Jürgen Drews, der Mann, dessen Name untrennbar mit dem “König von Mallorca” und unbeschwerter Lebensfreude verbunden ist, hat kurz vor seinem 81. Geburtstag die Maske fallen lassen. In einem bewegenden Geständnis offenbart die Schlager-Legende, dass das Leben hinter dem strahlenden Bühnenlächeln oft alles andere als glücklich war. Es ist die Geschichte eines Mannes, der Jahrzehnte damit verbrachte, die Erwartungen eines Millionenpublikums zu erfüllen, während er innerlich gegen Einsamkeit, Selbstzweifel und die Angst vor dem Vergessen kämpfte.
Geboren am 2. April 1945, prägte Drews über 50 Jahre lang die deutsche Musiklandschaft. Seine Hits standen für Freiheit und Party pur. Doch während er auf der Bühne pure Energie versprühte, sah die Realität abseits des Rampenlichts oft düster aus. Drews gestand nun, dass er lange Zeit große Angst davor hatte, seine Verletzlichkeit zu zeigen. Er glaubte, immer der starke Entertainer sein zu müssen, um niemanden zu enttäuschen. Dieses bewusste Verbergen seiner wahren Gefühle kostete ihn enorme Kraft und führte zu einer tiefen inneren Isolation.

Die größte Traurigkeit in seinem Leben war kein punktuelles Ereignis, sondern ein schleichender Prozess. Trotz ausverkaufter Hallen und tosendem Applaus fühlte sich Drews oft emotional isoliert. Der ständige Wechsel von Orten und Menschen verhinderte echte Nähe. Freundschaften und familiäre Bindungen litten unter der Rastlosigkeit des Künstlerlebens. Besonders schwer traf ihn die Erkenntnis, dass Ruhm vergänglich ist. Die Sorge, eines Tages nicht mehr gebraucht zu werden, nagte an seinem Selbstwertgefühl. Wenn der Trubel vorbei war, wurde er still. Seine Ehefrau Ramona berichtet von Momenten, in denen er plötzlich emotional wurde, ohne den Grund benennen zu können – Augenblicke, in denen der aufgestaute Schmerz hinter dem Lächeln hervorbrach.
Ein entscheidender Wendepunkt kam, als Drews die Grenzen seines eigenen Körpers akzeptieren musste. Jahrzehntelang war er im gewohnten Tempo über die Bühnen gerast, doch irgendwann reichte der bloße Wille nicht mehr aus. Die Diagnose einer neurologischen Erkrankung veränderte alles. Für einen Mann, der von seiner Präsenz und körperlichen Ausstrahlung lebte, war die nachlassende Kraft ein schmerzhafter Einschnitt. Den schrittweisen Rückzug von der großen Bühne empfand er zunächst als Niederlage und Identitätsverlust. Es war ein stiller, aber dauerhafter Verlust von Lebensabschnitten, die unwiderbringlich vorbei waren.
Auch in der Liebe verlief sein Weg nicht ohne Brüche. Seine erste Ehe mit Corinna Drews scheiterte am Druck des Erfolgs und der fehlenden gemeinsamen Zeit. Erst in Ramona fand er 1995 die Partnerin, die ihm die nötige Stabilität gab. Doch auch diese Beziehung wurde auf harte Proben gestellt. Es gab Phasen der Erschöpfung und Überforderung, in denen sogar das Thema Trennung unausgesprochen im Raum stand. Gemeinsam mit seinen Kindern Fabian und Joelina musste er lernen, dass wahre Nähe Zeit und Aufmerksamkeit erfordert – Dinge, die im Rampenlicht oft zu kurz kamen.

Heute, im Alter von fast 81 Jahren, hat Jürgen Drews einen neuen Rhythmus gefunden. Das Vermögen, das er sich über Jahrzehnte erarbeitet hat, gibt ihm zwar Sicherheit, doch der wahre Reichtum liegt für ihn heute in der Ruhe und der familiären Geborgenheit. Er hat gelernt, Hilfe anzunehmen und sich nicht mehr über Leistung zu definieren. Hinter der sichtbaren körperlichen Schwäche ist eine neue Form von Stärke gewachsen: die Stärke der Akzeptanz und der Ehrlichkeit. Drews zeigt uns, dass wahre Größe nicht im ewigen Applaus liegt, sondern in der Fähigkeit, loszulassen und dennoch Frieden mit sich selbst zu finden. Sein Lebenswerk bleibt – nicht nur in den Liedern, sondern vor allem in der Aufrichtigkeit, mit der er nun sein wahres Ich offenbart.
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