Eigentlich sollte es das perfekte erste Weihnachtsfest im neuen Eigenheim werden. Moderatorin Amira Aly (33) hat keine Kosten und Mühen gescheut, um ihr neues Zuhause in eine funkelnde Weihnachtswelt zu verwandeln, die selbst den Nordpol vor Neid erblassen ließe. Doch hinter den glitzernden Kulissen und dem Duft von frisch gebackenen Plätzchen verbirgt sich in diesem Jahr eine traurige Wahrheit: Das traditionelle Familienfest droht komplett auseinanderzubrechen. In einem emotionalen Moment während einer Back-Session mit ihrem Bruder Hima wurde nun deutlich, wie sehr die aktuelle Situation an den Nerven der beliebten Österreicherin zehrt.

Amira Aly ist bekannt dafür, dass sie Traditionen liebt. Für sie ist Weihnachten nicht nur ein Datum im Kalender, sondern eine Zeit der Zusammenkunft, des gemeinsamen Essens und der Wärme. In diesem Jahr ist jedoch alles anders. Während sie bereits spezielle Weihnachtstischdecken, edles Geschirr, Karaffen und sogar thematisch passende Serviettenringe bestellt hat, hagelt es Absagen aus dem engsten Familienkreis. Die bittere Nachricht: Am Heiligabend wird der Platz am großen, festlich gedeckten Tisch leer bleiben.

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Der größte Schlag für Amira ist zweifellos die Entscheidung ihres Bruders Hima. Die beiden gelten eigentlich als unzertrennlich, arbeiten gemeinsam an Projekten und unterstützen sich gegenseitig in allen Lebenslagen. Doch in diesem Jahr bricht Hima mit der Tradition. Er hat sich dazu entschieden, über die Feiertage nach London zu fliegen. Seine Begründung klingt zwar logisch, trifft Amira aber dennoch mitten ins Herz: Er möchte sein “eigenes Weihnachten” feiern, sein eigenes Leben führen und vielleicht sogar an der Gründung einer eigenen Familie arbeiten. Ein legitimer Wunsch, der für Amira in diesem Moment jedoch wie ein kleiner Verrat an den gemeinsamen Ritualen wirkt.

Doch Hima ist nicht der Einzige, der bei den Aly-Feierlichkeiten fehlt. Die gesamte Familie scheint in diesem Jahr über den Globus verstreut zu sein. Der Stiefvater zieht es vor, seine Verwandtschaft in Amerika zu besuchen. Die Mutter der Moderatorin muss arbeiten und möchte den heiligen Abend nicht in einem Zugabteil verbringen, weshalb sie – wenn überhaupt – erst verspätet nachkommen kann. Amira fasst die Situation mit drei schweren Worten zusammen: “Ein sehr zerrüttetes Weihnachten”.

Das große Promibacken: Amira Aly ist beim Promibacken nicht zu stoppen

Die Enttäuschung ist Amira deutlich anzusehen. “Es macht mich wirklich traurig”, gestand sie offen. Besonders schmerzhaft ist für sie der Kontrast zwischen ihrer akribischen Vorbereitung und der letztlichen Realität. Sie hat ihr neues Haus mit so viel Liebe zum Detail eingerichtet, wollte eine Gastgeberin sein, die ihre Liebsten in einer perfekten Atmosphäre empfängt. Nun sitzt sie theoretisch allein mit ihren Kindern in diesem “Nordpol-Zuhause”, während ihre engsten Vertrauenspersonen tausende Kilometer entfernt sind.

Trotz der emotionalen Schieflage versuchten die Geschwister beim gemeinsamen Backen, die Stimmung mit einer Prise Humor zu retten. Hima witzelte über seine neue Rolle als “Buhmann”, während Amira mit gespielten, aber doch spürbaren Schuldgefühlen reagierte. Am Ende bleibt die Erkenntnis, dass das Leben sich wandelt und auch die festesten Traditionen irgendwann auf den Prüfstand gestellt werden.

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Normalerweise treffen sich die Alys entweder in Klagenfurt bei der Mutter oder eben bei Amira in Köln. Diese Fixpunkte gaben der Familie Stabilität. Auch wenn sie sich selbst nicht als streng religiös bezeichnen, so sind ihnen die Rituale – das gute Essen, das Auspacken der Geschenke und die gemeinsamen Stunden – heilig. Dass diese Routine nun durchbrochen wird, ist für Amira Aly ein Zeichen des Umbruchs, der schmerzt.

Dennoch gibt es einen kleinen Lichtblick: Auch wenn die physische Distanz in diesem Jahr groß ist, betonte Hima, dass man im Herzen dennoch zusammenbleibe. Für Amira bleibt die Hoffnung, dass die Kekse, die sie gemeinsam mit ihrem Bruder gebacken hat, zumindest einen Hauch von Trost spenden, wenn sie am Heiligabend die Kerzen in ihrem wunderschön dekorierten, aber ungewohnt leisen Haus anzündet. Es ist ein Weihnachten der Lehren – eine Erinnerung daran, dass Zeit mit der Familie das kostbarste Gut ist, das man nicht mit Tischdecken und Karaffen ersetzen kann.