Es gibt Nachrichten, bei denen man sich ungläubig die Augen reibt und fragt: Hat er das wirklich gesagt? Boris Becker, die lebende Legende des deutschen Tennissports, ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Doch was der 58-Jährige nun in der traditionsreichen Talkshow „3nach9“ über seine Erziehungsmethoden offenbarte, hat das Potenzial, die Nation zu spalten. Sein jüngster Spross, die kleine Zoë Vittoria, ist gerade einmal einen Monat alt – sie erblickte am 21. November 2025 das Licht der Welt. Doch statt nur in der Wiege zu liegen und zu schlafen, befindet sich das Baby offenbar bereits im ersten mentalen Trainingslager ihres berühmten Vaters. Boris Becker meint es ernst: Die nächste Generation soll siegen.

Der Linkshänder-Trick: Ein Vater überlässt nichts dem Zufall
Während andere Väter stolz sind, wenn ihr Neugeborenes das erste Mal lächelt oder greift, analysiert Boris Becker bereits die Motorik seiner Tochter mit dem scharfen Blick eines Grand-Slam-Siegers. In der Sendung ließ er die Bombe platzen: Er manipuliert gezielt die Händigkeit seines Kindes. „Ich greife jetzt auch immer an die linke Hand, weil ich will, dass sie Linkshänderin wird und nicht Rechtshänderin“, gestand Becker freimütig.
Für Laien mag das harmlos klingen, doch Tennis-Experten wissen genau, was dahintersteckt. Linkshänder gelten im Tennis als unangenehme Gegner, da ihre Aufschläge und Vorhände in einem anderen Winkel abspringen – ein taktischer Vorteil, den Legenden wie Rafael Nadal zur Perfektion getrieben haben. Dass Becker diesen strategischen Vorteil nun bei einem Säugling erzwingen will, indem er „die eine Hand mehr drückt als die andere“, zeugt von einem Ehrgeiz, der fast schon beängstigend wirkt. Er habe gehört, dass das funktioniere, so Becker. Ob Kinderärzte und Entwicklungspsychologen dieser Theorie zustimmen würden, steht auf einem ganz anderen Blatt. Es zeigt jedoch eines deutlich: Im Hause Becker wird nichts dem Zufall überlassen, wenn es um den gelben Filzball geht.
Druck von der Ehefrau: Lilian will den Erfolg
Doch es ist nicht nur Boris, der die Weichen stellt. Wie der dreifache Wimbledon-Sieger verriet, kommt der eigentliche Impuls von seiner 35-jährigen Ehefrau Lilian de Carvalho Monteiro. „Ich bin natürlich ein bisschen unter Druck von zu Hause, denn meine Frau möchte, dass meine Tochter auch Tennis spielt“, erklärte Becker.
Diese Aussage wirft ein spannendes Licht auf die Dynamik der Beziehung. Lilian, eine hochintelligente Risikoanalystin, scheint genau zu wissen, welches Erbe ihr Mann in die Waagschale werfen kann. Es ist ein Familienprojekt. Der „Deal“ klingt eindeutig: Disziplin, Struktur und frühzeitige Weichenstellung. Für die kleine Zoë bedeutet das, dass ihr Weg womöglich schon gepflastert ist, bevor sie überhaupt laufen kann. Ist das liebevolle Förderung oder die Projektion unerfüllter Wünsche der Eltern? Die Grenze scheint hier fließend zu sein.
Boris, der gnadenlose Coach: Auch Lilian muss leiden
Dass es Boris Becker mit dem Training ernst meint, spürt nicht nur das Baby, sondern auch seine Ehefrau am eigenen Leib. Becker enthüllte, dass er inzwischen auch Lilian trainiert – und das offenbar mit harter Hand. Die Anekdote, wie es dazu kam, ist typisch Becker: Lilian hatte sich zunächst einen anderen Trainer gesucht. Doch Boris wäre nicht Boris, wenn er nicht ein Haar in der Suppe gefunden hätte. „Ihren ursprünglichen Trainer hat sie sich nach der Optik ausgesucht“, witzelte er.
Als er sie eines Tages zum Training begleitete, konnte er nicht an sich halten. Nach zehn Minuten griff er korrigierend ein, kurz darauf warf der andere Trainer das Handtuch. Seitdem schwingt Boris das Zepter. Und er macht keinen Hehl daraus, dass es unter seiner Ägide ungemütlich werden kann. „Ich bin als Trainer bekannt, dass ich sehr streng bin und sehr viel auf Disziplin und Körperlichkeit schaue“, betonte er. Eine Stunde Training könne für Lilian inzwischen „relativ lang“ werden. Diese Sätze lassen tief blicken. Becker ist Perfektionist. Wenn er den Platz betritt, zählt nur die Leistung – egal, ob der Schüler ein Weltstar wie Novak Djokovic ist oder die eigene Ehefrau.
Das turbulente Leben in Mailand: „Heimat“ ist dort, wo die Familie ist
Abseits des Tennisplatzes zeigt sich jedoch auch die weiche Seite des frischgebackenen Fünffach-Vaters. Mit fast 60 Jahren noch einmal Vater zu werden, ist eine Herausforderung, der sich Becker aber mit Freude stellt. Er spricht von „turbulenten“ Tagen und schlaflosen Nächten. Die Arbeitsteilung im Hause Becker-Monteiro scheint dabei pragmatisch geregelt zu sein: Lilian übernimmt die Nächte, Boris kümmert sich morgens und abends um Zoë.
Ein kleines, fast menschliches Detail am Rande sorgte für Schmunzeln: Vor der TV-Aufzeichnung bei Radio Bremen gönnte sich der Star eine Nacht im Hotel – um endlich einmal durchzuschlafen. „Deswegen schlafe ich heute über Nacht im Hotel – und zwar durch“, gab er zu. Ein Luxus, den ihm wohl jeder übermüdete Vater neidlos zugestehen wird.
Die Familie hat ihren Lebensmittelpunkt in Mailand gefunden. Becker nennt die italienische Metropole mittlerweile seine „Heimat“. Eine Rückkehr nach Deutschland? Privat ausgeschlossen. „Boris Becker gehört Boris Becker und nicht Deutschland“, stellte er kategorisch fest. Dieser Satz ist eine klare Absage an alle, die noch immer Besitzansprüche an ihren einstigen Helden stellen. Becker hat sich emanzipiert. Er lebt sein Leben nach seinen Regeln, in seiner neuen Wahlheimat, mit seiner neuen Familie.
Multikulti im Hause Becker
Spannend wird es auch sprachlich für die kleine Zoë. Sie wächst in einem wahren babylonischen Sprachgewirr auf, das ihr später alle Türen öffnen dürfte. Boris spricht Deutsch mit ihr, Lilian Italienisch, die Oma Portugiesisch und die Eltern untereinander Englisch. „Also die Arme, sage ich nur: Die kriegt da vier Sprachen“, kommentierte Becker trocken. Doch was er als Belastung scherzhaft abtut, ist natürlich ein riesiges Privileg. Zoë Vittoria wird als Weltbürgerin aufwachsen – mit einem Tennisschläger in der linken Hand, wenn es nach Papa geht.
Fazit: Genie oder Wahnsinn?
Die Reaktionen auf Beckers Offenbarungen fallen gemischt aus. Die einen bewundern die Konsequenz und die klare Vision, mit der er seine Familie führt. Andere sehen die frühzeitige Fixierung auf den Tennissport kritisch. Kann ein Kind sich frei entfalten, wenn der Weg so klar vorgezeichnet ist? Wenn schon beim Greifen der Rassel darauf geachtet wird, welche Hand benutzt wird?
Boris Becker polarisiert, das hat er schon immer getan. Ob auf dem Center Court von Wimbledon, in den Schlagzeilen der Boulevardpresse oder nun als „Tiger Dad“ in Mailand. Eines ist sicher: Langweilig wird es mit ihm nie. Und man darf gespannt sein, ob wir in 16 oder 17 Jahren tatsächlich eine linkshändige Zoë Becker in Wimbledon sehen werden. Wenn es dazu kommt, wird Boris sagen können: „Ich habe es euch ja gesagt – ich habe ihre linke Hand gedrückt.“
Bis dahin bleibt abzuwarten, wie sich die kleine Zoë entwickelt und ob sie vielleicht ganz andere Pläne hat. Vielleicht wird sie ja Pianistin oder Ärztin. Es wäre der wohl größte Matchball gegen die Pläne ihres Vaters. Aber bei diesen Genen und dieser „Förderung“ scheint der Weg auf den roten Sand fast unvermeidlich. Wir bleiben dran!
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