Kurz vor dem Weihnachtsfest überschlugen sich einige Medien mit einer vermeintlichen Erfolgsmeldung für die Bundesregierung unter Kanzler Friedrich Merz. Die Schlagzeile der “Welt” lautete vollmundig: „Überraschung kurz vor Weihnachten – Zufriedenheit mit Merz steigt deutlich an“. Wer bei dem Wort „deutlich“ an einen Durchbruch oder eine breite Zustimmung in der Bevölkerung dachte, wurde bei einem Blick in die zugrundeliegenden Zahlen jäh enttäuscht. In Wahrheit handelt es sich um eine Steigerung von gerade einmal 23 auf 25 Prozent – eine minimale Verschiebung, die angesichts der massiven Unzufriedenheit von 73 Prozent der Befragten kaum als Erfolg gewertet werden kann. Dennoch wird hier der Versuch unternommen, ein politisches Momentum zu konstruieren, das in der Lebensrealität der meisten Bürger schlicht nicht existiert.
Während die mediale Aufbereitung ein Bild der Erholung zeichnet, sieht der Alltag für viele Deutsche düster aus. Das Weihnachtsgeschäft, traditionell der wichtigste Umsatzbringer für den Einzelhandel, wird vielerorts als enttäuschend beschrieben. Zwei Drittel der Menschen geben an, unzufrieden zu sein, was sich direkt in ihrem Konsumverhalten widerspiegelt. Die Politik von Kanzler Merz hat es bisher nicht geschafft, spürbare Entlastungen in die Portemonnaies der Bürger zu bringen. Kritiker werfen der Regierung vor, wertvolle Zeit verplempert zu haben, anstatt durch eine entschlossene Senkung von Steuern und Abgaben die Kaufkraft zu stärken. Die bittere Realität ist, dass es dem Land wirtschaftlich schlechter geht als in der Phase der Regierungsbildung, und ein Ende dieser Abwärtsspirale ist derzeit nicht in Sicht.

Ein zentraler Streitpunkt bleibt die Energiepolitik. Während Experten und Teile der Opposition fordern, die zuletzt abgeschalteten Atomkraftwerke wieder hochzufahren, um das Energieangebot zu erhöhen und die Preise nachhaltig zu senken, verharrt die CDU-geführte Regierung in einer abwartenden Haltung. Zwar gab es im Vorfeld Lippenbekenntnisse zu einer „vorteilsfreien Prüfung“ neuer Kernkraftwerke, doch in der Praxis scheint dieser Weg politisch blockiert zu sein. Besonders deutlich wird dieser Widerspruch an der Parteibasis und in den Landesverbänden. In Baden-Württemberg, wo im kommenden Jahr wichtige Wahlen anstehen, distanzieren sich führende CDU-Politiker wie Manuel Hagel offen von den Atom-Plänen des Bundesverbands und bezeichnen den Neubau von Kraftwerken sogar als „No-Go“. Diese innerparteiliche Zerrissenheit führt dazu, dass die Wähler das Vertrauen in die Handlungsfähigkeit der Union verlieren.
Die Folge dieser politischen Orientierungslosigkeit ist eine dramatische Verschiebung in der Wählergunst, die auf den aktuellen Wahlkarten immer deutlicher sichtbar wird. Die „blaue Welle“ der AfD ist längst kein reines Phänomen der östlichen Bundesländer mehr. Immer mehr Wahlbezirke im Westen, von Kaiserslautern über Ludwigshafen bis hin nach Mannheim und Pforzheim, zeigen die AfD als stärkste Kraft. Für die CDU-Wahlkämpfer ist dies ein Alarmsignal der höchsten Stufe. In den Parteizentralen geht die Angst um, die „Futtertröge der Vollversorgung“ zu verlieren, wie es kritische Beobachter oft formulieren. Die Sorge vor dem Machtverlust ist greifbar, und das Rumoren gegen den Kanzler und seinen Kurs nimmt täglich zu.

Viele Bürger haben mittlerweile das Gefühl, dass eine Stimme für die CDU in Wahrheit eine Stimme für eine Fortführung der linksgrünen Politik der Vorgängerregierung ist. Die AfD hat den Platz der CDU und auch der SPD als klassische Arbeiterpartei in weiten Teilen übernommen, da sie Themen wie Energiesicherheit und direkte finanzielle Entlastung radikaler besetzt. Die CDU hingegen wirkt gefangen in ihren eigenen Koalitionszwängen und dem Versuch, es allen recht zu machen, wodurch sie ihr ursprüngliches Profil fast vollständig verloren hat. Das Versprechen einer echten konservativen Wende unter Merz entpuppt sich für viele als bloße Fassade, hinter der sich die alte Alternativlosigkeit verbirgt.
Die aktuelle Berichterstattung über die gestiegene Zufriedenheit mit Friedrich Merz wirkt vor diesem Hintergrund wie ein verzweifelter Versuch der Imagepflege. Wenn zwei Prozentpunkte Wachstum bei einer gleichzeitigen Ablehnung von fast drei Vierteln der Bevölkerung als Erfolg gefeiert werden, stellt sich die Frage nach der Integrität der politischen Analyse. Die Menschen im Land spüren die Diskrepanz zwischen den geschönten Schlagzeilen und ihrem eigenen schwindenden Wohlstand sehr genau. Ein „Weiter so“ wird für die Union und ihren Kanzler nicht ausreichen, um den drohenden Absturz bei den kommenden Wahlen zu verhindern. Es braucht mehr als statistische Taschenspielertricks, um das Vertrauen einer enttäuschten Wählerschaft zurückzugewinnen.

Abschließend bleibt festzuhalten, dass Deutschland an einem politischen Wendepunkt steht. Der Unmut der Basis, die wirtschaftliche Stagnation und das Erstarken neuer Kräfte fordern klare Antworten, die Friedrich Merz bisher schuldig geblieben ist. Ob er in der Lage sein wird, sein Ruder noch einmal herumzureißen und eine Politik zu machen, die sich an den Bedürfnissen der arbeitenden Bevölkerung orientiert, ist fraglicher denn je. Die kommenden Monate werden zeigen, ob die CDU in der Lage ist, sich zu erneuern, oder ob sie den Weg der SPD in die Bedeutungslosigkeit folgt, während andere Parteien das entstandene Vakuum füllen. Das diesjährige Weihnachtsfest dürfte in den politischen Zentralen Berlins alles andere als friedlich verlaufen sein.
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