug, dann geht die Welt unter das ist alles furchtbar und da ist eine das nen ich Lebensuntüchtigkeit und die ist gefährlich, weil solche Menschen sind dann natürlich von jedem, der ihnen da Hilfe anbietet abhängig, können ja nichts, kommen mit dem realen Leben nicht zurecht. Recht so wie die Bundesrepublik, die sich abhängig gemacht hat vom russischem Öl. Ohne das Öl geht’s auf einmal nicht. Mehr bricht uns die ganze Wirtschaft zusammen. Das muss man sich doch aber vorher überlegen. Und wenn wir jetzt unsere eigenen Kinder in diesem Land in eine Situation bringen, wo die nicht mehr in
der Lage sind, ihr Leben selbständig zu gestalten, jedenfalls in der großen Überzeit. Und wenn die die Schulen die Grundschule verlassen und immer noch nicht lesen und schreiben können. Er hat vollkommen recht. Und das Traurige daran ist, es bleibt nicht bei der Grundschule. Kinder, die dort bereits den Anschluss verlieren, holen ihn im weiteren Schulverlauf oft nicht mehr auf und stehen am Ende ohne Abschluss da.
Deutschlandweit ähm verlassen mittlerweile über 60.000 Schüler die Schulen ohne Abschluss. Das sind 10 Jahres hoch. Die Abbrecherquote in den letzten 10 Jahren gestiegen von 5,5 auf fast 8%. Ich hatte hier im für die Sendung immer so die Zahl 50.000 im Kopf. Mittlerweile sind wir bei über 60.000. Das heißt, wie viele Bildungsverlierer produzieren wir da eigentlich und was bedeutet das für eine Gesellschaft? Also, wir in der Grundschule sehen sehr wohl, dass auch wir immer mehr Kinder haben, die die Grundschule ohne Abschluss verlassen und erfahrungsgemäß fangen die sich auch nicht mehr. Also, das ist uns wohl bewusst. Die gehen müssen ja eine weiterführende Schule, aber uns ist schon bewusst, dass diese Kinder dort auch keinen Abschluss machen werden. Wir können die Defizite im Prinzip gar nicht mehr aufholen. Das was in der frühkindlichen Bildung oder auch in der Grundschule eben in den Familien oder bei dem Schüler schief läuft in Anführungsstrichen kann man kaum noch aufholen. Und ähm ansonsten kann man nur
sagen, also wir beklagen uns über Fachkräftemangel, aber jeder, der diesen Fachkräftemangel bemängelt, der kennt anscheinend unser Schulsystem nicht, denn dann müsste man nämlich dort ansetzen und schon im im Kindergarten eigentlich eine angemessene Förderung für jedes Kind gewährleisten. Mhm.
Und das sind Lehrer, die dort sitzen und tagtäglich unsere Zukunft unterrichten, die Zukunft Deutschlands. Wenn das so weitergeht, sehe ich schwarz. Gerade im Bereich Kinder häufen sich die Probleme Übergewicht, fehlendes soziales Miteinander, Orientierungslosigkeit, Dinge, die durch Instagram, TikTok und z.B.
Videospiele immer weiter verstärkt werden. Und genau wie Gerald Hüter frage ich mich, wann wachen wir endlich auf? Wenn die die Schulen die Grundschule verlassen und immer noch nicht lesen und schreiben können und viel zu dick sind und sich nicht bewegen können und keinen guten Zugang zu ihrem Körper haben und sozial mit anderen nicht zurecht kommt, das muss doch eine ganze Nation wachrütteln.
Müssten sie doch alle sagen, das geht hier keinen Zentimeter und keinen Tag so weiter. Da muss jetzt sofort ein Notprogramm her und zwar nicht in Form von Geld, sondern in Form einer anderen Haltung. Die andere Haltung heißt, wir können nicht länger die Augen davor verschließen, dass man Kinder nicht erziehen kann.
Man kann sie einladen, ermutigen und inspirieren, sich das, was wir für wichtig halten, anzueignen. Man kann ihnen viele Möglichkeiten geben, sich einzubringen und teilzaben an dem, was uns wichtig ist. Aber wenn man Kinder einladen möchte, dann muss man sie mögen. Das kann kein Dienstleister. Mm. So.
Und dann heißt es, wir müssten fragen, ob die, die wir mit unseren Kindern zusammenbringen und die die dann bilden sollen in den Kindergärten oder Kindertageseinrichtung bezeichnetweise ist das ja schon noch der tollste Name. Mhm. Und in den anderen Bildungseinrichten, ob die überhaupt ihre Klienten, ihre Kinder mögen.
Auf irgende Art und Weise müssten sie mögen, weil sonst kannst du keinen einladen. Und jetzt sind wir im Kreis, weil du kannst nur jemanden mögen, wenn du dich selber magst. Richtig. Und ich habe so viele Kollegen in der Schule gehabt. Ich hab die größten Respekt vor den Kollegen, die wirklich in der Pause super nett gewesen sind und auch im Lehrerzimmer super nett gewesen sind.
Und sobald sie vor der Klasse gestanden haben, ich habe teilweise wirklich schockierend daneben gesessen, sind sie zur Feldwebeln mutiert und haben ihre unverarbeiteten Konflikte, ihre Traumate eins zu eins auf die Kinder da draußen projiziert. Und ich finde so das, du sagst ja oft zu diese ideale Autonomie bei Kindern, das klingt für mich aber so ein bisschen wie so ein Kalenderspruch, weil die Realität da draußen, das ist ja so eine ganz andere, ich war ja Selbstlehrer, du hast ja 200 Schülerinteraktionen pro Tag. Die Schule hat nichts anderes neh der Sozialisationsfunktion, auch diese Aufbewahrungsfunktion, damit die Eltern da draußen in diesem abgefuckten System irgendwie ihr Leben auf die Kette bekommen und irgendwie funktionieren können. Ja, also da war halt auch nicht viel mit Autonomie in bestimmten Klassen, sondern ich war einfach nur froh die Stunde irgendwie zu überleben bei 28 Schülern, 30 Schülern zum Teil, ne? Also ist auch so eine romantische Vorstellung, dass die Schule das fixen kann, was die Eltern irgendwie draußen verkackt haben, ne? Ja, aber das das wir sind immer so schnell bei der Beschreibung der Zustände. Ich nenne das immer Phänomenologie. Das das sind wir richtig toll. Was man so sehen kann, können wir alles gut beschreiben. Wir müssten ja
herausfinden, wie wir die Veränderungsprozesse in Gang setzen könnten, die wir brauchen, damit sich die Bedingungen verändern. Und wenn du jetzt aus diesem Schulbetrieb kommst, dann heißt doch die entscheidende Frage, wenn du dann tatsächlich dieses Lehrerstudium überstanden hast, dann gibt’s anschließend etwas, das heißt Referendariat.
Und da wird jeder, der später mal Lehrer werden will, systematisch gebrochen. Ja, wird wirst du so und zwar zu und zu und zu einem Menschen gemacht, der im Grunde genommen sich nicht mehr zutraut, selbst vor der Klasse zu stehen und die zu unterrichten. der nur noch darauf achtet, dass er nichts mehr falsch macht, der Angst hat, das sind keine traumatisierten Worte, so wie du die irgendwas von irgendwoher mitbringen, sondern wir erzeugen sozusagen in unserem Ausbildungssystem für diejenigen, die dann später die Kinder ins Leben begleiten sollen, erzeugen wir Menschen, die unglücklich sein müssen, die verwickelt sein müssen und die lassen wir dann auf die Kinder los. Und genau hier liegt der springende Punkt. Wir bilden immer mehr Lehrer aus, von denen viele unglücklich sind und diesen Beruf am liebsten wieder aufgeben würden. In meiner Kindheit bzw. Schulzeit hat Unterricht verlässlich stattgefunden. Heute sieht das in einigen deutschen Bundesländern ganz anders aus. Wie viele Lehrer fehlen in den Sachsenanhalt?
Momentan laufen in etwa 1000 bis 1500 Stellenausschreibungen. Ähm 1500, ja, gleichzeitig. Wir wir suchen also Hände ringend und die Quote der ERA, die wir jetzt als Quer und Seiteneinsteiger dazu bekommen, ist relativ hoch. Das heißt, wir werben gar nicht erfolgreich um Pädagogen, weil es viel zu wenig auf dem Markt gibt, sondern arbeiten eben schon sehr viel mit Leuten, die gar keine pädagogische Ausbildung genossen haben.
B, sie sagen bei uns fällt der Unterricht einfach aus, ja, und zwar so, dass es nicht mehr hinnehmbar ist, dass sie mittlerweile Protest Märsche, nenne ich das jetzt mal, oder Kundgebungen organisieren. Ja, unsere Elternschaft ist tatsächlich besorgt um ihre Kinder und äh und kämpft für diese, will auch welche Dimension hat das? Ich habe das vorhin zitiert, also wir haben tatsächlich jetzt schon drei Bildungsmärche auch durch unsere Kreisstadt erlebt.
Da haben bis zu 4 500 Menschen Teilgenommen. Das heißt, da laufen Eltern mit Schüler, aber auch äh Aber warum? Weil der Unterricht so häufig ausfällt oder was ist das? Weil tatsächlich so viel Unterrichtsausfall ist, dass die Eltern daran Zweifel haben, dass die Kinder äh am Ende noch ordentliche Abschlüsse erwirken.
Ihre Ihre Kinder, wie wie oft gehen die nicht zur Schule? Also sie können davon ausgehen, dass wenn ich zusammenrechne einen Tag in der Woche ausfällt. Das ist der normale Durchschnitt. Wahnsinn. Und wie viele Stunden? Und dabei habe ich noch nicht einkalkuliert, dass auch Unterricht in anderen Form stattfindet oder tatsächlich einfach nur zwei Klassen in die Mensa gehen und dort betreut werden, s dass sie dort selbst sich um Hausaufgaben kümmern.
Das ist dann schon auch noch Teil von Schule und Unterricht. Du bringst dein Kind zur Schule und am Ende hängt es mit Mitschülern in der Mensa herum. Das gilt dann bereits als Schultag. Na, herzlichen Glückwunsch. Da frage ich mich ernsthaft, warum bietet Deutschland eigentlich kein Homeschooling oder sogar Freilernen an? Nur mal so als Frage.
Und jetzt hast du recht. in früheren Zeiten, als noch der Nationalsozialismus geherrscht hat oder das der Kaiser oder wer auch immer, da ist es doch total okay, wenn das solche willenlosen Objekte aus der Schule kommen, die alles machen, was man ihnen sagt. Aber wir sind im 21. Jahrhundert angekommen.
Jetzt muss das weg, ne? Und die meisten Eltern und auch offenbar sehr viele Bildungsverantwortliche sind mit dem, was sie unter Bildung verstehen, immer noch im folg unterwegs. Ich bringe die immer gerne durcheinander, weil das einfach nur beschreiben hilft ja nicht. Man muss irgendwas machen, damit die mit sich selbst in einen Konflikt kommen.
Jetzt habe ich was Schönes gefunden. Jetzt frage ich immer, sagen Sie mal, also irgend so ein Kultesbeauftragten oder ein Lehrer oder auch Eltern, sagen Sie mal, was finden Sie denn eigentlich wichtiger? ist es wichtiger, die Freude am Lernen zu bewahren oder die Freude am Denken. Mm. Und dann haben wir uns vorher schon verständigt, äh dass es doch eigentlich darauf ankommt, dass die wenigstens gerne lernen. Mm.
Und jetzt bringe ich sie mit so einem Satz total durcheinander, weil es könnte sein, dass die Freude am Lernen dadurch bedingt ist, dass sie damit erfolgreich sich innerhalb ihrer gleichrigen Klassenstufe durchsetzen können. Und das deshalb viele, die man in der Schule fragt, vor allen Dingen dann, wenn sie gut sind als Schüler, sagen ich natürlich habe ich Freude am Lernen.
Macht so ein Spaß und der Unterricht von von Herrn sowieso und Frau sowieso ist ganz großartig. Das sind welche, die haben Freude am Lernen, aber haben die auch Freude am Denken? Mm. Das sind ja die, die die Freude am Lernen haben und deshalb die guten Zensuren haben, weil sie ab Tour 1,0 und drunter gemacht haben.
Die schicken wir zum Studium. M Lerner, begeisterte Lerner. Wir bräuchten aber begeisterte Denker. Und da ist die Frage, ob einer der wirklich, das ist ja angeboren, das wenn man als Kind sich immer wieder fragt, wie das alles zusammenhängt mit der Welt und wie das alles ineinander greift und und immer wieder sich neue Fragen stellt, das kann man ja gar nicht machen, wenn man so viel lernen soll.
Da wird man ja, dann muss man schon zum Musikunterricht mit drei und mit dann muss man zum Tornen und dann muss man noch zum Nachhilfeunterricht und die ersten Fremdsprachen auch schon. Man ist, wir beschäftigen die Kinder so sehr, dass die nicht mehr zum Denken kommen und vergessen es wieder komplett.
Der Bullimie lernen, neun von zehn Sachen haben wieder lernen. Das ist wirklich dieses Freude am Denken, das ist was völlig anderes. Freude am Denken, da weiß auch gar keiner, wie man das dem Kind beibringen soll. Wie wie soll ich dem Kind beibringen, dass es Freude am Denken haben soll? Das ist Freude am Lernen haben könnte, das kann ich noch bewerkstelligen, indem ich ihm Belohnungen dafür gebe oder dass es viel Anerkennung findet, dass es dann auf eine höhere Schulform gehen kann oder studieren kann. Das kann alles die Freude am Lernen beflügeln. Aber die Freude am Denken ist ja umgekehrt. Wenn je mehr ich lernen will und mit je mehr ich gerne lernen will, desto weniger habe ich ja Zeit zum Denken. Mm. Ich müsste ja das Gelernte mal nehmen und müsste mich fragen, was soll denn das eigentlich alles? Mm. Da musst du doch denken. Und jetzt merkst du, wo wir gelandet sind. Das ist nämlich genau diese Art der Freude am Lernen. Geht am Ende dorthin, wo die Maschinen sind. Die können auch so wunderbar lernen, indem man sie mit lauter Sätzen füttert.
Das ist aber nicht das, was wir brauchen. Die Maschinen können nicht denken. Mhm. Also die digitalen Automaten. Und deshalb wäre es doch ganz wichtig, dass wir in unseren Schulen, wenn wir über Bildung reden, müssten wir uns fragen, wie schaffen wir es Kinder so zu begleiten, dass die ihre Freude am Denken nicht verlieren, sondern dass die dass die immer größer wird. Mm.
Sehe ich keinen Ansatzpunkt in der ganzen Gesellschaft nicht. So. Und dann heißt die Frage, ja, da bin ich froh, dass du mal Lehrer warst. Wo hast du das in deinem ganzen Lehrerstudium jemals gelernt, wie man ein Kind so begleitet, dass es unbedingt Mathe lernen will, dass es unbedingt auf seinem Platz sitzen möchte und nichts verpassen möchte von dem, was da gerade an bedeutsam an der Tafel vorgeführt wird.
Wo hast du das gelernt, wie man das macht? Hast du das irgendwo gelernt? Hat da überhaupt einer drüber geredet? Nee, überhaupt nicht. Genau diese Begeisterung, Neugier und das ständige Fragen gehen bei Kindern leider immer mehr verloren. Vor allem sobald sie in die Schule kommen. Und wenn sie schon dort sind, sollten sie wenigstens in einer schönen wertschätzenden Lernumgebung sitzen.
Doch selbst das ist im besten Deutschland aller Zeiten oft nicht der Fall. Also fast jeder dritte Schüler in Frankfurt wird in einer Containerschule unterrichtet, in denen es zum Teil so aussieht wie auf diesen Bildern hier, weil sie schon sehr lange da stehen. Manche, so berichtet sie seit 15 Jahren und auch ihre eigenen Kinder sind jetzt glaube ich im achten Jahr in einer reinen Containerschule.
Wie kann ja das ist eine reine Containerschule. Wie warm wird’s da drin im Sommer? Es morgens um 11 Uhr. Das war 2024° gewesen. Da kann ja dann gut stattfinden. [gelächter] Nee, der Unterricht fällt dann aus. Äh und im Winter funktionieren häufig die Heizungen nicht, weil das ja auch so ein Provisorium überall ist.
Da fallen dann in einzelnen Klassen Zimmern auch die Heizung aus. Das heißt, die Kinder und Lehrer sitzen, also auch gerade die Lehrer sitzen dann dort eben auch in Schalmütze Handschuhe und so sind dann der Unterrichtsstatt. Im Ernst? Ja. Über Wochen hinweg. Ganz kurz, weil wir das hier gerade sehen, das ist ein Gymnasium in der Stadt von Göte. Ja.
Ja, gut. Das ist aber nicht das einzige Gymnasium, was so aussieht oder die einzige Schule. Wir haben auch keine Tourenhallen. Also, was auch fehlt, das sind Sportstädten. Das heißt, die Kinder werden mit Bussen in verschiedene Stadtteile gefahren und vor 90 Minuten rein im Sportunterricht finden dann rund 35 noch statt.
Ja, dann kann man es auch sein lassen. Da kann man es auch sein lassen. Irgendwo hat er recht. Ich meine, Frankfurt gehört heute längst nicht mehr zu den sichersten Städten Deutschlands und ich würde mein Kind diesem Wahnsinn nicht aussetzen. Während in der Ukraine unsere Steuergelder verteilt werden, müssen unsere Kinder hier in Deutschland in Containerschulen unterrichtet werden.
Wenn ich diese Videos nicht machen würde, würde mir glaube ich niemals jemand glauben, welche Zustände wir inzwischen erreicht haben. Und es wird noch besser. Das ist richtig. Das ist das achte Jahr, dass diese Schule so steht. Vor anderthalb Jahren sollte das Gebäude eigentlich schon fertig sein und man wird immer weiter vertröstet.
Gibt noch andere Bilder, die aus Hessen glaube ich. Vielleicht können wir da noch mal was zuspielen aus der Regie, um mal zu verstehen, äh was das eigentlich ist. Das heißt, diese baulichen Mängel, die äh wie was ist das hier? Ja, die IGS Süd. Ähm, die Schule wurde, das ist Ostern gewesen, wurden zwei komplette Stockwerke abgestützt, weil sie einsturzgefährdet ist, äh weil die Decken das Gewicht der Schülerin nicht mehr oder Schüler nicht mehr ertragen konnten.
Und im Sommer wurde die Schule jetzt komplett geschlossen. Es ist noch ein Bild aus der Coronazeit, wo sich die Kinder die Hände waschen mussten draußen, weil es nicht genügend Waschbecken gibt. Und diese Anlage wurde von Eltern, Lehrern und einem Vereinsring, glaube ich, mit aufgebaut in Eigen das ist draußen und die Kinder mus genau auch mit kaltem Wasser draußen die Hände waschen.
Darf ich noch eine Frage zum Essen stellen? Ja, wie ist es mit dem Essen? Ähm ja, das Schulessen ist auch ein ganz großes Thema bei uns. Äh genau, das ist das ist ähm das sollte Hühnchenfleisch sein, eine Frikadelle. Okay. Ja, die waren nicht ganz durch, wobei auch mittlerweile angezweifelt wird, ob es überhaupt Hühnchen sein soll oder Hühnchen ist.
Ähm ja, also es gibt in Frankfurt mehrere Cater zwei große und äh das Schulessen lässt extrem zu wünschen. Was was ist das hier? Äh, das ich glaube das ist Kuskuss. Ich bin mir aber auch nicht sicher, weil vieles einfach nur als Pampe oder Brei auf den Tisch kam. Das war auch ein großes Projekt der Stadtelternbeirats.
Ähm, weil wir es als Eltern immer nur gehört haben, wir haben uns damit auch gar nicht weiter beschäftigt. Es ging immer nur darum, das Essen schmeckt nicht, das Essen ist nicht, es reicht nicht von der Portion. Man nimmt es als Eltern zwar wahr, aber man kann sich sowas gar nicht vorstellen. Mir fehlen langsam die Worte.
Ich möchte dieser Dame nicht zu nahe treten. Ich kann gut verstehen, wie schwierig es ist. Mama zu sein und gleichzeitig Karriere zu machen. Dennoch zeigt mir dieses Beispiel deutlich: Wir müssen Kinder ernst nehmen und sie in allen Lebenslagen schützen. Zu Hause würde sie ihren eigenen Kindern so etwas niemals zu essen geben.
Aber warum glaubt sie dann, dass die Schule sich genauso gut um das Essen ihrer Kinder kümmern kann, wie sie selbst als Mutter? Wir waren alle schockiert und es wusste wirklich kein Elternteil in Frankfurt, wie das Essen aussieht, weil man eben, man geht davon aus, die Kinder werden gut versorgt, man bezahlt ja auch dafür und ähm es ist gar nicht in der Vorstellung, dass sowas überhaupt auf den Tisch kommt.
Zumindest war es das nicht bei uns. Ja, und der Cader bekommt knapp 10 € brutto für jede Portion. Okay, lohnt sich 10 € für das. Ja, so wie ich sie alle hier einschätze und jetzt auch verstanden habe, würde ich immer sagen, sie würden trotzdem sagen Schwamm drüber, aber vielleicht war das auch der Schwam, den wir da gerade gesehen haben, über dieses [gelächter] über dieses Essen, wenn der Rest funktionieren würde.
Und meine Frage zum Abschluss wäre sozusagen, vielleicht fangen Sie an, Frau Mächtle, wenn man sich jetzt anschaut, wie die Entwicklung gerade ist, die Bundesregierung sagt, wir haben das jetzt im Griff mit Zuwanderung und so weiter, ich höre sie sie runzeln schon die Stirn. Ich höre Landräte, Bürgermeister, jüngst den aus Schwäbischm glaube ich, der sagt, ich habe immer noch äh jede zweite, dritte Woche einfach dann ein völlig neues und sprachfremdes Kind dann bei mir in der Schule sitzen und jedes Mal fangen wir wieder von vorne an. Und das Ergebnis sind genau diese Studien, die jetzt dieser Tage auch wieder veröffentlicht wurde, nämlich, dass es immer weiter nach unten geht und dass wir wirklich Bildungsverlierer produzieren. Was bräuchten wir? Bräuchten wir wirklich mal Stopp, komplett Stopp Reset Knopf drücken, um die Kinder, die da sind, jetzt endlich mal vernünftig in das System zu integrieren oder können wir es uns leisten, immer noch weiter Menschen oben drauf dazu zuukriegen? Und hier beißt sich die Katze in den Schwanz. Herr Lanz, ich beende mein Video mit den Anfangsworten von Herrn
Hüter. Das System ist nicht reformierbar. Das System ist eigentlich nicht reformierbar, weil und zwar deshalb nicht so sehr wegen der Schule, sondern weil es äh ein politisches Instrument ist. Unsere Kinder sind die Zukunft und das wertvollste, was wir haben. Doch wenn ich solche Landsendungen sehe, verliere ich oft die Hoffnung.
Dann entdecke ich aber alternative Medien wie den Kanal Meet Your Mentor von Simo mit so großartigen Interviewpartnern und meine Hoffnung steigt wieder. Schade nur, daß Herr Lanz Herrn Hüter wahrscheinlich bewußt nicht einlädt. Für mich wäre Gerald Hüter bei Landz wirklich revolutionär.
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weiter her lochfen damit dass wir die Wähler und Wähler beschimpfen ich Stime ihnen völlig zu dass…
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